Mit dem ganzen Körper beten

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(c) Melling Rondell/pixelio.de

 

Körperübungen…die hab ich schon vor einiger Zeit für mich entdeckt. Es hat mir schon oft geholfen Gefühle mit dem Körper auszudrücken, um dann zu entdecken woran mein Körper sich erinnert. Oft bin ich damit sehr schnell an innere Knackpunkte gekommen und konnte seelische viel und schnell aufarbeiten.

Aber auch beten geht mit Körperhaltungen. Vor ein paar Tagen hatten wir beim Fürbitte-Gebet, die Aufgabe unseren Eindruck als Körperhaltung zu Gott zu bringen und während ich zaghaft mit einer Körperhaltung angefangen habe, hat Gott mich immer weiter geführt bis es wie ein Kreislauf, eine vollständige Übung war.

Am nächsten Tag hat er mir dann auch noch den passenden Bibeltext dazu gegeben:

„Dies ist mein geliebter Sohn an dem ich Freude habe.“

Die Worte die der Vater über Jesus sagt und ihn damit den Beginn seines Wirkens einläutet. Für die, die es nachmachen  wollen und gestern nicht beim Gebet waren (da hab ich es mit allen zusammen schon mal geübt :)) – werde ich mal beschreiben wie die Übung aussieht.

Zuerst einmal stellt man sich leicht breitbeinig, also sicher hin, dann streckt man sich mit seinem ganzen Körper nach oben und versucht sich immer noch ein bißchen höher zu ziehen. Dieses Austrecken soll für das öffnen nach oben stehen, für das hören von Gottes Worten, die uns Identität und Liebe zusprechen. Wenn man dann das Gefühl hat es ist erstmal genug, dann kommt man zum zweiten Schritt.

Hier nimmt man die Arme nach unten und legt beide Hände auf sein Herz und versucht in sich hineinzuspüren, wie es mit Liebe gefüllt wird. Wie es immer weiter anwächst (das kann man auch mit pulsierenden Bewegungen andeuten). Das macht man so lange bis man das Gefühl hat, das Herz explodiert gleich und dann lässt man es raus…

Im nächsten Schritt breitet man die Arme aus und verteilt das was man bekommen hat. In diesem Schritt hat Gott mich immer wieder anders geführt – also mal sollte ich die Arme bewegen wie beim fliegen, dann immer nach Links und Rechts ziehen abwechseln oder in fließenden Bewegungen nach vorne und hinten, usw.

Wenn man das Gefühl hat alles ist raus, fängt man wieder von vorne an.

So zu beten ist echt befreiend und bezieht den ganzen Körper mit ein. Man kann dabei auch reden, aber das ist gar nicht unbedint nötig, weil wir in diesem Fall mit dem Körper kommunizieren – das heißt, die Körperhaltung allein ist auch schon Gebet. Probiert es einfach mal aus – entweder, die Übung die ich beschrieben habe oder lasst euch von Gott leiten zu dem Gebet oder der Situation in der ihr gerade seid. Ich empfinde so ein beten als sehr bereichernd und intensiv.

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