Der Baum mal andersherum

Andersherum – bei Gott ist alles andersherum, dass scheint sich zu meinem Lebensmotto zu entwickeln 🙂 und ich entdecke immer wieder neue Dinge, die mir das bestätigen. Vor ein paar Tagen hab ich das Bild einer Künstlerin gesehen, die einen Baum andersherum gemalt hat (Hier könnt ihr euch ihre tollen Bilder anschauen). Dieses Bild hat mich sofort total gepackt: Es machte soviel mehr Sinn als die Bäume, die richtig herum sind. Aber erst ein paar Tage später hab ich es in der Tiefe verstanden. Beim Soakingtreffen hab ich mich plötzlich wieder an diesen Baum erinnert und ihn mir etwas genauer angeschaut mit Gott. Mein Baum war allerdings nicht ganz so bunt. Gestern hab ich versucht ihn zu malen und bin mehr als unzufrieden.

Ich hab das erste Mal meine Aquarellfarben ausprobiert und so sehr es auch Spaß macht damit zu malen, so sehr fühl ich mich auch an meine Schulzeit und an meine kläglichen Versuche mit solchen Farben zu malen erinnert. Wahrscheinlich kommt dazu auch noch, dass es einfach ein schweres Motiv ist. Bäume malen konnte ich noch nie wirklich gut, aber um das Bild zu erklären wird es reichen 🙂

Baumandersherum
Der Baum steht natürlich als Bild für uns als Menschen und in diesem Fall für einen Menschen, der sich entschieden hat mit Gott und nach seinen Prinzipien zu leben.Wenn der Baum andersherum ist, dann sind natürlich die Wurzeln im Himmel und nicht in der Erde und das ist für mich, das perfekte Bild, wie wir leben sollen: Aus dem Himmel heraus…das ist dann auch genau, der Baum der an Wasserbächen gepflanzt ist, der in Psalm 1 beschrieben wird, der Baum, der an der himmlischen Quelle, des Lebens gepflanzt ist. Die Baumkrone ist auf die Erde gerichtet, berührt die Erde aber nicht, das einzige was die Erde berührt sind die Früchte des Baumes, die für die Geistesfrüchte stehen. Die hab ich rot gesehen und gemalt, ich denke weil die Geistesfrucht, die alle anderen zusammenfasst und die, die am wichtigsten ist, die Liebe ist. Die Geistesfrucht wird durch den Heiligen Geist bewirkt, den ich durch den Baumstamm hab durchfließen sehen und diese Früchte sind das einzige, was die Welt um uns herum verändern kann, wenn wir bereit sind sie zu geben.

Die Baumkrone kann Zuflucht und Schutz bieten für den, der sich in den Schatten des Baumes setzt oder sich darin verstecken möchte und auch das sollen und dürfen wir sein. Was ich noch gesehen habe war, das Engel an dem Baum hoch und runter gegangen sind, so wie auf der Himmelsleiter, die Jakob gesehen hat, denn wir sind es, die den Himmel auf der Erde öfnnen und zu dieser Himmelsleiter werden, denn wir sind das Haus des Herrn, dass Jakob gesehen hat. Da ich nicht wußte wie ich das malen soll ohne dass das Bild albern aussieht hab ich an beiden Seiten des Baumes so etwas wie eine goldene Aura gemalt, um die Gegenwart der Engel anzudeuten. Mich hat das Bild auf jeden Fall sehr ermutigt und mir auch einiges viel verständlicher gemacht, deswegen wollte ich es mit euch teilen und schließe mit dem Text aus Jeremia 17,7-8:

Aber Segen soll über den kommen, der seine ganze Hoffnung auf den Herrn setzt und ihm vollkommen vertraut.
Dieser Mann ist wie ein Baum, der am Ufer gepflanzt ist. Seine Wurzeln sind tief im Bachbett verankert: Selbst in glühender Hitze und monatelanger Trockenheit bleiben seine Blätter grün. Jahr für Jahr trägt er reichlich Frucht.
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