Ein Loch in Gottes Herzen

Vorwort: Wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, ist es hier ein wenig ruhiger geworden. Das liegt einfach daran, dass ich die letzten Wochen echt viel um die Ohren hatte und auch immer noch habe. Aber ich will mich gar nicht beschweren – ich hab die Termine ja gemacht. 🙂 Allerdings hab ich deswegen gerade keinen Kopf mich hinzusetzten und mal was aufzuschreiben, obwohl es eigentlich schon längst dran wäre und ich werde es ganz bestimmt auch noch tun. Damit euch in der Zwischenzeit nicht langweilig wird hab ich heute einen Text für euch, den ich gestern in einem Block gefunden habe. Den Block hab ich schon laaange nicht benutzt und als ich ihn gestern rausgekrammt habe, hab ich festgestellt, dass da ganz gute Sachen drin stehen – warum also nicht mit euch teilen? Nach den anderen Notizen in dem Block geh ich davon aus, dass ich es ungefähr vor 5-6 Jahren geschrieben habe – ich weiß allerdings gar nicht mehr so genau wofür – macht ja auch nichts, vielleicht hat Gott schon damals für den Blog vorgesorgt ;).

Hier also der Text:

 

Gottendecken_NEW

(c) Lenna Heide

 

Der Gott der mich sieht

Keine Ahnung wann es angefangen hat. Ich nehme mal an als ich vor kurzem ein Stückweit mehr begriffen hab, dass Gott mein Versorger ist in allen Bereichen. Irgendwie hab ich auf einmal begriffen, dass Gott mich sieht:

-Manchmal sieht er mich mit tränengefüllten Augen und flüstert mir zu: Ich sehe dich, ich wie wie sehr es weht tut und ich weine mit dir.

-Manchmal ist sein Blick liebevoll und fürsorglich. Z.B.: Wie in der letzten Woche, als er mich gleich zwei mal nach draußen gerufen hat, damit ich meine Wäsche vor dem Regen schützen kann.

-Manchmal ist sein Blick freudig und stolz. Er lobt mich dann für richtige Entscheidungen und motiviert mich weiter zu gehen.

-Und manchmal ist sein Blick sehnsüchtig auf mich gerichtet, weil er sich so sehr wünscht, dass ich seinen Blick endlich mal wieder erwiedere.

Als ich so darüber nachgedacht habe ist mir aufgefallen, dass Gott diesen Namen ja tatsächlich hat – er wird so genannt in der Bibel.

In 1.Mose 16 nennt Hagar Gott: Der, der mich sieht. Und diese Erkenntnis gibt ihr Kraft zu Sara zurück zu gehen, obwohl sie von ihr nicht gut behandelt worden war und auch nicht erwarten durfte, dass sich das ändern wird.

Der Gott, der mich sieht – vor einigen Jahren hätte mich dieser Gedanke in Angst und Schrecken versetzt, weil meine Vorstellung von Gott eher so war, dass er auf mich herab schaut und darauf achtet, dass ich ja nichts falsches mache: sonst…

Heute weiß ich, dass sein Blick voller Liebe ist und ich weiß er sieht mich wie nur er mich sehen kann – und das schönste ist: Ich bekomme immer mehr Freude daran zurückzuschauen – ich kann gar nicht mehr anders.

Ich stell mir vor in Gottes Herz gibt es ein Loch, das genau auf mich zugeschnitten ist und wenn ich ihn anschaue ist es so als wenn ich mich in dieses Loch reinlege – mitten in sein Herz. Und genau so ein Loch gibt es in Gottes Herzen für jeden von uns. Ich wünsch mir wirklich, das wir alle immer mehr lernen seinen Blick zu suchen, in seinem Herzen auszuruhen und so in seiner Nähe Heilung finden.

ich in Gottes Herz

(c) Lenna Heide

 

 

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