Übungsblätter gut genutzt

Ich hab mich bei Skillshare für einen 3-wöchigen Lehrgang zum Thema Aquarell angemeldet. Die Aufgabe bzw. der Workshop für die erste Woche beinhaltet nur Übungen – also einfache Dinge, die man malt, um zu lernen wie man mit Aquarell am besten umgeht. Es geht um das Mischverhältnis von Wasser und Pigment, darum wie man zuviel Wasser wieder vom Papier bekommt oder auch zu viel Farbe. Wie man weiche und harte Abschlüsse hinbekommt und um die Beherrschung des Pinsels.
Ich mag keine Übungen. Jedenfalls nicht solche an deren Ende kein Abschlussprojekt steht. Also musste ich mich sehr stark selbst motivieren es trotzdem zu machen. Es ging nur mit viel Fantasie…beim Malen hab ich mir dann erzählt was das was ich male gerade sein könnte. Hahaha – ungefähr so: Guck mal, dass sieht aus wie eine Welle und das hier wie ein Mond und hier malen wir noch eine kleine Tür hin :). Nun ja, am Ende hatte ich zwei Übungsblätter und ich hab wirklich gemerkt, dass vor allen Dingen meine Pinselführung gefordert worden ist, weil meine Muskeln in der Hand plötzlich an Stellen geschmerzt haben, die ich schon lange nicht gefühlt hatte. Hier sind meine zwei fertigen Übungsblätter:


Natürlich weiß ich, dass es sinnvoll ist solche Übungen zu machen, aber es ärgert mich dann auch, dass ich dann diese fertigen Blätter habe die zu nichts gut sind…wenn ich z.B. Farben teste, usw. dann ist es ja eh ein Schmierblatt und ich schmeiß es weg. Bei solchen Übungen wie diesen fällt es mir schwer – weil häßlich siehts ja nicht aus, aber was macht man damit?
Mit ein wenig Überlegen bin ich auf diese Ideen gekommen:


Das eine Blatt hab ich etwas zurechtgeschnitten und daraus mit einem Stempel und einer Stanze eine Hochzeitskarte gemacht (O.K. das Herzchen gehört noch zu einer anderen Stanze, aber es war einfach ein Rest vom nächsten Projekt :)).

Und aus dem anderen Blatt hab ich zwei Anhänger gestanzt und diese dann so bearbeitet:


Ich hab die Übungsblätter sozusagen wie selbstgemachtes Designpapier benutzt…für mich war das dann so wesentlich zufriedenstellender. Und wo ich schon dabei war hab ich noch ein paar andere Reste zu dieser kleinen Karte verarbeitet:


Und schon ist mein Kartenvorrat zumindest ein ganz klein wenig gewachsen und ich hab weniger Müll…ein Erfolg auf ganzer Linie :).

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In guten wie in schlechten Zeiten…

…was heißt das eigentlich? Natürlich weiß ich grundsätzlich was damit gemeint ist. Aber die letzten Wochen hat mich ein Gedanke beschäftigt: Ist uns beim Heiraten eigentlich wirklich bewusst was das bedeutet?
Und ich will jetzt gar nicht darauf hinaus, dass man nicht wissen kann was kommt in der Zukunft und ob man wirklich versprechen kann zu lieben und treu zu sein durch all die guten und insbesondere schlechten Zeiten, die auf einen zukommen. Ich möchte aber glauben, dass man sich dafür entscheiden kann und dass das in den meisten Fällen auch sinnvoll und möglich ist.
Was mich eher beschäftigt ist die Vergangenheit.
Mich selbst hat schon manchmal ein schlechtes Gewissen beschlichen, wenn mir mal wieder bewusst geworden ist, dass mein Mann etwas „ausbaden“ muss, was er nicht angerichtet hat. Wenn ich Schwierigkeiten habe ihm zu vertrauen, wenn ich gereizt auf etwas reagiere oder mich zurückziehe, weil ich verletzt bin und dann in der Reflexion merke, dass die Wurzel in einer Verletzung aus der Vergangenheit liegt. Ich hab mich oft gefragt: „Ist das nicht unfair ihm gegenüber?“


Und vor ein paar Wochen hatte ich dann so etwas wie eine Erleuchtung: Ist es nicht so, dass wir auch zu den schlechten Zeiten aus der Vergangenheit „Ja“ sagen, wenn wir heiraten?
Vielleicht meint der Rest der Welt jetzt: Natürlich, das ist doch logisch…nur ich hab ein wenig länger gebraucht. Mir hat dieser Gedanke auf jeden Fall gut getan. Allerdings ist mir dabei dann aber auch bewusst geworden wie wichtig es wirklich ist, dann vor der Hochzeit auch über so etwas ehrlich zu werden. Sich dem anderen wirklich zu zeigen und zu offenbaren, damit er zumindest ein wenig weiß worauf er sich einlässt. Aber natürlich ist man Ende sowieso überrascht und hat es nicht so erwartet wie es dann kommt. Das ist dann wohl auch ein Teil des Eheabenteuers. 🙂

Vogelliebe Teil 2

Wie geahnt sind im Laufe der letzten Woche noch ein paar Vögel dazugekommen. Und es sind noch so einige auf der Liste. Ich war fast etwas unglücklich, dass ich nur vier geschafft habe, aber die vier waren die reine Freude…O.K. ich gebe zu als ich gestern Abend um elf mit dem Spatz fertig war habe ich kaum noch gerade aus gucken können, aber wer könnte dem süßen Spatz denn deswegen böse sein?

Ich hab mich auch wieder an zwei fliegende Vögel herangetraut…einmal an den Kolibri – der scheint in den letzten Jahren ja sowieso überall aufzutauchen:


Und dann hab ich mir noch den Papageitaucher ausgesucht. Das war einer der ersten Vögel auf meiner Liste…man merkt halt, das ich Pinguine mag 😉

Und zum Schluß noch der Wunschvogel meiner Tochter…wenig farbenfroh auf den ersten Blick – aber ich hab tatsächlich nicht nur schwarz verwendet für das Bild – auch braun und blau und grau und weiß natürlich…wer hätte das gedacht?


Er wurde von ihr übrigens Herbert getauft…na dann wünschen Herbert und ich wünschen euch noch einen schönen Sonntag 😀

Große Vogelliebe <3

Nachdem ich mir einen Onlinekurs von Amarylis Henderson angeschaut habe zum Thema: Vögel malen, kann ich nicht mehr damit aufhören mir Vögel anzuschauen und sie zu malen. Ich muss mich ehrlich gesagt zusammenreißen, damit ich mir keine Vogel-To-Paint-Liste mit 100 Vögeln anfertige :). In den letzten 4 Tagen sind so bereits diese fünf Vögel entstanden und mich beschleicht das Gefühl, dass da noch einige kommen werden 🙂

Angefangen habe ich mit einem Eisvogel, weil ich den eh schon seit einiger Zeit malen wollte…dieser hier war natürlich noch eine besondere Herausforderung weil er sich im Flug befindet.

Als nächstes hab ich eine Grünflügel oder Emeraldtaube gemalt und ich muss ehrlich zugeben, bis vor ein paar Tagen wußte ich nicht, dass so ein Vogel existiert:


Nach so viel blau und grün brauchte ich etwas rot…deswegen erst der Kardinalvogel:


…und dann noch ein Rotkehlchen:


Heute hab ich dann mit einem Gartenrotschwanz weitergemacht…und ja, auch den kannte ich vorher nicht wirklich…was soll ich sage: Malen bildet 😀


Ich mir auf jeden Fall noch ein paar ganz interessante Vögel rausgesucht und ich bin mir sicher ich werde noch mehr finden…wir werden sehen wohin mich die Vogelliebe noch führen wird :). Falls ihr irgendwelche Geheimtipps habt, dann immer raus damit.

Blumen und Meer

Ja, auch das Malen geht weiter. Mittlerweile hab ich auch schon ein paar Lehrer bei Skillshare gefunden, die ich für mich sehr hilfreich finde und von denen ich dann mehrere Kurse belege…es ist manchmal ein wenig überwältigend wenn ich all die Kurse sehe, die ich noch machen möchte..

Aber kommen wir zu denen, die ich schon absolviert habe. Eigentlich fang ich mal mit einem Bild an, dass ich einfach so gemalt habe…also ohne irgendwelche Anleitung. Ganz einfach weil ich einfach keine finde zum Thema Wasser/Ozean/Wellen in Verbindung mit Wasserfarben. Also hab ichs mal einfach auf eigene Faust versucht und muss sagen…naja, da ist noch viel Wachstumspotential


Passend  zum Thema hab ich dann einen Onlinekurs mit Irina Trzaskos gemacht, bei dem man gelernt hat eine Muschel zu malen 🙂

Da die Irina mir ganz sympathisch war hab ich gleich noch einen Kurs bei ihr belegt in dem es darum ging eine Mohnblume auf drei verschiedene Arten zu malen…das hat auf jeden Fall Spaß gemacht und war sehr befriedigend, weil ich noch sehr unzufrieden war mit der Mohnblume von vor ein paar Wochen…

Hier einmal im loose Style:

Als nächstes realistisch:

und zum Schluß nochmal mit Fineliner:

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich für jede Blume ein anderes rot verwendet habe…nicht, weil es so angeleitet wurde, sondern, weil ich versucht habe das perfekete Mohnrot zu finden, aber irgendwie bin ich bis zum Schluß nicht wirklich zufrieden gewesen…naja, ansonsten gefällt mir die zweite Version am besten.
Hier noch eine kleine Übung so für zwischendurch:

Weil manchmal hat man nur ein kleines Zeitfenster und es macht dann trotzdem Sinn einfach mal kurz etwas zu malen – es übt und macht die Seele glücklich :D.

Ganz zum Schluß noch mein Lieblingsprojekt aus den letzten Wochen…Ein Kurs von Ana Victoria Calderon zum Thema: Wie male ich einen Edelstein – und die Schlußaufgabe war einfach irgendeinen Ring zu malen. Ich hab mir diesen ausgesucht:

Das war auf jeden Fall eine sehr intensive Lehreinheit und ich hab beim malen immer wieder daran denken müssen wie der verlorene Sohn sein Erbrecht durch den Ring des Vaters wieder zurück bekommt…auf jeden Fall mein Lieblingsprojekt von den heute gezeigten.

Lecker Schokoeis…

Bei den warmen Temperaturen, muss ja zwischendurch ein wenig Abkühlung her. Eigentlich hab ich gedacht, wenn man auf Zucker weitgehend verzichten möchte, dann ist es auch aus mit Eis essen…aber weit gefehlt. Ich denke die meisten von euch haben schon von dem Eisrezept mit gefrorenen Bananen gehört…und ich liebe es. Das ist die Variante die ich durch ein bißchen herumprobieren am leckersten finde:

2 sehr reife Bananen stückeln und einfrieren (min. 2 Std. besser länger)
dazu 1/2 Dose Kokosmilch (am besten gekühlt)
dazu 1-2 EL Kakao (je nachdem wie schokoladig man es möchte)
und noch ein EL Erdnussmuss (wem der Zucker nicht so wichtig ist, der kann auch Erdnussbutter nehmen)

(Ergibt ungefähr 2 Portionen :))

Alles zusammen in den Hochleistungsmixer und dann gut durchmixen bis eine gleichmäßige Masse entsteht…und dann einfach mal die Beine hochlegen und Eis genießen.

Ich muss zugeben, ich halte es nicht immer aus so lange zu warten bis die Bananen sehr reif sind und tue sie schon früher in den Gefrierschrank…das geht auch, aber dann schmeckt das Eis mehr nach Banane. Witzigerweise schmeckt das Eis je reifer die Bananen sind desto weniger nach Bananen 🙂 – aber beide Varianten sind auf jeden Fall lecker.

Unser Lieblings-Protein-Brot

In den letzten Wochen haben wir Zuhause ein paar neue Dinge ausprobiert (was das Essen betrifft), um zu schauen, ob wir uns dann gesundheitlich wohler fühlen. Bis jetzt würde ich sagen geht es uns auf jeden Fall besser. Der Schlaf, die Energie, usw. bewegen sich in eine gute Richtung. Unter anderem hab ich angefangen Proteinbrot für uns zu backen. Ich habe lange im Internet rumgesucht und ganz viele verschiedene Rezepte gefunden und nach und nach getestet und danach wie gewohnt, die Rezepte verworfen (tatsächlich auch einmal das Brot weggeworfen :() oder verändert bis sie uns so richtig gefallen. Am besten gefallen uns zwei – einmal dieses HIER.
O.K. ich mag es auf jeden Fall gerne – ich füge nur noch eine Prise Salz hinzu und esse es am liebsten getoastet. Mein Mann findet es schmeckt ihm zu sehr nach Kuchen (von der Konsistenz).
Das zweite Brot hab ich dann so stark abgewandelt, dass es eigentlich nichts mehr mit dem Ursprungsrezept zu tun hat. Deswegen hier also unser Lieblings-Protein-Brot:

Zutaten:

300g gemahlene Mandeln
100g Sonnenblumenkerne
80 g Kürbiskerne
35 g Pinienkerne (optional)
60 g geschrottete Leinsamen
15g Chiasamen
1 TL Salz
1TL Backpulver
Etwas Sesam zum drüberstreuen, wenn man möchte
10 g Guarkernmehl
250 g Quark (40 %)
60 g geschmolzene Butter
4 Eier

Den Ofen auf ca. 175 Grad vorheizen (Heißluft)…unseren Ofen muss ich allerdings immer auf 185 Grad stellen – der ist aber auch erfahrungsgemäß schwächer als andere.
Zuerst mische ich alle trockenen Zutaten (auser die Sesamkerne) in einer Schüssel und die feuchten Zutaten in einer anderen.
Dann gebe ich die feuchten Zutaten unter die trockenen und mische so lange mit einem Löffel bis alles feucht ist. Man kann sicher auch einen Mixer nehmen oder die Hände, aber ehrlich gesagt bin ich dafür zu faul :D. Es wird auf jeden Fall ein sehr feuchter Teig.
Dann fülle ich den Teig in eine Kastenform. Ich benutzte eine aus Silikon, eine aus Metal müsste man wahrscheinlich mit Backpapier auslegen oder gut einfetten.
Zu Schluss streue ich noch etwas Sesam drüber und gebe es für 45 min in den Ofen.

Wenn das Brot fertig ist stürze ich es meist ziemlich schnell aus der Form, weil in der Form oft noch etwas Flüssigkeit ist und lasse es auskühlen. Ich bewahre es immer im Kühlschrank auf – keine Ahnung ob man das muss oder ob das besonders gut ist, bei uns ist auf jeden Fall so noch kein Brot schimmelig geworden und hält manchmal bis zu einer Woche (wenn es so lange dauert bis wir es aufgegessen haben :)).

 

Schnelle Goodies und Gedanken über Vorfreude

Obwohl ich ständig irgendwelche Goodies mache – entweder für Leute, die uns besuchen oder für Veranstaltungen, die ich leite, vergesse ich ständig diese zu fotografieren und zu zeigen…aber nicht diesmal 🙂


Hier hab ich einfach ein paar Kinderriegel mit einem Banner beklebt. Das Banner ist mit einem Spruch von der Stempelküche beklebt. Ich hab erst überlegt, ob es Sinn macht den da drauf zu stempeln, aber dann hab ich gedacht: „Eigentlich mag ich es bei jedem Menschen, wenn er lacht  – passt.“ Dazu hab ich einfach nur noch eine Schleife drumgebunden und mit einem Glue Dot fixiert und schon ist die Süßigkeit fertig

Da das Thema Lachen und Freude irgendwie zusammenpassen hab ich gedacht, dass ich noch ganz kurz erzähle was hier so gerade los ist. Wer mein Leben oder meinen Blog verfolgt sollte mittlerweile mitbekommen haben, dass wir ein neues Zuhause suchen…eigentlich schon seit Anfang des Jahres. Bisher haben wir einige wenige Wohnungen angeschaut, aber irgendwie passte es nie so richtig. Das ständige Suchen und Anschauen und wieder Verwerfen hat mich echt emotional erschöpft. So das ich eigentlich schon aufgehört hatte zu suchen und Gott einfach gesagt habe, er soll sich bitte darum kümmern. Emotional erschöpft hat mich besonders, dass sich (gedanklich) in der Wohnung heimisch machen und einrichten und das Ganze dann am Ende wieder loslassen zu müssen.

Auch wenn wir eigentlich nicht darauf vorbereitet sind, haben wir auch immer geschaut, ob es vielleicht ein Haus gibt das zu uns passt. Aber sowohl Häuser wie auch Wohnungen sind zur Zeit bei uns sehr teuer und eigentlich ist es ein schlechter Zeitpunkt für einen Hauskauf. Nun hat mein Mann mir vor ungefähr einer Woche einen Link zu einem Haus geschickt und ich hab gleich gedacht: Ja, hier möchte ich voll gern wohnen…


Am nächsten Tag hab ich gleich noch ein paar Fragen mit den Verkäufern geklärt und mit einem Finanzierer gesprochen und alles klang sehr vielversprechend.  Irgendwie bin ich innerlich von einer unglaublichen Vorfreude erfasst worden, aber eine innere Stimme hat immer wieder gewarnt: „Freu dich nicht zu früh…es könnte wieder nicht klappen.“


Die gleichen Hinweise hab ich dann auch von meinem Mann bekommen, als ich angefangen habe (für ihn) zu euphorisch über das Haus zu sprechen und mir Dinge auszumalen.
Das hat mich traurig gemacht und ich war schon kurz davor mich darauf einzulassen, aber dann hab ich gedacht: Nein. Stopp mal. Was geht hier eigentlich vor? Sowohl ich als auch die Außenwelt will mich davon abhalten die nächsten 1,5 Wochen (dann können wir uns das Haus erst besichtigen) einfach mal glücklich zu sein und mich auf etwas zu freuen. Und warum? Weil es sein könnte, dass in der Zukunft eine Enttäuschung auf mich wartet. Was für ein Quatsch. Erstens kann es sein, dass es wirklich: DAS Haus ist und ich hab mich unnötigerweise die ganze Zeit zurückgehalten und zweitens kann es tatsächlich sein, dass ich enttäuscht werde, aber warum soll ich mich dann nicht trotzdem vorher freuen? Das tut mir und meiner Seele doch viel besser.


Mir ist bewußt geworden, dass ich mir oft die Freude und das Glück in der Gegenwart nicht gönne, weil ich Angst habe vor einem möglichen Schmerz in der Zukunft…wie blöd. Also hab ich mich entschieden mich einfach zu freuen und einen möglichen Schmerz in kauf zu nehmen. Ich denke, nach soviel Freude ist der Schmerz am Ende auch leichter zu verschmerzen…und wer weiß, vielleicht freu ich mich dann auch für immer weiter :).

P.S.: Falls ihr euch fragt warum hier lauter Bäume sind 😉 – ich hab vor ein paar Tagen einen Online-Kurs zum Bäume malen gemacht und gedacht ich füg die hier einfach mal ein 😀

Immer noch am lernen…

Das ist das was ich mache zur Zeit. Ich versuche ganz verschiedene Onlinekurse bei Skillshare, um neue Techniken zu lernen und um zu schauen wie gut ich schon darin bin Dinge umzusetzen. Nebenbei hab ich auch noch zwei Katzen gemalt und zwar echte…also einmal die Lieblingskatze meiner Tochter und einmal die Katze einer Freundin, einfach, um mal zu schauen, ob ich es schaffe, die Katzen so zu malen, dass man sie wiedererkennt. Auch wenn beide Bilder nicht perfekt waren, so hatten die Katzen doch tatsächlich Wiedererkennungswert, deswegen würde ich sagen: Experiment gelungen. Hier erstmal die beiden Miezekatzen:

(c) Lenna Heide

Das ist Skye und hier kommt Anton (Ja, der Schwanz ist so richtig):

(c) Lenna Heide

Kommen wir zurück zu meinen Skillshare Onlinekursen. Die letzten Tage hab ich mich mal an Monochromen Malen probiert (also am Malen mit nur einer Farbe). Zuerst hab ich einen Kurs mit Olga Bonitas gemacht bei dem man mehrere Tiere mit Paynes Grey (einem kühlen Grauton) malen musste:

Das sind die Bilder die dabei entstanden sind…ich würde sagen, die Pandabären waren dabei die größte Herausforderung.
Gestern hab ich noch einen Monochromen Wald mit Kolbie Blume gemalt, dafür hab ich die Farbe Hookers Green (ein sehr dunkles grün) verwendet.

Es war auf jeden Fall eine sehr meditative Tätigkeit, weil man ja unheimlich viele Tannen immer und immer wieder malt nur in der Intensität der Farbe immer dunkler wird. Heute Morgen hab ich mir überlegt, dass ich gerne noch was drauf schreiben würde nämlich einen Liedtext von Pink, der mir sehr nah am Herzen ist, weil er mich durch eine schwere Zeit in meinem Leben getragen hat. Und auch wenn sie ihn wahrscheinlich nicht so gemeint hat als sie ihn geschrieben hat bedeutet er für mich: Ich bin sicher, wenn ich in Gottes Nähe bin (ganz oben (up high)), dort kann mir niemand etwas anhaben.


Wo ich dann schon bei Kolbie war hab ich gleich noch einen anderen Kurs bei ihr gemacht. Hier hat man gelernt Birken zu malen und sollte am Ende eine etwas abstrakte Form eines Birkenwaldes im Herbst malen.


Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht wie ich das Bild finde. Das Malen hat aber Spaß gemacht. Zum einen war es interessant zu verstehen wie einfach Birken eigentlich zu malen sind und zum anderen mag ich die Farben im Hintergrund…aber die Kombination kommt noch nicht so richtig bei mir an.

Ach ja fast vergessen, zwischendurch hab ich auch noch was ganz anderes versucht, nämlich einen Kurs von Sharon Mapuvire in dem erklärt wurde, worauf man beim malen eines Gesichtes achten sollte – aber eines eher verniedlichten Gesichtes…So sieht mein Endergebnis aus:

Sie hat echt interessante Tipps gegeben was Augen, Nase und Mund betrifft – es war auf jeden Fall lehrreich, auch wenn das jetzt icht unbedingt meine Art zu malen ist.
So, das war also ein kleiner Überblick meiner Mal- und Lernprozesse zur Zeit :). Was wäre denn so euer Favorit von den ganzen Bildern? Oder von welcher Sorte Bilder würdet ihr gern mehr sehen?

Heute ein wenig Lyrik

Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit echt wenig Gedichte und andere lyrische Texte geschrieben habe und irgendwie hab ich mich an eins erinnert und heute versucht es zu finden. Unterwegs ist mir ein anderes begegnet, es ist tatsächlich schon aus dem Jahr 2012, aber es hat mich heute angesprochen und ich dachte ich teile es mal mit euch.

Nicht mehr Frühling –  auch nicht Sommer

Nicht mehr grün,
hinter den Ohren.
Nicht mehr Taufrisch
an jedem Morgen.
Das Gift des Grüns
ist längst verflogen.
Und ungestüme Hoffnung
hat sich mit Glauben fest verwoben.

Nicht mehr so scharf
die Kanten.
Nicht mehr so trotzig
gegen Widerstand.
Die Kraft des Anfangs
weicht bewusst gestärkter Schwäche.
Und rücksichtsloses Halten
lässt friedlich los.

Nicht mehr unauffällig
von der Masse kaum zu unterscheiden.
Nicht mehr festgelegt
auf Einheitsgrün.
Frühere Makellosigkeit
ist vom Leben nun gezeichnet.
Vergangenes Wanken
geht heute sicher seinen Weg.

Nicht mehr so viele Sonnenstunden
statt dessen Farbe, die im Dunkeln strahlt.
Nicht mehr das „Ich“ und „Selbst“ vor Augen,
dafür ein Herz, das liebend opfern kann.
Frühere Gier aufs Leben
weicht satter Zuversicht.
Die Angst vor dem Abschied schwindet,
denn dahinter ist das wahre Licht.

(c) Lenna Heide