Wie die Orgelpfeiffen

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(c) Paul-Georg Meister / pixelio.de

Gestern beim Lobpreis hatte ich einen Eindruck davon wie wir vor Gottes Thron stehen. Aber um den Eindruck zu erklären muss ich erst ein wenig weiter ausholen. Vor einiger Zeit hab ich mal eine Reportage von einem Wissenschaftler gesehen, der herausgefunden hat, dass wenn man auf den Grund eines jeden Lebewesens geht (ich glaube bei allen anderen Dingen auch), dann kommt man am Ende bei einem Ton an. Ich glaube, dass die Wissenschaft mittlerweile schon fest etabliert hat, dass wir aus Energie bestehen…und das diese Energie ein Geräusch erzeugt, ist ja nicht ganz unwahrscheinlich. Ich konnte zumindest total nachvollziehen was dieser Mann gesagt hat.

Insbesondere als mir bewußt geworden ist, dass Gott alles durch sein Wort – also durch Geräusche gemacht hat. Das heißt jeder von uns ist ein Wort, ein Ton aus Gottes Mund. Darüber hab ich auch ein Gedicht geschrieben und hier veröffentlicht, da erklär ich das Bild und meine Offenbarung darüber noch deutlicher (wenn du das nochmal lesen willst, dann einfach Hier klicken).

Gestern im Lobpreis hab ich uns alle in einer Reihe vor Gott stehen sehen – wie die Orgelpfeiffen :). Und irgendwie war mir klar – jeder ist ein perfekter Ton in Gottes Musikstück und dieses Lied wird erst perfekt, wenn jede Orgelpfeiffe tut wofür sie gedacht ist. Das heißt wir sollen sein wer wir sind und wofür wir gemacht sind und einfach so in der Ruhe vor Gott stehen, erst wenn er die Taste drückt, die zu uns gehört, sollen wir tun wofür wir gedacht sind – also das was er in Gang gesetzt hat durch uns durchgehen lassen und dann wird der richtige Ton erklingen.

Und dieser Ton soll nur so häufig und so laut erklingen, wie ER es möchte, den Rest der Zeit tun wir genau das Richtige, wenn wir einfach bei ihm sind und auf unseren Einsatz warten und dem großen Lied zuhören – hören wie andere klingen und uns darüber freuen. Ich glaube in diesem Bild war auch wichtig, dass wir zuhören, der großen Melodie lauschen, damit wir schon vorausahnen, wann wir wieder dran sind, damit wir Gottes Melodie verinnerlichen und mitsingen können – auch verstehen was unser Platz in dem Ganzen ist. Wenn wir immer nur auf unseren Ton achten, wird es nicht so schön klingen, wie wenn wir uns in dem großen Ganzen hören. Wenn wir nur auf unseren Ton achten werden wir immer unsicher sein, wann wir dran sind, ob wir dran sind und wenn wir ertönt sind, ob es wirklich an der richtigen Stelle war.

Als ich da so stand zwischen euch allen in der E.L.I.A. Gemeinde war das ein wirklich heiliger Moment für mich. Ich hab meine Berufung und die Wichtigkeit des Zusammenspielens – die Wichtigkeit der Einheit in Unterordnung zu Gott noch viel besser verstanden und ich hoffe dem ein oder anderen wird es auch helfen.

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