Neue Bilder und Gedanken zum Jahresanfang

Ich hab in den letzten Tagen endlich mal wieder die Malsachen rausgeholt. Da ich mich immer noch mit dem Thema Minimalismus beschäftige bin ich ständig am ausräumen, wegräumen, wegschmeißen, verschenken, verkaufen, etc. So dass erst Mal weniger Zeit ist, obwohl das Endziehl ja, mehr Zeit ist. Mehr Zeit, weil weniger zu putzen und zu versorgen ist, mehr Zeit, weil man sich über weniger Gedanken machen muss, mehr Zeit, weil man weniger Geld ausgibt und deshalb nicht immer mehr arbeiten muss oder sich Wege zum Geld verdienen überlegen muss. Nun ja, bis dahin ist es noch ein Weg, aber bis jetzt macht der Weg echt Spaß (bis auf ein wenig Trennungsschmerz :)). Das erste Bild das ich dieses Jahr gemalt habe ist dieses:

(c) Lenna Heide

Ich hab hier einen inneren Eindruck gemalt – vom Gefühl her könnte ich es am besten so ausdrücken: Sich an Gottes Verheißungen festhalten und dadurch in einen Durchbruch fliegen. Es hat für mich viel von Ruhe und Leichtigkeit. Dazu passt auch der Bibelvers, den ich für dieses Jahr auf dem Herzen habe aus Jesaja 30,15 (in meinen Worten):

Umkehr und Ruhe werden euch retten. Stille und Vertrauen werden euch Kraft verleihen…

…und da wären wir auch schon beim zweiten Bild:

(c) Lenna Heide

Es ist nämlich so, dass Gott sich mir in letzter Zeit eher als Bär zeigt und nicht als Löwe, Adler oder Taube wie früher oft. Diese Begegnung mit dem Bär hat für mich etwas sehr kraftvolles. Zu erleben wie jemand der eine unglaubliche Stärke hat sich aber entscheidet sie nicht gegen mich sondern für mich einzusetzen ist sehr beruhigend. Ganz besonders im Chaos des Alltags mag ich mich daran erinnern.
Mein Wort für das Jahr 2018 wird wohl das Loslassen sein – sowohl von materiellen Dingen als auch von seelischen…ich glaube das wird ein Jahr voller Freiheit, Gelassenheit und Zufriedenheit…ich freu mich drauf.

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Winterliche Geburtstagskarten

Erst einmal: Frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr hatet alle einen guten Start ins Jahr 2018. Ab heute sind Mann und Kind wieder unterwegs und ich dachte, es ist ein guter Zeitpunkt mich mal wieder hier zu melden und euch mal ein paar wenige Karten zu zeigen in die in den letzten Wochen doch noch entstanden sind:

Zum Jahresende hab ich noch ein paar etwas andere Karten ausprobiert. Zur Zeit sind ja Stempel mit etwas nerdy Motiven in…bzw. Tiere mit winterlichen Accesoires…ich weiß nicht, vielleicht gibt es dafür ja auch schon einen Fachbegriff, der ist mir aber bisher nicht bewußt. Entstanden ist eine winterliche Karte für einen Mann, die ich mit einem Holzstempel gestaltet habe, den ich zum Geburtstag bekommen habe (danke Claudi :)):


Der Spruch ist von Alexandra Renke und ansonsten hab ich nur noch etwas Washitape und Enamel Dots verwendet und ein paar Punkte in weiß und schwarz aufgemalt.

Die zweite Karte hab ich mit einem Fuchs vom Creative Depot gestaltet, der schon eine längere Zeit auf seinen Einsatz wartet:


Angemalt hab ich ihn mit Polychromos Stiften und der Spruch ist aus einem Set von My Favorite Things (Geek is Chic).

Letzte Weihnachtskarten

Ich muss ehrlich zugeben, was Weihnachtskarten betrifft bin ich dieses Jahr nicht wirklich rein gekommen. Irgendwie hat nichts geklappt wie es sollte und so richtig zufrieden war ich auch mit keiner Karte. Nichstdestotroz zeig ich euch noch meine letzten und hoffe, es tröstet euch falls es euch genauso ging wie mir.


Irgenwie gefiel mir das Eichhörnchen als einfacher Abdruck nicht so gut, deswegen hab ich Nase und Augen nochmal mit einem schwarzen Stift nachgemalt und finde, dass es so wesentlich besser aussieht. Der Stempel ist übrigens von Charlie und Paulchen.


Auf dieser Karte hab ich mit Stempen von Creative Depot gearbeitet, der Spruchstempel auf der ersten Karte ist übrigens auch von dehnen. Die großen Buchstaben hab ich nochmal mit einem weißen Polychromos Stift ausgemalt, ich fand, dass sie so etwas klarer hervortreten.


Hier hab ich mich mal an einem anderen Format versucht…das ist überhaupt nicht mein Ding. Die Motivstempel sind von Mama Elephant und der Spruch von Inkystamps.

 

Oh ja, das anmalen des Fuchsmotivs hat wieder Spaß gemacht – der ist übrigens von Neat and Tangled. Der Spruch ist wieder aus dem Freebie-Bogen von Dina. 

Als letztes noch eine Minikarte mt eienm Ornamentstempel von Create a Smile:

Eine etwas andere Geschenkidee

Heute hab ich mal einen kleinen Gedankenanstoß bzw. einen Erfahrungsbericht, der euch vielleicht inspiriert. In den letzten Wochen hab ich auf dem Blog meiner Freundin Claudia immer wieder darüber gelesen wie sie angefangen hat ihr Zuhause zu „entrümpeln“ und nach welcher Methode sie das gemacht hat. Beim Lesen hab ich immer wieder gedacht: „Nein!! Du darfst dich jetzt damit nicht beschäftigen! Wenn du erst damit anfängst, dann fängst du an in allen Ecken und Schubladen auszuräumen und dann muss man das ja auch noch irgendwohin bringen und und und…natürlich auch noch der kleine Gedanke: Ich will gar nicht darüber nachdenken wovon ich mich vielleicht trennen sollte…wenn ich ehrlich bin.
Aber irgendwie war ich dann doch mit dem Thema beschäftigt und hab mir allen Warnsignalen zum trotz auch noch eine Doku über Minimalismus angeschaut. Hahaha , war ja klar was danach passiert.
Ich fange an auszuräumen und weg zu tun. Einerseits hatte ich so einen starken Drang dazu, das ich fast an nichts anderes mehr denken konnte, andererseits saß ich dann eine ganze Zeit vor Dingen und war völlig überfordert: Denn es waren Dinge, die ich noch gut finde, die mir vielleicht auch jemand den ich schätze mal geschenkt hat und ich hatte mich ehrlich darüber gefreut…aber jetzt benutze ich es einfach nicht mehr oder die Zeit dafür ist vorbei oder ich komm einfach nicht dazu es zu lesen, usw. Aber was soll man dann damit machen? Einfach wegschmeißen ging für mich nicht. Einige Sachen kann man ja spenden, aber das geht auch nicht mit allen. Ich biete die Sachen dann normalerweise auch meiner Familie und Freunden an, aber es waren einfach so viele…

(c) Rainer Sturm / pixelio.de

Und dann hab ich mich an etwas erinnert. Ich hab dieses Jahr so einige Filme und Serien geschaut in denen arme Menschen Weihnachten gefeiert haben und weil sie kein Geld für Geschenke hatten, haben sie dann entweder selbst gemachte Dinge verschenkt oder Dinge, die ihnen gehörten weiterverschenkt: Wie z.B. die Brosche, die sie mal geerbt hatten, usw.
Und da hatte ich eine Idee. Ich hab meine Schwestern und Schwägerinnen gefragt, was sie davon halten würden, wenn ich ihnen Sachen von mir „vererben“ würde. Nicht Sachen, die ich einfach loshaben möchte, sondern Sachen von denen ich Denke, dass sie bei Ihnen besser aufgehoben sind als bei mir. Alle fünf haben zugestimmt und dann hab ich mich an die Arbeit gemacht.
Es war gar nicht so leicht…zum einen sich von den Dingen zu trennen, aber auch das richtige für jede Frau zu finden. Ich hab ihnen dann auch noch dazu geschrieben, warum ich die Sachen ausgesucht habe und die Tüten dann abgegeben. Irgendwie hat es sich ganz besonders angefühlt, weil ich viel mehr etwas von mir verschenkt habe als ich es sonst tue, wenn ich Geschenke einfach kaufe. Und ich hab ehrlich gesagt noch nie so ein ausführliches und teilweise auch gerührtes Danke für Geschenke zurückbekommen. Ich fand diese Geschenkaktion für mich auf jeden Fall sehr bereichernd und vielleicht ist das ja auch was für die eine oder andere von euch. Vielleicht auch eine gute Idee für eine neue Familientradition, wer weiß? Seid gesegnet beim Verschenken und beschenkt werden.

Weihnachtliche Holzanhänger

Diese Anhänger wollte ich eigentlich schon letztes Jahr machen…zumindest diese Holzscheiben bestempeln…aber ich brauchte jemanden, der mir die Löcher in die Scheiben bohrt…und da muss man halt manchmal ein Jahr lang warten :).
Naja, ich finde auf jeden Fall, das Warten hat sich gelohnt und das ist mein Ergebnis:


Die größeren hab ich mit dem Fuchs aus einem Lawn Fawn Set bestempelt und das Mini-Rentier ist von Mama Elephant.


Hier hab ich einen Anhänger noch an ein Stück Baumrinde gehängt. Angemalt hab ich die Anhänger übrigens mit Polychromos Stiften. Die Fläche unten hab ich einfach aufgemalt und dann weiß ausgemalt. Für die Schneeflocken hab ich dann doch auch noch einen weißen Gelstift gebraucht, weil der weiße Buntstift auf den Tierchen nicht mehr gedeckt hat.


Wenn ich irgendwo solche Anhänger finde, die schon ein Loch haben, dann mach ich das auf jeden Fall mal wieder.

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Erinnerungen

Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich und ich halte diesen Tag seit 4 Jahren in Ehren. Heute ist nämlich der Tag an dem ich vor 5 Jahren den letzten Abend mit meinem Papa verbracht habe. Damals hab ich es nicht gewusst, dass er in 5 Wochen nicht mehr da sein wird und ja, wir haben uns danach noch gesehen, aber dieser Abend war besonders und das hab ich an diesem Abend schon gespürt. Ich weiß, dass mir damals durch den Kopf gegangen ist: Eigenartig sonst will Papa doch immer ganz schnell wieder nach Hause und heute lässt er sich einfach Zeit. Wir haben zusammen geredet, gelacht und Abendbrot gegessen, ein richtig schöner Abend kurz vor Weihnachten. Es war damals ein Geschenk und ist jedes Jahr wieder ein Geschenk für mich.

Wenn ich so darüber nachdenke gibt es viele gute Erinnerungen aus meinem Leben die ich habe und dann gibt es die ganz besonderen, die durch die sich mein ganzes Leben verändert hat, die wo ich jemandem ganz nah war, die wo jemand etwas gesagt hat, dass mein Herz tief berührt hat. Diese Erinnerungen sind wie ein Schatzkiste in mir drin mit Kostbarkeiten, die ich immer wieder in die Hand nehme und anschaue und die mich glücklich machen. Ich glaube auch, dass diese Schatztruhe nicht geschlossen ist sondern weit offen steht. Es ist nicht so, dass jeder dort hinein greifen darf, aber jeder kann die Schönheit sehen. Es gibt aber natürlich auch die Erinnerungen, die nicht so schön sind…diese Erinnerungen nehmen wir manchmal auch immer wieder in die Hand und es tut immer wieder weh. Bei manchen ist es sogar so, dass wir sie ganz tief verschließen, damit wir sie nicht wieder anschauen müssen, aber es ist spürbar, dass sie da sind.

Ich glaube, der Unterschied zwischen guten und schlechten Erinnerungen ist wie wir mit ihnen umgehen sollten. Die einen sollten wir wertschätzen und unser Herz dankbar und weich und gesund machen lassen – sie sollen festgehalten werden. Die anderen sollten wir lernen loszulassen. Natürlich nicht einfach so, sondern erst wenn wir uns damit versöhnt haben und gelernt haben was es daraus zu lernen gibt. Beides, sowohl das Loslassen von negativen Erinnerungen sowie das Wertschätzen der positiven macht glücklich…und ich hoffe, dass wir alle gerade jetzt zur Weihnachtszeit entweder das eine oder das andere nochmal ganz bewusst angehen…tatsächlich bin ich sogar überzeugt, dass das letzte Hemd sehr wohl Taschen hat. Taschen, die ich vollpacken darf mit wunderbaren Erinnerungen, das ist auf jeden Fall meine Meinung. Und was denkst du?

Es weihnachtet langsam

Draußen schneit es…zumindest in den letzten Tagen und ich hab endlich mal eiin bißchen mehr Zeit für Weihnachtskarten gefunden…Weihnachten muss wohl stetig näher rücken :). Es musste allerdings schnell gehen- also sind sie schlicht ausgefallen…was ich aber auch zwischendurch ganz schön finde. Diese drei Varianten hab ich in mehrfacher Ausführung gebastelt:


Material:

Sonstiges
Kartenrohlinge und Sternaufkleber aus verschiedenen Sets von Stampin Up, Ausdruck „Fröhliche Weihnachen“ – Freebie von Dina Herzog

Stempel: Charlie und Paulchen

Stanzen: Weihnachtsbäume von Creative Depot,; himmlische Weihnachten, Hirschpanorama und Engelchen von Charlie und Paulchen