Mein Herz schmerzt

Mein Herz schmerzt

In mir ist es dumpf –
wie an einem Nebelmorgen.
Dämmerlicht am Sumpf,
das Meiste ist verborgen.

Ich stolper, stoße, taste –
fühle mich den Weg entlang.
Vermeide, dass ich raste.
Vermisse deiner Stimme Klang.

Frage mich was mich treibt
und was den Blick so trübt.
Doch die Einsamkeit, sie bleibt,
weil die Angst mich laut belügt.

Deine Worte begleiten mich –
wie eine Melodie, die mich ruft.
„Lenna, ich suche dich.“
Deine Liebe hängt in der Luft.

Die Augen geschlossen,
das Herz in der Hand.
Zur Ruhe vorgestoßen –
brech‘ ich durch die Wand.

„Mein Herz tut so weh.“
Mehr kann ich nicht sagen.
Von hier, wo ich grad steh –
ist seine Nutzung nicht zu ertragen.

Und dann wartest du mit mir,
bis ich bereit bin loszulassen.
Stehst bei mir – bist einfach hier,
ohne mich zu verlassen.

Es scheint mir den Atem zu nehmen
und die letzte Kraft zu rauben.
Aber du hilfst mir den Sturm zu zähmen
und mein Herz wagt erneut zu glauben.

Meine Entscheidung ist endlich getroffen:
Die Sonne soll den Nebel durchbrechen.
Deine Liebe hat meinen Schmerz übertroffen –
Ich will vertrauen auf dein Versprechen.

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(c) Lenna Heide

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2 Gedanken zu “Mein Herz schmerzt

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