Sweet Stamp Shop

In den letzten Wochen sind ein paar kleine Stempelsets aus dem Sweet Stamp Shop bei mir eingezogen. Das ist ein ganz kleines Label in den USA, die einige tolle Sachen haben. Leider sind die in Deutschland wirklich schwer zu bekommen. Ich hab die drei Sets jetzt mal angetestet und dabei sind folgende Karten entstanden:

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Ein Igelhochzeitspaar 🙂 Schleife und Zylinder sind im Set enthalten man kann die Igel natürlich auch ohne verwenden…auch das Herzchen die Sprechblase und ein paar passende Sprüche sind dabei. Angemalt hab ich wie auch alles andere mit Prismacolor Stiften.

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Dieses zweite Set mit dem Gartenzwerg-Pärchen fand ich total besonders. Witzigerweise ist in dem Set sogar ein deutsches „Danke“ dabei. Das Blumentopfhaus im Hintergrund ist auch aus dem Set, es gibt auch noch einen Zaun und ein paar andere Details. Mit dem Spruch dazu (von Create a Smile) finde ich könnte man die Karte entweder für einen Geburtstag oder für eine Hauseinweihung verwenden. Aber auch  eine Hochzeitkarte wäre mit dem Pärchen wahrscheinlich lustig.

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Zum Schluß hab ich noch 2 Baby-Einhorn Karten gemacht. Das kleine Einhorn ist aus einem Planerset von Sweet Stamp Shop, das ich schon hatte…und mir ist aufgefallen, das es irgendwie nie große und kleine Einhörner in einem Set gibt…

Kleines Schmetterlingskarten-Set

Wenn man jemandem eine kleine Freude machen will, dann ist ein Kartenset doch immer eine schöne Idee…weil dann geht die Freude ja mit jeder verschenkten Karten noch weiter :). Ich wollte ein kleines Set für eine liebe Freundin machen und hab mir überlegt es unter das Thema: Schmetterlinge zu stellen…und mich dafür auf einen Geburtstagsgrußstempel festgelegt. Der Gruß ist aus dem Set malerische Grüße von Stampin Up. Hier sind die fünf Schmetterlingskarten, die ich für das Set gemacht habe:

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Alle Stempel bis auf den Gruß sind aus einem Set von Simon Says (O.K. bis auf den Mini.Schmetterling auf Karte 4…der ist von Avery Elle). Die Schmetterlingsstanzen sind von Martha Stewart und das Chipboard Teil auf der ersten Karte von Wycinanka.

Dazu hab ich dann noch eine passende Schachtel gebastelt und dafür das schönen, neue Designerpapier von Alexandra Renke verwendet…ich hätte es gern in rot gekauft, aber dafür war ich leider zu spät.

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Das Chipboardteil ist natürlich wieder von Wycinanka und hier das Päckchen fertig verpackt mit kleinem Geschenkanhänger:

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Werde ich größer…

wenn ich andere kleiner mache? Irgendwie hab ich die letzten Wochen über diese und ähnliche Fragen gebrütet…wahrscheinlich deswegen auch das Fieber die letzten Tage J. Natürlich würde jeder diese Frage erst einmal ganz klar mit: „Nein.“ beantworten.  Tief in uns drinnen wissen wir alle, dass das so nicht gehen kann und trotzdem versuchen wir es ab und an – zumindest die meisten von uns. Ich muss ehrlich sagen ich hab das schon von beiden Seiten erlebt – also das ich andere klein gemacht habe, um mich größer zu fühlen, aber auch umgekehrt.

(c) CFalk/ pixelio.de

Das Paradoxe daran ist: Ich hab mich ja in meinem inneren schon niedriger bewertet als die andere Person mich sozusagen unter sie gestellt. Wäre es dann nicht logischer, dass ich, wenn die andere Person kleiner wird, dass ich dann in der gleichen Art mitschrumpfe? Und im Grunde ist es ja auch das was passiert. Sobald ich jemand andern aus Unsicherheit, Missgunst, Neid oder einem anderen niederen Motiv niedermache, sei es nun nur in meinem Inneren oder auch wirklich aktiv, erscheint der andere für das Umfeld vielleicht sogar tatsächlich weniger wertvoll – ABER ich für mich weiß ja, woher es kommt. Ich weiß, warum ich die Sachen gesagt habe, die ich gesagt habe. Und auch wenn ich es mir vielleicht nicht sofort eingestehe, irgendwann werde ich mich dafür schämen und es wird mir noch mehr das Gefühl geben, das der andere besser ist als ich.

Wäre es nicht logischer, den anderen lieber zu ehren für das was wir an ihm ja anscheinend so verunsichernd gut finden? Ihm zu gönnen worum wir ihn beneiden? Würden wir dann vielleicht beim Erheben des anderen selber größer werden? Oder zumindest Raum zum Wachsen gewinnen?

Eine Frage die noch weiter geht ist: Wieso ist so eine Bewertung überhaupt so wichtig für uns? Letzens hab ich jemanden beten gehört: „…Vater, danke, dass du keine Lieblingskinder hast sondern nur Kinder!“ Und sofort hat der Heilige Geist in mir protestiert, also bin ich nach der Gebetszeit zu der Person gegangen und hab gesagt: „Es tut mir leid, ich muss die korrigieren: Gott hat nur Lieblingskinder.“  Er hat es verstanden und wir haben zusammen gelacht.

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(c) Lenna Heide

Man könnte ja meinen, es gibt keinen besonders großen Unterschied zwischen den beiden Aussagen – entweder sind wir alle Kinder oder alle Lieblingskinder – am Ende sind wir halt alle gleich. Ich glaube der Denkfehler liegt darin, dass wir das Gefühl haben, dass etwas nicht mehr so wertvoll ist, wenn es für alle gilt. Als wenn Gottes Liebe an Wert verliert, weil sie für den anderen genauso gilt. Ich glaube hier auf der Erde ist auch so: Es gibt entweder den Maßgeschneiderten Anzug oder den Anzug von der Stange…und natürlich ist das Einzelstück teurer und wertvoller im Regelfall.

Ich glaube bei Gott ist es andersrum. Der, der bereit ist sich mit den anderen eins zu machen hat das wertvollste verstanden was es gibt. Bei Gott ist das was für alle gleich gilt, das Beste was es gibt – jeder der sich entscheidet es anders machen zu wollen, besonderer sein zu wollen, der verliert am Ende an Qualität. Für Gott sind wir alle jeder für sich ganz besonders, weil jeder einzigartig ist und trotzdem sind wir im Wert alle gleich…und das ist nicht etwas was unseren Wert mindert sondern das was uns klar machen sollte, das wir für ihn das wertvollste sind  – besonders wenn wir als Einheit zusammenstehen. In Liebe vereint.

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(c) sokaeiko / pixelio.de

Sicher gibt es im Leib Christi verschiedene Aufgaben und verschiedene Gaben und jeder hat sein eigenes Maß an Autorität. Aber all diese Dinge haben nichts mit Wert oder Größe zu tun sondern mit dem dazugehörigen Maß an Verantwortung. Ich glaube, wenn Gottes Gerechtigkeit uns am Ende begegnet und alles in die richtige Perspektive rückt werden wir erstaunt sein wie gerecht er alles verteilt hat…und solange ich das noch nicht voll ergreifen kann – will ich es einfach glauben, weil ich darauf vertraue, das mein himmlischer Papa vollkommen gut und gerecht ist.

 

Die letzten Reste…

…hab ich jetzt endlich auch ausgemalt und zu Karten und Anhängern verarbeitet…ich mag halt nicht, wenn Dinge unerledigt rumliegen. Obwohl ich seit gestern auch im Bett rumliege mit Fieber und Übelkeit, aber heute ist es schon um einiges besser (Fertig gebastelt hab ich auch schon vor ein paar Tagen). Trotzdem werde ich mich deswegen kurz fassen und nur schnell die Fotos zeigen und darauf hinweisen, das ich diesmal alles mit den ZIG Clean Waterbrush Markern ausgemalt habe, damit hab ich z.B. auch die Meerjungfrau gemalt…ich liebe diese Marker. Ich verwende sie meistens mit einer Palette und einem Wassertankpinsel, so dass sie noch etwas verdünnter sind als direkt aus dem Stift:

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Die Motive und die Anhängerstanze und die Sprüche…alles von Mama Elephant 🙂

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Die Küken sind von Stamping Bella von und der Spruch von Create a Smile.

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Die Motive sind von Mama Elephant, der Spruch von Avery Elle.

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Die Küken sind wie schon oben von Stamping Bella  und der Spruch von Stampin Up.

Atmen in der Tiefe

Seit einiger Zeit redet Gott mit mir über Meerjungfrauen…:) Immer wieder hab ich in meiner Zeit mit Gott das Meer vor Augen und stell mir vor wie ich mit ihm darin schwimmen und unter Wasser atmen kann. Manchmal ist es auch eher ein: „In ihm schwimmen“ – so wie Jonathan David Helser das in diesem Lied beschreibt:


Lange Zeit hatte ich keine genaue Vorstellung davon was er mir damit sagen will, es hat einfach Spaß gemacht 🙂 Vor einigen Tagen hatte ich aber folgendes Erlebnis: Manchmal wenn ich müde bin und Ruhe bei Jesus suche, dann treff ich mich mit ihm in einer Höhle durch die ein unterirdischer Fluß fließt. Manchmal sitzen wir einfach nur da, manchmal reden wir,manchmal gehen wir auch ins Wasser. Irgendwie stell ich mir immer vor, dass es in dem Wasser Heilung für mich gibt. Auf jeden Fall war es vor ein paar Tagen so, dass ich mich gefragt hab, warum ich mich eingentlich noch nie hab von Jesus taufen lassen in dem Wasser…Also hab ich das gleich mal in Angriff genommen und das gemacht. Ganz bewußt hab ich mir vorgestellt zu sterben, wenn ich untergetaucht werde und mit neuem Leben wieder herauszukommen. Das interessante war, dass es mich danach sofort wieder ins Wasser gezogen hat und ich mit Jesus durchs Meer geschwommen bin und wieder unter Wasser atmen konnte.

Von meiner Freundin Lili hab ich schon gelernt, dass das Meer in der hebräischen Symbolik die Zeit symbolisiert (deswegen auch die Menschenfischer in der Bibel…der Fisch wird aus dem Meer gefischt, der Mensch wird aus der Zeit in die Ewigkeit gerettet). Und plötzlich hat alles Sinn gemacht: Wenn ich den Heiligen Geist in mir habe, habe ich die Ewigkeit in mir. Ich brauche also keine Angst mehr vor der Zeit zu haben oder muss mich die ganze Zeit danach sehnen aus dem Wasser herauszukommen: Nein, ich kann in der Zeit schon aus der Ewigkeit leben…also unter Wasser atmen…ich muss nicht an der Zeit sterben. Denn normalerweise würde ich das, weil ich nicht für die Zeit sondern für die Ewigkeit gemacht bin.

Interessant ist auch, dass diese Luftbläschen aus der Ewigkeit nicht nur aus meinem Mund herauskommen sondern überall um mich herum sind, soszusagen aus allen Poren kommen. Pinguine machen das auch, wenn sie unter Wasser sind und können sich durch diese Luftbläschen um ein vielfaches schneller fortbewegen als sie es sonst könnten. Gestern hab ich mich mal hingesetzt und versucht dieses Bild und Gefühl aufzumalen. Während ich gemalt habe ist mir auch bewußt geworden, dass ich durch all diese himmlische Ausstattung in der Lage bin an die tiefsten und dunkelsten Stellen des Ozeans zu schwimmen ohne Angst, denn alles was ich (dafür) brauche ist schon längst in mir.

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(c) Lenna Heide

Viele, viele bunte Karten

Als ich vor einigen Wochen mit Veronika meinen Ausmalabend hatte, hatte ich ja ein paar Vorlagen gestempelt…naja, wie soll ich sagen, ich habs ein wenig gut gemeint – man könnte auch sagen ich hab übertrieben ;). Auf jeden Fall liegen hier noch immer so einige Seiten rum und ich hab mich gestern mal dran gesetzt und geschaut, ob man die auch mit den ZIG Waterbrush Stiften ausmalen kann…weil ich hatte ja nicht auf Aquarellpapier gestempelt sondern auf normale Pappe. Ergebnis: Es ist schwierig die Farben so zu mischen, aber ein wenig geht das schon. Am Ende hatte ich dann eine Menge Motive, die ich ausgeschnitten habe und dann sind daraus diese Anhänger und Karten entstanden:

Fangen wir mit den Anhängern an…ich hatte mir ja letztens eine Menge von den Mama Elephant Anhängern ausgestanzt, um ein wenig den Stapel Papierreste zu reduzieren und die sind jetzt auch zum Einsatz gekommen:

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Die Elfen sind von Avery Elle – der Spruch von Mama Elephant und die Enamel Dots von Crate a Smile.

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Der Rettungsring ist von Simon Says, der Seestern von Lawn Fawn und die Sprüche wieder von Mama Elephant (genaus wie auf allen folgenden Anhängern).

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Fuchs und Eule sind von Lawn Fawn. Die süßen Pünktchen von Stampin up und die Enamel Dots wieder von Create a Smile.

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Der Wal ist von Avery Elle und das Segelboot und die Wellen von Simon Says und die Enamel Dots wieder von Create Smile.

Kommen wir jetzt zu den Karten. Ich hab mich diesmal zum ersten Mal an die Schablonen getraut. Irgendwie hab ich immer gedacht, das ist zu umständlich und wahrscheinlich nicht mein Ding. Jetzt hab ich mir aber ein paar wenig von Create a Smile zugelegt und nach dem ersten Ausprobieren muss ich sagen, dass es mir gar nicht so schlecht gefällt.

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Diese Karte ist jetzt die letzte mit dem großen Ballon von Mama Elephant…zumindest hab ich erst Mal keine vorgestempelten mehr. Die Kinder und der Hase sind aus dem gleichen Set und der Spruch ist von Stampin up. Die Swirls im Hintergrund hab ich mit einer Schablone von Create a Smile gemacht.

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Auf den ersten Blick könnte man ja meinen, das wäre die gleiche Schablone, aber sie ist es nicht. Es ist die neue Wellenschablone aus dem neuen Sommerkit von Create a Smile – Spruch und Enamel Dots sind auch von Create a Smile. Die Wale wieder von Avery Elle und die Wellenstanze von Mama Elephant.

Hier kommen zwei Karten mit einigen Meerestieren von Lawn Fawn. Der Spruch ist von Create a Smile. Ich finde die Handschrift von Christine total schön (sie dient als Voralge für die Stempel).

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Zum Schluß hab ich noch zwei Babykarten gemacht mit den Stanzen von Mama Elephant – der Rahmen, die Box und die Schleife gehören alle zum gleichen Set. Die Tiere sind aus einem Set von Lawn Fawn und die Spruchstempel sind von Inkystamps.

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So, meine Vorrats-Karten-Box ist jetzt ziemlich gefüllt, dann muss ich wohl mal wieder ein paar Karten beschriften und verschenken…

Gegensätze in Balance

Heute Morgen hab ich dieses Bild gemalt:

marinaWenn ich es anschaue drückt es für mich gleichzeitig Geborgenheit und Schwerelosigkeit aus. Und als ich das mal so hab wirken lassen hab ich festgestellt, das die meisten (vielleicht sogar alle) Dinge im Reich Gottes irgendwie Gegensätze vereinen und deswegen gibts jetzt kurz vor dem Schlafen gehen noch diesen Text zum nachdenken:

Balance

Schwerelos geborgen
Schweigend reden
Freiheit durch Abhängigkeit
Versorgung durch Geben

Ruhend herrschen
Schlafen mit Vision
Leben durch Tod
Sieg durch Kapitulation

Kämpfen mit Liebe
Verändern durch Annahme
Verrückte Genialität
Himmlische Weltübernahme

Meine Bastelüberraschung Nr. 10 – Sticken?

Freunde, wir kommen langsam an das Ende meiner Bastelkisten…eine hab ich noch vor mir. Allerdings fällt mir langsam auf, das meine Versagensquote recht hoch ist…ich glaube ihr habt meine Fähigkeiten ganz schön überschätzt 🙂 Aber was solls, ich hab auf jeden Fall viel gelernt – besonders was ich alles nicht kann ;). Aber fangen wir einfach mal mit dem Inhalt des Päckchens an:

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Wie man sehen kann war ein Bilderrahmen enthalten, Stickgarn, eine Nadel und eine Vorlage und dann noch so ein Stickstoff – also sowas Gitterartiges mit ganz feinen Löchern. Argwöhnisch hab ich mir die Sachen angesehen und gedacht: Was solls, ausprobieren muss ich wohl :).
Gehorsam hab ich dann das Muster auf den Stoff übertragen:

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Und dann hab ich versucht anzufangen. Als erstes kam ich mit dem Faden überhaupt nicht klar, also hab ich mir anderen genommen. Dann hab ich nach ein paar Reihen gemerkt, das irgendwas nicht passt und alles wieder rausgezogen. Nachdem das so ungefähr 4 Mal passiert war hab ich es erst Mal frustriert in die Ecke geworfen. Da hat es dann auf mich gelauert und mich jeden Tag finster angeschaut. Gestern hab ich es dann nochmal versucht, aber gemerkt: Sorry, entweder bin ich zu blöd oder ich seh nicht mehr so gut oder es liegt daran, das ich meinen Stickrahmen nicht gefunden habe…irgendwie ging es gar nicht. Dann hab ich gedacht: Vielleicht ist das Muster zu schwer und hab mir ein ganz, ganz leichtes im Internet rausgesucht…aber auch bei dem hab ich kläglich versagt. Aber so ganz ohne Ergebnis aufhören fand ich dann doch blöd, also hab ich mir überlegt…vielleicht liegts einfach an dem blöden Stoff…vielleicht brauch ich Papier, damit es was wird.

Also hab ich mir kurzerhand Pappe genommen, eine Piksschablone und einen Pieckser und hab mir die Löcher, die ich für mein Muster brauchte reingepikt (zwar nicht fehlerfrei, aber es war O.K.). Und dann hab ich mit Papier gestickt und siehe da:

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Ein kleiner Erfolg hat sich eingestellt. Melanie, ich hoffe, das ist dir Ergebnis genug, denn die nächsten Jahre bekommt mich keiner mehr vor so ein Stickgitter (keine Ahnung wie man das nennt). Den Fuchs hab ich dann natürlich noch weiterverarbeitet zu einer ansehnlichen Karte:

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Tatsächlich finde ich, dass die sogar für einen Mann gehen würde…vielleicht wird der Fuch mein neuer Hirsch ;). Ich hab grad noch schnell nachgeschaut, bei der Stempelküche darf man tatsächlich mehrere Werke pro Challenge einreichen, deswegen kommt der Fuch auch gleich dort in die Gallerie.

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Challenge Time mit Pastelltönen…

…nicht das die Pastelltöne vorgegeben wären, aber irgendwie ist es diesmal so geworden. Ich musste eh ein paar Geburtstagskarten machen, also hab ich mir die aktuellen Challenges angeschaut und mir zwei ausgesucht an denen ich teilnehmen wollte. Zuerst einmal hab ich mir die aktuelle Challenge von Freshly Made Sketches ausgesucht, da gibt es diese Woche folgende Vorgabe:

FMS Final 236-001Meine Karte dazu sieht so aus:

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Ich hab mich an grau und altrose gehalten und die einzelnen Teile miteinander vernäht. Seit ich die neue Nähmaschine habe ist es einfach herrlich – es klappt auf Anhieb, so macht das Spaß.

Die andere Challenge die ich mir ausgesucht hatte ist Kreativ Durcheinander, die haben diesmal tatsächlich ganz einfach das Thema Geburtstag…perfekt würde ich sagen 🙂

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Ich hab mich an eine Karte erinnert, die ich schon seit einiger Zeit nachbasteln wollte und jetzt wo mein Einhorn von Avery Elle endlich da ist hab ich gleich mal losgelegt (HIER kannst du die Karte anschauen, die ich als Inspiration verwendet habe).

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Ich hab gleich noch einen Anhänger dazu gemacht, damit man ein passendes Set hat. Verwendet hab ich die neuen In-Colors von Stampin Up und Minzmakrone aus dem letzten Jahr. Der Spruch ist aus dem Einhorn Set von Mama Elephant und die Wolkenstanzen von Lawn Fawn (Puffy Cloud Boarders).

Wer kennt Gott am besten?

Tja, so gern ich diese Frage beantworten würde – ich kann es nicht. Vielleicht würde die Antwort die immer richtig ist gehen: Jesus.  🙂 Aber das ist ja nicht das worum es geht. Ich hab oft das Gefühl, dass es unter uns Christen genau darum geht: Wer von uns kennt Gott eigentlich am besten? Und es ist wirklich nichts dagegen einzuwenden Gott immer besser kennen lernen zu wollen – auf gar keinen Fall, das ist auf jeden Fall etwas, das auch mich antreibt. Was ich meine ist: Ist es wichtig wer Gott besser kennt? Und wie soll man das überhaupt messen können? Und wenn das sowieso nicht geht, wieso sollte ich mir überhaupt Gedanken darüber machen?
Ist es nicht so, dass diese Gedanken nur dazu führen, dass ich mich entweder im stolz überhebe und mir etwas auf meine „Leistung“ einbilde vielleicht sogar nicht mehr korrigierbar bin oder mich verdammt fühle und unter Druck gerate und mich nicht mehr in Gottes Nähe traue? Und natürlich gibt es da unzählige Abstufungen und Variationen dazwischen.

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Ist es nicht sinnvoller sich zu fragen: Wie kenne ich Gott? Was hab ich über Gott schon gelernt? Denn das ist das was ich habe und anderen geben kann. Denn im Grunde ist doch das Schöne, dass jeder von uns Gott anders kennt auch wenn Gott immer gleich ist – aber wir sind alle unterschiedlich. Und auch wenn zwei Erfahrungen mit Gott im ersten Augenblick widersprüchlich erscheinen, sind sie es am Ende nie, weil Gott sich nicht widerspricht. Aber manchmal fehlt uns das Verbindungstück, um diese Beiden Seiten Gottes sinnvoll miteinander verknüpfen zu können – und dieses Verbindungsstück hat vielleicht jemand, der denkt, weil er Gott nicht so gut kennt wie die anderen sollte er lieber den Mund halten. Was ich sagen möchte ist: Wenn jeder sein Erkenntnis Stück mit den anderen im Leib Christi teilen würde wären wir in unserer Gotteserkenntnis schon wesentlich weiter.

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Lasst uns aufhören darüber zu wetteifern wer Gott am besten kennt und anfangen unser Herz miteinander zu teilen. Vielleicht stellst du heute einfach mal jemandem die Frage: Wie erlebst du Gott eigentlich? Und ich wette, das wird deiner Beziehung zu diesem Menschen und Gott mehr Tiefe geben.