Was hat Zeit mit Ehre zu tun?

 

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(c) Karl-Heinz Laube/pixelio.de

Der Timo hat in unsere Gemeinde  am Sonntag gepredigt über den Missing Link zwischen Herausforderung und Ehre.

Was mir aber am meisten hängen geblieben ist, ist seine Aussage über die Zeit. Wenn mir jemand seine Zeit schenkt, dann gibt er mir ein Stück von seinem Leben, dass er nie wieder zurück bekommt. Wow, was für eine Ehre! So ein wenig war mir das natürlich schon bewusst z.B. im Bezug aufs pünktlich sein oder auch darin, dass ich jemanden für seine Vorbereitungen ehren kann – also für die Zeit, die er/sie investiert hat, indem ich aufmerksam zuhöre.

Am Sonntag ist mir der Gedanke aber mal anders herum begegnet. Ich habe gemerkt, dass ich die Menschen, die mir zuhören (bei Predigten und auch in Gesprächen), Menschen, die von mir lesen oder mir auch irgendwie anders ihre Zeit schenken, damit ehren kann, dass ich mich gut vorbereite und auch damit, dass ich alles gebe und nichts zurückhalte, das ich darauf achte, die Dinge so zu präsentieren, dass sie verständllich sind und auch auf die Grenzen und Bedürfnisse des menschlichen Körpers achte.

Wenn jemand für mich ein Stück von seinem Leben opfert, dann möchte ich auch darauf achten, dass es sich lohnt und sein Leben bereichert. Wir behandeln unsere Zeit oft so als wäre sie unbegrenzt, aber wenn man genauer hinschaut ist sie das kostbarste Gut das wir haben.

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