Neuer Liebling: Kichererbsensalat

Ich glaube schon seit ich klein bin wollte ich immer mal Kichererbsen probieren…vielleicht weil ich oft so genannt worden bin :). Auf jeden Fall hab ich letztens beim einkaufen eine Dose Kichererbsen entdeckt und gedacht: Ach was solls probieren wir die jetzt endlich mal. Zuhause wusste ich dann nicht so recht was ich damit machen soll und hab das Internet durchforstet und festgestellt, dass man anscheinend gut Salat daraus machen kann. Ich hab mir dann ein Rezept rausgesucht und festgestellt, da fehlt mir noch was: Also hab ich hinzugefügt und verändert bis es mir gefallen hat und herausgekommen ist:

Kichererbsensalat á la Lenna
(für 3-4 Personen)

1 Dose (ca. 400g) Kichererbsen
2-3 Stangen Lauchzwiebel (oder eine Gemüsezwiebel)
500 g Tomaten (am besten Cocktailstrauchtomaten)
1 Avocado
1 Pk eingelegte Weichkäsewürfel aus dem Lidl (pikant)
2-3 TL gefrorene Petersilie
1-2 TL gemahlenen Kümmel
1 Limette
ca. 2 EL weiße Balsamico-creme
ca. 3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Kichererbsen abgießen und abspülen und dann in eine erhitzte Pfanne mit 1-2 EL Olivenöl (auf Stufe 5 ungefähr) geben und gut verteilen. Nach ca. 4 min mit Salz und Pfeffer und 1-2 TL gemahlenem Kümmel würzen gut durchrühren  und nochmal ca. 4 min erhitzen, dann in die Salatschüssel geben. Avocado, Zwiebeln, Tomaten klein schneiden hinzufügen und Weichkäsewürfel und Petersilie dazu geben. Dann die Limette aufschneiden und den Saft in die Schüssel pressen und die Balsamico Creme und Olivenöl hinzufügen – zum Schluss nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. (Nicht erschrecken, die Kichererbsen schlucken viel Salz).

Jetzt kann ich nur noch sagen: einfach ausprobieren und gerne auch rumprobieren bis ihr euren Lieblingssalat zusammengestellt habt und dann guten Appettit. 🙂

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Gefühle

Heute soll es nicht grundsätzlich um Gefühle gehen, sondern um einen Spruch, den ich letztens auf Facebook gesehen habe. Ich übersetzt mal frei aus dem englischen:

„Wut wird deine Probleme nicht leichter machen.
Tränen werden dir nicht zurückbringen was verloren ist.
Aber ein Lächeln und Dankbarkeit werden dich stärker machen.“

Gepostet wurde das mit dem Zusatz: „Bleib stark.“
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Diese Aussage hat mich auf so vielen Ebenen verwirrt, empört und traurig gemacht – obwohl der Schreiber wohl auf ein Lächeln gehofft hatte.
Um es mal Schritt für Schritt durchzugehen: „Wut wird meine Probleme nicht leichter machen“…richtig, aber wenn ich trotz Wut lächele wird’s nur noch schlimmer.

(c) Peter Hebgen / pixelio.de

Ehrlich gesagt hab ich in den letzten Jahren festgestellt, dass Wut – wenn sie richtig eingesetzt wird – ein sehr hilfreiches Mittel ist, um Grenzüberschreitungen zu erkennen und auch die Energie zu haben dagegen vorzugehen. Ich hab Wut zulassen erst wieder lernen müssen, weil es mir wie auch vielen anderen Menschen aberzogen worden ist…mit genau solchen Aussagen wie oben zitiert. Wir bringen Kindern leider nicht bei Wut zu verstehen und konstruktiv zu nutzen sondern sie zu unterdrücken – weil es doch so anstrengend und unangenehm ist…und am Ende wundert man sich, dass Kinder mit Fremden mitgehen oder sich nicht wehren, wenn ihre Grenzen überschritten werden – aber wir haben ihnen doch gesagt, sie sollen lieber lächeln. Ich rede nicht davon Wutausbrüche zu haben und andere mit meinem cholerischen Verhalten zu kontrollieren, sondern davon, dass Wut, wenn sie gesund eingesetzt wird dafür da ist mich und andere zu schützen. Ich hab in den letzten Jahren viele erwachsene Menschen begleitet, die sich in ihrem Heilungsprozess dieses Gefühl mühsam wieder zurückerobern mussten.

Kommen wir zum zweiten Satz:“ Tränen werden dir nicht zurückbringen was verloren ist.“
Dieser Satz macht mich immer noch sprachlos – meines Erachtens suggeriert er doch, dass Trauer unnütz ist. Und es gefällt mir auch nicht, dass Tränen nur mit Trauer verbunden werden. Auch weinen musste ich in den letzten Jahren lernen, bzw. es zulassen können auch vor anderen Menschen. Weinen reinigt das Herz meiner Meinung nach und hält es weich. Vor allen Dingen sind Tränen nicht unbedingt ein Zeichen von Trauer sondern von tief empfunden Emotionen – das kann auch mal Wut, Rührung oder Lachen sein. Tränen sind wirklich wertvoll für mich geworden und das Weinen erlaubt ist und gut ist, ist eigentlich meistens eine der ersten Lektionen, die Ratsuchende bei mir lernen dürfen, denn so ziemlich jeder Mensch entschuldigt sich wenn ihm die Tränen kommen – sogar wenn sie die schlimmsten und traurigsten Dinge erzählen.

(c) Linda Dahrmann / pixelio.de

Es macht mich wirklich traurig und nachdenklich, dass wir denken, dass wir uns schämen sollten, wenn wir Schmerz und Trauer empfinden  und das auch noch zeigen– meines Erachtens sollte es eher anders herum sein. Tränen bringen mir vielleicht nicht den Gegenstand, die Jahre oder die Person zurück, die ich verloren habe, aber sie bringen mir eine Herzensoffenheit zurück wo vielleicht schon viele Türen zu waren, sie bringen mir die Fähigkeit zu fühlen zurück wo ich vielleicht schon viele Jahre versteinert und erkaltet war und sicherlich noch vieles, vieles mehr. Und auch hier will ich nochmal sagen: Ich rede nicht von Tränen die aus Selbstmitleid geweint werden oder die geweint werden, um andere zu manipulieren sondern über Tränen die echte, tiefe Gefühle begleiten.

(c) S. Hofschaeger / pixelio.de

Kommen wir zum letzten Teil: „Aber ein Lächeln und Dankbarkeit werden dich stärker machen.“
Ich hoffe, ihr könnt mich innerlich stöhnen hören. Jedes Gefühl wird mich stärker machen, nämlich in meiner Emotionalen Fähigkeit. Aber was mich am meisten an dieser Aussage stört ist das implizieren, dass Gefühle wie Wut und Traurigkeit gleichzusetzen sind mit Schwäche…und zum anderen, dass es aus Stärke ankommt. Wie schon gesagt Ich halte es für eine Stärke alle Gefühle wahrnehmen und gesund ausleben zu können, aber ich halte es auch für eine Stärke einfach mal Schwach sein zu können – auch wenn das im ersten Moment paradox klingt. Natürlich halte ich Dankbarkeit für etwas Gutes und ein ehrliches Lächeln mag ich natürlich auch, aber jedes Gefühl zur rechten Zeit und ohne Angst, das ist die Stärke, nach der ich mich ausstrecke und die ich auch in meinem Umfeld fördern möchte. Das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Task for Two – Panda – Freebie Tipp

Die neue Task for Two Challenge ist mal ganz anders. Es gibt zwei neue Panda Freebies von Birka, die ihr euch auf der Seite herunterladen könnt und dann soll damit eine Karte gestaltet werden. Da das Thema der Pandas „Einschulung“ ist hab ich mich etwas schwer getan – denn wir haben dieses Jahr nicht wirklich Jemanden der Eingeschult wird in unserer Familie…obwohl auch bei uns die Sommerferien noch nicht zu Ende sind. Ich hab mir dann überlegt den einen Panda einfach umzuinterpretieren und hab eine Geburtstagskarte draus gemacht:


Im Grunde wollte ich die Gelegenheit auch einfach noch nutzen, um die Lichterketten Stanze zu testen…die gefällt mir ganz gut – nur die Lampen sind schon echt groß…das ist die kleinste Variante – es gibt noch zwei größere. Was den Panda und seine Tafel betrifft – da ist irgendwie alles schief gegangen was schief gehen konnte. Erst hat der Spruch den ich drauf machen wollte nicht drauf gepasst. Der zweit den ich ausgesucht habe ist im Chaos meines Basteltisches verloren gegangen…nach einer Stunde suchen hab ich dann aufgegeben…er ist immer noch weg…und hab einen anderen drauf gemacht. Den hab ich natürlich erst einmal falsch herum draufgestempelt und das erst bemerkt als das Pulver schon drauf war….alles wieder abgeschabt und versucht die Obberfläche wieder sauber zu bekommen. Neuer Versuch: Natürlich alles etwas verschmiert wegen dem Abdruck davor…mit einem kleinen Pinsel versucht zu retten was noch zu retten ist…
Was soll ich sagen: Auch wenn ich am Ende gar nicht zufrieden bin – die Karte hat mich zuviel gekostet als das sie jetzt in der Mülltonne landet 🙂

Was mich aus dem Frust herausgerettet hat war Birkas Tipp, dass es noch mehr Freebies auf der Seite gibt…und die sind toll! Ich hab mir gleich mal 2 DinA4 Seiten ausgedruckt und gemalt und gemalt.


Jetzt hab ich einen ganzen Haufen Motive, die ich in nächster Zeit verwenden werde. Besonders toll finde ich, dass sie auch Tiere dabei hat, die man nicht so oft als Stempel sieht (ein Wombat und ein Faultier).

Eine Babykarte hab ich grad mal gemacht:


Und das Beste hab ich euch noch gar nicht verraten: Man kann diesmal sogar ein Stempelset gewinnen – bzw 2 Leute können eins gewinnen…ich hab mich ja in die Eisbären verliebt ❤
Also ich würd mal sagen: Ran an den Drucker und mitgemacht.

Create a smile is back

Heute nur ganz schnell eine Karte, die ich für die Welcome back – Party von Create a Smile gebastelt habe. Die haben zur Zeit eine Aktion laufen bei der man jeden Tag einen 10 EUR Gutschein gewinnen kann. Die Aufgabe ist sich von diesem Moodboard inspirieren zu lassen:

und natürlich Stempel von Create a Smile zu verwenden. Die Karte dann einfach bei Instagram mit #createasmileisback verlinken.


Ich muss zugeben neben Einhörnern haben es mir in letzter Zeit auch die schwimmenden Einhörnern (auch Narwal genannt :)) angetan. Am 18.08. gibt es übrigens nach über einem halben Jahr wieder eine neue Release von Create a Smile…wer neugierig ist kann sie sich schon auf Christines Blog anschauen.

Verwendetet Materialien:
Stempel: Create a Smile: Weil du toll bist und Underwater love
Stanzen: Create a Smile: Lovely Tags M
Enamel Dots bzw Tropfen: Create a Smile
Designerpapier (Holzoptik): Quality Papers
Aquarell Farben: Daler Rowney (Tuben)
Stempelfarbe: Memento tuxedo black

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Tiefsinnigkeit

Ich dachte mir heute: Warum teil ich in Zukunft nicht mal jeden Freitag meine Meinung mit der Welt…vielleicht interessiert‘s ja Jemanden.

Heute würd ich gern mal meine Meinung zu folgender weit verbreiteter Annahme machen:

„Jemand der viel denkt, liest oder grübelt ist tiefsinnig oder tiefgründig.“
(ich verwende im laufenden Text einfach nur das Wort „tiefsinnig“, aber es kann meiner Meinung nach genauso durch tiefgründig ersetzt werden)

Ich halte das für eine irreführende Pauschalisierung und auch für die falschen Merkmale um Tiefsinnigkeit zu entdecken. Tatsächlich ist es ja so, dass bei manchen Menschen mit längerem Nachdenken eher das Gegenteil passiert. Es kommt doch drauf an wovon das Nachdenken motiviert ist. Meiner Erfahrung nach sind es oft Sorgen oder eine gewisse Form von Menschenfurcht, die dann eher dazu führt dass Menschen gehemmt sind und sich so sehr mit ihrer Wirkung auf andere Menschen beschäftigen, dass sie gar nicht dazu kommen tiefsinnig zu werden.

Ich denke, das Tiefsinnigkeit weniger mit der Menge der Gedanken zu tun hat – es ist eher eine Betrachtungsweise oder Herangehensweise an das Leben. Es hat damit zu tun anders denken zu können: Denkmuster zu erkennen und ablegen oder durchbrechen zu können und mit der Fähigkeit hinter das Sichtbare zu blicken – Dinge auch analytisch zu hinterfragen und die Wurzel des Ganzen zu entdecken. Aber der wichtigste Aspekt von Tiefsinnigkeit ist meines Erachtens ehrliche Eigenreflektion. Und auch hier meine ich nicht ein ständiges grübeln und kreisen um mich selbst, sondern die Freiheit sich selbst mal im Licht der Wahrheit zu betrachten. Und natürlich gehört für mich in diesem Fall auch die Bereitschaft sich vor Gott zu offenbaren dazu. Nicht nur vor ihm ehrlich zu werden sondern auch den ehrlichen Wunsch zu haben sich von ihm zeigen zu lassen wie es um mich steht – ganz ohne Angst…und wenn das noch nicht geht dann halt trotz Angst.

(c) Gabriela Neumeier / pixelio.de

Jemand der tiefsinnig ist wird in der Regel alle Dinge regelmäßig hinterfragen, nicht aus dem Wunsch zu kritisieren sondern, um zu sehen, ob etwas zum guten verändert werden kann – und deswegen wird es für so einen Menschen auch in Ordnung sein selbst hinterfragt zu werden.
Zum Gesamtpaket gehört für mich auch Geduld. – sich Zeit zu nehmen Dinge länger als gewöhnlich zu betrachten und Lebensrätseln nachzugehen – sie nicht wegzuschieben, resegniert aufzugeben oder die schnelle Lösung zu wählen, sondern auch mal eine ganze Zeit auf eine Lösung warten zu können.

Ich stelle fest, dass tiefsinnige Menschen meistens gar nicht merken, dass sie es sind, denn sie tun und denken die Dinge nicht um gesehen oder gehört zu werden sondern weil sie verstehen wollen. Viele von ihnen sind fröhlicher und besser gelaunt als man denkt, denn weil das Wort „tief“ in tiefsinnig steckt verbinden viele damit eine Art Schwere oder Melancholie. Vielleicht auch eher eine Art Eigenbrötler. Auch das Sprichwort: Stille Wasser sind tief – wird einfach umgedreht und dann meint man: Wer nicht immer still ist, kann nicht tief sein. Ich denke bei tiefsinningen Menschen eher an Worte wie: (innerlich) reich und vielseitig. Auf jeden Fall sind sie sehr interessante Gesprächspartner und  bei Freunden sind sie ehrlich gesagt immer meine erste Wahl – aus vielen Gründen, aber der wichtigste ist wahrscheinlich: Das man mit ihnen sehr leicht eine ehrliche und bereichernde Beziehung führen kann.

Das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Schlichtes Kartenset für alle Fälle

Nach den vielen eher süßen Karten war mir mal nach etwas anderem. Deswegen hab cih mal ein paar Stanzen auf den Tisch gepackt, die schon eine ganze Weile darauf warten ausprobiert zu werden. Die meisten davon vom Creativ-Depot, die haben vor ein paar Wochen eine ganz tolle neue Kollektion herausgebracht und auch wenn einiges davon zur Zeit ausverkauft ist…ich hab gehört Ende August ist alles wieder da. Nun aber zu meinen Karten – diese vier hab ich für ein Geschenkset fertig gemacht:

 

 

 


Ich hab die Karten absichtlich nicht mit irgendwelchen Grüßen versehen, damit man sich frei auswählen kann zu welcher Gelegenheit man sie verschenken will. Der Spruch kann ja dann ggf. auch nachträglich hinzugefügt werden, wenn gewünscht. Ich muss sagen ich musste mich ganz schön umgewöhnen und mich erst an soviel freie Fläche gewöhnen, aber am Ende mag ich es doch.

Hier ist noch die Verpackung zu dem Set:


Hier nochmal etwas näher:


Die wichtigsten Materialien liste ich euch am Ende auf…ich dachte ich versuch mal eine neue Methode und zu Abschluss noch eine Karte, die nicht zum Set gehört, die ich aber bisher vergessen habe zu zeigen – die passt vom Stil her auf jeden Fall zu diesem Set 🙂


Stanzen: Leuchturm, Segelboot und Muschel von Creative Depot, 3 Federn von Simply Graphic, Wellenquadrat von Gina Marie, Aufleger mit Streifen und Kreis von Avery Elle, Fähnchenstanze von Stampin Up

Stempel: Kreis von Creative Depot, Spruch von Stampin Up

Kartenrohlinge von Umschläge von VBS

Task for Two Challenge #82

…aber zuerst einmal die Challenge #81…die hab ich nämlich gewonnen…na sowas 🙂 Falls ihr euch nicht erinnert…es war die Einhornkarte mit dem süßen Einhorn von Sweet Stamp Shop.


Nun aber zu der neuen Challenge…die Vorgabe ist, dass man Wasserfarben verwenden soll und dazu gibt es noch diesen Sketch:


Um den Peek-A-Boo Effekt zu erzielen hab ich eine Stanze von Die-Namics verwendet.
Ich hab gleich mal zwei Karten gemacht und auf beiden etwas mit Aquarellfarben gemalt und die Farbe dann mit einem Strohhalm verpustet…oder wie auch immer man das nennen mag 😀
Eingereicht wird aber nur die Pinguin Karte…weil die zweite irgendwie nicht ganz „rund“ ist für meinen Geschmack. Hier also mein Beitrag für die Challenge:


Die Stempel sind, bis auf den Spruch, aus einem Set von My Favorite Things und der Spruch ist von Create a Smile.

Für die zweite Karte hab ich das neue Meerjungfrauen Set von Sweet Stamp Shop verwendet und die Text-Stempel sind wieder von Create a Smile:


Das wars dann auch schon für heute…schönes Wochenende noch.