Gottes Braut betet an

Ich hab mich endlich getraut und mal ein ganzes Bild nur mit Aquarellfarben gemalt. Es ist auf jeden Fall nochmal ganz anders als mit den ganzen Stiften, die ich bisher benutzt habe, aber es macht auf jeden Fall Spaß.

Darstellen soll es mein inneres Bild von der Braut Gottes, die ihn auf der Erde anbetet.

Aurorabride2foto

(c) Lenna Heide

Nachdem das Bild dann ein paar Stunden auf mich gewirkt hat hab ich folgenden Text dazu geschrieben:

Anbetung der Braut

Ich will einen Kopfsprung in deine Augen wagen,
deinen Knutschfleck auf meinem Herzen tragen,
dich atmen mit allen Poren,
in dir sein als wäre ich noch nicht geboren.

Ich will Dich in den Wolken sehn und in jedem Stein.
Du sollst für ewig mein Zuhause sein,
mein erster Gedanke und mein letztes Wort.
Du bist mein Abenteuer und mein Lieblingsort.

Ich will dich sperrangelweit willkommen heißen.
Nichts darf mich aus deinen Armen reißen.
Man soll unsere Namen in einem Atemzug verstehen.
Jesus, ich will in dir verloren gehn.

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2 Gedanken zu “Gottes Braut betet an

  1. Liebe Lenna, das Gedicht fast in Worte, was ich zur Zeit auch fühle.
    Schade, dass das in dem Bild nicht rüber kommt. Die Braut steht wie eine schwarze Gestalt da, die gerade den Lichtbogen bestaunt. Sie bekommt so garnichts vom Licht ab.
    Dieses, „ich will in dir verloren gehen, kommt nicht zum Ausdruck.“
    Vielleicht kannst du ja ein 2. Bild malen, das dieses „in dir verloren gehen“ aufnimmt.
    Sagmal, ist eine Braut nicht weiß? Selbst im Dunklen leuchtet das weiße. Kann mir zwar vorstellen, was du ausdrücken willst, ber vielleicht kannst du es mir erklären.

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    • Liebe Elisabeth, schön, dass du dir Zeit nimmst, das Gedicht und das Bild für dich nachzufühlen und es auch nicht schlimm, dass du das Bild anders verstehst als ich. Wie ich schon geschrieben hatte ist das Gedicht aus dem Bild entstanden, das heißt für mich drückt das Bild genau das aus was ich geschrieben habe. Für mich ist es nicht ein bestaunen des Sternenhimmels und des Wetterleuchtens sondern ein mit ihm verschmelzen. Die Braut ist als Schatten dargestellt, weil es meiner Meinung nach so aussehen würde, aber auch weil dieses schwarz für mich ein eins werden mit der unsichtbaren Welt darstellt. Es tut mir leid, aber ich werde wahrscheinlich kein zweites Bild malen, weil das Bild für mich schon alles beinhaltet was ich fühle – wenn dir etwas fehlt oder du ein anderes inneres Bild dazu hast, dann mal es doch für dich auf, so wie du es empfindest. Ich würd mich freuen, wenn ich es dann mal sehen darf 🙂

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