Der endlose Ozean…

Ich hatte heute mal wieder die Ehre unseren Fürbitte-Morgen zu leiten. Diesmal hat Gott mich immer wieder an ein Lied erinnert: Endless Ocean – von Jonathan David Helser. Ich hab es vor ein paar Tagen in einer Live-Aufnahme gesehen. Hier kannst du dir das Konzert anschauen – das Lied ist ungefähr ab der Minute 45 zu hören.

Es hat mich an den Bibelvers aus Habakuk 2,14 erinnert, den ich schon Anfang des Jahres hatte als Teil unserer Jahresvision: Die ganze Erde wird die Herrlichkeit des Herrn erkennen und davon erfüllt sein, so wie Wasser das ganze Meer füllt.

Für mich sieht das im Bild so aus, das die Erde mit Gottes Herrlichkeit überschwemmt wird und wir tauchen alle ein. Die Sache ist aber die, das Jemand, der kein Vertrauen hat, dass er unter Wasser atmen kann sich entweder gar nicht trauen wird einzutauchen oder sich nur kurz runter trauen wird. Solange ich mich aber nicht in das Wasser wage werde ich vielleicht wissen, dass Gott gut ist, aber ich werde es nicht sehen und spüren. Ohne einen Vertrauensvorschuss Gott gegenüber geht es also nicht…ich könnte auch sagen: ohne Glauben :).

Ich hab die Fürbitte Gruppe gebeten sich während ich das Lied abgespielt habe mal darauf einzulassen in Gott hinzuspringen wie in ein Meer und zu schauen was sie erleben…es war wirklich interessant. Vielleicht hast du ja auch Zeit, das mal auszuprobieren, es lohnt sich auf jeden Fall.

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(c) Wolfgang Resmer / Pixelio.de

In dem Lied geht es aber auch, um das gehen auf dem Wasser. Um genau zu sein singt er: Ich wurde gemacht, um auf dem Wasser zu gehen. Und während ich ihn singen hörte hab ich gehört, wie der Heilige Geist zu mir sagt: Du kannst nur auf dem Wasser gehen, wenn du keine Angst hast unter zu gehen. Im ersten Moment klang das für meine Ohren paradox, aber als ich darüber nachgedacht habe hat es Sinn ergeben. Ist es eigentlich das geiche Bild wie das erste – es geht um Vertrauen. Erst wenn ich bereit bin unterzugehen werde ich mich aus dem Boot trauen und erleben, dass ich auf dem Wasser gehen kann.

Der letzte Gedanke, den ich dazu mit euch teilen möchte ist ein Bild über Einheit. Mir ist bewußt geworden, dass ich mir Einheit in diesem Bild viel besser vorstellen kann. Wenn wir alle in diesem Meer sind, das Gott ist, dann sind wir alle durch ihn verbunden und alles was ich in Gott investiere wirkt sich auf alle aus – zumindest hat es das Potential dazu. Alles und Jeder ist miteinander verbunden und Gott ist überall um uns und in uns. Mir nimmt das auf jeden Fall ganz schön viel Druck, denn alles was wichtig ist, ist das ich mein ganzes Herz in Gott investiere – eine größere Auswirkung kann mein Leben nicht haben.

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