Basteln mit Freunden #012 – das vorerst letzte Mal

Unglaublich es ist schon wieder ein Jahr um. Und es gibt heute erst einmal das letzte Mal: Das Basteln mit Freunden. Mal schauen, ob ich die Aktion in Zukunft ab und an wieder ausgrabe oder es in einer anderen Art aufleben lasse. Aber jetzt endlich zu den Materialien und den gebastelten Sachen. Dieses Mal hab ich folgendes Material an die Mädels verteilt:

-Cardstock von Stampin Up in Flüsterweiß – 15x 21 cm
-Cardstock von Stampin Up in Wassermelone – 15×21 cm
-3 Honeycomb Kugeln von Stampin Up in Minzmakrone, Kirschblüte und Flüsterweiß (es mussten nicht alle drei auf einem Projekt verwendet werden)
-Besticktes Satinband von Stampin Up in Lagunenblau – 50 cm

Und so sieht mein Ergebnis aus:

lennaApril
Ja, ja ich und meine Einhörner 🙂 Aber all die bunten Farben…wie hätte ich da widerstehen können? Auf jeden Fall hab ich für mich festgestellt, das ich diese Honeycomb-Kugeln auf Karten doof finde, weil man die Karte dann überhauot nicht mehr in einen Umschlag stecken kann. Für diese Karte hab ich dann einen Karton gebastelt, aber in Zukunft kommen die Dinger nur noch auf Verpackungen oder so.

So und hier kommt jetzt noch eine Flut von Ideen von den anderen Damen. Von süß bis elegant ist alles dabei und einige haben sich auch gleich an mehreren Projekten ausgetobt.

Die erste Karte (wie fast immer :)) hab ich von Veronika bekommen:

Veronika April
Ein Feuerwerk an Farben für einen (fast) runden Geburtstag 🙂

Die nächste Karte hat Antje eingereicht:

April Antje
Die Karte ist zwar schlicht im Design, dafür ist hier die Flut an netten Worten wie ein Feuerwerk. Auf jeden Fall fühlt man sich bei so einer Karte so richtig geliebt 🙂

Die nächste Karte hat mich überrascht. Sie kam von Kathi:

April Kathi
Überrascht hat sie mich, weil Kathi es tatsächlich geschafft hat aus dem Material eine edel aussehende Karte zu machen und diesen großen Blumenstempel so genial dabei eingesetzt hat.

Weiter gehts mit Moni, die mal wieder ein ganz außergewöhnliches Projekt erarbeitet hat: Serviettenringe:

April Moni1

Hier nochmal im Detail…da wird man doch gerne zum Essen eingeladen 🙂

April Moni2

Eli hat gleich ein ganzes Set gebastelt und hat sich ganz bunt ausgetobt:

April Eli
Also ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich das Bild anschaue.

Lilli hat auch gleich mehrere Karten gebastelt:

April Lilli1

April Lilli2
Ich muss wirklich staunen wie ordentlich sie den Hintergrund hinbekommen hat – also ich hab das noch nie geschafft. Solche Versuche landen bei mir regelmäßig im Papierkorb.

Jana hat die Honeycomb-Kugeln auf ihrer Karte ganz wunderbar mit ein paar Knöpfen kombninert. Richtig gute Idee:

Jana April
Gerade eben kam die Karte von Regina reingeflattert (natürlich nur das Foto :)) und ich bin ja ziemlich neugierig, wer diese großartige Frau ist:

REgina April

So zum Schluß jetzt noch die Karte von Melanie…ein Küken von unserem Küken 🙂

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Vielen Dank Mädels für die schöne Zeit, für euren Einsatz und eure Zuverlässigkeit und vor allen Dingen für eure Beigeisterung mit der ihr dabei wart. Ihr seid super.

Schubladendenken, mal anders…

Ich hab in meiner Küche so eine Schublade, in der alle meine Backsachen drin sind…das ist so eine extragroße und extratiefe, in die man ein Päckchen Mehl z.B. bequem reinstellen kann. Nun ja, da hab ich heute die Schublade mal aufgezogen und hab was gesucht. Dabei hab ich ein Päckchen Gelierzucker zur Seite schieben wollen und gemerkt: Oh nein, da ist wohl irgendwo ein Loch drin, denn es rieselte Zucker heraus. Dummerweise hab ich die Packung dann auch noch beherzt herausgezogen und festgestellt, dass das Loch sich tatsächlich im unteren Viertel der Packung befindet und gar nicht mal so klein ist. Da hat sich der Zucker gedacht: „Wenn schon negativ auffallen, dann richtig.“ Naja, ich muss auch zugeben, dass es vielleicht seine einzige Chance war auch nur irgendwie aufzufallen, weil das Verfallsdatum schon nahe herangekommen ist – ich kanns ihm also nicht übel nehmen :).

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(c) Jörg N / pixelio.de

Seufzend hab ich dann die Sachen aus der Schublade herausgenommen und mich auf einen längeren Säuberungsprozess eingestellt. Ich hab hin und her überlegt, wie ich das am besten sauber machen kann. Meine erste Idee war den Zucker erstmal soweit es geht mit einem Löffel herauszuholen, bis ich dann irgendwann mit einem Lappen dran kann. Naja, als ich dann angefangen hatte hab ich gemerkt, dass es etwas schwieriger war als ich dachte, aber tapfer (und schlecht gelaunt) hab ich weiter gemacht. Dann auf einmal ein Gedankenblitz: „Warum hol ich nicht einfach das Kerblech und den Handfeger und feg die Schublade aus?“…erste Reaktion: „Hahaha“…dann: „Moment mal, das ist gar nicht so dumm, das könnte sogar klappen.“ Löffel beiseite gelegt, langsam nach dem Handfeger gegriffen und dann erstaunt festgestellt: „Hey, das funktioniert – noch viel besser als ich dachte.“ In windeseile war ich fertig und hab gedacht: „Dieser zweite Gedanke, der kommt mir irgendwie bekannt vor.“

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(c) Dirk Maus / pixelio.de

Und ich hab mich erinnert wie das früher mit Jesus und dem Evangelium für mich war. In meinem Leben überall Dinge, die ich aufräumen wollte, mit meinem eigenen Löffel, seufzend, das Ende nicht absehbar, bis irgendwann der Gedanke kommt: „Vielleicht sollte ich es mal mit Jesus probieren.“ Erster Gedanke: „Hahahaha“…zweiter Gedanke: „Moment mal, vielleicht ist das gar nicht so eine schlechte Idee…“langsam nach seiner Hand gegriffen und gemerkt: „Hey, das funktioniert ja noch viel besser als ich dachte.“ 🙂

Vielleicht war es ja damals zum ersten Osterfest auch so. „Jesus, ist auferstanden.“ Erste Reaktion: „Hahahaha“….zweiter Gedanke: „Moment mal, das könnte funktionieren…“

Also falls du gerade diesen zweiten Gedanken hast, dann kann ich nur sagen: Greif zu, es funktioniert besser als du dir vorstellen kannst. Frohe Ostern.

Die Kreuzigung

Jedes Jahr eine gute Erinnerung.

Lennas Herz am Werk

Für dich

Vor ein paar Jahren hab ich die Kreuzigungsgeschichte, gelesen von Ben Becker, mit ein paar von meinen Bildern unterlegt. Ehrlich gesagt schau ich es mir selbst immer wieder mal an, weil das Kreuz und was dort geschehen ist mich jedes Mal aufs neue tief berühren und die Passion Christi anschauen ist mir manchmal zu lang und manchmal kann die intensität auch gar nicht aushalten.

Vielleicht ist es ja was für den einen oder anderen, um das Herz auf Ostern vorzubereiten.

<p><a href=“https://vimeo.com/61884852″>Die Kreuzigung</a> from <a href=“https://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a>.</p>

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Meine erste Ziehverpackung

Irgendwie hab ich überall ständig irgendwelche Ziehverpackungen gesehen und mir immer gedacht: Ach, das ist wahrscheinlich eh zu kompliziert, da fang ich gar nicht erst mit an. Nun, dann hatte ich hier ein paar Lindt-Hello Schokostangen liegen und plötzlich wurde die Ziehverpackung immer attraktiver 🙂 Als ich mich dann endlich auf die Suche nach Anleitungen gemacht habe, hab ich dieses Video gefunden:

Und irgendwie war das Ganze dann gar nicht mehr so kompliziert, eher ziemlich einfach und logisch 🙂 Da dort ja ein Kinderriegel verpackt wird musste ich natürlich andere Maße verwenden.

Für meine Verpackung hab ich ein Papierstück in der Größe: 21 x 11,5 cm gebraucht.
Gefalzt wurde das Blatt auf der schmalen Seite bei 2,5 / 5 / 7,5 und 10 cm
dann dreht man das Blatt und falzt nochmal bei 1,5 cm.

Wie man es dann weiter zusammenfügt sieht man ja ganz gut in dem Video. So sehen meine Lindt-Stangen auf jeden Fall jetzt aus:

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Das witzige ist: Ich wollte unbedingt was mit grau, weiß und rot machen und hab überall geschaut wo ich graues Papier mit Sternchen bekommen kann, aber nichts gefunden oder fand das Porto zu teuer für 2 Bögen Papier. Also hab ich mich entschlossen einfach mal zu schauen was ich im Vorrat habe und tadaa, da hab ich genau das richtige Papier gefunden nur vergessen, dass ich es vor ein paar Monaten mal gekauft hatte 🙂 Da muss ich wohl in Zukunft öfter mal bei mir Zuhause suchen.

Hier ist die Verzierung nochmal in der Nahaufnahme:

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Ich muss sagen: Zieverpackungen machen Spaß, das wird wahrscheinlich jetzt ein neues Hobby von mir ;).

Nutzen was man eh schon hat – Teil 2 mit Give away

Na ehrlich gesagt hatte ich nicht vor noch einen Teil zu diesem Thema zu schreiben, bis ich heute ein paar Päckchen von Wycinanka ausgepackt habe und mir aufgefallen ist, dass dort immer so ein Stück dunkelviolette Pappe drin ist. Es ist eine ähnliche Farbe wie das Brombermousse von Stampin Up. Normalerweise ist diese Farbe nicht so mein Ding…aber wenn man die Pappe nun schon mal hat, dann kann man ja auch was draus machen 🙂

Also hab ich die Schleifenstanze von Mama Elephant wieder rausgeholt, die ich vor ein paar Tagen für mich entdeckt habe und hab angefangen Schleifen zu stanzen bis mein Arm weh tat. Daraus hab ich dann folgende Karte gemacht:

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Ich finde sie angenehm schlicht und elegant. Man kann die Schleifen auch einfach zusammenkleben, aber ich hab sie diesmal mit einer Miniklammer von Stampin Up befestigt. Ich finde das macht das Ganze noch etwas schöner.

Wenn ich schon am Stanzen bin, dann dürfen natürlich meine geliebten Anhänger nicht fehlen. Ich weiß gar nicht warum ich die Stanze überhaupt noch wegpacke??

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Dafür hab ich noch ein paar Schleifen mit anderen Designerpapierresten gestanzt. Die kleinen Sprüche sind auch aus einem Set mit ganz vielen minikleinen Sprüchen von Mama Elephant. Ich hab sie in weiß embosst, allerdings sieht es bei den ganz feinen Schriftzügen etwas verschwommen aus. Was ich in letzter Zeit übrigens sehr zu schätzen gelernt habe ist: Die richtigen Acrylblöcke zu den entsprechenden Stempeln zu haben. Das macht das Stempeln viel einfacher und es entstehen viel weniger Fehler durch das herumkippeln, wenn der Block zu groß ist. Ich hab mir auf jeden Fall jetzt auch ein paar ganz kleine besorgt und bin begeistert.

Ein paar Schleifen sind noch übrig und wer sie gern haben möchte kann hier einen Kommentar hinterlassen. Die oder der Erste bekommt sie dann von mir zugeschickt. Einfach so, weil bald Ostern ist :).

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Einhörner, Eier und Freebies

Was ich heute den ganzen Tag gemacht habe? Einhörner entwerfen und nähen :). Und zwar Eierwärmer-Einhörner. Ich hab nach einem neuen Projekt für die Mädels gesucht und Eierwärmer sieht man ja zur Zeit überall. Da ich das Projekt erst nach Ostern machen kann fand ich Hasen und Küken doof…man kann Eierwärmer ja auch nach Ostern gebrauchen. Also hab ich das Internet durchforstet und irgendwie nichts gefunden was mir so richtig gefiel…naja, da musste ich halt selbst was entwerfen und entstanden sind Einhorn-Eierwärmer:

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Nach einem Fehlversuch (die Ohren waren zu klein :)) sind diese beiden Schätzchen entstanden. Ich hab eins in rosa eins in blau gemacht, dann wirkt es wie ein Pärchen – man könnte das vielleicht sogar als witziges Geschenkt zur Hochzeit verwenden :). Auf jeden Fall verwechselt man so seine Tierchen nicht. Natürlich kann man dafür auch jede andere Farbe nehmen…damit könnte man z.B. in einer Familie jeden mit seinem eigenen Einhorn ausstatten. Das Horn ist eher ein Hörnchen, aber nach einigem hin und her überlegen hab ich mich entschieden einfach eine Filzkordel zu nehmen, die ist auf jeden Fall fest genug, um aufrecht stehen zu bleiben. Natürlich hab ich auch gleich ausprobiert, ob die Schätzchen überhaupt funktionierenn. Hier sind die beide in Aktion:

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Falls man jetzt nicht so auf Einhörner steht kann man das Hörnchen ja auch weg lassen, die Farben verändern und schon hat man ein Pferd. Die Herzen sind auch Geschmacksache. Ich hab sie auf beiden Seiten angebracht, aber ich würd es auch schön finden, wenn nur eins aufgenäht wäre und wer das zu kitschig findet kann es ja auch ganz weglassen.

Für alle die es nachnähen wollen hab ich meine selbgemalten Schablonen mal auf ein Blatt Papier gezeichnet und eingescannt. Das könnt ihr euch einfach ausdrucken und schon kanns losgehen. (Das innere des Ohrs hab ich jetzt nicht aufgezeichnet, weil ich dafür einfach freihand eine Ecke rosa Filz genommen habe). Falls ihr mehrere machen wollt würde ich euch schon empfehlen die Vorlage auf etwas Pappe zu übertragen, dann ist das aufmalen um einiges einfacher. Oder druckt es gleich auf Pappe aus. Hier das Schnittmuster:

Schnittmuster Einhorn

Mit meinen Einhorn Eierwärmer möchte ich bei der Kreativ-Durcheinander Challenge mitmachen. Die haben dieses mal nämlich dieses Thema:

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Ich hoffe es ist O.K., das bei meinem Projekt kein Ei drauf ist, dafür ist es aber für ein Ei :).

Ich hab überlegt wie ich auf Einhörner komme…natürlich mag ich die ja bekanntlich, aber ich glaube im Zusammenhang mit Eiern wäre ich nie drauf gekommen, wenn nicht Jessa am Sonntag ihre neuen Freebies veröffentlicht hätte. Unter anderem ihr Einhorn beim Eier anmalen :). Die Sprüche dazu sind auch einfach herrlich. HIER könnt ihr euch alle ihre Freebies anschauen und runterladen. Wo sie mich schon inspiriert hat, hab ich doch gleich noch eine Karte mit Keksdose dem Einhorn gewagt:

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Don’t trust the Bunny! Hahaha, Jessa, du bist super. Wie kommt man auf solche Ideen? Meine Karte ist diesmal ausser der Reihe mit ganz viel Glitzer und rosa – aber wenn schon, denn schon. Ich hab auch mal wieder die Stylefile Marker rausgeholt und die Rahmen-Stanze von Mama Elephant. Wobei ich sagen muss, das Glitzerpapier ist kaum stanzbar. Ich musste die inneren Stanzungen fast komplett nachschneiden. Und ihr werdet es nicht glauben, die aktuelle Challenge bei der Stempelküche lautet diesmal:

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Da reich ich meine Karte doch glatt ein :).

Mama Elephant und ihre Stanzen

Ich hatte ja vor einiger Zeit mal versprochen die Rahmen-Stanze von Mama Elephant zu testen. Heute war es endlich soweit und wo ich grad dabei war, hab ich gleich noch ein paar andere Stanzen von Mama Elephant durch die Big Shot gekurbelt…aber machen wir mal eins nach dem annderen. Hier ist erstmal die Karte mit dem Rahmen:

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In diesem Fall hab ich Hintergrund und Rahmen ganz leicht mit der gleichen Farbe und einem Fingerschwämmchen betupft.Für den Rahmen hab ich dann aber drei übereinandergeklebt, damit es ein wenig Dimension bekommt. Die Wolken sind eine Stanze von Lawn Fawn, aber es gibt auch eine ähnliche von Mama Elephant. Der Boden ist dann auch wieder mit Mama Elephant gestanzt. Fuchs und Mädchen sind von Gorjuss. Coloriert hab ich – wie auch auf allen restlichen Karten und Anhängern mit Prismacolor Stiften.

Für die zweite Karte hab ich eine andere, etwas ähnliche Stanze von Mama Elephant verwendet:

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Der Boden wurde mit der gleichen Stanze wie oben gemacht. Die Schleife gehört zum gleichen Set wie der Große Rahmen mit der Kreisstanzung. Die Bären sind natürlich auch von Mama Elephant und die Wolken auch. Der Spruch ist von Create a Smile und wurde mit weiß embosst.

Da ich grad am Stanzen war musste ich natürlich auch noch ein paar von meinen geliebten Anhängern machen 🙂

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Das Banner ist übrigens auch in dem Set enthalten. Der Fuchs ist natürlich wieder von Gorjuss, das Mädchen aus einem Set von Mama Elephant.

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Hier ist noch einer von den Anhängern und der Runde Anhänger ist natürlich der Rest aus der Bärenkarte. Das Einhorn natürlich auch von Mama Elephant udn das Schäfchen von My Favorite Things. Ich sollte mich bei Mama Elephant wohl mal bewerben 😀

 

Mein Palmsonntag

Mein Palmsonntag

 Das leise vibrieren in meinem Herzen ruft es mir zu,
du kommst um mich zu holen.
Du bist auf dem Weg.
Und ich bin bereit.
Nicht Zweige oder Mäntel sollen Dich tragen –
ich will mich selbst ausgießen.
Und ich weiß du wirst nicht vorüber gehen,
du bleibst auf mir stehen,
hebst mich auf und lässt mich deine Augen sehen.
Mit einem Kuss reinigst du meinen Tempel
und der Himmel lässt sich nieder.
Worte können das nicht mehr fassen.
Nur noch Liebe.
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Freshly Made Sketches #228 und andere Restekarten

Nach der großen Bastelaktion letzte Woche und dem anmalen der Stempelabdrucke hatte sich eine ganze Menge an Resten auf meinem Basteltisch angesammelt und da hab ich mir gedacht: Zeit zum aufräumen. Da die neue Challenge von Freshly Made Sketches hervorragend zu meinen Resten passt hab ich sie mir gleich mal vorgenommen. So sah die Vorlage aus:

FMS Final 228-001Verwendet hab ich dafür ein paar Stanzteile aus einem Stempelset von  Mama Elephant und einen Aquarellhintergrund, den ich nach Gefühl gemalt habe.

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Die vielen kleinen Sterne hab ich diesmal nicht mit einem Gelstift gemalt sondern vorher embosst. Dafür hab ich einen Stempel aus einem Set vom Papierprojekt mehrmals abgestempelt…die Felicitas hat übrigens heute ihren Online-Laden neu eröffnet, schaut doch mal rein, die Stempel sind echt besonders und haben eine echt gute Qualität. (HIER)

Hier kann man die embossten Sterne noch etwas näher sehen:

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Der Spruch ist übrigens aus einem Stempelset von Stampin Up. Ich hab den Stempelabdruck allerdings in zwei Teile geschnitten, am Stück war mir das irgendwie zu lang.

Die anderen Karten sind von Stil her ziemlich anders geworden, aber man muss halt nehmen was man auf dem Tisch so rumliegen hat 🙂

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Hier hab ich diverse Designerpapierreste glücklich miteinander verbunden und einen Stempel von Stampin Up draufgedrückt…

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Genauso bei dieser Karte. Allerdings gabs hier noch ein Korkherzchen oben drauf. Die Häschen sind natürlich wie man unschwer erkennen kann von Alexandra Renke.

Zum Schluß gibts noch eine richtige Männerkarte. Was braucht man für eine richtig gute Männerkarte? Richtig: Möglichst wenig. 🙂 Am besten eher gedeckte Farben, auf keinen Fall Glitzer und wenns geht Naturmaterialien. Nun ich finde, da bin ich mit dieser Karte gut dabei:

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Der Spruch ist von Inkystamps und ich hab ihn mit schwarz embosst…ich fand so ein kurzes: „Glückwunsch“ passt doch hervorragend für einen Mann ;).Die Feder stammt übrigens aus einem Versuch eine Feder mit der Big Shot zu stanzen…hat nicht geklappt. Aber ich hab die eingeprägten Umrisse dann mit der Schere nachgeschnitten und ich finde so eine Lederfeder macht schon was her. 🙂

So, der Tisch ist jetzt wieder freigeräumt und meine Seele auch…

Güte und Barmherzigkeit werden mir folgen…

diese Worte aus dem letzten Vers im Psalm 23 sind mir in den letzten Tagen irgendwie viel plastischer und greifbarer geworden.

Hirtenliebe

(c) Lenna Heide

Beschäftigt hab ich mich mit dem Pfahl im Fleisch, den Paulus beschreibt. Als Conrad Gille uns vor kurzem besucht hat, hat er diese Bibelstelle noch mal ganz einfach und logisch erklärt. Im alten Testament wird der Pfahl im Fleisch als ein Bild für die Feinde Israels verwendet und da Paulus eigentlich fast nur Bilder aus der Schrift verwendet in all seinen Briefen kann man eigentlich davon ausgehen, dass er damit also seine „Feinde“ gemeint hat. Menschen die ihm hinterhergereist sind und die Gemeinden, die er gegründet hatte, nachdem er weg war durcheinandergebracht haben, in dem sie das Gesetz gepredigt haben.
Paulus hat Gott also drei mal gebeten diesen „Pfahl“ zu entfernen, aber Gott hat gesagt: Meine Gnade reicht dafür aus…vertrau mir.

Postkarte11

(c) Lenna Heide

Ich bin also ins Grübeln gekommen, was eigentlich mein Pfahl im Fleisch ist. Damit meine ich: Welche Umstände oder Verhaltensweisen von Menschen lassen mich daran zweifeln, dass Gottes Gnade dafür genug ist? Oder anders gesagt was muss passieren, dass ich mein Fleisch wieder so richtig spüre…spüre, dass da noch nicht alles gestorben ist?
Und tatsächlich sind mir da ein paar Dinge eingefallen J Zuerst aber hab ich feststellen müssen, dass es da tatsächlich Dinge gibt, die ich vor ein paar Jahren noch in diese Kategorie eingeordnet hätte, die jetzt aber überhaupt kein Problem mehr sind…obwohl Gott den Pfahl nicht weggenommen hat. Was ich nämlich im Rückblick gemerkt habe ist: Sobald ich erlaube, dass die Gnade in diesem Bereich übernimmt, sobald ich anfange zu glauben, dass die Gnade auch dafür reicht…im selben Augenblick hat dieser Pfahl keine Kraft mehr und ist mir auch noch zum Gnadenspender geworden – also zu einer Sache, die mich Gottes Gnade neu erleben lässt.

verlorenesschaf

(c) Lenna Heide

Ein Beispiel wären zum Beispiel meine Beratungsgespräche von früher. Wenn die Klienten gegangen waren musste ich mich manchmal lange Zeit sammeln. Damit meine ich: Meine Gedanken haben noch lange um die Person gekreist und ich habe mich immer wieder gefragt, ob alles richtig gelaufen ist, ob ich nicht etwas hätte anders machen sollen, usw. Ganz besonders wenn ich das Gefühl hatte die Beratung oder das Coaching schlägt nicht wirklich an. Irgendwann hab ich dann begriffen, dass ich die Person eh nicht retten kann sondern dass das nur Jesus kann. Ich geb‘ also mein bestes und muss dann darauf vertrauen, dass Jesus was draus machen kann – so wie er mit 5 Broten und 2 Fischen 5000 Menschen versorgen konnte. Seit dem hab ich inneren Frieden – nicht nur sobald sich die Tür hinter dem Klienten schließt sondern auch schon vorher. Solange ich nicht darauf vertrauen konnte, dass Gottes Gnade auch für meine Schwachheit in diesem Bereich reicht hab ich immer das Gefühl gehabt ich muss noch was machen…

Hirte

(c) Lenna Heide

Während ich so mit Gott über das Thema geredet habe hab ich im Bild gesehen was passiert, wenn ich selber versuche die Situation oder die Person zu „retten“. Ich bin von Jesus weggewandt und auf die andere Person oder Situation gerichtet…was ich aber nicht sehen kann ist, das hinter mir eine ganze Armee von Engeln steht – Rücken an Rücken mit mir – die darauf wartet, das ich aus dem Weg gehe damit sie eingreifen können. Sobald ich die Situation hinter mir lasse, mich Jesus wieder zuwende können sie zur Tat schreiten und ich erlebe was es heißt, das Güte und Barmherzigkeit mir folgen mein Leben lang… Der wichtige Punkt ist: Sie folgen mir, ich muss die Sache also hinter mir lassen. Also wenn ich daran denke wie der Vers endet nämlich mit: Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. – dann fällt es mir gleich noch etwas leichter, die Tür zuzumachen und die Sache hinter mir zu lassen. In diesem Sinne: Habt ein gesegnetes Wochenende im Hause eures Papas und genießt den Gedanken, dass ihr überall wo ihr gewesen seid eine Spur von Güte und Barmherzigkeit hinterlassen habt. Nicht weil ihr etwas Besonderes getan habt, sondern weil ihr etwas Besonderes seid.