Manche Menschen sind wie Sternschnuppen

Ja, ja, auch auf die Gefahr hin zu nerven…ich liebe Sternschnuppen 🙂 Wie ich schon oft gesagt habe, jeder hat irgendwas in der Natur, dass er mit Gott verbindet – etwas was auch ein wenig zu der Sprache gehört, die man mit Gott entwickelt. Bei mir sind das auf jeden Fall Sterne und Sternschnuppen – ich könnte stundenlang in den Himmel starren – und wenn dann noch eine Sternschnuppe auftaucht, dann ist alles perfekt. Heute hab ich mir mal wieder dieses Video auf Vimeo angeschaut…ich liebe es:

<p><a href=“https://vimeo.com/22439234″>The Mountain</a> from <a href=“https://vimeo.com/terjes“>TSO Photography</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Und während ich es so angeschaut habe, hab ich gedacht, vielleicht lieben wir in der Natur auch das am liebsten was uns am ähnlichsten ist? Und es war als wenn Gott sagen würde: Na, endlich hat sies auch verstanden 😀 Und mir ist ein Text vom Himmel ins Herz gefallen. Ich glaube, aber das Gott nicht nur mich so sieht sondern viele andere Menschen auch – vielleicht sogar alle 😉 – wenn es also dein Herz berührt, dann nimm es einfach auch für dich…aber was noch dazu kommt: Manche Menschen in meinem Leben sind auch genauso für mich und deswegen widme ich dieses Gedicht heute meiner Freundin Veronika..ich liebe dich, Sternschnuppe 🙂

veronika

Du bist wie eine Sternschnuppe für mich

Es macht mir nichts aus lange, lange, lange Zeit
auf dich zu warten, weil ich weiß es wird sich lohnen.
Der Himmel ist an sich schon wunderschön
mit all seinen Lichtern die über uns thronen,

aber wenn dein Licht dann das Sternenzelt überquert
zeitlos, strahlend, majestätisch,
dann ist alles andere nicht mehr wichtig
mein Auge folgt dir als seist du magnetisch.

Du lässt nicht alles andere verblassen,
sondern setzt es ins rechte Licht –
machst alles nur noch schöner
und vergrößerst die beschränkte Sicht.

Anders als die anderen stehst du nicht still –
du kennst den Weg und gehst ihn, wenns sein muss auch alleine
und mein Herz ist froh, dass es dich gibt
und das ich dein Licht heute sehen durfte für eine kurze Weile.

Flechten lernen

Letzten hab ich mit den Kindern (auf der Arbeit) das Ziegeleimuseum besucht und wir haben einen Workshop zum Thema Weidenflechten gemacht. Für mich war es auch das erste Mal, dass ich so etwas mache also war ich schon ganz gespannt wie das wird und ob ich das überhaupt hinbekomme. Ich muss sagen der Anfang war nicht wirklich vielversprechend. Die Weiden waren schon vorbereitet worden und lagen für ca. 1 Woche im Wasser. Der Geruch der uns dann aus dem Raum entgegenschlug erinnert stark an Rindenmulch…das ist wirklich nicht einer meiner Lieblingsgerüche. Eins der Kinder hat dann auch direkt wegen dem Geruch aufgegeben. Naja, ich muss ja mit gutem Vorbild voran gehen und hab mich dann an die Arbeit gemacht – am Anfang war es etwas mühsam, weil ich bei der Erklärung nicht richtig zugehört habe (natürlich nicht absichtlich, ich musste ja nebenbei die Kinder in Schach halten :)). Naja, nach einer kurzen persönlichen Einweisung gings dann auch viel besser und schneller…ich hab mir schon Sorgen gemacht, warum ein großteil der Kinder viel schneller voran kommt als ich…peinlich.

Nach einer Weile hat es richtig Spaß gemacht, allerdings war es auch durchaus anstrengend. besonders in der Endphase, wenn der Platz zwischen den Weiden immer enger wird und man die Finger kaum durchbekommt, da hatte ich zwischendurch schon Lust zu sagen: Ohh, kein Bock mehr, kann jemand für mich weitermachen? Kinder haben doch kleinere Finger und so 😀

Aber zum Glück hab ich durchgehalten und jetzt steht auf unserem Balkon dieses Meisterwerk:

Vogelhaus

Ganz ehrlich werde ich wohl nie wieder einen Weidenkorb kaufen können, ohne den Phantomschmerz in meinen Fingerspitzen zu fühlen, aber hey, wieder was gelernt 🙂 Und nach einer Weile Pause könnte ich mir durchaus vorstellen so einen Workshop auch mal mit anderen Erwachsenen zusammen zu machen…na? Noch jemand Lust bekommen? 🙂

Babypatchworkdecke

Also nachdem ich es jetzt selbst mal probiert habe muss ich sagen: RESPEKT. Was für eine Arbeit und ich muss sagen, ich hab mir jetzt nicht auch noch ein Bein ausgerissen alles perfekt und genau hinzubekommen – deswegen sind die Quadrate auch größtenteils nicht ganz genau übereinander. Jetzt weiß auch warum solche Decken so „teuer“ sind. Es geht nämlich eine Menge Zeit ins Land bis man fertig ist. Aber ich wollte es ja unbedingt mal ausprobieren und da meine Schwester in den nächsten Tagen ein Baby bekommt war das doch ein guter Zeitpunkt, um dieses Projekt mal anzugehen. Erst hab ich mir überlegt wie ich es aufbauen will und verschiedene Zeichnungen gemacht – nachdem ich dann aber angefangen habe den Stoff zuzuschneiden hab ich gemerkt, dass es mit dem Stoff gar nicht so hinhaut – also musste ich alles nochmal ändern. So hab ich am Ende ziemlich ungerade Maße – sowas wie 96 cm x 143 cm oder so. Aber was solls – wird ja niemand nachmessen 😀

IMAG1989

Ganz am Anfang hab ich mich für ein Farbschema entschieden – ich wollte es größtenteils rot/weiß halten – ist ja für ein Mädchen und rosa fand ich irgendwie zu abgedroschen. Die Rückseite hab ich dann in vier Teile geteilt und die sieht am Ende so aus:

Patchwork2

Für die andere Seite hab ich dann 35 Quadrate zugeschnitten und dann musste ich vorab erst Mal puzzlen. Wie leg ich die denn jetzt zusammen? Ich hab da echt ne ganze Weile gesessen – einiges sah zu geordnet aus anderes war einfach Chaos – irgenwann bin ich auf die Idee gekommen ein verborgenes Muster zu legen – also ein nicht so offensichtliches. dadurch wirkt das Ganze immer noch bunt gemischt und ist trotzdem nicht zu unruhig im Auge…am Ende sieht mein Erstlingsstück so aus:

Patchwork

Wie man sieht hab ich mein Lieblingsmärchen Rotkäppchen verarbeitet, ein wenig Herkunft mit den Matroschkas und natürlich auch ein paar Eulen. Der Rest sind dann die üblichen Streifen, Punkte, Karos, Sterne, Blumen, und Herzen. Also ich hoffe, die Kleine wird eine schöne Zeit darauf haben, dann hat sich das Ganze auf jeden Fall gelohnt.

Mein Feuerwerk

Die letzten Woche, Monate eigentlich sogar Jahre beschäftigt mich ein Thema besonders und zwar das Thema: Was ist eigentlich das besondere an mir – was habe ich was kein anderer hat und wie kann ich das aus mir herausholen? Ich glaube fest daran, dass jeder von uns ganz besonders gemacht ist: Ein Original eben. Jemand, den Gott sich ganz genau ausgedacht hat, jemand mit einer ganz besonderen Zusammenstellung von Fähigkeiten, Eigenschaften, usw. Und diese habe ich bekommen, um etwas hier auf der Erde zu tun oder besser gesagt zu sein. Ich soll den Planten, die Menschen um mich herum, die Atmosphäre einfach alles dadurch bereichern, das ich bin wer ich bin. Aber wer bin ich eigentlich? Und warum ist es so wichtig das herauszufinden? Kann man nicht einfach sein was man ist ohne zu wissen, dass man es ist?

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(c) Jetti Kuhlemann/pixelio.de

Hmm, ich glaub schon. Und es gibt tatsächlich ein paar dieser seltenen Exemplare, die gefühlt von Geburt auf wissen was sie sind und wofür sie sind und die sich das auch nicht wegnehmen lassen. Bei einem Großteil von uns ist es aber eher so, dass dieses Wissen zwar da ist, aber irgendwie tief verschüttet ist durch Erziehung, Schule und andere Einflüsse. Wir lernen was wir sein sollen und vergessen dabei wer wir sind. Ich zumindest hab Jahre gebraucht, um wieder herauszufinden wer ich bin und ohne Angst dazu zu stehen – es sogar gerne sein zu wollen. Aber das was ich heute meine geht sogar noch ein Stückchen darüber hinaus – es ist ein bisschen wie das Allerheiligste, das göttliche in uns – vielleicht genau das was Gott in uns eingehaucht hat. Wenn wir lernen das freizusetzen, dann werden wir verändert , weil wir frei werden. Ich werde frei, ich selbst zu sein.

Und wenn dieser Schritt erstmal gelungen ist, dann bin ich auch in der Lage den anderen frei zu lassen er selbst zu sein. Er braucht dann nicht mehr so zu sein wie ich, damit ich mich bestätigt fühle, und ich bin auch nicht mehr neidisch, dass ich nicht das habe was er hat – weil ich bei dem angekommen bin was ich habe. Zusammengefasst werde ich nicht nur frei von allem was mein sein verdeckt hat ich werde auch frei mich zu zeigen und vor allen Dingen werde ich frei dich zu feiern und zu lieben wie du bist.

Die letzten Tage hat mich zu diesem Thema besonders das Lied „Firework“ von Katy Perry berührt (Text siehe unten). Sie beschreibt dieses Sehnen danach sein inneres Feuer zu entdecken richtig gut. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass die Motivation, dafür (die anderen in Erstaunen versetzen) nicht unbedingt die beste ist, so finde ich doch, dass der Text des Liedes motiviert sich auf den Weg zu machen seine eigene Herrlichkeit zu finden, damit Gotte Herrlichkeit auf der Erde sichtbar werden kann. So wie es in Römer 8, 19 steht:

Die ganze Schöpfung wartet darauf, dass die Söhne und Töchter Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit sichtbar werden.

Deswegen schließe ich heute mit der Frage: Was ist eigentlich deine Herrlichkeit? Die Herrlichkeit, die du freisetzen sollst?

Feuerwerksrakete (Firework) von Katy Perry

Fühlst du dich manchmal wie eine Plastiktüte,

die durch den Wind hin und her getrieben wird? Willst neu anfangen?

Fühlst du dich manchmal so dünn wie Papier?

Wie ein Kartenhaus, einen Windhauch vom Nachgeben entfernt?

 

Fühlst du dich manchmal wie tief begraben?

2 Meter unter der Erde, schreiend, aber niemand scheint etwas zu hören?

Weißt du, dass es noch eine Chance für dich gibt?

Weil es da noch einen Funken in dir gibt.

 

Du musst einfach das Licht entzünden und es scheinen lassen

Nimm die Nacht ein – wie am 4.Juli (Anm.: Nationalfeiertag in der USA – der immer mit Feuerwerk gefeiert wird).

 

Denn Baby du bist eine Feuerwerksrakete

Komm zeig ihnen was du wert bist

Lass sie sagen: Oh

Wenn du quer über den Himmel schießt

 

Baby du bist eine Feuerwerksrakete

Komm lass deine Farben explodieren

Lass sie sagen: Oh

Du wirst sie sprachlos zurücklassen

 

Du musst dich nicht wie eine Platzverschwendung fühlen

Du bist ein Original, dass nicht ersetzt werden kann.

Wenn du nur wüsstest was die Zukunft für dich bereithält.

Nach einem Hurrikane kommt ein Regenbogen                   .

 

Vielleicht ist der Grund warum alle Türen zu sind, der

damit du die eine öffnen kannst, die dich auf die perfekte Straße bringt

Mit einem Blitzschlag wird dein Herz aufblühen

Und wenn die Zeit gekommen ist wirst du es wissen.

 

Du musst einfach das Licht entzünden und es scheinen lassen

Nimm die Nacht ein – wie am 4.Juli

 

Denn Baby du bist eine Feuerwerksrakete

Komm zeig ihnen was du wert bist

Lass sie sagen: Oh

Wenn du quer über den Himmel schießt

 

Boom Boom Boom

Sogar heller als der Mond (Mond, Mond)

Es war immer schon in dir drin.

Und jetzt ist es Zeit es raus zu lassen.

 

Neue Predigt ist online – Zurück zum Vater

 

 

OpapostcardNach langer Pause hab ich mal wieder gepredigt vor fast 2 Wochen. Diesmal ging es um Himmelfahrt oder Vatertag, das hat mich schon seit einiger Zeit bewegt.

Wer reinhören möchte kann sich die Predigt *hier* runterladen oder sich den Podcast bei itunes anhören.

Während der Predigt hab ich zwei Clips gezeigt…die kannst du dir hier ansehen:

<p><a href=“https://vimeo.com/45503381″>Von der Freude in die Arme des Vaters zu laufen…</a> from <a href=“https://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

<p><a href=“https://vimeo.com/117884090″>Mylittleone</a&gt; from <a href=“https://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

 

Ledertäschchen – oder Not macht erfinderisch

Naja, da hab ich mein Projekt für diesen Freitag einfach nicht so gut geplant und es hat zeitlich einfach nicht hingehauen, also musste ich mir auf die Schnelle etwas neues für die Mädels überlegen – insbesondere musste es zu unseren vorgegebenen Themen passen und es sollte wenn möglich so sein, dass ich alle Materialien zu Hause habe…da ist mir eingefallen, dass eins der Mädchen mir mal einen Link mit einer Tasche geschickt hat, die sie gerne basteln würde…also hab ich mir dieses Täschchen nochmal genauer angeschaut. *klick mich*

Da hab ich hin und her überlegt und rumgesucht und mich entschieden es zu probieren – ein Projekt mit Leder war eh angedacht – also warum nicht dieses?

Lederreste hatte ich noch von einen anderen Projekt, dann hab ich eine Schablone mit einem Pappteller erstellt, damit ich die Löcher schon reinstanzen kann und die Mädels diese dann anzeichnen können – das hat sich übrigens als sehr gute und leichte Methode erwiesen.

Pappteller

Dann hab ich mal ein paar Exemplare ausprobiert und festgestellt – irgendwie sind die Taschen wirklich klein…Täschchen ist schon die bessere Bezeichnung.

Taschebraun

Was mir auch Probleme bereitet hat war der Gurt…wo soll ich denn auf die Schnelle zehn alte und am besten passende Gürtel herbekommen. Ich hab mich dafür entschieden zu einer Alternative zu greifen und einfach Lederbäder genommen und zusammengeflochten (hat natürlich auch den guten Nebeneffekt, dass die Mädels länger beschäftigt sind :))

Die habe ich dann mit einer Öse an der Tasche befestigt – einfach die Öse durch den Knoten führen und an der Tasche noch ein Loch stanzen, bzw. auf jeder Seite eins.

Gurt

Ganz ehrlich finde ich die Tasche eignet sich eher dazu sie sich irgendwo hinzuhängen und etwas Krimskrams darin zu verstauen – oder als Täschen in der Tasche oder was ich auch gut finden würde, als außergewöhnliche Geschenkverpackung, dann kann man sich auch das Gefummel mit dem Gurt sparen 🙂

Tascherot

Warum mehr sehen uns so berührt

Vor einigen Wochen hab ich ein interessantes Video gesehen. Es ging um Menschen die farbenblind sind und darum, dass es jetzt eine Brille gibt mit der man das beheben kann. Es wurden Menschen gezeigt, die zum ersten Mal Farben richtig sehen können. Dazu muss man sagen, dass farbenblinde Menschen ja Farbe durchaus sehen können – aber nicht alle Nuancen und oft verschwimmen die Farben miteinander und haben nicht so eine Tiefe oder Brillanz.
Mittlerweile gibt es auch einige Videos bei YouTube von Leuten, die sich die Brille gekauft haben und zum ersten Mal Farben sehen können. Das Interessante daran ist, dass eigentlich so ziemlich jeder von Ihnen emotional bewegt wird – viele weinen sogar und ich hab immer wieder den Satz gehört: „Ich weiß gar nicht warum ich jetzt so emotional werde oder warum ich jetzt so berührt bin.“
Ja, warum eigentlich? hab ich mich gefragt.
Und als ich mich versucht habe da hinein zu denken hab ich mich daran erinnert, wie es mir immer geht, wenn Gott mir etwas zeigt. Es ist ja nicht so, als wenn er etwas ganz neu erfindet und mir zeigt, sondern er zeigt mir etwas was schon die ganze Zeit dagewesen ist: Ich habs nur bisher nicht gesehen. Er nimmt sozusagen einen Schleier weg – einen Grauschleier und plötzlich sieht die Welt viel bunter, liebevoller, besser aus. Und meistens muss ich dann auch weinen, ganz einfach, weil ich so berührt bin zu sehen was ich bisher nicht sehen konnte, zu verstehen, dass alles viel schöner ist als ich bisher dachte und zu wissen: ich kann das jetzt für immer haben. Das kann mir keiner mehr wegnehmen.

Hier ist der Clip von dem Brillenanbieter:


Genauso wie Farbenblinde mit der Brille jetzt endlich sehen können was sie bisher nicht sehen konnten – nicht nur die Farben auch diese Versteck-Bildchen, die man immer beim Augentest vorgesetzt bekommt, um zu überprüfen, ob man farbenblind ist. Für mich waren die nie ein Problem, aber wenn man bisher darin nichts erkennen konnte und dann endlich die Zahl sieht…was für ein Erlebnis. Dazu kommt noch, die Tatsache, dass ich das werde was ich sehe und wenn alles schöner wird beinhaltet das auch, dass ich schöner werden kann als ich gedacht habe…

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(c) Wolla2/Pixelio.de

Auch wenn ich im natürlichen nicht farbenblind bin, so weiß ich doch, dass ich es im geistlichen noch an vielen Stellen bin und ich freu mich schon auf die Momente in denen Gott mir immer wieder neue Brillen schenken wird und ich sehen werden kann, was mir bisher verborgen war – und wenn ich dann weine, dann wundert mich das nicht mehr.

Und was mich am meisten begeistert ist, ist eine Aussage, die auch die meisten sagen, die die Brille aufsetzten: So hab ich mir das nicht vorgestellt oder ich hätte nicht gedacht, dass es so aussieht/ so ein Unterschied ist. Es ist einfach so – man kann sich nicht etwas vorstellen, was man noch nie gesehen hat – deswegen bin ich aufgeregt und begeistert darüber, dass das was Gott vorbereitet hat und mir noch zeigen will und wird mein Vorstellungsvermögen sprengen wird.

Hier kannst du nachschauen, ob du farbenblind bist: klick mich

Freshly Made Sketches #187 – Glasfenster-Technik

Nach laaaanger Pause hab ich mir mal wieder Zeit genommen, um an einer Challenge teilzunehmen. Dafür hab ich mir die Challenge Freshly Made Sketches #187 ausgesucht, weil mir der Sketch für diese Woche auf Anhieb gefallen hat…er sieht nämlich so aus:

(Einfach auf das Bild klicken, um zu der Chalenge zu gelangen)

FMS Final 187-001Meine Umsetzung sieht so aus:

Glasfenster

Ich hab mich entschieden mal eine für mich außergwöhnliche Farbkombination zu wählen: Schwarz, Weiß, Orange (Calypso) und Gelb. Besonderes Highlight ist der Schmetterling, den ich mit der Glasfenster-Technik gemacht habe. Dazu gibt es so einige Anleitungen auf diversen Blogs, aber meistens mit größeren Schmetterlingen. Ich wollte mal schauen, ob es auch mit einem etwas kleinerem wirkt und ich finde, es hat durchaus etwas. Hier nochmal in einer Nahaufnahme:

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Dafür stanzt man einen strukturieren Schmetterling einfach in schwarz aus (eine andere Farbe geht bestimmt auch). Dann schneidet man etwas Transparentpapier in der Form des Schmetterlings zu und malt es mit Mix Markern an…ich hab aber auch tutorials gesehen, wo das Transparent Papier mit Stampin Write Markern angemalt worden ist…muss also auch gehen.  Dann wird das Transparent Papier nur noch mit etwas Kleber befestigt (dabei muss man etwas darauf achten, dass der Kelber hinter der gestanzten Form bleibt – also am besten Kleber vorsichtig nur da auftragen).

Happy – Karten und kleiner Tipp

Kennt ihr das, wenn man so ein Stempelset eigentlich nicht besonders toll findet – aber es hat einen Stempel, der ist ein Traum? So geht es mir mit dem Stempelset „Kinda Eclectic“ von Stampin Up. Die Sonne, die hab ich mir immer wieder angeschaut und angeschaut ein Jahr lang und vor ein paar Wochen hab ich mich endlich überwunden und es gekauft. Und dann hab ich noch gedacht: Hauptsache es bleibt jetzt nicht liegen und ich benutzte den Stempel gar nicht. 🙂 Aber die Sorge war unnötig…vor ein paar Tagen hab eine ganz tolle Karte auf mehreren Blogs gesehen…z.B. *hier* und mir gedacht ich muss sie unbedingt nachmachen – am besten in mehreren Versionen. Gedacht – Gemacht. Hier ist meine Version in Lagunenblau:

Lagunenblau1

Wie man die Karte genau macht könnt ihr richtig gut auf dem verlinkten Blog nachlesen, deswegen werde ich mich dazu kurz halten. Was ich besonders gut fand war die Idee, den Schriftzug anzutackern – ich finde es nämlich immer schwierig bis fast unmöglich solche Schriftzüge sauber festzukleben. Für den Schriftzug „birthday“ hab ich einfach einen Happy Birthday Stempel auseinandergeschnitten. Ich bin da in letzter Zeit sowieso recht entspannt bei dem Thema – da spart man sich so viel Zeit und ich benutze viele Stempel jetzt viel öfter. Übrigens, der schönste Moment bei dieser Karte ist: Wenn man die Farbe fertige getupft und gestempelt hat und dann die Sterne wieder sauber wischt…das ist ein bißchen wie Zauberei 🙂

Nun ja, die Reste wollte ich nicht einfach wegschmeißen, also hab ich mir fürs Negativ des Schriftzugs auch noch eine Karte überlegt…die sieht dann so aus:

Lagunenblau2

Ich hab den Schriftzug einfach mit Glitzerpapier unterlegt – das birthday in silber draufgestempelt ein paar Sterne darugeklebt und ein passendes Band an die Seite geheftet – fertig.

Hier sind die beiden Karten nochmal in Morgenrot

Morgenrot

Und nochmal in Blauregen:

Blauregen

Und hier noch mein Tipp…ich hab mich in den letzten Wochen und Monaten ja schon ein wenig geärgert über einige Stanzen – besonders über die Schmetterlinge von Stampin Up. Und ich hab jeden Tipp ausprobiert, den ich dazu gefunden habe – also Backpapier, extra Lage Papier, Trocknertücher, usw. Aber nichts hat wirklich das Ergebnis gebracht, das ich wollte…bis ich letztens in einer Facebook Gruppe von einer Metalplatte gelesen habe…kann sogar sein, dass es ein Clip war mit einem Tutorial, auf jeden Fall hab ich danach diese Platte überall gesucht und nirgends gefunden…irgendwann mal hab ich eine entdeckt bei ebay bei einem Verkäufer aus Großbritanien…und nach ein bißchen hin und her überlegen hab ich es gewagt und es hat sich echt gelohnt…So sieht die Platte aus:

MetaladapterDie leg ich jetzt einfach unter die untere Acrylplatte und die Schmetterlinge und Schriftzüge und alles was sonst problematsich war funktioniert einwandfrei…ich bin happy :).