Match the Sketch 035 – Für einen Schatz

Es ist wieder soweit: Challenge-Time. Letze Woche ist mir einfach nichts gutes eingefallen. Diese Woche hätte ich auch schon fast aufgegeben, aber dann hab ich mich daran erinnert, dass bald wieder Weihnachten ist und dann ist wieder überall Gold und dann fingen die Ideen plötlich an zu sprudeln. Wer sich die Seite von der Match the Sketch Challenge anschauen möchte, kann einfach auf das Bild klicken,  das hab ich verlinkt.

MtS 35

 

Hier also mein Beitrag für diese Woche – alles Gold:

Diamant1

Die Grundkarte und das kleine Rechteck sind aus goldener Pappe – aber es ist so ein mattes Gold, das gefällt mir meistens besser. Auf das weiße Rechteck hab ich noch das Velum mit den Goldpunkten geklebt – das war gar nicht so einfach. Der erste Versuch, sah auch nicht so schön aus. Ich hatte erst flüssigen Kleber hinter die Goldpunkte geklebt, allerdings sah man dass dann , weil die Goldpunkte angefangen haben sich zu wellen. Also hab ich es nochmal mit Snail probiert und das ging einigermaßen.

Schatz

Der Diamant ist aus goldenem Glitzerpapier gestanzt mit einer Stanze von EK-Success. Den Schriftzug hab ich in gold gestempelt mit einem Spruch aus dem neuen Gastgeberinen Set (Gesammelte Grüße), dass es zur Zeit für Gastgeberinen bei Stampin Up umsonst gibt ab einem Party-Umsatz von 300 EUR.

 

Eine neue Handtasche – aus Papier

Hmm, ich hab auf der Seite von Anna eine richtig schöne Tasche aus Papier gesehen und dachte ich bastel sie mal nach…Anna war auch so lieb mir eine ausführliche Anleitung per email zuzuschicken – vielen. lieben Dank meine Liebe…

Das Problem war nur, ich bin nicht in der Lage Anleitungen auf Anhieb zu verstehen – mit Schnittmustern gehts mir da genauso. Mir fehlt einfach ein wenig das räumliche Vorstellungsvermögen, deswegen muss ich dann oft unterwegs lernen, d.h. mehrmals probieren, bis ich dahinter komme und dann klappts.

Diesmal muss ich ehrlich sagen, hab ich es immer noch nicht ganz verstanden, aber ich hab am Ende eine Tasche gehabt – nicht ganz so wie die Ursprungstasche – aber was solls – sie funktioniert 🙂 Also wieder frei nach dem Motto: „Das muss so!“ 😉

Hier also meine Version, der Handtasche aus Papier:

Tasche2

 

Irgendwie finde ich sehen die Taschen mit dem „Meisterwerke“ Papier von Stampin Up immer richtig edel aus – leider gibts das ja nicht mehr zu kaufen. Allerdings ist es auch nicht so leicht das Papier zu falzen, durch die embossten Motive rutscht man immer wieder aus der Rille raus.

Wie Anna hab ich auch einen Magnetverschluss dran gemacht, aber ich hab dafür die Stanze: Modernes Label genommen – irgendwie fand ich, dass sieht so richtig nach einem Taschenverschluss aus:

 

Tasche1

Tasche4

 

Hier auch nochmal die Seitenansicht. Als Henkel hab ich übrigens so ein geflochtenes Band genommen, dass ich schon seit ein paar Monaten in der Kiste liegen habe, um daraus eine Tasche zu nähen – na ja, ist ja nah dran :D.

Tasche3

 

So, das wars auch schon für heute – wer weiß, wer die Tasche dann am Ende bekommt? Mal schaun, was da so alles reinpasst…

Tabea Nolting – Mutlosigkeit

Heute wollt ich euch mal eine junge Dame vorstellen – einige kennen sie, sogar persönlich, weil sie glaub ich gar nicht mal so weit weg wohnt 🙂 Ich hab sie irgendwann mal bei Facebook entdeckt und immer wieder hab ich Tage, da setzt ich mich vor den Rechner und schau mir ihre Videos an und lache und weine dabei.

Ich finde sie hat mindestens genausoviel Potenzial wie Julia Engelmann. Eine Sprache, die es auf den Punkt und genau ins Herz trifft – und ganz besonders dieser Text, ist einfach der Hammer.

Ich hoffe Tabea, dass du noch viel, viel mehr Texte schreibst und Videos machst und das noch viele, viele Menschen dich entedecken und sich davon berühren lassen:

Saure Drops, Dawsons Creek und Abschied

(dieser Text ist vom November 2013)

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(c) Peter Franz / pixelio.de

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass dieses Jahr (für mich) irgendwie von Abschied gekennzeichnet ist. Abschied von Menschen,Abschied von Lebensabschnitten, Abschied von Wunschvorstellungen – aber auch Abschied von Ängsten, Lügen und gefährlichen Herzenshaltungen.

Abschied hat so etwas Bittersüßes – und weil ich gleich mein Bild verwenden möchte nenn ich es jetzt einfach: Süßsauer. Das was und allen wahrscheinlich immer als erstes einfällt ist das Bittere oder das Saure: Wir müssen loslassen. Das tut weh, besonders wenn es etwas oder jemand ist, den wir lieben. Aber sogar wenn es etwas ist, dass unser Leben im Grunde stört, fällt uns der Abschied oft schwer, weil die Dinge die uns vertraut sind, nach einer Weile wie zu einem Teil von uns werden. Ein Teil, den wir vielleicht nicht besonders mögen oder manchmal gern loswerden würden – und trotzdem etwas was zu uns gehört – etwas wovon ich denke das ich es bin. Natürlich ist es schwer einen Teil von sich „abzuschneiden“ und loszulassen. Das leuchtet wahrscheinlich jedem von uns ein.

Ich mag ja so saure Sachen. Und vor einiger Zeit hab ich mir Extra-Saure Drops gekauft – wenn man die in den Mund steckt sind die so sauer, dass man im ersten Moment den Impuls hat sie wieder auszuspucken, weil sich wirklich alles zusammenzieht. Nach einem kurzen Augenblick aber, wenn die erste Schicht runter ist werden sie süß und neutralisieren die Säure – am Ende schmecken sie einfach nur ganz normal süß  – aber durch den Kontrast  ist die Süße irgendwie noch viel wohltuender als sonst. Meine Nichte mag sie auch besonders – also hab ich ihr letztens eine Packung davon geschenkt und sie hat sich am meisten darüber gefreut diese Drops meiner Mutter anzubieten, um sie mit der Säure zu überraschen…Ein paar Tage später hat sie mir kopfschüttelnd erzählt, dass meine Mama als sie ihr den zweiten Drop angeboten hat – diesen einfach kurz unter den Wasserhahn gehalten hat und dann einfach nur noch den süßen Teil gelutscht hat.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ist es nicht auch so, dass wir oft versuchen, den saueren Teil zu umgehen? Aber was passiert denn dann am Ende? Das Süße ist nicht so süß wie es eigentlich sein könnte. Ist es nicht so, dass wir Glück und Freude nur genauso tief empfinden können wie wir Schmerz und Trauer zugelassen haben?

Abschied – auch wenn es der endgültigste ist – bringt immer das Geschenk des Neuanfangs mit – dafür ist aber nur Raum, wenn wir wirklich loslassen. Ich hab mal ein ganz interessantes Zitat von Dawson Leery gehört (ich werde es jetzt mal frei aus dem Gedächtnis aufschreiben und dabei aus dem englischen übersetzten): „Wir sagen immer Leben und Tod – als wenn Leben das Gegenteil von Tod ist. Aber Geburt ist das Gegenteil von Tod. Leben hat kein Gegenteil.“

Hmm, auch das hat mich zum Nachdenken gebracht – ist das wirklich so? Hat Leben kein Gegenteil? Meine Idee ist: Nicht-Existenz – also ein nicht-vorhanden-sein – ein nicht-geboren-sein: Das ist das Gegenteil von Leben. Das heißt: Sobald ich geboren bin…lebe ich (ob ich will oder nicht – ist egal was ich darüber denke und ob ich mich darüber freue oder ob ich sauer bin, dass mich keiner vorher gefragt hat). Ich lebe bis ich tot bin… Wenn ich jetzt aber mal das natürliche Leben nehme und es als Schattenbild für das übernatürliche betrachte, dann müsste es doch so sein, dass ich nachdem ich wiedergeboren bin schon ewiges Leben habe (egal ob ich das verstanden habe und ob ich das glauben kann und egal ob ich denke dass ich das verdient habe oder eher nicht).  Und das Wort ewiges Leben beinhaltet ja schon,dass es nicht beendet werden kann – das heißt ich komm aus der Nummer nicht mehr raus. (will ich ja auch nicht). Ich lebe also schon mein ewiges Leben hier auf der Erde…und das ist nur der Anfang. So richtig geht’s aber erst los, wenn ich mich von meinem sterblichen Körper verabschiede…das heißt für jemanden der wiedergeboren ist, ist der natürliche Tod: Befreiung. Befreiung davon in einer ungesunden Umgebung leben zu müssen, Befreiung von den Beschränkungen unseres Körper und den physikalischen Gesetzen, Befreiung von Blindheit und Taubheit im geistlichen Bereich…. Paulus spricht ja auch davon, dass unser Fleisch sterben muss – er meint damit nicht unseren Körper sondern unsere Seele, denn genauso wie unser Körper beschränkt uns unsere Seele (solange sie nicht vom Heiligen Geist gereinigt ist) in dem was wir sein können durch Jesus.

Also nicht das mich hier jemand falsch versteht – ich möchte jetzt niemanden dazu aufrufen seinem Körper etwas anzutun. Im Grunde ist es doch so: Solange wir auf der Erde sind, sind ein gesunder Körper und eine gesunde Seele die Grundlage dafür, dass wir so wenigen irdischen Beschränkungen wie möglich unterliegen…und je weniger wir diesen Beschränkungen unterliegen desto mehr haben wir schon einen Vorgeschmack auf das ewige Leben, dass noch kommt – und dass schon angefangen hat – in uns.

Um es auf den Punkt zu bringen: Abschied gehört zu unserem Leben dazu und das ist auch gut so – denn wüssten wir sonst das was wir haben, so sehr zu schätzen? Abschied sollte etwas sein, dass wir umarmen, weil wir wissen, dass der erste Schmerz vorbei gehen wird und dass das was danach kommt uns mehr zu dem Menschen machen wird als der wir gedacht sind. Abschied ist ein guter Lehrer und meistens bringt er seinen Freund Freiheit gleich noch mit – Freiheit gibt es allerdings nicht ohne Abschied.

Ich erlebe es immer wieder so, dass die Menschen die bereit sind sich dem Sauren zu stellen am Ende die süßesten sind.

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(c) Petra Bork / Pixelio.de

Vor ein paar Tagen hab ich Post bekommen von www.MeetingJesus.de – dort lag ein Bibelvers dabei:

Schmecke und sieh, dass der Herr gut ist. Freuen darf sich, wer auf ihn vertraut. Psalm 14,9

Also in diesem Sinne: Lasst es euch schmecken und vertraut darauf, dass nach dem Sauren eine ganz besondere Süße auf euch wartet!

Versteckt

Versteckt

 

Jeden Morgen schau ich wieder

in das trübe Wasser des Lebens.

Versuche mich darin zu erkennen,

aber klar zu sehen versuch ich vergebens.

 

Alles was ich sehe ist verzerrt.

Ich finde mich hässlich und verdreckt.

Bemühe mich mein Gesicht zu verstecken,

damit sich mein Gegenüber nicht erschreckt.

 

Fühl mich allein und beschämt

hinter dieser Maske aus schillerndem Schein.

Hab Angst entdeckt zu werden

und dann ausgelacht und weggestoßen zu sein.

 

Also konzentrier ich mich mit aller Macht,

auf das was man von außen sieht.

Hab ein strahlendes Lächeln für jeden,

aber keiner weiß was in meinem Innern geschieht.

 

Dann treff ich auf dich

und bin trotz Maske durchschaut.

Leg sie widerwillig zu Seite,

aber fühl mich nicht wohl in meiner Haut.

 

Den Blick nach unten gerichtet,

um das Schlimmste noch zu verbergen

steh ich in deinem entblößenden Licht

und höre wie deine Stimme sanft zu mir spricht:

 

Meine geliebte Tochter, mein kostbarer Diamant

schau doch bitte in meine Augen hinein.

Dort wirst du entdecken wer du bist,

und dann kannst du endlich in Freiheit sein.

 

Mit tränengefüllten Augen

wag ich einen Blick zu dir

und entdecke was die Maske bedeckte,

nämliche deinen Handabdruck auf mir.

 

Und anders als sonst im trüben Wasser

Kann ich in deinen Augen ein klares Bild erkennen.

Bin erstaunt wie wunderschön du mich gemacht hast.

Ab heute will ich mich Gottes Kunstwerk nennen.

verboten

(c) Lenna Heide

 

Mit Eulen und Katzen verpackt

Eigentlich muss ich ja putzen und ausräumen und packen, aber was einem dabei alles einfällt ist unglaublich. Und zwar gibt es im neuen Herbst-Winter Katalog von Stampin Up neuen Thinlits-Formen für eine kleine Verpackung und mitlerweile geistern im Internet ein paar süße Variationen davon rum.

Als ich mir die so angeschaut habe ist mir gleich die Idee zu diesen beiden Versionen gekommen und ich dachte, das muss ich schnell mal austesten und überhaupt, nachher kommt noch jemand anders drauf ;).

Hier sind die beiden als Pärchen:

KatzeEuele

 

Wie man auf dem Foto sehen kann, hab ich beim zusammenkleben der 2 Teile nicht besonders genau gearbeitet – das kann man besser hinbekommen, aber die erste Version war ja sowieso nur zum ausprobieren und nicht zum verschenken 😀

 

Katze

 

Die Eule hat gleich viel besser geklappt. Ich hab mit Kandiszucker, Lagunenblau und Calypso gearbeitet und natürllich Flüsterweiß – alles Material von Stampin Up.

Eule1

Und hier noch schnell ein wenig von der Seite:

Eule2

Ich geh dann mal putzen, mal schauen was mir dann noch so alles einfällt.

Nudelsalat á la Lennas Art

Der Sommer ist ja fast um, aber ich Wette es wird hier und da noch ein paar Grillpartys geben. Und jedes Mal ist doch wieder die Frage: Was mach ich diesmal für einen Salat oder was bring ich für einen Salat mit…zumindest für Frauen ist das eine sehr wichtige Frage.

Früher hab ich immer wieder Rezepte ausprobiert – heute auch noch manchmal, aber mittlerweile bin ich da auch ganz enspannt meine eigenen Variationen rein zu bringen. Die Regel ist: Einmal genau nach Rezept, danach, änder ich, wenn ich möchte 🙂

Aber meistens überleg ich: Was hab ich im Haus und wie könnte man das kombinieren. Meistens ist die Kombination zumindest genießbar, manchmal hat man aber auch einen Glücktreffer und dann ist es wichtig, sich noch an die Zutaten zu erinnern, damit man es wiederholen kann :D, klappt auch nicht immer – aber diesmal.

Ich hab am Wochenende eine (für mich) neue Variation von einem Nudelsalat aufsprobiert – vielleicht gibts das Rezept ja irgendwo schon, ich kenn es auf jeden Fall nicht. Na ja, und vielleicht hat ja Jemand Lust es auch mal zu probieren, deswegen hier, ein selbstkreiertes Nudelsalat-Rezept:

Man braucht:

ca. 350 g. Nudeln

250-400 g Hähnchenbrustfilet in Streifen

500 g Cherry-Tomaten

250 g Mini-Gurken

1 rote Paprika

1 Avocado

3 Pk Salatkrönung und dazu ca. 2 EL Öl und etwas Wasser

Zubereitung:

Erst die Nudeln mit etwas Salz kochen und die Hähnchenbrust würzen und in der Pfanne anbraten.

Dazu dann die Tomaten vierteln oder halbieren – je nach Größe und die Paprika und Gurken würfeln. Dann nur noch die Avocado in Würfel schneiden und hinzufügen.

Die 3 Pk Salatkrönung hab ich mit dem Öl vermischt und soviel Wasser hinzugefügt, dass sich das Pulver gut auflösen konnte und ich ungefähr eine kleine Schüßel voll Salatsoße voll hatte. (Ich weiß, diese Angabe ist jetzt unzufriedenstellen für Leute, die es ganz genau haben wollen, aber probiert es einfach aus, wie es euch am besten schmeckt)

Dann einfach alles zusammenmischen und fertig ist der Gaumenschmaus 😀

Salat