Gemaltes Wort zum Sonntag

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Weihnachtsbaumkugel-Happygirl-Anhänger

Was für ein Wort :), aber besser kann ich es nicht beschreiben. Um schon mal ein wenig in Weihnachtskartenbastellaune zu kommen hab ich mir ein paar Digital Stamps von Love Cynthia gekauft – die gibt es dort nämlich jetzt auch seit ein paar Wochen.
Das schöne ist, man kann die einfach ausdrucken und dabei sogar in der Größe verändern so wie man sie gern haben möchte. Einiges von diesen Stempeln war schon eingefärbt, ich musste eigentlich nur immer das Gesicht und die Haare anmalen und dann ausschneiden.


Ich hab zwar Weihnachtsbaumkugel geschrieben, aber ich finde man kann die Anhänger auch das ganze Jahr über ruhig verwenden.

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: (W)Eile

Die Überschrift könnte vermuten lassen, dass ich mich nicht für ein Thema entscheiden konnte…aber ganz so ist es nicht. Irgendwie hab ich die letzten Tagen über Eile nachgedacht. Wie ich manchmal so durchs Leben hetze unbewusst in der Angst etwas zu verpassen oder nicht zu schaffen. Und dann ist irgendwann der Tag, der Monat oder sogar das Jahr zu Ende und ich weiß gar nicht so recht wie das so schnell gehen konnte. Vielleicht liegt das manchmal auch daran, dass ich zu schnell gehe??
Ich gehöre zu den Menschen, die gerne Dinge erledigen oder zu Ende bringen, das gibt mir ein Gefühl von innerem Frieden und wenn etwas erledigt ist, dann kann ich erst so richtig loslassen. Das bewirkt aber, dass ich diesem Ziel-Zeitpunkt entgegenfiebere…ich zähle: Wie oft noch bis dieser Hauskreis zu Ende ist? Wie viele Karten muss ich noch basteln bis ich so viele habe wie ich brauche, usw. Und es ist noch nicht mal so als wenn ich meine Aufgaben nicht mag oder gern tue und trotzdem ist da oft diese Last, des fertig werden Müssens, die mich die Zeit dazwischen nicht so recht genießen lässt.
Jetzt in der Weihnachtszeit z.B.: Wie viele Geschenke muss ich noch besorgen? Wie viele Karten schreiben? Wen darf/will ich nicht vergessen?…und so vergesse ich oft in dem Augenblick ganz da zu sein, nicht zu eilen sondern zu weilen oder verweilen. Einfach mal den Moment aufzusaugen, einen tiefen Abdruck in der Seele zuzulassen, satt werden an der Gegenwart.

Ich glaube, wenn ich das öfter mal erlauben würde, wäre das Jahr gar nicht so schnell vorbei sondern würde so eine tiefe  Zufriedenheit hinterlassen, dass man das Jahr völlig „Jahressatt“ loslassen könnte. Ganz besonders möchte ich das für Begegnungen lernen: Nicht von einem Termin zum nächsten hetzen oder in der Gegenwart gar nicht richtig zuhören sondern darüber nachdenken, wie man die „To-Do-Liste“ für den Rest des Tages noch schaffen soll. Oft hab ich dieses Gefühl auch an meinen Geburtstagen gehabt. Da lädt man mal all die Menschen ein, die einem ans Herz gewachsen sind und mit denen man einen schönen Abend haben möchte und dann ist man den ganzen Abend damit beschäftigt Leute an der Tür zu begrüßen, dass Essen vorzubereiten, Geschenke auszupacken und dann geht schon der Erste und man ist damit beschäftig einen nach dem andern zu verabschieden und am Ende denkt man: „Irgendwie hab ich mit gar keinem richtig gesprochen.“
Dieses Jahr hab ich es anders gemacht, ich hab einfach meine Mädels in eine Billardkneipe eingeladen  – anstatt Essen zu Hause hab ich einfach die Getränke für den Abend bezahlt und Kleingeld für Billard und Darts mitgebracht. Schon vorher konnte ich mich ganz ohne Sorgen freuen, denn ich musste nichts vorbereiten und nicht stundenlang in der Küche stehen. Und an dem Abend hab ich Gespräche geführt mit so einigen Billard gespielt und Darts und sogar Kicker und dabei sehr viel gelacht. Am Ende des Abends war ich müde aber auch total dankbar und glücklich und es war in Ordnung, dass der Tag zu Ende ist, denn er war so voll gewesen, dass nichts mehr reingepasst hätte und ich konnte ganz leicht loslassen.


Aus diesem Grund möchte ich genau das Hochhalten für das nächste (Lebens-)jahr: Ich möchte weniger eilen und mehr weilen…und ich denke, dass das Leben, dann nicht langweilig wird sondern kurzweilig. Und ich bin mir sicher, dass das auch meiner Gottesbeziehung gut tun wird, denn Gott ist zwar immer da, aber immer nur in der Gegenwart und wenn ich weile, dann bin ich ihm wesentlich näher als sonst – das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Auf die Adventskalender…

…fertig los. Meine Nichten und Neffen haben nie ein Problem sich meinen Geburtstag zu merken…es ist immer der Tag an dem der Adventskalender anfängt. Die freuen sich sozusagen noch mehr auf diesen Tag als ich. Im Laufe meines Lebens hab ich schon unzählige von den Dingern geschenkt bekommen…der Tag ist ja einfach wie perfekt für diese Idee.Dieses Jahr hab ich mich sogar noch auf ein Experiment damit eingelassen. Ich hab bei einem DIY Adventskalender mitgemacht. Die Regeln sind so: 24 Frauen tun sich zusammen und jede bastelt 24 mal das Gleiche und bekommt dafür einen Tag zugeteilt. Am Ende verteilt man dann an jeden eins und bekommt von jedem eins und hat 24 tolle Teile.

Zufällig hab ich den 1. bekommen bzw. durch tauschen ergattert :). Meine Päckchen sahen am Ende so aus:

In der Tüte verbergen sich jeweils 10 Geschenkanhänger mit Band. Ehrlich gesagt hab ich es mir leichter vorgestellt als es dann war. Alle Anhänger mussten ja erst gestanzt werden (O.K. ich muss lobend erwähnen, dass meine Tochter die Hälfte davon übernommen hat) und dann gestempelt, dann sortiert und verpackt und dann nochmal verpackt und dann noch die Nr. dranhängen – wobei dafür ja auch noch ein Anhänger und die 1 gestanzt werden musste…Puhh…und zuallerst hab ich mal 240 Bänder zugeschnitten :


ich habe jeweils fünf unterschiedliche Anhänger aus weißem Cardstock und aus Kraftpapier gestanzt und diese dann individuell bestempelt:


Hier sind dann nochmal die Päckchen wie sie am Ende zusammengestellt waren und mit den Bändern verpackt worden sind.


Ich hoffe, sehr, dass die Beschenkten sich freuen und Verwendung dafür haben.
Und weil heute mein Geburtstag ist reicht das für heute als Blogbeitrag finde ich…heute wird nur noch gefeiert –  das ist auf jeden Fall meine Meinung 😉

Erinnerung an die Nikolausverlosung

Nur noch wenige Tage, um genau zu sein vier…dann endet die Nikolausverlosung hier auf dem Blog. Für alle die es vielleicht noch nicht gelesen oder schon vergessen haben:
Ihr könnt einen Stoffbeutel mit Aufdruck gewinnen.
Das Motiv dürft ihr aus meinen Bildern frei wählen. Einige Exemplare hatte ich euch ja schon gezeigt. Heute hab ich einen ganzen Stapel weitere Motive getestet…hier sind die drei, die ich am besten finde:

Die Indiandermeise:


Die Ballettschuhe:


Und mein liebstes Motiv (wer hätte das gedacht? ;)) – der Hirsch:


Falls ihr noch gewinnen wollt, dann kommentiert bitte nicht hier unter dem Beitrag sondern unter dem ursprünglichen, den könnt ihr HIER finden. Viel Glück!

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Klarheit

Eigentlich hab ich dieses Thema schon seit Tagen im Kopf, aber ich wollte nicht darüber schreiben und hab die ganze Zeit darauf gewartet, dass mir noch ein anderes Thema einfällt. Aber jetzt ist es schon spät am Freitag Abend und wie es aussieht werde ich wohl über „Klarheit“ schreiben müssen – damit dann auch irgendwann wieder ein anderes Thema in meinen Kopf kommt :).
Mich beschäftigt dieses Thema, weil mir mehr und mehr auffällt wie wichtig mit Klarheit ist – nicht nur von meinen Werten her, sondern, dass ich es tatsächlich sogar körperlich zu spüren bekomme.
Wenn Situationen oder Menschen unklar sind, wenn ich mir nicht sicher sein kann wie jemand etwas meint oder was jemand von mir möchte, dann löst das Stress bei mir aus.
Deswegen hab ich in den letzten Jahren schon gelernt Dinge zu hinterfragen, noch mal genauer nachzufragen, um besser verstehen zu können.

Und das hilft – sogar sehr. Einfach mal fragen: Wie hast du das genau gemeint? Hab ich das so richtig verstanden? Was erwartest du jetzt genau von mir?, usw. Früher hab ich mich oft davor gescheut zu fragen, weil ich dachte, ich muss doch in der Lage sein, den anderen auch einfach so zu verstehen. Außerdem wirkt man ja vielleicht dumm, wenn man etwas nicht versteht. Mittlerweile ist es mir ziemlich egal, wie ich dann wirke – es ist mir wesentlich lieber richtig zu verstehen, weil das so viele Missverständnisse gar nicht erst entstehen lässt. Und vor allem gibt es mir eine viel größere Sicherheit, wenn ich z.B. Aufträge annehme.

(c) birgitH / pixelio.de

Ich weiß auch, dass es mir hilft für mich selber klar zu sein, mich zu sortieren und auszurichten, denn auch inneres Chaos löst bei mir Stress aus. Dafür hab ich im Laufe der Zeit verschiedene Methoden entwickelt und auch von anderen gelernt und ich empfinde es als sehr befreiend mich einfach mal hinzusetzen für mich selbst ein paar Fragen zu beantworten und dann viel besser zu wissen was in mir drin so los ist. Das hilft mir nach innen und nach außen. Denn wenn ich nach innen klar bin kann ich auch nach außen klar kommunizieren.

Womit ich in den letzten Jahren aber zu kämpfen hatte waren folgende Dinge:

-Manche Menschen weigern sich, sich klar auszudrücken, einfach aus Angst sich selbst zu offenbaren und verletzlich zu machen. Ich merke, dass ich da für mich an eine Vertrauensgrenze komme, die es mir schwer möglich macht enge Beziehung zu diesen Menschen zu leben.

-Manche Menschen reflektieren mir, dass sie Angst vor mir haben oder mich als hart empfinden, auf Grund dieser Klarheit und Ehrlichkeit. Obwohl mir jeder auch bestätigt, dass sie Kritik als konstruktiv und auch mich selbst nicht als bösartig oder böswillig empfinden oder darauf aus sie zu verletzen…so löst doch das Gefühl von Ehrlichkeit und Klarheit Angst bei Ihnen aus.

Lange hab ich mit mir gehadert, ob ich vielleicht etwas übersehe oder etwas falsch mache, aber bisher merke ich, dass ich da nicht aus meiner Haut kann…aber vielleicht finde ich den Fehler auch noch irgendwann?
Versteht mich nicht falsch, ich zwinge anderen meine Wahrheit nicht auf in dem ich ihnen ständig alles direkt ins Gesicht sage, aber wenn ich gefragt werde sag ich wirklich was ich denke und ganz bestimmt sieht man mir auch so gut wie immer an was ich denke. Ich weiß, nicht, vielleicht ist das der Preis, den man zahlen muss, um authentisch zu leben oder vielleicht ist das das Risiko der Verletzlichkeit, die man in diesem Bereich dann bereit sein muss auszuhalten. Nicht jeder mag Klarheit und Ehrlichkeit und Tiefe auch wenn sie als Beziehungsangebot gedacht sind…das ist mir im Laufe des letzten Jahres klar geworden. Aber ich hab mich entschieden, das ich an dieser Stelle bereit bin zu bezahlen, weil ich denke, dass es sich lohnt ein Leben in Klarheit zu führen – das ist auf jeden Fall meine Meinung. Und was denkst du?