Reifeprozesse des Herrschens

In den letzten Tagen habe ich mich mit diesem Thema ein bisschen beschäftig. Um Dinge tiefer verstehen zu können brauche ich oft Bilder, damit ich es in meinem Herzen verankern kann. Aber wozu die Bilder mir auch dienen ist einfach, verschiedene Details, die dann logisch sind einfach ergreifen zu können. So stell ich mir also das herrschen in Gottes Reich anhand von Bildern vor:

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Die erste Form ist einfach zwischen den Füßen unseres Papa Königs zu sitzen. Zu wissen wer man ist, aber auch den ganzen Tag zuzuschauen was er so tut, zu hören was er so sagt. Einfach zu spielen, aber trotzdem in seiner Nähe zu sein. Zu wissen, ich darf ihn alles fragen und bitten und er meint es gut mit mir und mit allen anderen.

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Dann irgendwann kommt der zweite Reifeschritt dazu. Hier bin ich ihm schon näher. Wir sind Vertraute. Er erzählt mir seine Geheimnisse und ich erlaube ihm meine zu sehen. Das ist etwas ganz Wichtiges, denn auch wenn Gott alles weiß und sieht, bin ich mir sicher, er entscheidet sich Dinge nicht anzusehen und anzusprechen in unserer Beziehung, so lange ich es nicht erlaube. Was ich auch wichtig finde: der zweite Schritt ersetzt den ersten nicht sondern ergänzt ihn. Das ist ein bisschen so wie mit dem Krabbeln, wenn wir lernen aufrecht zu gehen. Krabbeln können wir immer noch, wenn es sein muss – und manchmal ist das auch notwendig, aber natürlich werde ich in den meisten Fällen, das Gehen vorziehen. Auf dieser Ebene darf ich auch Dinge mit ihm zusammen entscheiden. Ihm ist meine Meinung wichtig.

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Auf der dritten Ebene kommen wir zum gemeinsamen herrschen. Ich würde das die Brautebene nennen – vielleicht auch  eher Ehe. Ich kenne ihn mittlerweile so gut, dass ich mit ihm einig bin und dadurch kann ich mit ihm zusammen herrschen. Wir haben einen Grad der Intimität entwickelt, bei dem man sich meistens ohne Worte versteht. Er freut sich mich an seiner Seite zu haben und ich denke Gott freut sich sogar, wenn seine Braut zu ihm kommt und sein Herz bewegt indem sie ihm Dinge vorlegt, die ihr wichtig sind. Er freut sich seine Braut glücklich machen zu dürfen, genauso wie jeder liebende Ehemann das auch tun würde.

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