Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ja, ich hab mir den Film jetzt auch endlich angeschaut. Wer ihn nicht kennt: Es geht um ein krebskrankes Mädchen, dass in einer Selbsthilfegruppe einen krebskranken Jungen trifft uns sich in ihn verliebt.

Es gibt eine Szene in der die Hauptperson, Hazel Grace, dem jungen Mann, der sie ganz offenkundig mag, versucht zu erklären warum sie seine Annäherungsversuche abblockt.

Sie sagt; „Ich bin eine Zeitbombe. Eines Tages werde ich explodieren und ich werde alles in meinem Umfeld zerstören. Ich finde es ist meine Pflicht, die Zahl der Opfer klein zu halten.“

Wer sich den Filmausschnitt anschauen möchte: Klick mich

Irgendwie hab ich gedacht, wie blöd gedacht so eine Haltung doch ist. Und halte ich die Zahl der Opfer wirklich kleiner, wenn ich verhindere, dass ich Beziehungen mit anderen Menschen eingehe? Wenn ich anderen Menschen nicht wichtig bin? Wenn andere Menschen nicht durch das gesegnet werden, was ich bin? Ich glaube es ist eher anders herum.

Wir alle sind eine Zeitbombe und irgendwann werden wir alle explodieren und dann werden Herzen brechen, aber ehrlich gesagt hoffe ich das ich mindestens eine Atombombe sein werde. Und jedem anderen Menschen, der bereit ist mir sein Herz zu öffnen, mit mir eine ehrliche Beziehung einzugehen, möchte ist sagen:

„Wenn deine Zeitbombe explodiert, dann werde ich froh sein, dass mein Herz bricht, weil es nur brechen kann, wenn es vorher gelebt und geliebt hat. Dich geliebt hat.“

In diesem Sinne: Lasst uns dafür Sorgen, dass die Anzahl der Opfer groß ist.

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