Mein Papa war ein Taubenzüchter

Passend zu dem Bild im letzten Post heute ein Text vom September 2003:

Lange habe ich es nicht verstanden. Ehrlich gesagt hab ich diese Tiere ziemlich gehasst – weil ich eifersüchtig war. Mein Papa, der oft wenig Zeit und Aufmerksamkeit für seine Kinder hatte, hatte eine Engelsgeduld und eine unglaublich fürsorgliche Liebe für seine Tauben. Er hat sie sogar manchmal „seine Kinder“ genannt. Im Laufe der Jahre sind meine Kindheitswunden geheilt und langsam ist mir bewusst geworden wie viel ich von seinem Herzen erkennen konnte, wenn ich ihn mit seinen Tieren beobachte.

Hier war er frei die Liebe zu geben, die er zu uns Kindern gefühlt hat, aber so oft nicht ausdrücken konnte – vielleicht aus Angst abgelehnt zu werden oder einfach, weiler nie gelernt hatte wie.

Ich glaube aber fest, dass alles was er dort investiert hat nicht umsonst war – Gott sieht das Herz an. Wenn ich an die Taube denke, die die Gegenwart des HeiligenGeistes über Jesus angezeigt hat, so glaube ich, dass mein Papa mit seiner Hingabe und Liebe an seine Tauben in die Gegenwart Gottes im Leben seiner Kinder investiert hat. Das ist das was ich heute sehen kann, leider erst nachdem er schon weg ist.

Mein Papa war ein Taubenzüchter und zwar einer von den Besten. Und die schönsten Tauben, die er gezüchtet hat, die ruhen jetzt über uns, seinen Kindern. Jetzt ist es an uns diese Tauben zu hegen und zu pflegen, damit Gottes Gegenwart wächst und immer mehr zunimmt.

 

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