Freshly Made Sketches 175 – Prinzessin

Irgendwie fand ich den neuen Sketch zu  Freshly Made Sketches gleich toll. Irgendwie so angenehm klar. So sieht die Challenge diese Woche aus (einfach auf das Bild klicken, um zu der Challenge zu gelangen):

FMS Final 175-001Dann ist mir diese Woche neues Designerpapier ins Haus geflattert und das eine Papier hat mich tatsächlich überrascht, weil ich es eigentlich wegen der anderen Seite gekauft hatte – aber dann fand ich die Rückseite total interssant und hab mir überlegt es damit zu versuchen (es ist das Stück mit dem rosa Schloß) Nun als ich die Lagen zusammengeklebt hatte wollte ich noch etwas draufstempeln…aber das ist mal so richtig in die Hose gegangen…also hab ich – weil ich ja sicherheitshalber zwei Bögen gekauft hatte – bei dem anderen Bogen auch dieses Stück rausgeschnitten und mich nochmal getraut zu Stempeln – diesmal wollte ich aber klüger sein und es embossen..dummerweise hab ich ein neues Embossingpulver ausprobiert, das man am Ende kaum sieht…blöd – aber da ich keinen dritten Bogen hatte, hab ich es jetzt so gelassen…

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Naja, wenn man ganz genau hinsieht kann man erkennen, dass da was steht – aber ich glaube kaum, das jemand lesen kann, dass es : @birthdaygirl #stilllookinggood heißen soll…nun ja, jetzt wisst ihrs 😀

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Bibel-Art – Es wird bunt

Ich hab ja glaub ich schon mal geschrieben, dass ich seit ich angefangen habe in der Bibel zu malen, immer mehr das Bedürfnis habe auch bunt zu malen. Das ist immer noch eine Herausforderung für mich, aber ich taste mich heran. In den letzten Wochen habe ich zweimal mit einer Bibelstelle aus der Offenbarung gearbeitet – zuerst mit Offenbarung 21,5, wo Jesus verspricht alles Neu zu machen.

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Und dann hab ich mir Offenbarung 4 vorgenommen – und bei diesem Kapitel ist es ja völlig unmöglich nicht bunt zu malen. Was da beschrieben wird übersteigt mein Vorstellungsvermögen noch total, aber das was ich in meinem Kopf sehe explodiert vor Farben und Licht, deswegen sehen meine Seiten auch ein wenig so aus 🙂

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Als letztes hab ich mich mit Sacharja auseinandergesetzt und nochmal festgestellt wie prophetisch da alles auf Jesus hinweist, aber ich spüre auch, dass Sacharja gerade für die jetzige Zeit relevant sein wird…Gemalt hab ich erst mal zu Sacharja 9, 9ff – da wird ziemlich genau beschrieben was später an Palmsonntag geschieht…

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Jesus bringt den Frieden in die Welt – mit diesem Bild ist für heute erst Mal Schluß, aber vielleicht werden die Sacharja Seiten in den nächsten Wochen noch etwas bunter 🙂

 

Bastel – Sternstunde

Da ich heute unerwartet eine Stunde mehr Zeit hatte als ich gedacht habe, hab ich mal etwas ausprobiert, dass ich heute Morgen in einem Video entdeckt habe. Eine kleine Origami Sour Cream Verpackung. Origami macht mir immer ein bißchen Angst, weil ich dazu neige ungenau zu falten und dann wirds nichts oder ich versteh gar nicht was die da wie falten und dann hab ich am Ende was ganz anderes 🙂 Aber diesmal hats gut geklappt und ziemlich schnell konnte ich es sogar auswendig falten…also  schätze ich mal das es jeder hinbekommen kann. Das schöne an Origami ist für mich, dass man weder ausschneiden noch kleben muss…da hätten wir mal zwei Fehlerquellen beseitigt 😀

So sehen meine Verpackungen aus und ich weiß auch schon genau für wann die sind –

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Nur hab ich noch keine Idee was ich rein tun werde…Jemand zufällig eine Idee welche Süßigkeit passen würde? So vom Thema?

Hier ist das Anleitungsvideo, für die, die sich auch mal versuchen wollen:

Also traut euch, es ist echt einfach und macht total Spaß…geht bestimmt auch mit Kindern gut.

Match the Sketch #060 – Awesomeness :)

Ja was soll ich sagen als ich die neue Challenge bei Match the Sketch gesehen habe hab ich gedacht: Ach, das ist ja einfach! (einfach auf das Bild klicken, um zu der Challenge zu gelangen)

Sketch 60-001Ich hatte auch sofort einen Stempel im Kopf, den ich dafür benutzen wollte und das Tafelpapier und das Kreidestempelkissen…naja, dann hab ich es mal ausprobiert und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

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Nun ja, keine Begeisterung auf meiner Seite. Die Karte lag hier ne Weile rum und irgendwie schien sie mri zu kahl und ich hab gedacht, da muss doch noch was drauf… und hab mich entschieden tatsächlich nochmal zum Stempelkissen zu greifen…aber vorher sicherheitshalber noch ein Foto 🙂

Am Ende sieht die Karte jetzt so aus:

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Also ich weiß nicht, für meinen Geschmack zu chaotisch und irgendwie erinnern mich die Flecken an Schimmel. Keine Ahnung wohin jetzt mit dieser Karte und einreichen werde ich wohl die erste Version, obwohl die nicht mehr existiert…

Das Leid und seine Facetten

Zum Abschluss meiner Trost-Reihe wollte ich noch ein paar Gedanken loswerden zum Thema Leid. Auf meiner „Reise“ in den letzten Monaten hab ich festgestellt, dass es verschiedene Arten von Leid gibt und verschiedene Gründe warum wir leiden. Wer die letzten beiden Berichte zu diesem Thema nicht gelesen hat und jetzt vielleicht Probleme hat zu folgen, dem verlinke ich hier nochmal die alten Artikel: Klick mich

Ich hab ja im letzten Bericht geschrieben, dass wir nicht für Leid gemacht worden sind und das der Mensch deswegen erst lernen muss mit Leid umzugehen, das er sich das von Gott beibringen lassen muss, weil er sonst immer zu einem Fluchtweg greifen wird, um dem Schmerz zu entkommen. Jesus selbst hat gesagt, dass wir Leid ausgesetzt sein werden solange wir auf der Welt leben, das liegt daran, dass wir in einer gefallenen Schöpfung leben und uns bestimmten Umständen, die von aussen auf uns einprasseln nicht entziehen können. Wir können aber lernen und davon nicht beeinflussen zu lassen. Wir können lernen mit einem Blick Richtung Himmel zu leben und sozusagen über die Umstände herschen, indem wir uns von Gott trösten lassen und darauf fokussiert bleiben was wirklich wichtig ist. Mit Gott kann man die schlimmsten Dinge überwinden, dadurch sogar gestärkt und ermutigt hervorgehen. Und genau das ist unser Auftrag im Leid, denn nichts macht Gott in dieser Welt größer als Menschen, die gelernt haben Leid zu überwinden. Nichts wird anderen Menschen die Größe unseres Gottes mehr vor Augen malen, als die (gesunde) Art mit Schmerz und Leid umzugehen, die nur Gott uns lehren kann. Im Leid verborgen liegt also der Schatz seinen Namen groß zu machen. Das hat nichts damit zu tun, dass Gott möchte, das wir leiden – nur damit, dass er alles was sich uns in den Weg stellt zum besten benutzen kann, wenn wir ihn lassen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass wir keinen Schmerz empfinden – sondern damit, dass wir wissen wo Trost und Hoffnung ist.

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(c) Rainer Sturm/ Pixelio.de

Weit über den Schmerz den Umstände uns verursachen können empfinde ich aber den Schmerz, den man empfindet, wenn man in Jesu Licht tritt und sich selber im Vergleich zu ihm sieht. Das ist der Schmerz, der heilsam ist, weil er zu einem zerbrochenen, demütigen Herzen führt. Und ich meine jetzt nicht den Schmerz von Verdammnis und Schuldgefühlen, sondern den Schmerz, wenn mein Ich sich eingestehen muss, dass ich wirklich nichts kann ohne ihn und wirklich nichts bin ohne ihn – sobald ich mir das ehrlich eingestehe habe ich Zugang zu seiner Gnade und werde dadurch getröstet, dass er alles durch mich sein will und kann, wenn ich ihn lasse. Er ist stark in unserer Schwachheit – aber da hinein zu wachsen tut erst Mal weh. Ein heilsamer Schmerz, der aber, wenn es gesund ist nur kurz andauert, weil sein Trost und seine Gegenwart jeden Schmerz übersteigen.

Ein weiterer Schmerz, der uns begegnen kann und den ich als ganz besonders empfinde ist der Schmerz eines Fürbitters. Der Schmerz, der unser Herz mit Gottes Herz eins macht. Wenn wir wirklich erleben wie unser Herz für die Dinge zerbricht, die sein Herz zerbrechen, wenn wir weinen mit den Weinenden und dadurch den Himmel in Bewegung setzten und Heilung bei anderen Menschen freisetzten. Wichtig bei diesem Schmerz ist, dass er nur so lange andauern darf wie die Gebetszeit mit Jesus andauert. Am Ende muss man eine Art Durchbruch erleben, man spürt, das in der unsichtaberen Welt etwas erkämpft worden ist und dann lässt der Schmerz nach. Normalerweise kommt danach eine tiefer Friede, weil unsere Aufgabe in diesem Bereich erstmal abgeschlossen ist. Wenn man merkt, dass man sich niedergedrückt fühlt oder Schmerz nicht loslassen kann sollte man schauen, ob man entweder selbst noch Wunden hat, die aufgebrochen worden sind, weil man sie gestreift hat oder ob man vielleicht noch lernen muss, dass Jesus der Retter ist und niemand sonst – ich kann niemanden retten, also muss und brauch ich diese Last nicht mit mir zu tragen – diese Lasten gehören ans Kreuz und nirgendwo hin sonst.

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(c) Angelika Koch-Schmid / Pixelio.de

Der letzte Schmerz oder das letzte Leid, das ich erwähnen möchte ist das Leid, das wir im Himmel erleben werden. Jetzt werden vielleicht einige sofort aufschrecken und sage: Im Himmel gibt es kein Leid und keine Tränen. Und Grundsätzlich stimme ich dem auch völlig zu. Allerding steht in der Bibel: Gott wird uns im Himmel alle Tränen abwischen…was doch voraussetzt, dass es Tränen gibt, die er abwischen kann, oder? Dieses Thema hat mich schon lange beschäftigt und ich hab so einige Bücher gelesen, die sich auch mit dieser Frage befasst haben und bin für  mich bisher zu folgendem Schluss gekommen: Ja, wir werden wahrscheinlich alle im Himmel weinen – erst Mal – und dann wird Jesus uns trösten und dann fängt die Zeit der Freude an. Worüber werden wir also weinen? Ich glaube das Erste was Jesus im Himmel machen wird ist, dass er uns alles offenbaren wird. Er wird uns zeigen was in unserem Leben himmlisch war und was nicht. Was die wirklichen Motive unseres Herzens waren. Es steht dort ja, dass alles brennen wird und dann wird man sehen was davon übrig bleibt. Und was wichtig ist – es geht bei dieser Sache nicht um Erettung – alle die das erleben sind errettet und bleiben erettet – worum es geht ist: Was hat Ewigkeitswert? Ich glaube Jesus wird uns offenlegen, was wir hätten sein können. Alles was wir hätten tun können mit dem was er in uns hineingelegt hat. Wir werden erkennen wie oft wir ihn verfehlt haben wie oft wir uns falsch entschieden haben und ich glaube zu diesem Zeitpunkt werden wir erkennen, wie dumm und unnötig, das eigentlich war. Wie dumm es war aus Menschenfurcht nicht auf den Heiligen Geist zu hören, wie dumm es war sich etwas zu kaufen, das vergänglich ist und dafür jemand anders nicht zu helfen, usw. Und das wird weh tun, das wird so richtig weh tun. Aber dann wird Jesus uns die Tränen abwischen und uns zu unserem Papa bringen und wir werden feiern und frei sein und in Frieden sein mit dem was war, was ist und was kommt.

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(c) Linda Dahrmann / Pixelio.de

Ich wünsch mir einfach so sehr, dass wir immer mehr lernen in all diesen Bereichen des Leids gesund zu werden und zu wachsen. Und was den letzten Punkt betrifft hoffe ist, dass wir immer mehr begreifen was in unserem Leben für den Himmel ist und was nur irdischen Wert hat und, dass wir immer mehr Mut haben uns für den Himmel zu entscheiden. Seid gesegnet dabei. Falls ihr Gedanken oder Fragen dazu habt, dann schreibt mir einfach in den Kommentaren oder per Mail, ich würde mich freuen von Euch zu hören.

Zweimal Karte rot weiß

Heute nur kurz zwei Karten, die ich in den letzten Tagen gemacht habe. Beide sind in rot/weiß gehalten und sind gestanzt und embosst.

Als erstes eine Geburtstagskarte für ein junges Mädchen:

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Und dann noch passend zum heutigen Valtentinstag eine Liebeskarte – eigentlich für meinen Mann, aber als ich fertig war fand ich sie dann doch ein wenig zu „weiblich“ – also mal schauen wer sie jetzt am Ende bekommt :).

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Die verwendeten Stempel sind von Stampin Up. Die Pusteblume und die Herzballons sind Stanzen von Memoryboy, die Schmetterlinge sind von Martha Stewart.

Wenn Worte erst Mal stören

Es ist hier ruhig gewesen in den letzten Tagen, das liegt daran, dass wir als Familie gestern die 3. Beerdigung innerhalb von 2 Jahren miterlebt haben. Und auch wenn ich mich für meinen Opa so richtig freue, so kostet so eine Zeit trotzdem Kraft und mir ist gerade nicht nach vielen Worten.

Da ich mich in den letzten Monaten zum Thema Trost beobachtet habe, ist mir aufgefallen, dass es mich am meisten tröstet, wenn ich Bilder vom Kreuz male. Also hab ich mich gestern hingesetzt und ein Bild zu Johannes 3,16 (So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben) gemalt, dass ich so ähnlich schon in meine Journaling Bibel gemalt habe.

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(c) Lenna Heide

 

Auf meinem Tisch liegt immer noch ein Bild von einem Löwen im Sturm, den ich vor einigen Tagen gemalt habe und auch dieses Bild tröstet mich immer wieder…

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(c) Lenna Heide

 

Nach den vielen Farben war mir mal wieder nach einem schwarz-weiß Bild, allerdings hab ich diesmal ausprobiert, ob es nicht besser wirkt, wenn ich es mit Fineliner anstatt mit einem Bleistift male.

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(c) Lenna Heide

Und zum Schluß hab ich noch ein Bild endlich zu Ende gemalt. Die Frau lag hier schon seit bestimmt 2 Wochen, aber irgendwie fehlte dazu noch was und heute hatte ich die Idee von der Hand dazu – es erinnert tatsächlich ein wenig an Spiderman :), aber was solls.

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(c) Lenna Heide

Das ist zur Zeit meine ganz persönliche Gestalttherapie und vielleicht hilft eins der Bilder ja irgendjemandem von euch auch. Und um nochmal auf die Überschrift zurück zu kommen: Wenn Worte erst Mal stören, dann helfen mir Bilder. Ein Bild sagt zwar mehr als tausend Worte…aber es ist nicht so laut.

Match the Sketch 058 und Freshly Made Sketches 172

Also Männer-Geburtstagskarten basteln ist meiner Meinung nach eine Kunst für sich und für dieses Wochenende hab ich gleich zwei auf dem Plan gehabt und beides runde Geburtstage. Warum also die Pflicht nicht mit dem nützlichen verbinden oder so ähnlich :). Also hab ich mir mal angeschaut was die Challenges diese Woche so hergeben und zwei recht männliche Karten gezaubert 🙂

Die erste hab ich nach der Vorlage von Match the Sketch gemacht – die haben dieses mal folgende Vorgabe:

Sketch 58-001Und das hab ich daraus gemacht – wie man sehen kann für einen 80. Geburtstag. Schön dezent in dunklen Farben und etwas veredelt mit Gold und einem Lederband.

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Die nächste Challenge die ich mir vorgenommen habe ist die Freshly Made Sketches 172 und da sieht die Vorgabe diese Woche so aus:

FMS Final 172-001Und so hab ich sie für einen 50. Geburtstag umgesetzt:

EugenAuch hier hab ich die Farben dezent gehalten, es aber etwas „jugendlicher“ gehalten. Was man vielleicht nicht so gut erkennen kann, die Wolken im Hintergrund sind mit silber geprägt, das gibt dem Ganzen wiederum eine etwas edlere Note. Also ich bin ganz zufrieden, mal schauen was die Geburtstagskinder bzw. Geburtstagsmänner dazu sagen :).

Berufung – das „ja“ des Vaters hören

Ich hab mich in den letzten Tagen mal wieder mit dem Bibeltext aus Matt. 3,17 beschäftigt und dazu ein Bild in meine Bibel gemalt, so wie es in meinem inneren dazu aussieht:

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Erinnert hat mich das an eine Andacht, die ich vor ca. 6 Jahren gemacht habe zu dem Thema. Damals hab ich diesen Text zum ersten Mal tiefer begriffen und für mich angenommen…und wer möchte kann es hier nachlesen:

Zum Thema Berufung hat mich in den letzten Wochen ein ganz bestimmter Bibelvers beschäftigt. Es sind die Worte, die Gott über Jesus ausspricht nach seiner Taufe:

Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich große Freude!  Mt 3,17

Mit diesen Worten startet Jesus in seine Berufung.

Deswegen bin ich sicher, dass auch wir an dieser Stelle starten müssen.

Im Joh. Evangelium steht ein Bibelvers, der mich schon eine ganze Weile begleitet und den Gott mir immer mehr aufschließt. Dort steht:  Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. – Ich denke zu erkennen, dass wir geliebte Kinder Gottes sind und dass er Freude an uns hat ist ein großer Teil dieser Wahrheit.

Nichts macht so frei wie die Gewissheit darüber geliebt und angenommen zu sein, für mein selbst. Für das was ich bin.

Gott sagt nämlich nicht: Ich habe große Freude an dem was er tut! – Jesus hatte zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wirklich was getan…bisher war er einfach nur Sohn gewesen.

Jetzt wo sein Wirken beginnen sollte, bestätigte Gott ihm noch mal seine Liebe, seine Annahme seine Freude über seinen Sohn. Zu wissen, dass er geliebt ist hat ihn stark gemacht den Versuchungen des Teufels zu wiederstehen. Zu wissen, dass er angenommen ist hat ihn in die Gemeinschaft mit seinem Vater getrieben.

Aber wie bekommen wir so ein „Ja“ des Vaters über unser Leben? Hat irgendjemand erlebt, dass bei seiner Taufe der Himmel aufgegangen ist und eine Stimme gesagt hat: Dies ist meine geliebte Tochter an ihr habe ich große Freude!?

Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses „ja“ des Vaters über jeder Frau/jedem Mann in diesem Raum liegt – und trotzdem fühlen wir es oft nicht oder geht das nur mir so?

Wie wird das „Ja“ greifbar?

Was kann ich tun, damit ich diese Worte höre, die jeder von uns so dringend hören möchte:

Du, …….., bis meine geliebte Tochter (bzw. mein geliebter Sohn). An dir habe ich große Freude!

Gibt es einen bestimmten Zeitpunkt an dem Gott es sagt und ich hab es verpasst oder vielleicht überhört?

Das wäre schrecklich, aber zum Glück haben wir einen Gott, der in all seiner Heiligkeit auch ein Gott der Gnade und Barmherzigkeit ist. Deswegen können wir uns diesen Satz zu jeder Zeit bei ihm abholen –

Ja,  ich denke abholen ist richtig – erst einmal muss ich mich auf ihn ausrichten, meine Ohren reinigen, mein Herz ins Licht legen – denen die zerbrochenen Herzens sind ist Gott nah – steht in den Psalmen. Und wie erhalte ich dieses zerbrochene Herz? Will ich das überhaupt?

Ich glaube, jeder von uns ist nur einen Schritt davon entfernt – dieser Schritt ins Licht ist aber oft der schwerste den wir uns vorstellen können.

Die was wenns? Sind fast unzählbar und erschlagen uns förmlich.

Was ist wenn dann alle Leute nur noch schlecht von mir denken?

Was ist wenn ich dann abgelehnt werde sogar von Gott?

Was ist, wenn es mir hinterher noch schlechter geht als jetzt?

Bis zu der alles entscheidenden und zentralen Frage:

Was ist, wenn ich dann sterben muss?

Ja, und ich muss ehrlich zugeben: Wir müssen sterben, wenn wir in das Licht treten.

Gottes Heiligkeit lässt unser Fleisch sterben und es tut weh und unser Herz zerbricht und in dem Augenblick erkennen wir die Wahrheit über uns selber und dann wenn wir uns überhaupt keiner Liebe mehr würdig fühlen, weil unser wahres ich offenbar geworden ist – in diesem Augenblick wird Gott uns auf die eine oder andere Art zurufen:

Du, bist meine geliebte Tochter, an dir habe ich Freude, genauso wie du bist. Ich kannte dich doch schon immer durch und durch. Du bist es die erkennen muss, wie du bist, damit du weißt wieviel dir vergeben wurde, damit deine Liebe größer werden kann. Ich habe dich schon immer geliebt mit ewiger Liebe liebe ich dich und deshalb ziehe ich dich zu mir aus lauter Güte und ich werde niemals damit aufhören.

Und dann werden wir nicht anders können als seine Nähe zu suchen und seinen Willen zu tun. Und nichts anderes ist unsere Berufung.

Nachtrag: Ich glaube auch erst dieses „Ja“ vom Vater macht uns zur vollen Hingabe bereit, so wie Jesus sich selbst gegeben hat, weil er den Vater mit seinem ganzen Herzen liebt und weil er wußte, wie sehr der Vater uns liebt. So sehr liebt ER:

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