Gemaltes Wort zum Sonntag

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Eine königliche Hochzeitskarte…

… aber wahrscheinlich anders als erwartet 🙂
Wir sind heute auf einer etwas anderen Hochzeit und deswegen gibts dazu auch eine etwas andere Karte:


Die Haarfarben hab ich einfach ans Brautpaar angepasst, ansonsten viel Gold und Glitzer eingebaut und viel mehr war auch nicht zu tun. Ich hab schon eine ganze Weile darauf gewartet, den King endlich mal auf eine Karte setzten zu können…und es hat wirklich Spaß gemacht…dann hoffen wir mal das die Hochzeit entsprechend rockt 😉

Material:
Stempel: Sweet Stamp Shop
Stanzen: Banner von Ali Express, Wellenrand Rechteck von Gina Marie
Designerpapier: Stampin Up

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Zeit

Ist es nicht interessant, dass Kinder instinktiv wissen, dass Zeit etwas sehr wichtiges ist – obwohl sie noch eine ganz andere Wahrnehmung davon haben? Denn das wofür die Eltern Zeit haben, das scheint wichtig zu sein…im Zweifelsfall wichtiger als man selber. Natürlich fehlt einem Kind logischerweise auch noch die Weitsicht, dass Eltern ihre Zeit in Arbeit und Haushalt, usw. auch investieren, damit es den Kindern gut geht, aber ich denke viele Kinder wären dankbarer für etwas mehr Zeit  als für eine dritte Spielekonsole…zumindest irgendwann im Rückblick :).

Ich denke, es ist wirklich so, dass man wenn man sein Leben unter dem Aspekt „Für was nehme ich mir Zeit?“ betrachtet, das man daran sehr leicht ablesen kann, was mir eigentlich wichtig ist.
Und wenn ich ehrlich bin gefällt mir das was ich sehe nicht immer – aber vielleicht müssen wir auch lernen ein bisschen mehr „dahinter“ zu schauen?
Warum nehme ich mir eigentlich so viel Zeit für meinen Blog z.B. und kürze dafür an anderer Stelle, wirklich nur, weil ich lieber „unpersönlich“ mit Menschen in Kontakt bin als mich mal mit jemandem zum Reden zu treffen? Oder hab ich einfach einen Weg der Reflektion für mich selbst gefunden, der zusätzlich ein Segen für andere sein kann?

(c) Karl Dichtler / pixelio.de

Warum schlafe ich lieber 2 Stunden länger als zu einem frühmorgendlichen Gebetskreis zu gehen? Vielleicht weil ich verstanden habe, dass ich diese zwei Stunden brauche, damit ich den Rest des Tages ganz anwesend bin anstatt mich gähnend und geisterartig durch den Tag zu quälen.
Ich plädiere also durchaus dafür sich auch wohl wollend kritisch zu hinterfragen, trotzdem finde ich es für mich selbst auch immer wieder wichtig mir bewusst zu machen wofür verwende ich eigentlich meine Zeit? Und ist das sinnvoll? Will ich wirklich, dass diese Dinge Priorität haben in meinem Leben oder sind das teilweise nur schlechte Gewohnheiten?

Und dann sortiere ich neu oder auch nicht – aber auch wenn ich nicht neu sortiere, so gebe ich im Endeffekt meine Zeit auf die gleiche Weise aber bewusster…denn Zeit ist im Grunde das einzige was wir wirklich besitzen und es ist das einzige was wir verschenken können – eine Zeit die sonst niemand hat – und das ist meiner Meinung ein kostbares Gut…das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Kuschelfuchs-Karte

Man könnte meinen ich hätte genug Fuchs-Stempel…aber weit gefehlt 😀
Als ich den neuen Stempel von Neat and Tangled gesehen habe, wusste ich: Da führt kein Weg dran vorbei…der ist einfach zu perfekt…nämlich niedlich, aber nicht zu kitschig. Und weil der Stempel an sich schon so perfekt ist braucht es auf so einer Karte auch nicht wirklich viel mehr finde ich:


Ich hab übrigens bei den Füchsen zum erstenmal meine Polychromos Stifte ausprobiert…bisher hab ich ja immer mit den Prismacolors gemalt und gedacht, das es da nicht wirklich viel Unterschied gibt. Allerdings ist es wirklich ein großer Unterschied…ich muss sagen bisher mag ich noch beide Sorten von Stiften – was mich an den Polychromos allerdings begeistert ist die geschmeidigkeit – mir fällt auf jedenfall kein Anderes Wort dazu sein. Die Oberfläche wirkt viel glatter und ebenmäßiger und es macht echt Spaß damit zu malen…die werden auf jeden Fall nicht zum letzten Mal zum Einsatz gekommen sein.

Verwendete Materialien:
Fuchsstempel von Neat and Tangled, Schriftzug von Stampin Up, Sternkreis von Gummiapan, Papier von Simple Stories

Stempelküche – die Challenge #79 – märchenhaft + kreativ durcheinander

Es ist wirklich schon eine kleine Ewigkeit her, dass ich bei der Stempelküche-Challenge mitgemacht habe…aber letztens hab ich mich mal wieder auf der Seite umgeschaut und gedacht…ja, die neue Challenge ist schon irgendwie interessant. Das augenblickliche Thema ist nämlich:

Eigentlich war mein Plan endlich mal die Prinzessinen von Sweet Stamp Shop auszupacken und etwas damit zu versuchen, aber es kam mal wieder alles anders…es war nämlich so, dass ich noch eine Karte für einen jungen Mann erstellen musste/wollte…der hat nämlich ein bißchen mein Leben gerettet, weil er meinen Ipod repariert hat….und herausgekommen ist diese Karte:


Was ich damit audrücken wollte war, dass er Zauberhände hat ein richtig gutes Helferlein ist und zusätzlich (in diesem Fall) auch ein Retter in strahlender Rüstung :)…und als ich die Karte so angeschaut habe hab ich gedacht: Es ist ja zwar kein traditionelles märchen, dafür aber ein Alltagsmärchen was mir da passiert ist und deswegen passt die Karte auf ihre spezielle Weise durchaus zu dieser Challenge…find ich jedenfalls 🙂
Und ausserdem fühlt Birka sich dann vielleicht nicht ganz so allein mit ihrer Karte, die ein wenig aus der Reihe tanzt 😀

Verwendete Stempel:
Prinz Charming, Robin, Harry Potter und der „Superhero“ Schriftzug sind alle von Sweet Stamp Shop (wobei die Stempel natürlich nicht diese Namen haben, ich hab sie ja erst durch das anmalen dazu gemacht :)), der „Danke“ Stempel ist von Altenew

Zusatz…oh, hab grad entdeckt, dass bei „kreativ durcheinander“ das Thema: „dankbar“ dran ist…na dann reich ich das doch gleich auch da nochmal ein 😀

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Konfliktscheuheit

Es gibt ja so Menschen, die auf Krawall gebürstet sind und die gefühlt mit jedem Menschen anecken und dann gibt es den Rest von uns, die die am liebsten jeden Konflikt vermeiden möchten. Und es gab mal eine Zeit, da war ich auch so zumindest im Großen und Ganzen.  Wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht zu den Extrem-Konfliktscheuen und Harmoniebedürftigen Menschen gehöre – aber auf einen Konflikt hat ja normalerweise niemand so richtig Lust. Ganz einfach: Weil es anstrengend ist und jedem von uns irgendwie Angst macht.

Allerdings hab ich festgestellt, dass es verschiedene Gründe gibt, warum wir dazu neigen Konflikte zu vermeiden. Einige Menschen haben grundsätzlich Angst davor, dass es zu Unstimmigkeiten kommt, weil sie Angst vor Trennung haben oder vor Ablehnung, andere haben Angst sich nicht gegen die andere Person behaupten zu können und fürchten, dass es nach dem Konflikt vielleicht sogar noch schlimmer wird…dieses neue, andere „schlimm“ ist ja vielleicht noch schwerer auszuhalten als das „schlimm“ davor – es ist sozusagen die Angst vor Veränderung oder vor dem Ungewissen. Ich zum Beispiel gehör zu denen, die gar nicht erst zugeben möchten, dass ihnen was nicht gefällt oder das sie mit etwas nicht zurecht kommen, weil sich das wie schwach sein anfühlt oder wie „zu sensibel sein“ und ich bin nicht gerne schwach oder sensibel bzw. war das nicht gerne. Und natürlich gibt es bestimmt noch viele andere Gründe. Ich denke, jeder muss für sich erst mal diesen Weg der Erkenntnis gehen: Was macht mir eigentlich Angst daran? Warum schrecke ich zurück?

(c) Lenna Heide

Und dann ist es vielleicht dran mal zu überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre diese Angst mal zu überwinden. Denn es ist ja leider so: Wenn ich aus Konfliktscheuheit schweige und alles herunterschlucke wird es normalerweise irgendwann dazu kommen, dass ich mich entweder zurückziehe und damit dann selber die Trennung bzw. Ablehnung durchführe und von der anderen Person wahrscheinlich als „zu sensibel“ wahrgenommen werde  oder ich staue so viel Ärger auf, dass ich explodiere und im Affekt dann von der anderen Person auch nicht ernst genommen werde – mich also erst recht nicht behaupten kann.
Im Grunde genommen kann ich das wovor ich Angst habe also selten umgehen – vielleicht nur ein wenig hinauszögern.
Ein kurzer Exkurs noch zu „christlichen“ Ausreden bzw. Begründungen für Konfliktscheuheit:
Es gibt auch noch die Variante in der man sich Konfliktscheuheit schön redet mit dem Satz: Ich decke das einfach mit Liebe (bzw. Gnade) zu.
So schön und fromm das meistens klingt – so ist das oft aber nicht der christliche Weg. Natürlich gibt es Situationen in denen ich Dinge einfach vergeben kann ohne sie anzusprechen – aber ich denke, dass macht nur Sinn, wenn es sich Ausnahmefälle handelt. Konflikte basieren aber meistens auf Verhaltensweisen oder Verhaltensmustern einer anderen Person, die langanhaltend sind und sich normalerweise nicht ändern, wenn sie nicht angesprochen werden.
Im Bild gesprochen wäre das für mich so:
Meine Herdplatte ist an und ich merke es nicht und fasse drauf und verbrenne mich. Also denk ich: Ach Mensch, das will ich ihr nicht nachtragen, meine Hand heilt ja mit der Zeit, ich lass das jetzt einfach mal so stehen und decke das mit Liebe zu. Bei der nächsten Gelegenheit fass ich wieder drauf und verbrenn mich erneut und der Prozess wiederholt sich endlos. Aber in Wirklichkeit würder keiner von uns  beim zweiten Mal einfach genauso unbedacht wieder drauffassen…vielleicht die Herdplatte in Zukunft sicherheitshalber komplett umgehen…anstatt vielleicht mal die Herdplatte auszumachen oder etwas draufzustellen oder jemanden zu fragen wie man die Platte ausmachen kann, wenn man selber nicht weiß wie. Das ergibt einfach keinen Sinn. Und ich denke in Beziehungen ist das genauso. Einen Konflikt (gesund) anzusprechen ist ein Zeichen von Fürsorge für mich und für den Anderen und auch etwas, das, wenn der andere bereit ist darauf einzugehen, normalerweise Beziehungen stärkt.

(c) Lenna Heide

Dinge regeln sich selten von selbst – auch wenn es in dem Bereich natürlich auch Wunder gibt – aber normalerweise ist eine Aussprache wichtig und nötig. Und ich musste für mich feststellen, dass mein Verzicht auf eine Aussprache – weil ich schon vergeben habe und damit zurechtkomme – oft auch ein Zeichen von Lieblosigkeit war. Ich hab der Person gar nicht die Möglichkeit gegeben Dinge zurecht zu rücken oder verändern zu können…ich wollte es lieber alleine hinbekommen und das ist nicht der Weg der Beziehung. Also – weil ich denke, ich hab für heute genug geschrieben will ich heute nur noch sagen: Konflikte die aus Liebe angegangen werden mit dem Ziel Beziehung zu klären und zu stärken sind auf jeden Fall lohnenswert – auch wenn sie nicht immer so enden wie wir wollen – so sind sie doch immer ein wichtiger Lernprozess auf unserem Weg tiefer in Beziehung mit anderen Menschen zu kommen. Das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Weihnachten im August – Weihnachtsanhänger Freebie

Ja, ja ich weiß wir haben schon Oktober – im August hab ich mich noch nicht getraut diesen Artikel zu posten 🙂 – aber im August überkam es mich und diese Anhänger sind entstanden – einfach ich ein Blatt Papier und ein Gelstift und herausgekommen sind diese acht Weihnachtsgeschenkanhänger.

(c) Lenna Heide

Natürlich hab ich mir die acht auch gleich ausgedruckt – einmal auf weißem Cardstock und einmal auf Kraftpapier. Die Anhänger hab ich dann ausgeschnitten und gelocht und dann nach belieben bearbeitet. Einige hab ich mit Ösen versehen, andere angemalt oder noch irgendwas drangehängt, diverse Bänder durchgezogen oder mit Glitzer- oder Gelstiften gearbeitet. Herausgekommen sind diese 16 Anhänger:

Wenn du dich auch mal an diesen Anhängern versuchen möchtest kannst du sie ganze einfach hier ausdrucken: Weichnachtsanhänger

Viel Spaß damit 🙂