Zitat Nr. 19 – Gewonnen

Meine größten Siege hab ich dort errungen, wo ich vor Gott kapituliert habe.

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

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Freshly Made Sketches #171 – Baby Biene

Ich hab vor 2 Tagen einen tollen Challenge Blog entdeckt: Freshly Made Sketches. Ein Blog bei dem wie auch bei Match the Sketch Vorlagen gezeigt werden nach denen man Karten basteln darf. Es wird allerdings darum gebeten, dass die Karten Clean sind – also nicht zu überladen, ruhig mit viel freier Fläche, usw. Ich hab mich da gleich wie Zuhause gefühlt und gedacht den neuen Sketch probier ich doch gleich mal aus.

Hier die Vorlage (einfach drauf klicken und ihr werdet zu der Seite weitergeleitet):

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Erst hab ich gegrübelt, weil die eine Karte, die schon vorgegeben war, war so ungefähr das was ich gerne gemacht hätte. Und da ist mir eingefallen, dass ich die neue Baby Biene von Stampin Up schon längst ausbrobieren wollte und dann war die Karte auf einmal wie von selbst fertig – Tadaa 🙂

Biene

Und das wars auch schon für heute 🙂

Wie man sich trösten lassen kann… (eine Fortsetzung)

Vor einigen Monaten hab ich ja einen Bericht mit dem Titel: Wie kann man sich trösten lassen? hier veröffentlicht. Damals hab ich ja geschrieben, dass ich noch mitten im Prozess bin zu lernen und ganz ehrlich glaub ich nicht, dass ich schon alles verstanden habe – ich merke allerdings, dass ich mittlerweile einiges Verstanden habe, mich auch an altes erinnert habe und es wieder entstaubt habe und vor allen Dingen ist mein Herz über viele Dinge zur Ruhe gekommen. Und ich dachte es wäre sicherlich fair, wenn ich mal ein wenig weiter erzähle was ich damals angefangen habe.

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(c) Uwe Wagschal / pixelio.de

Ich hab ja in dem letzten Bericht geschrieben ich habe vor Gott kapituliert. Im Detail sah das so aus, dass ich ein Ja dazu finden musste, dass Gott mir alles sagen darf was er will, weil ich ihm vertrauen möchte, dass er es gut mit mir meint und mich nicht überfordern wird. Geschehen ist das Ganze an einem Soakingabend begleitet mit vielen Tränen und blanker Verzweiflung oder Panik ist vielleicht das bessere Wort. Was mich damals erstaunt hat war, dass es mir hinterher plötzlich schlagartig besser ging. So als wenn die Wolkendecke aufgebrochen ist und die Sonne scheint. Ich hab das erstmal so stehen lassen und gehofft es erklärt sich mir noch. Und tatsächlich hat Gott mich kurze Zeit später an ein Prinzip erinnert, dass ich eigentlich gut kannte, aber irgendwie völlig vergessen hatte. Werner May hatte mir eine email geschrieben und mich darauf aufmerksam gemacht, dass es ein neues Buch von Hanne Baar gibt und sowas lass ich mir ja nicht zweimal sagen – Hannes Bücher müssen schnellst möglich gelesen werden – das ist eine Regel in meinem Herzen :). (Natürlich nicht, weil es ein Zwang ist, sondern, weil ich weiß, dass sie mir gut tun und ich viel dabei lerne).

In ihrem neuen Buch (So können wir doch leben) erkläre Hanne Baar noch einmal ganz genau, wie Schmerz nachlässt, wie man Schmerz verarbeiten kann. Kurz darauf hab ich ja auch die Studienreihe von Havillah Cunnigton gesehen und auch eine Predigt von Johannes Hartl zu dem Thema und was ich gelernt habe will ich jetzt mal versuchen kurz zusammenzufassen.

Leid und Schmerz sind Dinge über die keiner von uns gerne redet, wir wünschten es gäbe sie nicht – es gibt auch den Begriff:: Paradiessehnsucht, der gut beschreibt wie wir uns unser Leben wünschen und das ist nicht ohne Grund so. Gott hat uns gemacht und uns das Paradies zum leben gegeben. Dort gab es keinen Schmerz und kein Leid und wir Menschen sind für diese Dinge nicht gemacht. Wir können von Natur aus nicht damit umgehen. Ich denke jeder kann das bestätigen – niemand von uns weiß einfach so, wie man gesund mit Schmerz umgehen kann. Das was wir in unserer Kindheit ganz schnell lernen sind Wege Schmerz zu umgehen. Fluchtmechanismen, die verhindern sollen, dass wir Schmerz aushalten müssen, denn die tiefe Angst die dahinter sitzt ist: „Ich werde daran sterben.“ Vielleicht ist es die Angst aus dem Paradies: „Vielleicht stimmt es doch, das ich sterben muss, weil ich von der verbotenen Frucht gegessen habe?“ Wer weiß?

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(c) CIS / Pixelio.de

So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig sind auch unsere Fluchtwege, da gibt es Menschen, die sich körperlichen Schmerz zufügen, um die Seele nicht spüren zu müssen, oder Leute, die alles relativieren – es ist doch gar nicht so schlimm!! – oder die, die ihren Schmerz betäuben mit allen nur erdenklichen Suchtmitteln und die, die sich einfach permanent ablenken, die sich nicht trauen allein zu sein oder Stille nicht aushalten können, weil das Verdrängte sie dann einholt…und die Liste geht sicher noch endlos weiter.

Das was wir oft nicht begreifen können oder wollen ist: Schmerz lässt erst nach, wenn er durchlebt und angenommen wird. Und das erstaunliche ist: Wir merken plötzlich: Es bringt mich gar nicht um. Ja, es tut weh, aber ich kann das aushalten. Diese Erkenntnis führt dazu, dass wir gestärkt werden und an Freiheit gewinnen – denn die Dinge, die wir bewältigt haben, die machen uns keine Angst mehr. Wenn ich schon einmal in einem Loch war, aber herausgefunden habe wie ich da rauskommen kann, dann wird die Angst vor diesem Loch immer kleiner werden.

Identität wartet

(c) Lenna Heide

 

Einen wunderbaren Nebeneffekt hat das Ganze auch noch, nämlich die Tatsache, dass es eine Wechselwirkung zwischen Trauer und Freude gibt. Damit meine ich nicht unbedingt, dass sie sich abwechseln, obwohl das sicher auch stimmt. Es steht ja schon in der Bibel: Alles hat seine Zeit. Was ich meine ist: ´Das Maß in dem ich Schmerz zulassen kann bestimmt das Maß in dem ich Freude empfinden kann. Das heißt, je tiefer ich mich an meinen Schmerz wage, desto tiefer werde ich auch hinterher in der Lage sein mich zu freuen. Das ist doch mal eine schöne Motivation.

Was ich natürlich aber auch immer wieder erlebe ist, dass ich einen fürsorglichen himmlischen Vater habe, der mir immer zur rechten Zeit etwas schenkt, dass meiner Seele wohl tut. Letzten Samstag z.B. war der 2. Todestag von meinem Papa und an diesem Tag hab ich ein Lied von Jon Thurlow entdeckt, dass mich wirklich getragen und getröstet hat. Und weil ich es so schön fand und gedacht habe, dass vielleicht auch jemand von euch ein wenig Trost braucht hab ich daraus einen Clip gemacht mit Bildern und der deutschen Übersetzung. Seid gesegnet und getröstet damit.

<p><a href=“http://vimeo.com/117884090″>Mylittleone</a&gt; from <a href=“http://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Bodenlos fliegen

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(c) Lenna Heide

Bodenlos fliegen

 

Du bist der Wind,
der uns in Freiheit trägt.
Du bist der Sturm,
der uns über Wolken hebt.

 

Weil Dein Atem uns berührt
und uns an Dein Herz entführt.
Breiten wir dir Flügel aus
vertrauen dir und singen laut.

 

Wir wollen den Boden verlieren.
Deine Arme unter uns spüren.
Mit dir fliegen bis in Ewigkeit
Du befreist von Raum und Zeit.

 

Du bist die Sonne,
die uns nach oben ruft.
Du bist die Weite,
die uns aus sich schuf.

 

Weil dein Atem uns belebt
und uns in dein Arm trägt
Breiten wir die Flügel aus
Vertrauen dir und singen laut

 

Wir wollen den Boden verlieren
Deine Arme unter uns spüren
Mit dir fliegen bis in Ewigkeit
Du befreist von Raum und Zeit

 

Du bist in den Himmel gestiegen,
Nur deswegen können wir fliegen

Prinzessinnen-Weisheiten: Die Schöne und das Biest

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(c) Lenna Heide

Wenn man unsere Beziehung zu Gott in einem Märchen erklären sollte, dann könnte man dazu das Märchen: „Die Schöne und das Biest“ verwenden. Wie ich darauf komme? Nun Gott hat mich da auf was aufmerksam gemacht.

Nehmen wir mal an, dass Belle für den Menschen steht und Gott ist in diesem Bild das Biest. Ich weiß, es hört sich erstmal schlimm an, aber wagt euch ruhig mal diesen Vergleich mitzugehen. Gott ist ein König, aber der Feind möchte uns glauben machen, dass er wie ein Biest ist und er malt uns das Bild so genau auf, dass viele von uns ein sehr verzerrtes Gottesbild haben und bei einigen Menschen gleicht dieses Bild durchaus einem Biest. Ich gehöre selbst zu den Menschen, die lange Zeit Angst vor Gott hatten, die ihn als böse, strafend und gemein betrachtet haben. Und trotzdem hat es mich zu ihm hingezogen und ich hab mich trotz des abschreckenden Bildes in meinem inneren immer näher getraut, Zeit mit ihm verbracht, ihn näher kennen gelernt. Und dann ist mir das passiert, was jedem passiert, der Gott näher kennenlernt: ich hab mich verliebt.

Und als das geschehen ist, hat sich sein Bild verändert und je schöner mein Bild von Gott geworden ist, desto schöner ist auch alles um mich herum geworden. Es ist sozusagen alles zum Leben erwacht, so wie es in dem Schloß geschieht, in dem Belle mit dem Biest lebt. Aber was mich am meisten berührt hat ist die Tatsache, dass das Biest Belle gebraucht hat, damit auch alle anderen sehen wer er wirklich ist. Wir sind die Braut Christi und es ist unsere Aufgabe durch unsere Liebe zu zeigen wie schön Gott ist. Unsere Liebe zu Gott wird jedem und allem Leben einhauchen und ihn in seiner Schönheit verherrlichen. Was für ein wunderbarer Gedanke.

Zeit für Löwen Chapter 2

So tatsächllich hab ich es heute geschafft mich nach der Arbeit noch mal hinzusetzten und wieder Zeit mit dem Löwen und meinem Malblock zu verbringen. So langsam wird mein Herz ruhiger, auch wenn da noch ein paar Bilder zu malen sind – diese anderen Bilder brauchen wahrscheinlich noch ein wenig Zeit um heranzureifen – aber wer weiß was heute so im Schlaf passiert. Den Seinen gibts der Herr ja bekanntlich im Schlaf und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ist nicht nur so ein Spruch 🙂

Hier die Bilder von heute Abend:

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(c) Lenna Heide

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(c) Lenna Heide

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(c) Lenna Heide

Und mit dem letzten Bild für heute wünsche ich euch allen eine gute Nacht und einen gesegneten Schlaf mit Träumen voller Offenbarungen direkt aus dem Himmel.

Zeit für Löwen

Irgendwie hab ich in den letzten Wochen immer wieder über den Löwen nachgedacht – den Löwen von Juda. Nachgedacht ist vielleicht übertrieben gesagt – irgendwie hab ich immer wieder einfach an ihn gedacht und verschiedene Bilder haben sich in meinem Herzen geformt. Gestern hat mich die wunderbare Jessi gebeten ein Bild von ihr zu malen – ein Bild von sich selber und einem Löwen und da mein Herz eh voll davon war hab ich heute angefangen Löwen Bilder zu malen…und ich hab das Gefühl, da wird noch mehr kommen, auf jeden Fall sind da noch ein paar in meinem Herzen. Und ich glaube es geht auch für mcih bei der Sache um das Herz.

Der Löwe kommt im hebräischen aus der gleiche Sprachwurzel wie Herz und Feuer. Immer wenn ich mich mit dem Löwen beschäftige merke ich, dass mein Herz sich mit Leidenschaft füllt, aber auch mit Kraft und Sehnsuch in Gottes Nähe zu sein. Aber es hat auch viel von Schutz und Kraft – ich fühle mich sicher…wie geht es euch mit dem Löwen?  Für heute sind hier auf jeden Fall erstmal meine drei ersten Bilder…und ich freu mich schon auf die nächsten, vielleicht trau ich mich auch dran es mal mit Farbe zu versuchen, ich habe das Gefühl, das könnte klappen 🙂

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(c) Lenna Heide

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(c) Lenna Heide

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(c) Lenna Heide

 

Wem eiferst du nach?

Ich hab mal wieder geträumt. Diesmal von einem meiner Neffen, aber eigentlich ist es gar nicht wichtig wer es war – obwohl der Name sicher auch eine Bedeutung für den Traum hat.
Der Traum war wie folgt. Er war bei mir Zuhause zu Besuch und ich hab ihm etwas anvertraut – ich weiß nicht mehr genau was es war, irgendein Gegenstand. Weil er aber mit irgendetwas nicht zufrieden war, hat er diesen Gegenstand nachdem ich den Raum verlassen hatte das Treppenhaus runter gepfeffert. Danach ging es ihm sichtlich besser, allerdings hat auch sein schlechtes Gewissen eingesetzt.

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(c) tirot / pixelio.de

Nach einer Weile bin ich wiedergekommen und hab ihn gefragt was denn passiert sei. Ich hatte eigentlich erwartet, dass er zugibt das er es war und das wir dann einfach mal darüber reden warum er überhaupt so wütend gewesen war. Ich erinnere mich, dass ich nicht böse war oder so, einfach nur den Wunsch hatte ihm zu helfen, sich selbst und seine Gefühle besser zu verstehen.

Seine Antwort war allerdings ein: Keine Ahnung was passiert ist – ich war das auf jeden Fall nicht.

Hmm, ich hab dann mehrmals nachgefragt und gemerkt, dass er sich immer mehr in seinem Abstreiten verhärtet hat, es fast schon selber glaubte. Ich wusste allerdings ziemlich sicher, dass er lügt. Also hab ich irgendwann zu ihm gesagt: Weißt du was? Ich weiß, dass du das gemacht hast und es ist auch gar nicht wirklich schlimm, ich hab dir das schon längst verziehen. Das einzige was ich wirklich schlimm finde ist, dass du mich anlügst.

Und damit ist der Traum geendet.

Ich glaube, dass es Gott oft so geht mit uns: Das was wir angestellt haben, das hat er uns schon längst verziehen, schon vor 2000 Jahren – er möchte nur, dass wir ehrlich sind, damit er uns helfen kann besser zu verstehen wie es um unser Herz bestellt ist. Damit wir immer mehr verstehen wer wir sind und wer ER ist.

Der Name meines Neffen bedeutet: Gott heilt. Ich glaube Gott wollte mir erklären, dass er unser Herz nur heilen kann, wenn wir ehrlich zu ihm sind, wenn wir zu dem stehen was wir getan haben und was wir sind. Wir dürfen und sollen ehrlich werden vor uns und vor ihm.

Wenn wir das nicht tun, dann belügen wir ihn und uns selbst…und wem eifern wir damit eigentlich nach?

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(c) smithy / pixelio.de

Ich wünsch mir, dass wir immer mehr begreifen, wie sehr wir geliebt sind und wie vollständig uns vergeben wurde, so dass wir keine Angst mehr vor Gott haben und lieber dem Vater der Wahrheit als dem Vater der Lüge nacheifern.

Hören

Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest oder bestimmte Musik hört und sich mit der Person verbunden fühlt? Mir geht das oft so unter anderem und ganz besonders mit Jon Thurlow. Wenn ich seine Lieder höre, dann hab ich das Gefühl er erlebt Gott genauso wie ich und er macht daraus wunderbare Lieder. Ich hab grad eine Stunde mit der letzten EP von meinem Freund verbracht (Walking throuh the night) und dabei ist folgendes entstanden:

Hören

Ich höre
In die Weite hinein
Ich höre
Aus der Tiefe
Ja, rede zum mir
Ich will dich hören, Herr

Ich verstehe,
deine Weite immer mehr
Ich verstehe,
in der Tiefe meines Herzen
Ja, erzähl mir von dir
Ich will dich verstehen, Herr

Ich gehorche
Egal wie weit es scheint
Ich gehorche
Egal wie tief es geht
Ja, lehre mich Ehrfurcht vor dir
Ich will dir gehorchen Herr

hören

(c) Lenna Heide