Eine vegane Fliege?

Naja, damit meine ich nicht eine Stubenfliege, die sich entschieden hat vergan zu leben sondern eine Herren Fliege aus veganem Leder, bzw. aus SnapPap, was ein besonders Papier ist, das zwar schneidbar, aber nicht reißbar ist. Man kann es waschen und bügeln, bestempeln, beschreiben und sogar prägen – deswegen ist es sehr vielseitig

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(Dieses „Güte-Siegel“ hab ich mir selbst am Computer erstellt, einfach auf SnapPapp ausgedruckt ausgeschnitten und Niete angebracht…geht alles ganz leicht, genau wie mit Pappe)

…aber ich muss glaub ich erstmal woanders anfangen:

In meiner Familie gibt es ein paar sehr mutige Menschen…und so haben wir uns entschieden (nicht alle mit der gleichen Freude), dass wir uns dieses Jahr etwas selbst gemachtes schenken wollen, kombiniert mit einer prophetischen oder ermutigenden Karte…und nein, diese Idee kam nicht von mir. 🙂 Es wurde gelost und ich hab meinen neuesten Schwager erwischt. Ziemlich schnell hatte ich eine Idee im Kopf, aber ich hatte nicht erwartet, dass sie so schwer umzusetzten sein wird. Wie ihr euch denken könnte war meine Idee ihm eine Fliege aus SnapPap zu basteln. Also hab ich angefangen nach Näh-Tutorials für Fliegen zu suchen.

Tatsächlich gibt es da zwar einige, aber ehrlich gesagt waren die schwer zu finden und teilweise etwas verwirrend – sehr unterschiedlich und ich war mir auch nicht sicher, ob sie alle für dieses Material anwendbar sind. Nach einer Weile hab ich mich für eine Methode entschieden und alles dafür besorgt…aber als ich mich dann an die Arbeit gemacht habe, hab ich gemerkt, dass das nicht so möglich ist, wie ich mir das vorgestellt habe.
Zuerst einmal hab ich alles zugeschnitten und etwas zerknüllt, damit das Material weicher wird und ein wenig mehr nach Leder aussieht…dafür hätte ich es auch waschen können, aber irgendwie wollte ich einfach anfangen und nicht auch noch warten bis es gewaschen und getrocknet ist. Ich hab dann also den Stoff für die Fliege zurechtgeschnitten und wollte ihn dann wenden – nur um festzustellen, dass das unter keinen Umständen möglich ist…
Also hab ich nochmal Stoff zugeschnitten und versucht ihn dann mit Papierkleber zu kleben…das ging zwar ein wenig, aber nur der Kleber hätte sicher nicht gehalten. Also hab ich die Seiten zugenäht für mehr halt und dann die Fliege zusammengelegt, in der mitte gefaltet und dann hinten ca. 5cm zusammengenäht, damit die Fliege ihre typische Form bekommt….Ich denke es ist Zeit für ein Bild von der fertigen Fliege:

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Wie ihr seht hab ich für die Befestigung am Hals ein Gummiband gewählt…eigentlich wollte ich aus SnapPapp ein Band nähen und eine Befestigung mit Klettverschluss anbringen, ich musste aber feststellen, dass das zu steiff gewesen wäre, also bin ich auf das Gummiband ausgewichen. Die Manchette um die Fliege herum hab ich auch erst geklebt, aber damit es am Ende hält hab ich in der Mitte noch eine Naht gesetzt – ich finde, dass macht den Look auch interessanter. Zuerst einmal hab ich dann das Gummiband hinten an der Fliege festgenhäht…per Hand, was gar nicht so leicht war…diese Nadel musste leider ihr Leben dafür lassen:

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Die Manchette hab ich allerdings nicht festgenäht bekommen, dafür musste ich dann tatsächlich zu Heißkleber greifen – meine Heißklebepistole hab ich bestimmt schon seit 10 Jahren nicht mehr benutzt, aber gut, dass ich soviele Tutorials gesehen habe, so ist mir immer noch eine andere Möglichkeit eingefallen, die man statt Plan A verwenden kann…

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Zum Schluß hab ich noch ein kleines Filzkissen für die Holzgeschenkbox genäht, damit die Fliege auch ordentlich verschenkt und präsentiert werden kann…und nach 2 schlaflosen Nächten war das letzte Geschenk, dann auch endlich erledigt. Also bis zur nächsten Aktion dieser Art brauch mindestens 5 Jahre Pause glaub ich.

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Fröhliche Auslosung zu Weihnachten…

Ihr Lieben, mit der Bekanntgabe der Gewinnerinnen aus dem Kalender-Gewinnspiel und mit meiner letzten Weihnachts-Minikarte für dieses Jahr, wünsche ich euch allen ein gesegntes und föhliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Familien und Freunde.

imag0400Für die Karte hab ich einen Spruchstempel von Stampin Up verwendet und die kleinen Rentieresind von Mama Elephant. Coloriert hab ich ganz einfach mit Prismacolor Stiften und nochein paar kleine Sterne von Stampin Up aufgeklebt…aber kommen wir nun ganz schnell zu den Gewinnerinnen…Tadaa:

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Herzlichen Glückswunsch zu dem kleinen Extra-Weihnachtsgeschenk :). Ich melde mich bei Euch wegen der Adressen und dann geht der Gewinn auf die Reise.

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Bis bald!

Geldgeschenke schick verpackt…

Einfach Geld zu verschenken wirkt oft langweilig und deswegen überleg ich oft wie man es zumindest interessant und schön verpacken kann. Letztens bin ich auf eine Anleitung von Sabine gestossen, die im Grunde recht einfach ist, aber richtig was hermacht wie ich finde.
Anstatt eines Umschlags bastelt man ein kleines Fächertäschen. Meins sieht von außen so aus:

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Verwendet hab ich einfach schwarzen Cardstock, ein Weihnachtsfähnchen aus den Printables von Dina und ein paar silberen Sterne aus dem Set von Stampin Up (You’re so lovely), das ich schon erwähnt hatte. Verschlossen wird das Ganze mit einem Magnetverschluss.

Innen sind wie gesagt 3 Fächer:

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Genaus wie Sabine hab ich in ein Fach das Geld eingesteckt in ein anderes etwas Schokolade und in das dritte eine kleine Karte. Wobei ich die Karte nicht selbst gemacht habe sondern eine von den Mini-Karten von Himmel im Herzen verwendet habe – die passen da perfekt rein.

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Und da ich jetzt wie es geht und man das Ganze ja auch immer wieder ganz anders dekorieren kann, werde ich diese Idee bestimmt noch öfter verwenden. Danke Sabine!

Maltherapie: Eine Ballerina – zweimal

Nach meiner ausgedehnten Malaktion in den letzten Monaten haben Pinsel und Farbe erst mal eine kleine Pause gehabt – die ist nun aber vorbei. Ausgepackt hab ich meine Malsachen, weil ich einem kleinen Mädchen versprochen hatte ein Bild zu malen…sie hatte sich eine Ballerina gewünscht und da ich eh schon vorhatte eine zu malen, hab ich gedacht, dass ist doch eine gute Gelegenheit.
Die Wahrheit ist, ich wollte nicht irgendeine Ballerina malen sondern eine, die schon im Himmel ist und deswegen hab ich mich schwer getan anzufangen. Als ich aber erstmal angefangen hatte war es leicht und es hat mich echt berührt, dass was die ganze Zeit in meinem Kopf war, jetzt auch mal vor mir sehen zu können. Zuerst einmal hab ich sie als kleines Mädchen gemalt:

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(c) Lenna Heide

und dann nocheinmal als erwachse Frau:

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(c) Lenna Heide

Was man auf den Bildern hier nicht so gut erkennen kann ist, dass die Farbkleckse und die Ballerinaschuhe mit gold gemalt sind, das hat das Bild für mich irgendwie richtig abgerundet.
Es ist mir zwar schwer gefallen, aber die kleine Ballerina hab ich wie versprochen verschenkt, allerdings war das beste sowieso die Erfahrung des malens und die kann mir ja eh keiner wegnehmen.

Recycling-Minikarten

Früher hab ich immer schöne Bilder aus Zeitschriften aufbewahrt und andere Sachen, die ich schön fand, um später daraus Karten zu machen. Manche Dinge sind meiner Meinung nach zu schön zum wegschmeißen. Letztens hab ich ein Raumparfum gekauft, das so schön verpackt war, dass ich nicht anders konnte als die Verpackung zu zwei Minikarten zu verabeiten…

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Dieses ausgestanzte Ornament war auf einer Banderole auf der Verpackung. Ich habs einfach rausgeschnitten und aufgeklebt. Das Ganze in der Mitte noch mit einem Glitzerstein veresehen, einen Weihnachtsgruß von DH Design aufgeklebt – fertig. Ich finde es sieht richtig edel aus.

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Die Königslilie war als Etikett an der Glasflasche angebracht…mit dem rosa Geschenkband. Ich hab das Geschenkband zu einer Schleife gebunden und oben über das Loch geklebt. Unten ist noch ein Spruch aus einem Stempelset vom Papierprojekt aufgestempelt und schon ist eine süße Karte fertig.

Die letzte Minikarte hab ich mit einer Dankeschön Karte von Love Cynthia gebastelt:

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Das Kärtchen lag bei einer Bestellung dabi und ich fand es zu süß zum wegschmeißen. Ich hab hier auch einfach wieder den Spruch vom Papierprojekt verwendet. Und das wars auch schon für heute – schaut euch doch einfach mal um, vielleicht findet ihr auch Dinge, die zu schade sind zum wegwerfen und die auf einer Karte toll aussehen würden.

Drei neue Kosmetiktäschen

Für eine bestimmte Person hab ich lange, lange, lange überlegt was ich ihr zu Weihnachten schenken könnte und irgendwann bin ich wieder bei meiner altbewährten selbstgenähten Kosmetiktasche gelandet…und weil ich Dinge am liebsten im Dreierpack mache – keine Ahnung warum – hab ich gleich drei Stück genäht. Ganz ehrlich frag ich mich dann immer wieder: Warum mach ich nicht einfach nur eine? Aber wenn man angefangen hat muss man auch zuende machen…auch wenn ein ganzer Tag dabei drauf geht 🙂

Hier also die neuen Stars am Kosmetiksternenhimmel:

Die romantische Rosentasche:

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Als Innenfutter hab ich einen zeitlosen Pünktchenstoff gewählt:

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Und am Reißverschluss glitzert eine rosa Libelle:

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Dieses Täschen ist mittlerweile schon gut gefüllt mit Kosmetikprodukten und weihnachtlich verpackt :).

Die Waldbewohner-Tasche:

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Auf dem grünen Pünktchenstoff hab ich zwei Resin-Waldtierchen angebracht und einen Metallstern aufgenäht.

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In der Tasche selbst tobt das Waldleben mit diversen Tieren und Pflanzen, die friedlich zusammenleben.

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Am Reißverschluss hängt ein kleines Silberreh und darunter ist Stickband mit Igeln drauf angebracht, damit das öffnen und verschließen leichter ist.

Und zum Schluß kommt mein Favorit…die maritime, zeitlose Tasche:

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Die rote Schleife ist weder perfekt noch perfekt mittig 🙂 wie sollte es auch anders sein, aber für meinen Geschmack ist das O.K.

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Auf dem Futterstoff sind süße Papierboote aufgedruckt und diese finden sich auch an anderer Stelle wieder:

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Sowohl am Reißverschuss sowie auch auf dem Stickband darunter kann man ein Papierboot erkennen. Obwohl ich Gold ja eher nicht mag finde ich, dass das goldene Papierboot an dieser Stelle das Ganze perfekt abrundet.

Die Anleitung zum Nähen der Tasche findet ihr in meinem ersten Bericht darüber: Hier

Wohin will der Geist eigentlich durchbrechen?

Gestern im Gottesdienst haben wir ein Lied gesungen, dass mich immer tief bewegt – aber diesmal hab ich es irgendwie anders gehört bzw. hat sich die Bedeutung für mich erweitert. Das Lied  „Spirit break out“ von Jesus Culture hat so viele gute Textpassagen, aber heute möchte ich nur über diese eine Stelle schreiben…auf deutsch heißt es dort:

Heiliger Geist bricht aus (oder hervor)
Zerbrich unsere Mauern
Heiliger Geist brich aus
Himmel komm herab

Normalerweise wenn ich das Lied singe bin ich in einem Gespräch mit dem Heiligen Geist und bitte ihn, die Mauern in meinem Herzen, die verhindern, dass er alles erfüllen kann zu entfernen – auch wenn sie mir nicht bewusst sind. Mein Fokus war also normalerweise nach innen gerichtet, als eine Einladung an den Heiligen Geist alles in mir zu erfüllen – und ich denke dass ist auch kein falscher Ansatz. Gestern aber als ich gesungen habe war es so als wenn der Heilige Geist mich gerufen hat still zu werden und und zu schauen was er mir zeigen will und auf einmal hatte ich das Gefühl als wenn mein Brustkorb aufreißt und Licht kommt heraus geströmt und es war als wenn er flüstert: Ich will auch die Mauern, die du nach außen hast einreißen.
Mir ist bewusst geworden: Der Heilige Geist will nicht nur nach innen sondern auch nach außen hervorbrechen und wenn ich zulasse, dass er meine Mauern einreisst und aus mir herausbricht,  dann werde ich automatisch erleben, dass der Himmel herab kommt, denn dort wo der Heilige Geist sich ausbreitet, da ist Himmel.

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(c) Karin Schmidt / pixelio.de

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit ist es vielleicht genau das was unser Fokus sein sollte, so wie Jesus es getan hat: Unser Herz aufreissen lassen, um die Welt mit Licht zu füllen. In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine Advents- und Weihnachtszeit, die mit zwischenmenschlichem Licht gefüllt ist.

Für alle, die das Lied nicht kennen oder nochmal hören wollen:

 

Der große Bär – männliche Karten

Heute gibts zwei Karten die ich mit einer Bärstanze von Simply Graphic gemacht habe. tatsächlich habe ich für beide Karten  die gleiche Stanzung verwendet – einmal das negativ des Bärs und einmal das „Gerüst“ – der Bär ist nämlich im modernen Origami-Puzzle Stil gemacht. Ich hätte auch noch die einzelnen Puzzle Teile einfügen können oder mit einem anderen Papier stanzen und einfügen können, aber diesmal fand ich: Es reicht so.

Zuerst einmal eine ganz männliche Weihnachtskarte:

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Hinter den Bär hab ich leicht glitzerndes Sternchenpapier gelegt. Das Glitzern kann man auf dem Foto nicht erkennen, aber es ist auch dezent genug, so dass es noch für einen Mann geht. Hier nochmal etwas näher:

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Der Spruch ist übrigens immer noch aus meinem ausgedruckten Bogen von DH Design.

Hier ist die zweit Karte. Diesmal einfach mit dem Spruch: Glückwunsch…das ist ein Stempel aus der Stempelküche, die zum Glück im Januar wieder eröffnet.

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Hier hab ich im Hintergrund genau das gleiche Designerpapier wie bei der Karte oben und dann nur noch ein Holzsternchen aufgeklebt. Kurz und schmerzlos…wie Männer es meiner Meinung nach mögen 🙂

Weihnachtszeit – Gewinnspielzeit

Ich erschreck mich jedes Jahr wieder, aber es ist tatsächlich schon wieder Schluß mit 2016. Was kann man da besser gebrauchen als einen Kalender für 2017? Ich hab in diesem Jahr mal wieder einen Postkartenkalender drucken lassen mit Motiven, die ich gemalt habe – dieses Jahr allerding ins bunt, weil die Bilder dieses Jahr auch eher bunt waren :). Und weil bald Weihnachten ist und ich noch ein paar übrig habe hab ich gedacht ist es mal wieder Zeit für ein: GEWINNSPIEL…

Zu gewinnen gibt es diese drei Kalender für drei glückliche Gewinner/innen.

imag0362Die einzelnen Bilder können dann nach Ablauf des Monats herausgetrennt werden und als Postkarte weiterverwendet werden.

Hier sind ein paar Motive, die es in den Kalender geschafft haben:

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Wenn du einen Kalender gewinnen möchtest, dann kannst du so an dem Gewinnspiel teilnehmen:

Kommentiere hier oder unter meinem Facebook-Post (Gerne dürft ihr den Beitrag auch weiter teilen, aber es zählen nur die Kommentare, die unter dem Post auf meiner Facebook Seite stehen, weil ich sonst, den Überlick verliere). Ich möchte gerne wissen: Was ist das schöneste Weihnachtsgeschenk, das du je bekommen hast? Oder wenn du das nicht so genau sagen kannst, dann zumindest eins, an das du dich gerne erinnerst. Teilnehmen könnt ihr bis zum 23.12.2016 um 23.59 Uhr – die Kalender sollen dann ja auch pünktlich noch im Januar bei euch ankommen.

Wenn man geküsst wird…

ist das meistens eine angenehme Sache – aber nicht immer. Wie fühlt sich eigentlich ein Judaskuss an? Und wie gehe ich damit um, wenn ich einen bekommen…oder was wenn ich feststelle, dass ich einen verteilt habe? Mit diesen Fragen hab ich mich am Sonntag in meiner Predigt beschäftigt. Falls du mal reinhören willst kannst du dir die Predigt HIER downloaden.

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Dieses Bild, wie auch einige andere (z.B. das Bild das du auf der ELIA Homepage sehenkannst) hab ich während der Predigt zur Verdeutlichung gezeigt. Falls du gern die Powerpoint dazu haben würdest schick mir eine email und ich stell dir die Datei zur Verfügung.

Am Ende der Predigt hab ich ein Lied abgespielt, das kannst du dir hier anschauen:


<p><a href=“https://vimeo.com/195697742″>Heroes mit deutscher &Uuml;bersetzung</a> from <a href=“https://vimeo.com/user12467040″>Lenna Heide</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>