Verpackungs-Upcycling

…was ja eigentlich nur soviel bedeutet wie: Wir schmeißen die Verpackung nicht weg sondern verwenden sie weiter…zum Beispiel als Verpackung…hahaha
Die von Stampin Up verpacken ihre Sachen oft in so schönen Kartons und ich bring es fast nicht übers Herz die wegzuschmeißen. Bei der letzten Box hatte ich dann die Idee, die Verpackung einfach mit Designerpapier und ein paar anderen Details etwas zu verzieren und sie als Geschenkbox zu verwenden und Tadaaa:


Verwendet hab ich Wassermelonen-Papier, weil es so schön bunt aussieht und innen drin verstecken sich einafch 2 Überraschungseier. Umwickelt hab ich das Ganze mit etwas Jute Band – das so schon vierfack aufgerollt ist. In der Mitte (unter der Schleife) hab ich es noch mit einem Gluedot fixiert, damit es nicht so leicht verrutscht.


Oben drauf hab ich noch ein Holzteil mit dem Schriftzug „laugh“ geklebt.


Und das wars auch schon…und schwupp muss ich die Box nicht mehr wegschmeißen sondern kann sie verschenken 🙂

 

Umarmungen

In der letzten Zeit beschäftige ich mich viel mit dem Thema Gebet – was ist Gebet und was ist es nicht. Vielleicht schreib ich demnächst auch noch etwas mehr dazu, aber heute nur ganz kurz. Letzte Woche hab ich deses Bild gemalt und mich die ganze Zeit gefragt woran mich das Gefühl erinnert hat und nach einiger Zeit bin ich drauf gekommen: An einen Satz aus einer Geschicht von Werner May. Sie heißt: „Mit einem Engel im gleichen Boot“. Ich hab sie als Hörbuch und kann sie nur empfehlen. Ein Satz aus der Geschichte geht mir immer wieder nach und es ist genau dieser Satz an den ich erinnert wurde. Die Hauptperson hat an einer Stelle eine Erkenntnis über Gebet und fast diesen Entschluss für die Zukunft: „Meine Gebete sollen Umarmungen sein.“
Und mit diesem Satz entlasse ich euch in die Betrachtung des Bildes 🙂

Ein paar Blumen und Kränze

Irgendwie bin ich grad wieder sehr motiviert zu malen und auch malen zu üben. Die letzten Wochen hab ich mich ein wenig mit Blumen und Blüten beschäftig. Ich hab da auf jeden Fall noch eine Menge zu lernen, aber hier sind schon mal die ersten Ergebnisse.

Magnolien

(c) Lenna Heide

Mein erster Blumenkranz

(c) Lenna Heide

und gleich der zweite:

(c) Lenna Heide

Mohn

(c) Lenna Heide

Kornblume

Hat Lobpreis etwas mit meinen Gefühlen zu tun?

Diese Frage muss ich ganz klar mit: „Ja“ beantworten. Aber bevor ich dazu komme, das weiter zu erklären möchte ich noch ein paar Grundlegende Dinge sagen.
Zuerst einmal spreche ich gleich zwar über Lobpreis, aber eigentlich kann man das was ich erkläre zum größten Teil auch auf das Gebet anwenden – besonders den Teil mit den Gefühlen.
Der Unterschied zum Gebet ist vielleicht einfach, dass es meistens nicht wie beim Lobpreis üblich, angeleitet wird von anderen Leuten.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber der Lobpreisteil im Gottesdienst ist für mich und in unserer Gemeinde ein sehr wichtiger Teil und genauso wie man hinterher über die Predigt austauscht so tue ich das auch über den Lobpreis mit meinem Mann und mit anderen Leuten, die mir nah stehen und deren Meinung und geistliche Wahrnehmung mir wichtig sind.
Beim Lobpreis ist für mich eigentlich die zentrale Frage: Wie spürbar war Gottes Gegenwart oder auch: Wie leicht war es bei Gott anzukommen während des Anbetens? ( in welcher Form auch immer).
An manchem Tagen ist es leicht an anderen scheint es fast unmöglich sich fallen zu lassen und sich nur auf Gott zu konzentrieren…und die Frage die dann wahrscheinlich bei jedem irgendwann hochkommt ist: Woran liegt es?

(c) Lenna Heide

Eine ungesunde Form damit umzugehen wäre: Sich um die Frage zu drehen: „Wessen Schuld ist es?“ Besser wäre es wahrscheinlich sich zu fragen: Was kann ich tun, um etwas zu verändern? Was kann ich tun, um es doch noch möglich zu machen in Gottes Gegenwart durchzubrechen und es damit auch anderen leichter zu machen mit mir zu kommen.

Ich stelle fest, dass einige sehr schnell bei Schuldgefühlen ankommen und dann denken, dass mit ihnen wahrscheinlich etwas nicht in Ordnung ist. Und sobald sie sich diesen Gefühlen hingeben wenden sie sich normalerweise von Gott ab, weil sie sich nicht mehr wohl fühlen in seiner Gegenwart…so klappt der Durchbruch offensichtlich nicht.
Andere suchen den Fehler bei der Lobpreisband oder beim Lobpreisleiter selber:
Die Lieder sind falsch ausgesucht, die Übergänge ungünstig gewählt, es wird schief gesungen, der Takt stimmt nicht…und all diese Dinge tragen natürlich dazu bei, dass es leichter wird – aber ich hab auch schon Lobpreiszeiten erlebt, die voll von Gottes Gegenwart waren und die Lobpreisband hat all diese „Fehler“ gleichzeitig gemacht…und auch wenn ich ein Verfechter davon bin, dass man auf diese Dinge achten soll und sich danach ausstrecken soll darin immer besser zu werden, so kann ich doch mit Sicherheit sagen, dass es nicht diese Dinge sein werden, die am Ende den Durchbruch bringen.
Ein anderer Punkt, der auch die Lobpreisband betrifft ist die geistliche Atmosphäre, die insbesondere auch vom Lobpreisleiter mitbestimmt wird. Als Lobpreisleiter bin ich in einer priesterlichen Aufgabe tätig, das heißt ich bin deine Brücke vom Herzen des Vaters zum Herzen der Menschen – wenn diese Brücke in eine von beiden Richtung gestört ist, dann ist das in der geistlichen Atmosphäre für alle wahrnehmbar. Nicht jeder wird es benennen können, aber jeder wird es spüren. Ich als Zuhörer kann das aber nie wirklich beurteilen – das Herz kann nur Gott sehen. Wenn ich allerdings den Eindruck habe, dass es so sein könnte fange ich an für den Lobpreisleiter zu beten…meistens in Sprachen, damit der Heilige Geist das beten kann was wirklich nötig ist. Und tatsächlich hab ich dann schon manchmal erlebt, dass eine Veränderung geschieht…so kann auf jeden Fall ein Durchbruch gelingen, aber normalerweise fange ich an einer anderen Stelle an:

Kommen wir also nun dazu warum Lobpreis etwas mit Gefühlen zu tun hat.

(c) Lenna Heide

Im Lobpreis, genauso wie bei jeder anderen Art zu beten, geht es darum vor Gott zu kommen – ihm nahe zu sein und mit ihm in Beziehung zu treten. In Beziehung treten kann ich mit Gott nur da wo ich ehrlich bin (das gilt natürlich auch für Beziehungen mit Menschen), denn nur da wo ich echt bin kann Gott mich berühren – dort wo ich es nicht bin berührt er meine Maske, meine Schutzmauer, mein Schutzschild oder wie auch immer man es nennen möchte. Das ist keine Beziehung,deswegen ist Gott daran nicht interessiert. Und selbst, wenn er uns so berühren würde – so wie Menschen es manchmal unwissentlich tun – würde ich keine Verbindung spüren . Das heißt im Klartext: Wenn ich überhaupt eine Möglichkeit haben will im Lobpreis mit Gott eine Verbindung einzugehen, dann muss ich zuallererst ehrlich werden…und das hat mit meinen Gefühlen zu tun. Wie geht es mir eigentlich wirklich? Wo stehe ich grad in meinem Leben mit den Menschen um mich herum, mit mir selbst und vor allen Dingen auch mit Gott?

Manchmal steh ich im Lobpreis und spüre: Ich kann nicht durchbrechen und sofort wird mir klar welche Sache ich grad mit mir rumschleppe und nicht anschauen will. In diesem Moment muss ich dann eine Entscheidung treffen: Bin ich jetzt bereit mit das mit Jesus ehrlich anzuschauen (mit dem dazugehörigen Gefühlsausbruch) oder nicht?

Auf den Punkt gebracht lautet die Frage: „Ist es mir wichtiger mich vor einem vermeintlichen Schmerz zu schützen oder Gott zu begegnen?“  Wenn ich die Frage jetzt so nüchtern stelle wird jeder natürlich sagen: ist ja logisch, natürlich will ich lieber Gott begegnen. Aber diese Entscheidung in dem entsprechenden Moment zu treffen ist immer wieder ein bisschen wie sterben…naja, im Grunde ist es das ja auch. Ich opfere in dem Moment meinen Selbstschutz und liefere mich Gottes Gnade aus. Sobald ich aber die Entscheidung für Gott treffe kommt (so erlebe ich es)  immer der Durchbruch.
Dummerweise weiß ich aber nicht immer sofort was die Sache eigentlich ist, der ich mich nicht stellen will. Manchmal sind es so unbewusste Prozesse, dass es eine Weile dauert bis ich mir selbst auf die Spur komme. Dann ist es oft an der Zeit mit Gott zu „ringen“ – ihn zu bitten mein Herz zu durchforsten und mir zu zeigen was ich noch nicht sehen kann. Und auch das führt, wenn auch nicht ganz so schnell, immer zu einem Durchbruch.
Also ja: Gefühle und Lobpreis sind eng miteinander verbunden – aber vielleicht anders als viele denken.

(c) Lenna Heide

Ich hab mir auf jeden Fall angewöhnt immer zuerst bei mir anzufangen, wenn ich das Gefühl habe ich kann nicht durchbrechen, weil an dieser Stelle hab ich den schnellsten Zugriff, um etwas zu verändern. Wenn ich merke, dass bei mir grad alles in Ordnung ist, dann schau ich weiter und frage Gott, wie ich die Lobpreisband unterstützen kann und natürlich versuche ich der Lobpreisband auch regelmäßig Feedback zu geben.
Ich hab mal gehört, dass sich beim gemeinsamen Singen der Herzschlag aller Teilnehmer synchronisiert. Ich glaube, wenn jeder einzelne auf sein Herz acht geben würde, dann würde dieser Herzschlag immer gesünder und lauter werden und wir würden erleben wie die Erde anfängt zu beben…ich freu mich drauf.

Sich tragen lassen…

…wie auf dem Wasser. So hat sich der Lobpreis am Sonntag für mich angefühlt. Ganz entspannt und voller Vertrauen – anders gehts auch nicht – denn wenn man erstmal anfängt zu strampeln und angstvoll um sich zu schlagen und nach Hilfe zu suchen, dann geht man tatsächlich unter, obwohl man eigentlich an einem sicheren Ort ist an dem man sich tragen lassen könnte. In diesem Sinne wünsche ich euch: Frieden genau dort wo ihr seid und tiefes Vertrauen darauf, dass Gott euch tragen kann und will und wird…

(c) Lenna Heide

Die Ostergeschichte

Jedes Jahr zu Ostern such ich nach einem Weg bei Ostern anzukommen mit meinem ganzen Sein. Am bestern gelingt mir das immer durch das Malen oder einen anderen kreative Zugang (Schreiben, durch Übungen, Soaking, etc.). Dieses Jahr hab ich kurz vor Ostern angefangen Blumenkränze zu malen und mir dann gedacht: Warum nicht Ostern in Kranzform darstellen.
Ein bißchen aus dem Gedanken heraus, den ich in den letzten Tagen hatte: Ist es eigentlich wirklich wichtig Ostern zu feiern? Es ist doch so lange her – ich bin dem Gedanken nachgegangen. In dieser Zeit hab ich den Film: „Interstellar“ geschaut und was ich interessant fand war die Darstellung eines Raumes mit der Dimension Zeit. Dort konnte die Person zu jedem Augenblick zu jeden Zeitpunkt zu greifen…und so hab ich mir schon immer Ewigkeit vorgestellt bzw. Gottes Zeitlosigkeit – so dargestellt fand ich es aber noch greifbarer…und so ein Kreis/Kranz ist ja auch ein Symbol für Ewigkeit – Ostern steht für alle Zeit und ist zu jedem Zeitpunkt für uns zugänglich – und ja deswegen sollte Ostern auf jeden Fall immer wieder gefeiert werden.

(c) Lenna Heide

Einige Ideen kamen mir sofort, bei anderen musste ich nachdenken oder sogar meinen Mann um Hilfe fragen – aber genau dieses Beschäftigen und kämpfen damit hat mir sehr gut getan.
Entstanden sind gestern nurn vier Bilder – vier Kränze, die in ihrer Art etwas darstellen, was an den Tagen von Gründonnerstag bis Ostersonntag geschehen ist – aber ich hab mich für jeden Tag auch für ein Wort entschieden, das ich dazugeschrieben habe. Ein Wort, das für mich am besten ausdrückt was an diesem Tag passiert ist. Lesen kann man das Wort mit dem Zusatz: „für mich“…es macht aber auch auf Jesus bezogen Sinn..er hat all diese Dinge getan.

Angefangen hab ich mich Gründonnerstag:

(c) Lenna Heide

Dieser Tag steht für mich vor allemim Zeichen des seelischen Kampfes, den Jesus im Garten Gethsemane hatte – dort wo die Olivenbäume stehen. Deswegen war das Symbol für den Kranz recht einfach: Olivenzeweig. Als Wort hab ich: „entschieden“ gewählt, weil das für mich die größte Handlung war an diesem Tag. Er hat sich dafür entschieden seinen Willen, dem Willem seines Vaters unterzuordnen und damit hat er sich ein für alle Mal auch für mich entschieden.

(c) Lenna Heide

Karfreitag:

Das Symbol für Karfreitag auszuwählen war einfach: Natürlich die Dornenkrone – das Malen allerdings nicht. Ich weiß nicht warum, aber ich hab noch nie eine Dornenkrone gemalt, die mir gefallen hat – wenn man das überhaupt jemals so sagen kann. Vielleicht auch einfach, weil es mir fast körperlich weh tut sie zu malen – besonders die Dornen im inneren der Krone. Ausgewählt hab ich als Wort: „getragen“…weil das für mich einfach so viel ausdrückt. Er hat zum einen die Dornenkrone getragen, aber auch: das Kreuz, meine Schuld, meine Armut, meine Scham, meine Sünde, meine Krankheit und noch so viel mehr. Was er aber auch getragen hat bzw. ertragen waren die ganzen Gefühle und Schmerzen, die dazugehören. Und weil er das alles getragen hat bin ich jetzt für immer von ihm getragen.

(c) Lenna Heide

Karsamstag:

Tatsächlich hab ich überlegt, ob ich diesen Tag nicht überspringen soll, aber es hat mich nicht in Ruhe gelassen, weil ich gespürt habt: Dieser Tag ist auch wichtig, sonst hätte Gott ihn nicht eingefügt. In der Sichtbaren Welt ist folgendes passiert: Jesu Körper hat im Grab gelegen – es war Ruhe eingekehrt. In der Unsichtbaren Welt ist aber auch etwas großartiges passiert: Jesus ist in die Unterwelt gegangen und hat dort die frohe Botschaft verkündet, hat die gefangenen Befreit und den Schlüßel gleich mitgenommen. „Der Kranz“ soll den Grabstein darstellen aus dem Licht strahlt. Die Idee ist von meinem Mann. Ich hab die Idee mit dem Grabstein zwar schon gehabt – aber keine Ahnung gehabt wie ich das in „Kranzform“ malen soll. Ein wenig erinnert das Bild auch an eine Sonnenfinsternis was im Grunde ja auch passend ist. „Befreit“ schien für mich das einzig richtige Wort zu sein – er hat die Gefangenen befreit und auch mich, weil er danach ja auch sein Blut in das Allerheiligste des Himmels getragen hat und das Opfer ein für alle mal getragen, so dass ich jetzt für immer die Möglichkeit habe zum Vater zu kommen. Aber auch er wurde befreit: von seinem irdischen Körper und den damit verbundenen Beschränkungen und Schmerzen.

(c) Lenna Heide

Ostersonntag:

Der Ostersonntag war wieder einfacher. Es sollte viel grün dabei sein, wegen der Hoffnung und irgendwie hatte ich Blau auf dem Herzen – vielleicht weil es die Farbe des Himmels ist. Als Symbole hab ich den Schmetterling und das Ei gewählt – weil der Schmetterling für Auferstehung steht und das Ei für Leben. Die Kornblumen haben einfach eine persönliche Bedeutung für mich und Rosen und eine Frucht fand ich auch passend. Das Wort war natürlich ziemlich logisch, obwohl ich damit gekämpft habe, weil ich gern etwas genommen hätte, das nicht so „abgedroschen“ ist – aber an diesem Wort bin ich einfach nicht vorbeigekommen. Ich hab tatsächlich sogar nach Synomymen gesucht, aber keins gefunden, das mir gefiel…interessant fand ich dabei, dass es kein Antonym zu dem Wort gibt – also kein Gegenteil. Das ist irgendwie in mein Herz gefallen: Auferstehung kann man nicht Rückgängig machen – wer einmal Auferstanden oder Wiedergeboren ist, dem kann man das nicht wieder wegnehmen. Er ist auferstanden und er lebt für mich, damit ich das auch haben kann und mit ihm leben kann.

Hier fühl ich mich jetzt bei Ostern angekommen – ich hoffe, ich konnte dich ein bißchen mitnehmen.

 

 

 

Ein Herz aus Gold

Gestern hab ich mal wieder einen schönen, kreativen Abend mit meiner Veronika verbracht. Während sie fleißig Happy Girls angemalt hat, hab ich mich mit meinen Finetec Goldfarben ausgetobt.


Dafür hab ich einfach eine Stück schwarzen Cardstock mit der Rahmenstanze von Create a Smile zugeschnitten bzw. gestanzt und darauf das große florale Herz von Concorde & 9th embosst…mit transparentem Pulver. Die Blumen hab ich dann mit den verschiedenen Goldtönen ausgemalt. Am Ende kamen dann nur noch ein paar Glitzersteinchen und ein Spruch dazu (das „Danke“ von Create a Smile und die anderen beiden von Altenew).


Oh, vergessen – hier natürlich auch nocht eine schwarz/goldene Kordell 🙂

Ich glaube die Blumen sollen Rosen sein, aber durch die Farbe wirken sie auch ein bißchen wie Narzissen – wobei man auf den Fotos den metallischen schimmer nicht erkennen kann.


Also ich muss sagen, eigentlich ist so eine Farbkombi gar nicht so meins…aber es macht einfach so viel Spaß mit diesen Farben zu malen…mal schauen was ich noch anmalen kann 🙂

Eine erste Hochzeitskarte…

…für dieses Jahr…aber es werden wohl noch so einige folgen, denn in diesem Jahr wird in meinem Bekanntenkreis wie verrückt geheiratet 🙂 Diesmal hab ich mich für eine etwas verspieltere Karte entschieden, weil die Braut auch noch recht jung war…passt ja nicht bei jedem Brautpaar.


Das Pärchen und der Schriftzug sind von Love Cynthia. Das Herz von Neat and Tangled…die Rahmen Stanze natürlich wieder von Gina Marie Designs…das ist die größere Stanze zu der Stanze von der Osterkarte, die ich euch beim letzten Mal gezeigt hatte. Den Schriftzug hab ich mit einem Ombre Stempelkissen gemacht…das gefällt mir besser als erwartet. Ich hab mir erstmal ein ganz günstiges gekauft für 1 EUR, einfach mal um zu testen ob man damit gute Ergebnisse erzielen kann und ich muss sagen ich bin überrascht wie gut das klappt sogar mit diesem Stempelkissen.
Innen in die Karte hab ich auch noch einen Stempel gedrückt…eigentlich wollte ich ihn erst vorne drauf machen, aber das hat irgendwie nicht gepasst:


Das ist ein Stempel von Sweet Stamp Shop – weiß nicht, ob es den jetzt noch gibt – weil ich mir den noch aus der Clearance Abteilung geholt hab zum halben Preis…ich mochte den Spruch nämlich schon lange, hab aber gedacht, es lohnt sich nicht so einen Schriftzug zu kaufen, wenn man ihn dann eh nur ein paar Mal benutzt…aber zum halben Preis :).
Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag und falls ihr dieses Jahr auch auf vielen Hochzeiten tanzen werdet: Viel Spaß dabei 😉

Schnelle Osterkarte

Heute gibts noch schnell eine Osterkarte…normalerweise schaff ich es immer nicht, aber dieses Jahr wollte ich zumindest diese eine noch verschicken…also hab ich mich mal diszipliniert 🙂 und herausgekommen ist diese Karte:


Dem Rahmen hab ih mit einer Stanze von Gina Marie gemacht…ein Online Laden, der richtig schöne und ausgefallene Stanzen anbietet zu einem guten Preis – sogar obwohl man das Porto aus den USA zahlen muss. Und der Versand klappt tatsächlich auch richtig schnell (1 Woche). Kann ich nur empfehlen, ich hab den Laden auch nur durch Zufall auf einem anderen Blog entdeckt (https://scrapbook-outlet-gina-marie-designs.myshopify.com/). Die Stempel sind aus dem Creative-Depot und mit grauer Archivtinte von Stampin Up gestempelt. Und die Blumen hab ich einfach aus einem Designerpapier von Alexandra Renke ausgeschnitten und aufgeklebt…Kinderleicht, aber mir gefällt 😀

Ich will ein Esel sein.

Seit einiger Zeit bewegt mich der Esel…erst hab ich gedacht, es liegt nur daran, dass bald wieder Palmsonntag ist und ich mich gern an den Friedefürsten erinnere, der auf einem Esel eingezogen ist…aber dann hab ich gedacht: Eigentlich sehen Esel auch ganz süß aus: Warum versuch ich nicht mal einen zu malen. Gesagt getan:

(c) Lenna Heide

Und während ich so gemalt habe sind mir viele, viele Dinge durch den Kopf gegangen. Ich hab mich erinnert an welchen Stellen in der Bibel ein Esel vorkommt, wie Esel so beschrieben werden und wofür sie stehen. Und plötzlich hab ich gedacht: Ich wäre wirklich gerne wie ein Esel. Erst einmal weil sie ein Symbol für Frieden sind. In der Antike war es so, dass ein König der auf einem Esel geritten kam, in Frieden kam, weil man mit einem Esel nicht in den Krieg ziehen kann – dafür ist er nicht geeignet. Er ist zu langsam und wahrscheinlich auch zu eigensinnig. Ein Esel macht auch nicht einfach alles mit, selbst wenn man ihn mit Gewalt dazu bewegen will. In der Bibel gibt es ja auch die Geschichte von Bileam der ärgerlich auf seinen Esel war, weil dieser nicht vorwärts gehen wollte – bis dieser plötzlich anfing zu sprechen und ihm erklärt hat, dass er nicht weitergehen kann, weil vor ihm ein Engel stünde.
Ich möchte wie so ein Esel sein: Jemand der Dinge sieht, die für viele unsichtbar sind, der große Ohren hat zum hören, aber nur redet, wenn Gott es erlaubt. Ich möchte, dass der Friedefürst auf mir Platz nehmen kann und mich führt wohin auch immer er hinwill und überall wo wir hinkommen soll man schon von weitem sehen, dass Frieden kommt . Und dabei will ich nie vergessen, dass meine einzige Aufgabe ist, ganz nah bei ihm zu sein und seine Gegenwart an jeden Ort zu bringen…und wenn die Leute mir zujubeln und feiern, weil ich komme – dann soll mein Blick nach oben gehen und mein Herz sich nur an dieser einen Sache freuen: Er ist mit mir.