Es ist Zeit für Zeit

Als ich heute zu Fuß zur Arbeit gegangen bin ist mir wieder ein Transporter aufgefallen auf dem der Slogan steht: „Wir kümmern uns um ihr Eiligtum.“ Ich finde dieses Wortspiel total gelungen und es bringt mich auch immer wieder zum Nachdenken: Ist die Schnelligkeit unser Heiligtum geworden? Ich möchte das auf jeden Fall für mein Leben nicht und trotzdem merke ich, wie ich immer wieder in diese Falle tappe. Letztens stand ich an einer Ampel und musste links abbiegen. Es kam mir ein Auto entgegen und wenn ich aufs Gas gedrückt hätte, hätte ich es wahrscheinlich geschafft vor ihm abzubiegen. Ich hab mich aber entschieden zu warten, aber während ich da so an der Ampel stand und zugesehen habe wie das Auto auf mich zukommt und dann an mir vorbei fährt hab ich mich innerlich schon fast ein wenig geärgert, dass ich stehen geblieben bin – ich hätte doch schon so viel schneller am Ziel ankommen können (hahaha, die Minute…) – ich war halt etwas spät dran. Als ich dann aber abgebogen bin hab ich gemerkt, dass ich nach ein paar Metern direkt wieder anhalten musste, weil eine Fußgänger Ampel den ganzen Verkehr schon ein ganzes Stück zurückgestaut hatte. Wäre ich also früher abgebogen, hätte ich dann einfach nur an dieser Stelle etwas länger stehen müssen. Irgendwie hab ich mir in dem Moment vorgenommen wieder mehr darauf zu achten den Moment zu genießen und nicht die ganze Zeit an irgendein  Ziel zu hetzen.

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Das sah dann in den letzten Tagen so aus, dass ich mir wieder mehr Zeit genommen habe einfach zu lesen und mich mit inneren Prozessen zu beschäftigen und dann hab ich noch etwas gemacht, das ich schon eine Weile vernachlässigt hatte: Ich hab einfach in den Himmel gestarrt. Nachts hab ich mich aus dem Bett geschlichen und mich auf den Balkon gesetzt und in den Sternenhimmel geschaut und mal wieder ein paar Sternschnuppen eingefangen. Die Weite des Himmels, ob bei Nacht oder auch tagsüber erdet mich witziger Weise immer richtig gut. Irgendwie wird alles wieder in die richtige Perspektive gerückt und ich komme im hier und jetzt an…und da wir nur genau diesen Moment zum aktiven Leben haben ist das meiner Meinung nach der wichtigste Ort an dem ich sein kann.

Während ich heute so über diese Sachen nachgedacht habe, hab ich in den Himmel geschaut und einen Mann gesehen, der entspannt in einem Wolkenbett liegt. (Vielleicht könnt ihr den auf dem Foto auch erkennen :).) Das war schon immer mein Traum: einmal auf einer Wolke liegen und entspannt durch den Himmel gleiten…was für eine Enttäuschung als ich das erste Mal auf einem Berg stand und durch eine Wolke gegangen bin und gemerkt habe, dass dieser Traum wahrscheinlich nie wahr werden wird… Was hilft euch eigentlich euer Leben zu entschleunigen? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

 

Malen auf Holz und mehr…

Ich hatte ja versprochen zu testen, ob man auf Holz malen kann – zuerst einmal hab ich mir einen kleinen Holzanhänger genommen und verschiedene Stifte darauf ausprobiert:

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Den oberesten Strick hab ich mit einem Alkoholmarker gemacht, den mittleren mit den Aquapaintern und ganz unten ist ein Buntstift zu sehen. Ich finde eigentlich alle 3 Varianten gut und deswegen hab ich gleich mal einen neuen Holzanhänger gestaltet. Angefangen hab ich mit den Buntstifen, weil die meines Erachtens am leichtesten zu kontrollieren sind.

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Blume und Kolibri sind aus dem Set „Jungle Fever“ von Create a Smile – die Schriftzüge von Winnie & Walter. Die Farbe ließ sich eigentlich ziemlich leicht auftragen und durchaus auch in mehreren Schichten.

Dazu hab ich dann noch zwei Geburtstagskarten gebastelt. Zum einen eine Schmetterlingskarte. Die Schmetterlinge habe ich einfach aus einem Bogen Designerpapier ausgeschnitten:

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Den Rahmen hab ich mit den Create A Smile Rechteck-Stanzen gemacht und der embosste Schriftzug ist von Stampin Up.

Mit der nächsten Karte hab ich mich echt schwer getan, weil die für einen Mann ist und meines Erachtens fast ein wenig zu „niedlich“ ist, aber das muss er dann halt mal aushalten 🙂

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Die Stempel sind von Winnie & Walter, der Fuchs aus einem Designerpapier ausgeschnitten und die goldenen Aufkleber von Stampin Up. Diese Karte möchte ich auch bei der Stempelküche einreichen zu deren aktueller Challenge:

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P.S.: Hahaha ich hab erst später gelesen, dass es bei dem Thema nicht generell ums feiern geht, sondern, dass auf den Karten die Post abgehen soll…da hab ich das Thema wohl ziemlich verfehlt…naja, was solls im Grunde genommen entspricht es der Wahrheit: Im Augenblick feier ich am meisten (innerlich), wenn ich mal Zeit zum ausruhen hab 🙂

Armbänder aus Jersey

Ich hab mir vor einiger Zeit eine Rolle Jerseyband gekauft, weil ich dachte, das man daraus bestimmt etwas schönes basteln kann…aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen. Jetzt musste ich spontan ein Projekt für die Mädels entwickeln und hab mich im Internet mal nach Ideen umgeschaut und herausgefunden, das man mit Jerseybändern Armbänder „stricken“ kann. Ich hab dazu einige Anleitungen gefunden – teilweise mit Bildern, teilsweise als Video…am Ende bin ich am besten mit dieser Anleitung klar gekommen. Da wird unter anderem auch erklärt, wie man sich Jerseyband selber herstellen kann aus alten T-Shirts, das hab ich aber wie gesagt nicht gemacht sondern schon fertiges Band gekauft, das gibts ja mitlerweile bei TEDI für 3 EUR.

Hier sind die Armbänder, die ich in den letzten Tagen gemacht habe.

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Am einfachsten fand ich die Methode, die auch im Video erklärt wird, nämlich mit 3 Fingern zu stricken. Für dieses Armband hab ich 3 m Band gebraucht, wobei ich das für meinen Arm wahrscheinlich nocht etwas größer machen müsste, aber für die Mädels wird es wohl passen.

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Dieses Armband hab ich mit 2 Fingern gestrickt und dafür hab ich ca. 2,5 m Band gebraucht.

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Dann hab ich es nochmal mit 4 Fingern versucht, das war ein ziemlicher Krampf und obwohl ich 4m Band genommen habe ist das Armband viel zu klein geworden. Um ein normal großes zu bekommen würde ich es vielleicht mit 5,5 m Band versuchen. Man muss übrigens nich mit so einer Schleife abschließen, man kann das Band auch einfach zusammenknoten und hat dann einen einfachen Kreis. Vielleicht kann man auch noch Holzperlen oder Anhänger einarbeiten…schaun wir mal.

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Verpackung für Emotionen

Von Lind gibt es ja neuerdings Emotis zu kaufen :). Das sind kleine Schokoladen in der Form von Emojis. Ich dachte, dass ist perfekt um meine Mädels nach den Ferien zu begrüßen. Also hab ich mich aufgerafft und 20 kleine Schokoladen verpackt. So sieht das Ergebnis aus:

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Die Anleitung hab ich von hier…allerdings musste ich die Größe für die Emotis etwas anpassen.
Die schwarze Schachtel hab ich mit dem Envelope Punch Board mit folgenden Maßen erstellt:

Papier in der Größe: 8,4 x 8,4 cm
Falzen bei: 3,5 cm und 4,9 cm
Das halbe Loch (zum rausziehen )hab ich nicht (wie in der Anleitung) mit dem Envelope Punch Board sondern mit einer 3/4 inch Kreisstanze gemacht.

Die Banderrole hat die Maße: 10,5 cm x 3,6 cm
Am leichtesten ist es die Banderole anzulegen und entsprechend zu knicken.

Der Stern ist mit einer Stanze von Little B gestanzt und das „Na?“ ist ein Ministempel von Create A Smile.

Eine flauschige Rassel

Kennt ihr das, wenn man ein Projekt sieht und machen möchte, aber nicht alle „Zutaten“ hat. Dann legt man los und besorgt alles und dann liegt es da und man findet keine Zeit es fertig zu stellen? Nun ja, so ist es mir mit dieser Rassel gegangen. Die Sachen liegen schon seit Wochen im Schrank und ich kam irgendwie nie dazu. Heute hab ich endlich alles rausgeholt und losgelegt. Eigentlich sollte es eine Teddy-Bär-Rassel werden…nun ja das Ergebnis sieht so aus:

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Es könnte ein Bär sein…mit ein paar Schnurrhaaren auch eine Katze oder vielleicht ein Erdmännchen? Wer weiß das schon 🙂 Irgendwie sind mir die Ohren für einen Bären zu klein, aber vielleicht bin ich auch ein wenig zu kritisch. Naja, auf jeden Fall rasselt das flauschige Tier, weil ich so ein Rasselding in die Stopfwolle gesteckt habe und allein das wird schon das Interesse eines Kindes wecken hoffe ich.
Das Schnittmuster hab ich übrigens frei Hand aufgezeichnet. Beim nächsten Mal würde ich die Ohren wahrscheinlich etwas größer machen und die Ohrinnenteile etwas tiefer annähen ansonsten ist mir das Rasseltier ganz sympathisch.

Holzanhänger bestempeln

Ich hatte es in der Vergangenheit schon ein paar Mal ausprobiert, aber irgendwie mag ich es immer mehr: Holzanhänger bestempeln. Es ist im Grunde genommen völlig einfach und ich finde es ist irgendwie besonders. Holzanhänger gibt es zur Zeit irgendwie überall in den verschiedensten Formen und für wenig Geld, deswegen macht es gleich noch mehr Spaß. Hier sind ein paar Anhänger, die ich letzte Woche bestempelt habe:

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Das hier ist ein Mini-Stempel von Mama Elephant und die Herzen sind aus einem Set von Sweet Stamp Shop.

Die nächsten beiden Holzanhänger hab ich mit einem Set von Sweet Stamp Shop bestempelt und zwar hab ich beide Anhänger auf beiden Seiten verschönert:

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Das ist die vordere Seite. Für die, die vielleicht ein englisch können – der Text heißt: Ich falle auf die Brille nicht herein.

Und die hintere Seite sieht so aus:

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Ich hab die beiden einfach gemeinsam an ein Band geknotet und fertig. Ehrlich gesagt hab ich darüber nachgedacht die beiden Kerlchen farbig anzumalen, aber da ich weder Zeit hatte noch genügend Mut, hab ich es erst Mal gelassen – vielleicht probier ich das auf zukünftigen Anhängern mal aus, dann werde ich berichten mit welcher Methode es am besten klappt.

Wie es aussieht, wenn der Vater gewinnt

Die letzten Tage hab ich über das Wort: „Sieger“ nachgedacht. Und wenn man so in der Christlichen Welt unterwegs ist, dann wird man diesen Begriff normalerweise mit Jesus in Verbindung bringen: Jesus, der den Sieg am Kreuz errungen hat. Versteht mich nicht falsch, natürlich ist diese Assoziation völlig richtig, aber die letzten Tage hat mich das Wort Sieger in Zusammenhang mit dem Vater bewegt. Wenn Jesus gesiegt hat und Gott sich in seiner Dreieinigkeit immer einig ist (was das Wort ja schon aussagt), dann muss der Vater ja auch gesiegt habe bzw. ein Sieger sein.

Was hat der Vater also gewonnen?

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(c) Lenna Heide

Und sofort hatte ich das Bild des verlorenen Sohnes vor Augen, der nach Hause kommt und in den Armen seines Vater liegt. Dieses Bild ist die Verkörperung von Gottes Sieg. Alles was er gewinnen wollte war die Nähe zu den Menschen, die er so liebt. Wenn wir in den Armen des Vaters ankommen, dann hat er gewonnen, dann hat Liebe gewonnen. Das unglaubliche daran ist, das wir dabei die Beschenkten sind. Wir sind es, die endlich ein Zuhause haben und geschützt sind, wir sind es die nicht mehr hungern müssen sondern Zugang zu unendlicher Fülle haben, wir sind es denen plötzlich alle Türen offen stehen.
Wenn der Vater siegt, dann bin ich diejenige die gewinnt.  So einen Papa sollte man doch gern gewinnen lassen :).

Für all diejenigen, die sich noch schwertun einfach anzunehmen, dass sie aus Gnade beschenkt werden und nichts dafür leisten müssen hab ich hier noch einen kleinen Clip bei dem ich eine Liveaufnahme von Jon Thurlow zurechtgeschnitten und mit Text unterlegt habe. Mir hilft dieses Lied immer wieder diese Wahrheit tiefer in mein Herz fallen zu lassen.


<p><a href=“https://vimeo.com/178900602″>Lord, I know you love me.</a> from <a href=“https://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

Drei kleine Karten

Manchmal ist es leichter eine kleinere Karte zu gestalten und da ich noch ein paar kleine Umschläge hatte und ein paar Karten brauchte hab ich es mir heute leicht gemacht.
Zuersteinmal brauchte ich eine Geburtstagskarte für einen Männergeburtstag:

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Die Enamel Sticker und er Spruch  sind von Create a Smile, das Bierglas von Sweet Stamp Shop, die Kerze von Stampin Up und angemalt hab ich die Karte wie auch die anderen Beiden mit Prismacolor Stiften.

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Mr. Taco und der Spruch sind auch von Sweet Stamp Shop – das not hab ich einfach durchgestrichen 🙂

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Zum Schluß noch dieses süße Fabelwesen von Lawn Fawn – der Spruch ist aus dem gleichen Set und das Sternchen ist von Stampin Up. Und Schwupp sind 3 Karten fertig 🙂

Ein Kartenset auf Wunsch

Vor kurzem hab ich ja einen Sonderpreis verlost. Die Gewinner hat fünf selbstgemachte Karten gewonnen und durfte sich aussuchen für welche Anlässe die Karten sein sollten. Die gewünschte Liste hat mich schon etwas herausgefordert…aber hey, was wäre das Leben ohne eine kleine Herausforderung? 🙂

Hier sind also die gewünschten Karten:

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Eine Hochzeitskarte.

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Eine allgemeine Dankeskarte.

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Eine Babykarte ohne Geschlechtsangabe.

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Eine Karte zur Einschulung.

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Eine Geburtstagskarte für eine Frau.

Ich hoffe, die Karten treffen den Geschmack der Gewinnerin und der Beschenkten und ich bin dabei endlich mal wieder zum Kartenbasteln gekommen.

Es gibt wieder was auf die Ohren

Es ist schon eine ganz Weile her, dass ich gepredigt habe…aber vor zwei Wochen hab ich mich mal wieder ans Mikro getraut. Es ging um Maria, die Jesus die Füße salbt und um den Weg der Ehre: Wie man ihn geht, wozu er gut ist und darüber in wieviele Richtungen er überhaupt geht…Wenn du mal reinhören willst: Einfach auf das Bild klicken und du wirst zum Download Bereich der ELIA Gemeinde weitergeleitet…und wer meine Stimme nicht kennt hat hier die Chance seine Neugierde zu befriedigen 🙂

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(c) Lenna Heide