Atmen in der Tiefe

Seit einiger Zeit redet Gott mit mir über Meerjungfrauen…:) Immer wieder hab ich in meiner Zeit mit Gott das Meer vor Augen und stell mir vor wie ich mit ihm darin schwimmen und unter Wasser atmen kann. Manchmal ist es auch eher ein: „In ihm schwimmen“ – so wie Jonathan David Helser das in diesem Lied beschreibt:


Lange Zeit hatte ich keine genaue Vorstellung davon was er mir damit sagen will, es hat einfach Spaß gemacht 🙂 Vor einigen Tagen hatte ich aber folgendes Erlebnis: Manchmal wenn ich müde bin und Ruhe bei Jesus suche, dann treff ich mich mit ihm in einer Höhle durch die ein unterirdischer Fluß fließt. Manchmal sitzen wir einfach nur da, manchmal reden wir,manchmal gehen wir auch ins Wasser. Irgendwie stell ich mir immer vor, dass es in dem Wasser Heilung für mich gibt. Auf jeden Fall war es vor ein paar Tagen so, dass ich mich gefragt hab, warum ich mich eingentlich noch nie hab von Jesus taufen lassen in dem Wasser…Also hab ich das gleich mal in Angriff genommen und das gemacht. Ganz bewußt hab ich mir vorgestellt zu sterben, wenn ich untergetaucht werde und mit neuem Leben wieder herauszukommen. Das interessante war, dass es mich danach sofort wieder ins Wasser gezogen hat und ich mit Jesus durchs Meer geschwommen bin und wieder unter Wasser atmen konnte.

Von meiner Freundin Lili hab ich schon gelernt, dass das Meer in der hebräischen Symbolik die Zeit symbolisiert (deswegen auch die Menschenfischer in der Bibel…der Fisch wird aus dem Meer gefischt, der Mensch wird aus der Zeit in die Ewigkeit gerettet). Und plötzlich hat alles Sinn gemacht: Wenn ich den Heiligen Geist in mir habe, habe ich die Ewigkeit in mir. Ich brauche also keine Angst mehr vor der Zeit zu haben oder muss mich die ganze Zeit danach sehnen aus dem Wasser herauszukommen: Nein, ich kann in der Zeit schon aus der Ewigkeit leben…also unter Wasser atmen…ich muss nicht an der Zeit sterben. Denn normalerweise würde ich das, weil ich nicht für die Zeit sondern für die Ewigkeit gemacht bin.

Interessant ist auch, dass diese Luftbläschen aus der Ewigkeit nicht nur aus meinem Mund herauskommen sondern überall um mich herum sind, soszusagen aus allen Poren kommen. Pinguine machen das auch, wenn sie unter Wasser sind und können sich durch diese Luftbläschen um ein vielfaches schneller fortbewegen als sie es sonst könnten. Gestern hab ich mich mal hingesetzt und versucht dieses Bild und Gefühl aufzumalen. Während ich gemalt habe ist mir auch bewußt geworden, dass ich durch all diese himmlische Ausstattung in der Lage bin an die tiefsten und dunkelsten Stellen des Ozeans zu schwimmen ohne Angst, denn alles was ich (dafür) brauche ist schon längst in mir.

mermaid

(c) Lenna Heide

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2 Gedanken zu “Atmen in der Tiefe

  1. Hi Lenna, ich finde den Post und das Bild echt schön! Ein tolles Erlebnis … Wie machst du das denn, mit Jesus in imaginärer Natur zu sein? Stellst du dir einfach vor, wo du gern mit ihm sein würdest oder ist das wie eine innere Vision? Ich habe sowas bisher kaum ausprobiert und finde das ganz spannend! Liebe Grüße, Anne

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    • Liebe Anne, ja und ja 🙂 Es ist beides manchmal nur eine von Gott ausgelöste Vision manchmal mach ich aber auch den Anfang in dem ich z.B. in eine Erinnerung gehe, wo ich schon mal mit Gott war und er kommt dazu. Es ist eine Art zu beten für mich, hörendes oder prophetisches Gebet könnte man sagen, aber im Grunde ist es meine Art Beziehung mit Gott zu leben wie mit einem Freund. Wenn dich das Thema näher interessiert kann ich dir das Buch: Kannst du mich hören? von Brad Jersak sehr empfehlen.

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