Fünf Wochen jeden Tag ein Bild: Mein Fazit

Wie versprochen hier nun meine Gedanken zu meiner selbst auferlegten Challenge. Wie ich ja zwischendurch schon erwähnt hatte war es wirklich ein zeitaufwendiges Projekt. Nicht nur das Malen an sich…für so ein Bild hab ich ca. 1-3 Stunden gebraucht und an einigen Tagen wurden auch fast fertige Bilder weggeworfen und ich hab wieder von vorne angefangen. Dazu kam natürlich noch das suchen von Motiven und Vorlagen und zwischendurch auch das anschauen von Tutorials auf YouTube und das lesen von Tipps über das Mischen von Farben usw. Das ist mir vorher in dem Ausmaß nicht klar gewesen.

Aber das Malen an sich hat wirklich Spaß gemacht und ich hab viel, viel gelernt. Viele Dinge, die mir am Anfang noch schwer gefallen sind liefen am Ende des Projekts wie von alleine: Das Mischen von bestimmten Farben, welchen Pinsel nehm ich um eine bestimmte Struktur zu erreichen, wie arbeite ich am besten mit Wasser, aber auch das Erfassen von Proportionen z.B.

Tägliches üben bringt tatsächlich eine stetige und schnelle Verbesserung. Am Anfang musste ich mich tatsächlich auch disziplinieren jeden Tag daran zu denken noch zu malen, später war das keine Frage mehr…sogar wenn ich erst sehr spät nach Hause gekommen bin  – es bestand überhaupt nicht mehr die Option: Nicht zu malen. Die ersten Tage nachdem ich das Projekt beendet hatte musste ich mich tatsächlich auch wieder disziplinieren das Malen erstmal ruhen zu lassen, damit ich andere Dinge schaffe…so schnell lassen sich Gewohnheiten erlernen :).

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Ganz nebenbei hab ich auch einiges über die Tierwelt gelernt. Weil es mir schwerfällt Tiere zu malen hatte ich mir ja zusätzlich vorgenommen mich  jetzt mal an  besonders vielen Tieren zu versuchen. Und wider Erwarten hat mir das echt Spaß gemacht und ich hab auf meiner Suche nach Motiven Tiere entdeckt, die ich bisher gar nicht kannte – wie z.B. die Indianermeise oder den oder das Bongo :D. Eine andere Sache die mir aufgefallen ist, ist folgende: Normalerweise male ich ja, weil ich schon ein bestimmtes Motiv im Kopf oder Herzen habe, dass ich aufs Papier bringen will. Meistens, um einen Eindruck den ich habe bildlich darzustellen. Diesmal war es aber so, dass ich einfach gemalt habe ohne ein besonders Ziel zu verfolgen, außer halt das Malen zu üben. Und trotzdem hat mich das Malen und auch die Tiermotive näher an Gottes Herz gebracht. Manchmal hatte ich dabei auch Eindrücke für bestimmte Personen, aber meistens hab ich mich einfach darüber gefreut wie kreativ Gott ist. Ich glaube, jetzt noch mehr als vorher, dass jede Art von Kreativität direkt aus Gottes Herzen kommt und das gerade deswegen jede schöpferische Tätigkeit so erfüllend ist.

Für mich waren diese Wochen auf jeden Fall ein Riesengewinn und wer weiß vielleicht wird die Challenge an der einen oder anderen Stelle auch mal wiederholt. Ich kann auf jeden Fall jeden dazu ermutigen das auch mal auszuprobieren. Es muss ja nicht malen sein, einfach irgendwas in dem man besser werden will und das einen zumindest ein wenig herausfordert.

Das schönste hab ich ja noch gar nicht erwähnt: Ich hab jetzt einen ganzen Haufen Bilder, die ich selbst gemalt habe und die ich größtenteils sogar richtig mag.

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