Steffany Frizzel-Gretzinger – The Undoing

Kaum jemand hat mich in den letzten Jahren so sehr berührt, herausgefordert und gleichzeitig ermutigt und in Gottes Gegenwart gebracht wie diese unglaubliche junge Frau.

Wenn man sie das erste Mal sieht wirkt sie fast ein wenig rau – wie eine Naturgewalt – mir ging es zumindest so. Am ehesten könnte man sie glaub ich mit dem Meer vergleichen – manchmal überrollt es einen mit Gewalt und dann ist es wieder so klar und tief und ruhig, dass es tiefen Frieden auslöst einfach nur dazusitzen und es anzuschauen. Ich glaube diese unglaubliche Kraft kommt aus ihrem Willen und ihrer Bereitschaft sich ganz zu zeigen – so wie sie wirklich ist – nichts zu verstecken. Und mit dieser Ehrlichkeit und Freiheit tritt sie vor Gottes Thron und nimmt den Zuhörer mit. Und ist man erst mal dort mit ihr angekommen, vergisst man, dass sie da ist, weil sie es durch ihre Hingabe möglich macht, das man selber direkt bei Gott ist.

 

Wenn ich mir die Worship CDs von der Bethel Church angehört habe waren es eigentlich immer am Ende ihre Lieder, die sofort im Herzen angekommen sind und die bis heute zu meinen Lieblingsliedern gehören. Auch wenn ich sie in Interviews oder beim Predigen höre schafft sie es innerhalb von Sekunden mir die Tränen in die Augen zu treiben oder mich zum Lachen zu bringen.

Wie z.B. in diesem kurzen Clip, indem sie beschreibt was Anbetung für sie bedeutet.

<p><a href=“http://vimeo.com/75524270″>Steffany Frizzel über Anbetung (mit Übersetzung)</a> from <a href=“http://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Schon lange habe ich darauf gewartet, dass endlich eine CD nur von ihr herauskommt und als ich die erste Ankündigung ihrer CD „The Undoing“ gesehen habe, konnte ich es kaum noch aushalten.

Es hat sich tatsächlich angefühlt wie auf Weihnachten warten als Kind. Ich hab schon fast befürchtet ich werde Nachts nicht mehr schlafen können, bis ich die CD endlich habe. So sehr hab ich mich schon lange nicht mehr auf eine neue CD gefreut.

 

Zum meinem Glück gabs auf der Bethel Seite einen Pre-Sale, das heißt man konnte/kann die CD schon vor dem eigentlich Erscheinungsdatum (25.08.14) als Download erwerben…aber zu meinem Schreck nur mit Kreditkarte. Ich mach die Geschichte mal kurz : Nach der ersten Niedergeschlagenheit (weil ich zu den wenigen Menschen gehöre, die immer noch keine Kreditkarte haben) hatte Gott doch Erbarmen mit mir und ich hab die Musik am Dienstag von meiner geliebten kleinen Schwester, Gela, bekommen.

 

Und die Vorfreude war wirklich berechtigt. Ich hab noch nie eine CD gehört und jedes Lied auf Anhieb gut gefunden. Normalerweise will ich Lieder die ich gut finde immer wieder hören ganz oft hintereinander – aber diese CD macht mich fertig, will ich grad auf Replay drücken, bin ich schon im neuen Lied und finde das auch so gut, dass ich nicht mehr zu dem davor zurück kann und diese Prozedur wiederholt sich 11 mal pro durchhören, weil es genau 11 Lieder sind.

 

Wie soll ich die Lieder beschreiben? Es sind alles eher ruhige Songs – also keine Tanzmusik. Die Texte sind alle aus einer unglaublichen Intimität heraus geschrieben, die den Zuhörer sofort in Gottes Nähe treibt. Und ich weiß, dass sie diese Intimität nur transportieren kann, weil sie vorher viele, viele Stunden in dieser Intimität mit Gott verbracht haben muss. Ihre unglaubliche Fähigkeit über Gefühle zu kommunizieren erinnert mich ein bisschen an die Musik, die Pink macht. Ehrlich, klar und frei.

Vom Stil her erinnert sie mich ein wenig an Kate Bush, Regina Spektor oder Ingrid Michaelson, leicht elfenhaft und zart fast geheimnisvoll.

Aber nicht nur der Text auch die Musik, ihre Stimme, einfach alles ist so perfekt aufeinander abgestimmt und harmoniert miteinander, dass ich immer wieder vor Begeisterung berührt und aufgeregt zugleich bin.

Ich hab lange überlegt welches Lied ich euch zeigen möchte – wie man sich aus dem Text davor denken kann, konnte ich mich kaum entscheiden, aber ich hab mich auf Lied Nr. 7 festgelegt. Diese Lied heißt: Promise I always will.

 

Beim ersten hören konnte ich noch gar nicht greifen woran es mich erinnert. Die Musik im Hintergrund läuft tatsächlich Rückwärts, glaub ich – diesen Effekt kennt man ganz gut aus Filmen, wenn Dinge wieder zurückgespult werden. Und das passt auch zu der Bitte, die sie im Lied immer wieder äußert: Take me back to the beginning… (Bring mich an den Anfang zurück…)

 

Im Lied wird eine Liebesbeziehung beschrieben. Man kann gar nicht klar raushören (vom Text), ob es um eine menschliche Beziehung oder um die Beziehung zu Gott geht. Und ich denke, das ist auch gewollt, weil es beides in Beziehung setzt und uns Gott als Liebhaber und Ehemann näher bringt.

 

Der Refrain erinnert an ein Trauversprechen – so als wenn sie es sich immer wieder in Erinnerung ruft, allerding fühlt es sich auch stellenweise so an, als wenn es das ist, was Gott uns immer wieder zuspricht: I love you, I promise I always will. ( Ich liebe dich, ich verspreche, dass ich es für immer tun werde). Im weiteren Verlauf des Textes geht es, um eine Beziehung, die nicht mehr so gut ist wie sie mal war und darüber, dass man sich wünscht, das die erste Liebe zurückkehrt. Die Verbindung aus Strophen und Refrain mit dem Eheversprechen, das immer wieder wiederholt wird, macht Hoffnung nicht aufzugeben, auch wenn es grad nicht so gut läuft

 

Hier ist das Lied mit der Übersetzung des Textes:

<p><a href=“http://vimeo.com/104055167″>Promise I always will</a> from <a href=“http://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

Worum es auf der ganzen CD und im Leben von Steffany geht, das fasst sie am besten selber in dem Lied: „No Fear in Love“ zusammen:

 

I wanne stay close to you, it’s really that simple.

I wanne stay close to you my whole life long.

 

(Ich will nah bei dir bleiben, es ist wirklich so simpel.

Ich will nah bei dir bleiben mein ganzes Leben lang.)

 

Und damit beende ich meine Liebeserklärung an Steffany Frizzel-Gretzinger, die im Grunde genommen ein Lob an ihren Schöpfer ist, der uns dieses Juwel geschenkt hat. Danke Papa.

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