Das zerbrochene Geweih…

…und schon wieder sind wir beim Hirsch – ich finde man kann einfach so viel von ihm lernen 😉

Hirsch1

Die Hirschfamilie

Da hab ich doch letztens beim Einkaufen auf einem Wühltische eine Hirschfamilie entdeckt und gedacht: Die machen sich bestimmt ganz gut in meinem Arbeitszimmer…so für einen Euro kann man sich das ja mal leisten :). Nun ja, Zuhause beim Auspacken hab ich gedacht: „Hmm, sieht gar nicht mehr so gut aus wie im Laden…wo ist denn das Geweih, geblieben?“

Zuerst hab ich tatsächlich gedacht, dass mir in meiner Umzugsschusseligkeit nicht aufgefallen ist, dass das Geweih kaputt war – dann hab ich aber den Rest des Geweihs noch am Boden der Tüte gefunden und abgespeichert, dass es nicht so eine gute Idee ist, filigrane Deko mit anderen Gegenständen in eine Tüte zu packen…wieder was gelernt :D.

Etwas unschlüssig hab ich mir die Teile angeschaut und überlegt, ob ich es jetzt wegwerfen soll??? War jetzt ja keine Riesengeldausgabe. Oder ob ich es mal mit Kleber versuchen sollte? Naja, es war ja ein Hirsch also hab ich den Kleber geholt und festgestellt, dass die eine Seite des Geweihs sehr leicht zu kleben war, weil es schräg, also recht großflächig abgebrochen war – auf der anderen Seite war die Bruchstelle aber sehr, sehr klein. Ich hab schon befürchtet, dass es deswegen nicht halten wird…aber bis jetzt steht der Hirsch mit repariertem Geweih stolz auf meiner Fensterbank – und man kann die Bruchstelle kaum erkennen. Nur ich (und jetzt natürlich auch alle die es lesen :)) weiß, wieviel Einsatz mich diese Deko gekostet hat…und was hab ich daraus gelernt von meinem Hirsch?

Hirsch2

Die Bruchstellen, die man noch sehen kann…

Je größer meine Zerbrochenheit ist, desto mehr Raum ist da für Gottes Kleber bzw. Gottes Geist und desto sicherer kann ich davon ausgehen, dass meine Heilung und Wiederherstellung gut voranschreiten wird. Wobei Zerbrochenheit nichts damit zu tun hat, dass man kaputt ist – obwohl vielleicht könnte man es mit dem Zacken aus der Krone vergleichen, den man sich ja sprichwörtlich abbricht, wenn man sich dafür entscheidet demütig zu sein.Ein demütiges Herz gibt Gott die Möglichkeit besonders viel von sich in uns hineinzugeben – da brech ich mir doch am besten gleich alle Zacken ab…

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