Ich sags ja: Üben hilft

Wie schon am Freitag erwähnt hatte ich viel Zeit zum malen, da ich krank zu Hause gesessen habe. Und dabei hab ich einiges gelernt.
Zuerst einmal hab ich mich an einem Schwein versucht. Ich hatte das schon öfter mal angefangen…aber irgendwie ist es echt schwer ein Schwein zu malen – für mich auf jeden Fall – und auch wenn man das dem Bild vielleicht gar nicht ansieht: ich glaub ich hab noch nie soviel mit Farben mischen experimentiert wie hier. Es ist echt schwer ein Schweinchenrosa zu mischen.


(Ausserdem konnte ich mit dem Bild meinen Ärger etwas rauslassen…Erkältung ist nämlich ein Schwein ;))

Als nächstes hab ich mich an ein Bild von der Künstlerin Christina Mandy getraut und das einfach mal abgemalt – wer Zeit hat kann sie ruhig mal googlen, die malt wirklich toll. Ich hab mich an diesem Fuchs versucht (auf drängen einer ganz bestimmten Person hin :)):


Ich hab das Bild leicht abgeändert, aber es war schon echt interessant mit den Farben herumzuexperimentieren, um zu verstehen wie sie die Schatten gesetzt hat, etc. Man sieht das vielleicht nicht, aber an einigen stellen sind 6-7 Schichten Farbe aufgetragen.

Und dann hab ich gedacht – hey, da gibts so ein Bild, das ich mal gemalt hab, um einen Eindruck darzustellen und das Bild hat mir damals überhaupt nicht gefallen – aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass ich es beim zweiten Mal besser hinbekomme…aber jetzt vielleicht könnte ich es ja nochmal versuchen. Gedacht, getan und so sieht das Ergebnis aus.

Altes Bild:


Neues Bild:


Und ja, auch das neue Bild könnte noch besser sein, aber es hat mich echt zufrieden gemacht, dass ich sehen kann, dass das Üben hilft. Und deswegen hab ich gedacht zeig ich euch das als Ermutigung. Zwischen den Bildern liegen ungefähr 9 Monate…(interssant fällt mir jetzt erst auf :)).
Also los, ran an die Pinsel und viel Spaß beim üben – ich mach auf jeden Fall weiter.

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Krankmeldung mit Bildern

Normalerweise geb ich ja Freitags meine Meinung bekannt 🙂 – aber seit gestern läuft mir die Nase und der Kopf tut weh und weiter Details erspar ich euch und deswegen auch meine Meinung in so einem Zustand. Das Einzige was ich zur Zeit halbwegs hinbekomme ist malen und deswegen zeig ich euch einfach mal zwei Bilder. Eins aus den letzten Wochen:

(c) Lenna Heide

Und eins von gestern…auf dem man wahrscheinlich klar erkennen kann, das mein Unterbewußtsein weiß, dass ich grad ins Bett gehöre 🙂

(c) Lenna Heide

Nächste Woche gibts dann wahrscheinlich wieder mehr Worte…

Anhängerallerlei

Heut wie versprochen die Anhänger, die ich in den letzten Tagen fertig gemacht habe:


Erstmal alle auf einem Haufen und jetzt nochmal in Grüppchen:


Ich glaube diese drei sind meine Lieblingsgruppe – freu mich schon sie an verschiedene Überraschungen dran zu hängen.


Diese zwei Stempelmotive sind wieder von der Task for Two Seite…so viele schöne Tierchen gibt es dort ❤

Die drei Fliegenpilze könnt ihr übrigens hier auf meinem Blog als Freebie runterladen: Freebies.

Wie auch bei dem Blogpost gestern verzichte ich heir auf genaue Materialangaben – ausser bei den Freebies. Falls ihr Fragen habt dürft ihr die aber natürlich stellen und ich beantworte die gern.

 

Kartenallerlei

Ein besserer Name ist mir nicht eingefallen 🙂 Ich hab in den letzten Tagen einen Haufen Karten und Anhänger gemacht und ich dachte ich zeig euch heute mal die Karten und Morgen die Anhänger…und da es so viele sind spar ich mir viele Worte und auch die Hinweise auf die Materialien (ausser bei den Freebies). Falls ihr Fragen dazu habt beantworte ich diese aber gern.

Ich denke ich fange mit den Geburtstagskarten an:


Falls man den Spruch schwer erkennen kann, da steht: „Heute kann es regnen stürmen oder schnein.“…und die Maus ist ein Freebie von der Task for Two Seite.


Diese Karte kann man natürlich auch zu anderen Anlässen nutzen, wie z.B. einer Verlobung, aber ich dachte die passt trotzdem thematisch hier rein.

Als nächstes kommen die Karten für Freunde, also einfach als Aufmerksamkeit oder zum Danke sagen:


Wobei man diese Karte auch als Ermutigung umfunktionieren könnte (das ist) eine Kleinigkeit für dich :).


Der süße Eisbär ist  wieder ein Freebie von der Task for Two Seite.

Ich hab tatsächlich auch noch eine Trauerkarte geschafft:


Da ich irgendwie auf der Karte keinen schönen Platz für den Spruch gefunden habe, hab ich ihn diesmal in die Karte gestempelt:


Und zum krönenden Abschluss gibts noch eine erste Weihnachstkarte 🙂


Na dann hoffe ich mal, das für euch die ein oder andere Inspiration dabei war…und wir sehn uns Morgen wieder mit den Anhängern 🙂

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Entschiedenheit

Um entschieden sein zu können, muss ich zuerst einmal eine Entscheidung treffen, aber es geht noch weiter: Ich muss auch den Willen haben bei meiner Entscheidung zu bleiben. Nun ist es im Leben aber so, dass nicht alle Entscheidungen, die man trifft gut sind bzw. für immer gut sind, weil sich Lebensumstände ja auch ändern. Bei diesen Entscheidungen ist es sicher auch immer mal wieder dran, diese zu überprüfen und sich neu auszurichten. Bei einigen Entscheidungen lohnt es sich aber, meiner Meinung nach, ruhig etwas entschiedener zu sein – nämlich wenn es um Beziehungen geht.
Ich hab mich heute an die Geschichte von Daniels Freunden im Feuerofen entschieden. Als sie vom König darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie verbrannt werden, wenn sie sich nicht vor seinem Götzenbild verbeugen sagen sie: „Wir glauben daran, dass Gott uns davor retten wird – und wenn nicht, dann ist er trotzdem noch unser Gott.“ Das hat mich irgendwie tief berührt.
Für mich geht das noch über den normalen Glauben hinaus. Es ist ja so, dass sie glauben, dass Gott das Gute für sie will, aber sie beschränken Gott nicht auf das was sie für gut halten. Im Grunde genommen sagen sie: „Wir haben uns entschieden wer unser Gott ist und wir halten zu ihm, egal was er tut.“ Und ich wünsch mir, dass mein Herz auch diese Entschiedenheit Gott gegenüber hat komme was wolle.

(c) 110stefan / pixelio.de

Wenn ich dieses Verhalten nun auf menschliche Beziehungen übertragen will ich vorher sagen: Menschen sind nicht Gott, das heißt: Ich kann nicht bedingungslos darauf vertrauen, dass das was Menschen tun und das ihre Motivation immer gut ist. Es geht mir hier nicht darum Menschen, die in missbräuchlichen Beziehungen leben dazu aufzufordern in diesen zu verharren…in so einem Fall ist es dran zu gehen und Schutz zu suchen. Aber ich denke ansonsten gibt es insbesondere in unseren engsten Beziehungen durchaus mehr Raum für Entschiedenheit. Wenn ich mich für meinen Mann entschieden habe erstmal grundsätzlich die Haltung zu haben: Ich glaube, dass ich ihm vertrauen kann und wenn nicht, dann ist er immer noch mein Mann. Das Gleiche gilt für Kinder, Eltern und Geschwister oder auch enge Freunde. Ein bisschen mehr Entschiedenheit würde uns vielleicht mehr kämpfen lassen für das was wir haben und ich denke das würde sowohl unserem Charakter gut tun wie auch der Grundlage unserer Beziehungen.

(c) Lenna Heide

Ich denke wir stehen im Leben oft vor der Entscheidung: Geh ich jetzt in den Feuerofen oder geh ich lieber weg? Ich möchte, immer mehr jemand werden, der bereit ist in den Feuerofen zu gehen, auch wenn ich nicht weiß was dann passiert – aber in der Hoffnung, dass mir dort ein Engel begegnet und alle umstehenden ohne Zweifel verstehen müssen: Hier hat Gott eingegriffen. Ein bisschen mehr Entschiedenheit würde so einige Wunder in unserem Leben freisetzen…das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Zwei Bilder aus dem Herzen

Heute zeig ich euch mal zwei Bilder, die ich letzte Woche gemalt habe und die mich selber tief berührt haben – sowohl in der Vorbereitung als auch beim malen und auch jetzt wenn ich sie anschaue…das ist ja nicht bei jedem Bild so.  Das erste Bild ist inspiriert von einem Bild, dass ich in einer Bible Art Facebook Gruppe gesehen habe…obwohl ich es anders gemalt habe war es die Stimmung auf dem Bild, die ich einfangen wollte. Auf dem Ursprungsbild stand noch drauf: „Fear not“ also: Fürchte dich nicht…deswegen hab ich das tosende Meer dazu gemalt aber alles unter einem – wie ich finde – beruhigenden Mondhimmel.

Irgendwie legt sich ein Friede auf mich, wenn ich es anschaue…deswegen sollte ich es vielleicht mal Zuhause aufhängen 😉

Das zweite Bild ist aus einem Eindruck entstanden, den ich in einem Seminar vor einer Woche hatte. Es wurde eine Übung vorgestellt, bei der Mann Gott (Vater) fragen soll, wo er gerade im Raum ist – um daran danzz zu erkennen, wie mein Gottesbild ist. Ich hab das dann einfach mal parallel im Kopf durchgespielt und Gott gleich vor mir gesehen, aber von hinten. Erst war ich irritiert, aber da ich den unglaublich starken Wunsch hatte ihn sofort von hinten zu umarmen, war mir klar, es geht nicht um eine Blockade sondern eher um einen veränderten Blickwinkel. Normalerweise stell ich mir immer vor ich näher mich Gott von vorne…aber wenn ich bei Gott Zuhause bin, dann kann ich durchaus auch mal von hinten an ihn herankommen und was dann noch passiert ist, ist das ich sehen kann was er sieht und sehen kann was er tut…und dazu hab ich eine Einladung gefühlt. Ich soll zuschauen was er tut.


Ich weiß, dass das ohne meine Erklärung schwer zu erkennen ist, aber ich hab festgestellt, das mir einige Menschen reflektiert haben, dass sie auf jeden Fall Gottes Schutz nachspüren können und auch in dem Bild erkennen, dass er etwas gutes zeigen möchte…und das kommt dem ja auch schon sehr nahe :).