Unheimlich geheimnisvoll

Irgendwie fand ich die deutsche Sprache schon immer faszinierend. Ich liebe es immer wieder Worte ganz genau anzuschauen und mal zu gucken, was heißt das Wort eigentlich, wenn ich mir die Einzelteile anschauen? Wie z.B. das Wort Enttäuschung…ein ziemllich negativ behaftetes Wort – aber im Grunde doch eine gute Sache – wenn ich enttäuscht bin, dann erliege ich keiner Täuschung mehr. Letztens ist mir ein anderes Wort ins Ohr gesprungen…das Wort: Unheimlich.
Es wurde als Synonym für „sehr“ verwendet – aber normalerweise beschreibt es ja etwas wovor man sich fürchtet. Schau ich mir das Wort aber genauer an bedeutet es ja eigentlich: Etwas ist nicht mehr heimlich. Das ist ja im Grunde nichts wovor man sich fürchten müsste – ausser man möchte dieses Geheimnis bewahren. Die Überschrift hab ich gewählt, weil nach all diesen Gedanken das Zusammenspiel dieser beiden soviel bedeuten kann und ich hab mich die letzten Tage immer wieder gefracht wie kann ich so leben? Und zwar nicht im Sinne von sehr oder gruselig sondern im Sinne von: ehrlich und authentisch. Widerspricht sich das eigentlich? Kann man ganz offen Leben und trotzdem geheimnisvoll sein?

Ich finde Gott ist so.
Er ist bereit alle seine Geheimnisse mit mir zu teilen und trotzdem bleibt da immer noch so viel was ich nicht verstehe, so viel das geheimnisvoll für mich ist.
Die letzten Wochen im Lobpreis erlebe ich z.B., dass er mir immer wieder Bilder zeigt – das hat er ja schon früher getan – aber z.Zt. hab ich das Gefühl, die Bilder sollen mir zeigen was gerade in der Unsichtbaren Welt passiert. Vor einer Woche beim Lobpreis hab ich folgendes gesehen:

einen-bilck-erhaschen
Gehört hab ich dazu ein leises klirren oder klingeln so wie ein Windspiel oder wie Vorhänge an denen kleine Glöckchen hängen. Im Bild hab ich gesehen wie jemand sich vorsichtig durch einen Vorhang bewegt und einen kurzen Blick auf das was dahinter ist erhascht. Es hatte etwas total schönes, aufregendes, zartes, aber auch zögerliches.

Diese Woche war es so:

kopffrieden_new
Es war so als wenn Gott mit seinen Händen auf die Köpfe herunter fasst und den Sturm in den Gedanken beruhigt. Es war ein tiefer Friede da.

So etwas zu sehen und zu hören und zu spüren ist für mich unheimlich geheimnisvoll – mir wird etwas geheimes gezeigt, aber daduch das ich es sehe öffnen sich für mich eine Menge neuer Fragen und Geheimnisse…

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