Das Schönste – Kate Nash

(Dieser Text ist von April 2012)

Seit einigen Wochen beschäftigt mich das Lied: The nicest thing – von Kate Nash.

Irgendwie berührt sie mit dem was singt mein Herz. Sie hat es einfach geschafft auszudrücken, was ich schon so lange versucht habe in Worte zu fassen – wie eine Frau von ihrem Mann geliebt werden will. Natürlich wollte ich, dass mein Mann versteht was sie da singt, damit ich mit ihm darüber reden kann, also hab ich ihm den Text kurzerhand übersetzt. Während ich jetzt so gestern beim übersetzten war, hat es mich irgendwie tief im Herzen getroffen: So, möchte Gott von mir geliebt werden…das hat in mir eine tiefere Erkenntnis von Gottes Leidenschaft und Liebe freigesetzt – deswegen möchte ich das gern mit euch teilen. Ich hab den Text an einigen Stellen geändert, weil er sonst nicht so recht gepasst hätte, denke ich – aber es waren erstaunlich wenig Änderungen nötig. Lasst Euch diese Worte einfach mal von Eurem himmlischen Bräutigam zusprechen und öffnet Euer Herz für sein werben, um Euer Herz: Er ist einfach herrlich :*

 

Das Schönste

(angelehnt an: The nicest thing von Kate Nash)

 

Alles was ich weiß ist: Du bist wunderschön.

Du bist das Schönste was ich je gesehen hab

Ich wünschte du würdest es mit mir versuchen.

Ich wünschte, du würdest ausprobieren, ob es mit uns beiden klappt.

 

Ich wünschte, ich wäre deine Lieblingsperson.

Ich wünschte, du würdest denken, dass ich der Grund bin, warum du in der Welt bist.

Ich wünschte mein Lachen wäre dein Lieblingslachen.

Ich wünschte meine Art  dich anzuschauen, wäre dein Lieblingsblick.

 

Ich wünschte Du würdest nie ganz dahinter kommen wie ich bin,

aber dass du immer versuchen wolltest mich zu verstehen

Ich wünschte du würdest meine Hand halten, wenn es dir nicht gut geht.

Ich wünschte, du würdest niemals den Tag vergessen, als wir uns zum ersten Mal begegnet sind.

 

Ich wünschte du hättest einen Lieblingsort, den du heimlich liebtest,

weil er an einer versteckten Stelle ist, die außer uns beiden keiner kennt.

Im Grunde wünschte ich, dass du mich lieben würdest

Ich wünschte du bräuchtest mich

Ich wünschte du wüsstest, wenn ich nichts sage, was ich eigentlich meine.

 

Ich wünschte, dass ohne mich dein Herz brechen würde

Ich wünschte, dass du ohne mich, den  Rest deiner Nächte wach daliegen würdest

Ich wünschte, dass du ohne mich nicht essen könntest

Ich wünschte, ich wäre die letzte Sache an die du denkst,  bevor du einschläfst.

 

Alles was ich weiß ist: Dass du das Schönste bist was ich je gesehen hab

Und ich wünschte du würdest es mit mir versuchen.

 

Wer sich das Lied mal anhören möchte (ich hab sogar einen Clip mit Übersetzung gefunden, dass hätte ich mal vorher sehen sollen ;):

Himmelskuss

(Dieser Text aus dem August 2010)

„Du und ich, wir beide zusammen. Zusammen sein mit dir, das ist alles was ich brauche…“,  singe ich und ich spüre, dass du in meinem Herzen mit einstimmst.

Es ist als würde ich deine Stimme hören, die ich so liebe und die immer die richtigen Worte findet. Draußen ist es schon dunkel, aber der Sternenhimmel leuchtet heute nur für mich und ich weiß, dass die Sternschnuppen nur für mich fliegen. Sie sind wie ein Feuerwerk deiner Liebe.

Glücklich schließe ich die Augen, strecke dir mein Gesicht entgegen und stell mich auf die Zehenspitzen, damit ich fast bis zum Himmel reiche. Und dann spüre ich wie du dich hinab beugst und mir einen Kuss auf die Stirn hauchst.

Ich halt ihn fest und leg ihn in die Schatzkammer meines Herzens. Und ich weiß du wirst dort gut darauf Acht geben.

Du und ich zusammen…

 

Vergiss nicht dir heute deinen himmlischen Kuss von Papa zu holen!

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(c) Lenna Heide

 

Fliegen in deiner Hand

Fliegen in deiner Hand

In der Sicherheit deiner Hand

sitze ich.

Geborgen und getröstet –

empfange was du für mich hast.

Im Schutz deiner Hand

stehe ich.

Du bist mein zuverlässiger Fels

und mein fester Halt.

Im Licht deiner Hand

sehe ich.

Dein Angesicht leuchtet über mir

und alle Dunkelheit muss weichen.

In der Wärme deiner Hand

schmelze ich.

Mein kaltes Herz fängt Feuer

und Leidenschaft für dich verzehrt mich.

Im Takt deiner Hand

tanze ich.

Du bist die Musik und ich:

Springe, drehe, wiege mich zu deinem Lachen.

In der Schwerelosigkeit deiner Hand

fliege ich.

Losgelöst und frei –

strecke ich mich nach dir aus.

Sicherheit und Schutz –

Licht und Wärme –

Musik und Schwerelosigkeit.

Alles ist in deiner Hand.

Und ich auch.

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(c) Lenna Heide

Ideen aus dem letzten Jahr Teil 2

So, heute kommt die Forsetzung, die ich letzte Woche versprochen hatte. Und heute sind es ja auch nur noch genau 3 Monate bis wir Heilig Abend haben. Hier also noch ein paar Weihnachtskarten-Ideen vom letzten Jahr:

Als erstes eine weihnachtliche Eule mit verliebten Augen, für eine ganz liebe Freundin:

Eulenliebe

 

Die Kreisstanze, die ich auch für die nächste Karte verwendet habe ist übrigens von Memory Box, die musste ich echt lange suche, aber es hat sich wirklich gelohnt.

Hier für mich die perfekte Mischung aus Hirschen und Sternen 🙂

 

Hirschfamilie

 

Die nächste Karte in verschiedenen Variationen, ganz klassisch mit Weihnachtsmann und einem Schildchen zum ankreuzen – welches Kästchen ist dann genommen habe musste ich dann ja am Ende individuell abwägen 😉

 

Weihnachtsmann

Und zum Schluß noch ein Weihnachtsbaum aus verschiedenen Stanzsteilen, den ich so ähnlich hier gesehen habe: Klick mich

Tannenbaum

So, dass wars aus dem alten Jahr – bin schon gespannt wann die erste Karte für Weihnachten 2014 fertig wird.

Wie die Orgelpfeiffen

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(c) Paul-Georg Meister / pixelio.de

Gestern beim Lobpreis hatte ich einen Eindruck davon wie wir vor Gottes Thron stehen. Aber um den Eindruck zu erklären muss ich erst ein wenig weiter ausholen. Vor einiger Zeit hab ich mal eine Reportage von einem Wissenschaftler gesehen, der herausgefunden hat, dass wenn man auf den Grund eines jeden Lebewesens geht (ich glaube bei allen anderen Dingen auch), dann kommt man am Ende bei einem Ton an. Ich glaube, dass die Wissenschaft mittlerweile schon fest etabliert hat, dass wir aus Energie bestehen…und das diese Energie ein Geräusch erzeugt, ist ja nicht ganz unwahrscheinlich. Ich konnte zumindest total nachvollziehen was dieser Mann gesagt hat.

Insbesondere als mir bewußt geworden ist, dass Gott alles durch sein Wort – also durch Geräusche gemacht hat. Das heißt jeder von uns ist ein Wort, ein Ton aus Gottes Mund. Darüber hab ich auch ein Gedicht geschrieben und hier veröffentlicht, da erklär ich das Bild und meine Offenbarung darüber noch deutlicher (wenn du das nochmal lesen willst, dann einfach Hier klicken).

Gestern im Lobpreis hab ich uns alle in einer Reihe vor Gott stehen sehen – wie die Orgelpfeiffen :). Und irgendwie war mir klar – jeder ist ein perfekter Ton in Gottes Musikstück und dieses Lied wird erst perfekt, wenn jede Orgelpfeiffe tut wofür sie gedacht ist. Das heißt wir sollen sein wer wir sind und wofür wir gemacht sind und einfach so in der Ruhe vor Gott stehen, erst wenn er die Taste drückt, die zu uns gehört, sollen wir tun wofür wir gedacht sind – also das was er in Gang gesetzt hat durch uns durchgehen lassen und dann wird der richtige Ton erklingen.

Und dieser Ton soll nur so häufig und so laut erklingen, wie ER es möchte, den Rest der Zeit tun wir genau das Richtige, wenn wir einfach bei ihm sind und auf unseren Einsatz warten und dem großen Lied zuhören – hören wie andere klingen und uns darüber freuen. Ich glaube in diesem Bild war auch wichtig, dass wir zuhören, der großen Melodie lauschen, damit wir schon vorausahnen, wann wir wieder dran sind, damit wir Gottes Melodie verinnerlichen und mitsingen können – auch verstehen was unser Platz in dem Ganzen ist. Wenn wir immer nur auf unseren Ton achten, wird es nicht so schön klingen, wie wenn wir uns in dem großen Ganzen hören. Wenn wir nur auf unseren Ton achten werden wir immer unsicher sein, wann wir dran sind, ob wir dran sind und wenn wir ertönt sind, ob es wirklich an der richtigen Stelle war.

Als ich da so stand zwischen euch allen in der E.L.I.A. Gemeinde war das ein wirklich heiliger Moment für mich. Ich hab meine Berufung und die Wichtigkeit des Zusammenspielens – die Wichtigkeit der Einheit in Unterordnung zu Gott noch viel besser verstanden und ich hoffe dem ein oder anderen wird es auch helfen.

Wie sieht Anbetung aus und wie wirkt sie sich aus?

Irgendwie ist mir diese Frage in den letzten Tagen im Kopf rumgeschwirrt und ich hab mal Menschen verglichen, die Anbetung meiner Meinung nach leben und geschaut was sie so gemeinsam haben.

Und ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen. Anbetung ist:

Wenn ich mich völlig zeige und gleichzeitig völlig aufgebe mich zeigen zu wollen.

Wie geht das? Ich glaube, wenn ich bereit bin alles aus einem dankbaren, hingegebenen Herzen zu tun. Dankbar zu Gott hin, weil er mich so gemacht hat wie ich bin und in dem Bewusstsein, dass er mir dabei zusehen möchte wie ich all die Gaben nutze, die er mir geschenkt hat. Das heißt ich gebe ALLES. Und zwar ohne Angst was andere darüber denken könnten, denn das ist eine Sache zwischen mir und Gott, auch wenn die anderen dabei zusehen (dürfen).

Und trotzdem kann ich andere in diesem Prozess mitnehmen – soll ich sogar. Wenn ich Gott so anbete – ob nun durch Musik oder etwas anderes, dann wird sich das für andere so anfühlen als wenn ich sie an die Hand nehme und mit ihnen zu Gottes Thron renne – ohne Pause ohne sich Umzuschauen. Das Ziel ist so klar und wird ohne Umwege angesteuert. Und dann wenn wir am Thron angekommen sind, wird die Person merken, dass ich sie gar nicht festhalte, sondern, dass es Gott war, der gezogen hat, durch seine unglaublich liebende Gegenwart. Dann wird und soll die andere Person vergessen, dass ich da bin, denn dann ist sie dort wo sie hingehört und dieser Ort gehört nur ihr allein mit ihrem Papa, ihrem Geliebten, ihrem Freund.

Wenn wir mehreren Menschen gleichzeitig dienen, werden diese Prozesse mehrfach gleichzeitig ablaufen und wenn mein Herz wirklich nur auf Gott gerichtet ist, dann wird sich dem niemand entziehen können, außer er oder sie besteht im Herzen darauf…diese Grenze wird Gott niemals überschreiten und wir sollten das auch niemals versuchen.

 

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(c) smithy / pixelio.de