Trauerkarten mal anders…

Ich bin die letzen Tage gedanklich immer wieder mit meinem Papa beschäftigt, weil sein Todestag sich am Sonntag zum dritten Mal jährt. Und ich hab mir gedacht, wenn ich mich eh damit auseinandersetze, dann nutze ich doch einfach die Energie auch gleich kreativ. Es hat mich in den letzten Monaten eh etwas genervt, dass ich irgendwie nie eine Trauerkarte fertig habe, wenn ich eine brauche…und unter Zeitdruck lässt sich irgendwie schwer etwas schönes basteln.

Ehrlich gesagt finde ich die Bandbreite, die es an Trauerkarten gibt wirklich auch etwas eingeschränkt und tatsächlich auch etwas lieblos. Also hab ich mir vorgenommen, diesmal mal ein paar Karten zu machen, die zumindest ein bißchen anders sind. Karten über die ich mich auch gefreut hätte und freuen würde. Denn wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet: Es gibt kaum eine Zeit in der man eine ermutigende Karte braucht als die Zeiten in denen man sich von jemandem trennen muss, den man liebt. Warum also sollten diese Karten nicht dann auch die sein, die am liebevollsten gestaltet sind? Hier sind also meine ersten Versuche:

Flügel
Diese erste Karte hab ich tatsächlich nicht gestern sondern schon vor ein paar Tagen gemacht, aber ich dachte ich nehm sie trotzdem mal dazu. Die Flügel hab ich aus Transparentpapier von Stampin Up gestanzt mit einer Sizzix Stanze. Der Stempel ist von Alexandra Renke.

Bei der nächsten Karte hab ich mich mal vorsichtig an ein paar Farben gewagt.

Trauerkranz

Der Kranz ist aus einem Stempelset von Stampin Up. Die Blümchen, Schmetterlinge und der Tannenzweig sind Stanzen von Martha Steward. Der Spruch ist aus einem alten Gastgeberinnenset von Stampin Up.

Die nächsten drei Karten sind eigentlich aus der gleichen Idee entstanden. Sie sollten für einen Freund/eine Freundin sein, der man einfach sagen will: Ich bin da, wenn du einfach jemanden brauchst für eine Umarmung…mehr kann man sowieso meistens gar nicht machen. Dafür hab ich dann immer den Spruchstempel von Mama Elephant benutzt.

Trauermädchen
Bei dieser ersten Version hab ich das Mädchen (sowie auch die Figuren in den nächsten Karten) mit Stylefile Markern angemalt und ausgeschnitten. Um sie herum hab ich noch den Rahmen von Create a Smile gesetzt und ein schwarzes Band drumgebunden.

Trauerbär
Für die nächste Karte hab ich die süße Bärenumarumung auf einen Kreis gesetzt eine Wolke dahinter und ein kleines Herz neben dem Spruch und fertig ist die Karte.

Trauerhase
Bei dieser letzten Version hab ich die Häschen vor einen Sternenhimmel gesetzt. Ich hab das Blau einfach mit Aquarellfarben aufgemalt – extra ganz unregelmäßig am Rand. Irgendwie fand ich, dass es so aussieht als wenn man zusammen in den Himmel schaut und das sich so etwas wie ein Hoffnungsfenster öffnet.

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Ein Gedanke zu “Trauerkarten mal anders…

  1. Trauerkarten sind nie einfach zu machen und keiner schreibt sie gerne.
    Ich finde aber, daß du deine Ideen wirklich gut umgesetzt hast!
    V.a. mag ich es, wenn diese Karten nicht nur schwarz/ weiß sind.
    Farbtupfer sind dann wie kleine Hoffnungsschimmer …

    Liebe Grüße
    Lena.

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