Tombow Station für Faule :)

Also ich denke jeder der mit Flüssigkleber arbeitet (auch wenn nur ab und zu) kennt das Problem, des nichts herausbekommens, schüttelns, dann zu viel herauskommens, usw. Ähnlich wie bei einer Ketchupflasche 🙂 In vielen Videos hab ich dann immer den Tipp gesehen die Flasche über Kopf zu stellen. Da ich den Tombowkleber verwende ist das aufgrund der Flaschenform nur mit Hilfe möglich. Also hab ich es schon mit Gläsern, mit anlehnen an meine Körbe, etc. versucht, aber nichts ist so wirklich befriedigend, denn spätestens beim basteln selber liegt der Kleber wieder auf dem Tisch und nach einer Weile gibt es Probleme.


Heute Morgen hab ich diesen Artikel gelesen über eine Tombos Station – damit ist eine selbstgemachte Box gemeint in die man den Kleber oder auch bis zu drei Kleberflaschen über Kopf lagern kann. Da ich sowieso immer nur eine Flasche verwende (also nicht mehrere Flaschen gleichzeitig öffne) war mir klar das ich nur eine Single-Tombow-Station brauche…und nach kurzem Überlegen hatte ich sogar eine Idee, wie ich es mir ganz, ganz einfach machen kann.
Mir ist eingefallen, dass ich noch die Stampin Up Mini-Boxen habe – kurzerhand hab ich eine rausgeholt auf dem Deckel mittig ein Kreuz aufgemalt:

…und dann mit der 1 1/4 inch Kreisstanze von Stampin Up ein Loch gestanzt.
Dann noch ein paar Stempel von Mama Elephant aufgestempelt und angemalt (mit Prismacolor Stiften)

und fertig ist meine Tombow Station:

Das Ganze hat keine halbe Stunde gedauert…ich bin sehr zufrieden 😀

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Lange überfällig – Bettwäsche färben

Ich weiß nicht, ob sich vielleicht einige von euch noch daran erinnern…aber ich hab vor ca. 2 Jahren zum Geburtstag einen „Adventskalender“ mit Bastelanleitungen bekommen. Meine Aufgabe war dann alle 2 Wochen eine Kiste zu öffnen und das Bastelprojekt auszuführen. Ich hab hier ja von meinen Erfahrungen, Misserfolgen und Ergebnissen berichtet…allerdings eine Kiste stand bis vor kurzem noch in meinem Bastelzimmer und hat mich alle paar Wochen mal wieder verhöhnt. In der Kiste war eine Bastelanleitung zum Färben von Bettwäsche mit allem was nötig ist sogar mit unifarbener Bettwäsche. Und ich fand das eine tolle Idee, aber irgendwie saßen mir meine Batikerfahrungen aus der Teeny-Zeit noch in den Knochen und ich hab das immer wieder vor mir hergeschoben. In den letzten Wochen hab ich aber einfach mal alle meine Bettwäsche weggeschmissen und absichtlich nur ein neues Set gekauft…mich also selbst gezwungen dieses Projekt endlich durchzuziehen. Und es war zwar anstrengend aber gar nicht so schlimm wie ich dachte – ich hatte nämlich ehrlich gesagt befürchtet ich würde überall eine unheimliche sauerei mit der Farbe hinterlassen, aber ich bin tatsächlich ganz ohn Unfällle und Flecken ausgekommen diesmal – Yay.
Aber jetzt endlich mal ein bißchen was zum basteln:

Zuerst einmal hab ich die Betwäsche gefaltet und die einzelnen Faltungen gebügelt. In dem Video, das ich am Ende verlinken werde ist eine bestimmte Faltmethode vorgeführt, die hab hab ich aber nicht hinbekommen, auf jeden Fall nicht so, dass es am Ende bündig abschließt, also hab ich mich entschlossen es anders zu falten – einfach in Streifen:


Die Kissen und Deckenbezüge waren dann am Ende solche Päckchen, die ich dann noch mit Gummis ein wenig fixiert habe.

Lilli hatte mir zwei Farben ins Paket gelegt – einen Blauton und Smaragdgrün. Irgendwie fand ich das Grün passender zu unserem Schlafzimmer also hab ich mich dafür entschieden. Hier sind die Materialien, die ich dafür gebraucht habe:


Ganz wichtig auch die Handschuhe, ansonsten hat man tagelang farbige Hände…wie Lilli mir aus Erfahrung berichtet hat 🙂 Angerührt wird das Farbpulver mit dem Salz und heißem Wasser. Ich hab dafür einen Eimer genommen und dann festgestellt, dass ich die Päckchen nur auf der kurzen Seite eintunken kann, weil die lange Seite nicht in den Eimer gepasst hat…aber fand ich dann auch nicht so schlimm. Nach dem Färben wird alles wieder ausgespült und dann in der Waschmaschine gewaschen.

Als die Bettwäsche dann raus war sah das Muster so aus:

Wie man erkennen kann ist die Farbe sehr hell geworden. Es sieht eher mintgrün aus. Ich denke, dass liegt einfach daran, dass ich die Bettwäsche nicht lange genug in die Farbe gehalten habe, aber ehrlich gesagt mag ich es so sogar noch lieber. Es wird sich aber vielleicht etwas schneller auswaschen. Auf jeden Fall bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebenis und die Bettwäsche ist auf jeden Fall benutzenswert 😀 – meinem Mann gefällts auch.
Ich hab jetzt zwar mit ganz neuer Bettwäsche gemacht, aber ich denke diese Technik ist sicher auch eine Idee für alte verwaschene Bettwäsche um neune Pepp hineinzubringen. Hier noch das versprochene Video mit der gesamten Anleitung. Ich kann nur sagen, traut euch, es braucht zwar ca. 2 Std. mit dem ganzen Falten und so, aber es ist gar nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Und noch als kleiner Tipp – als Unterlage zum Schutz hab ich einfach einen großen grauen Müllbeutel ausgebreitet, das ging super.

Wo ich gerade bin…und ein paar Minikarten

Also ehrlich gesagt bin ich gerade Zuhause..also nicht im Urlaub oder so, aber  tatsächlich viel Unterweg. Im Januar jagte ein Termin den anderen, das war so gar nicht nach meinem Geschmack, aber manchmal muss man da halt durch.
Was mich aber eigentlich vom Blog schreiben abgehalten hat war, dass ich ich jede freie Minute damit verbracht habe auszuräumen, umzuräumen, Dinge zu verkaufen, zu verschenken oder zu spenden…ich hab ja schon in den Artikeln vorher kurz angedeutet, dass ich mich gerade mit Minimalismus auseinandersetze und es beschäftigt mich jetzt erstmal ganz intensiv. ABER es ist so gut wie geschafft – ich bin mittlerweile durch so ziemllich jede Schublade, Kiste, jeden Schrank usw. durch…es fehlen nur noch ein paar Ordner, die durchgeschaut werden müssen. Und ich hoffe, das dann wieder Ruhe einkehrt…eigentlich hoffe ich sogar, dass jetzt noch mehr Ruhe einkehrt. Einiges hat mich echt herausgefordert…z.B. das verschenken meiner New Kids On The Block Schallplatten – aber am Ende tut es doch gut :).
Zum basteln bin ich so gut wie gar nicht gekommen – aber ein paar Minikarten hab ich in der letzten Woche geschafft und noch ein größeres Projekt von dem ich demnächst noch berichten werde… Ich komme auf jeden Fall so langsam wieder im normalen Leben an 🙂
Hier also die zwei kleinen Schätzchen…die tatsächlich auch für zwei kleine Schätzchen gebastelt worden sind 😀


Diese Waschbären von Sugar Pea Designs sind so süß, aber ich hatte echt Probleme beim ausmalen…das braucht schon etwas Übung und ein Exemplar hab ich auch im Frust zerissen…wupps.


Dieses Mädchen ist aus einem Stepelset von Gina Marie und beim anmalen hab ich festgestellt, dass sie dem Geburtstagskind auch irgendwie ähnlich sieht…witzig.
Die Sprüche sind übrigens beide von Danni Peuß.

Neue Bilder und Gedanken zum Jahresanfang

Ich hab in den letzten Tagen endlich mal wieder die Malsachen rausgeholt. Da ich mich immer noch mit dem Thema Minimalismus beschäftige bin ich ständig am ausräumen, wegräumen, wegschmeißen, verschenken, verkaufen, etc. So dass erst Mal weniger Zeit ist, obwohl das Endziehl ja, mehr Zeit ist. Mehr Zeit, weil weniger zu putzen und zu versorgen ist, mehr Zeit, weil man sich über weniger Gedanken machen muss, mehr Zeit, weil man weniger Geld ausgibt und deshalb nicht immer mehr arbeiten muss oder sich Wege zum Geld verdienen überlegen muss. Nun ja, bis dahin ist es noch ein Weg, aber bis jetzt macht der Weg echt Spaß (bis auf ein wenig Trennungsschmerz :)). Das erste Bild das ich dieses Jahr gemalt habe ist dieses:

(c) Lenna Heide

Ich hab hier einen inneren Eindruck gemalt – vom Gefühl her könnte ich es am besten so ausdrücken: Sich an Gottes Verheißungen festhalten und dadurch in einen Durchbruch fliegen. Es hat für mich viel von Ruhe und Leichtigkeit. Dazu passt auch der Bibelvers, den ich für dieses Jahr auf dem Herzen habe aus Jesaja 30,15 (in meinen Worten):

Umkehr und Ruhe werden euch retten. Stille und Vertrauen werden euch Kraft verleihen…

…und da wären wir auch schon beim zweiten Bild:

(c) Lenna Heide

Es ist nämlich so, dass Gott sich mir in letzter Zeit eher als Bär zeigt und nicht als Löwe, Adler oder Taube wie früher oft. Diese Begegnung mit dem Bär hat für mich etwas sehr kraftvolles. Zu erleben wie jemand der eine unglaubliche Stärke hat sich aber entscheidet sie nicht gegen mich sondern für mich einzusetzen ist sehr beruhigend. Ganz besonders im Chaos des Alltags mag ich mich daran erinnern.
Mein Wort für das Jahr 2018 wird wohl das Loslassen sein – sowohl von materiellen Dingen als auch von seelischen…ich glaube das wird ein Jahr voller Freiheit, Gelassenheit und Zufriedenheit…ich freu mich drauf.

Winterliche Geburtstagskarten

Erst einmal: Frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr hatet alle einen guten Start ins Jahr 2018. Ab heute sind Mann und Kind wieder unterwegs und ich dachte, es ist ein guter Zeitpunkt mich mal wieder hier zu melden und euch mal ein paar wenige Karten zu zeigen in die in den letzten Wochen doch noch entstanden sind:

Zum Jahresende hab ich noch ein paar etwas andere Karten ausprobiert. Zur Zeit sind ja Stempel mit etwas nerdy Motiven in…bzw. Tiere mit winterlichen Accesoires…ich weiß nicht, vielleicht gibt es dafür ja auch schon einen Fachbegriff, der ist mir aber bisher nicht bewußt. Entstanden ist eine winterliche Karte für einen Mann, die ich mit einem Holzstempel gestaltet habe, den ich zum Geburtstag bekommen habe (danke Claudi :)):


Der Spruch ist von Alexandra Renke und ansonsten hab ich nur noch etwas Washitape und Enamel Dots verwendet und ein paar Punkte in weiß und schwarz aufgemalt.

Die zweite Karte hab ich mit einem Fuchs vom Creative Depot gestaltet, der schon eine längere Zeit auf seinen Einsatz wartet:


Angemalt hab ich ihn mit Polychromos Stiften und der Spruch ist aus einem Set von My Favorite Things (Geek is Chic).

Letzte Weihnachtskarten

Ich muss ehrlich zugeben, was Weihnachtskarten betrifft bin ich dieses Jahr nicht wirklich rein gekommen. Irgendwie hat nichts geklappt wie es sollte und so richtig zufrieden war ich auch mit keiner Karte. Nichstdestotroz zeig ich euch noch meine letzten und hoffe, es tröstet euch falls es euch genauso ging wie mir.


Irgenwie gefiel mir das Eichhörnchen als einfacher Abdruck nicht so gut, deswegen hab ich Nase und Augen nochmal mit einem schwarzen Stift nachgemalt und finde, dass es so wesentlich besser aussieht. Der Stempel ist übrigens von Charlie und Paulchen.


Auf dieser Karte hab ich mit Stempen von Creative Depot gearbeitet, der Spruchstempel auf der ersten Karte ist übrigens auch von dehnen. Die großen Buchstaben hab ich nochmal mit einem weißen Polychromos Stift ausgemalt, ich fand, dass sie so etwas klarer hervortreten.


Hier hab ich mich mal an einem anderen Format versucht…das ist überhaupt nicht mein Ding. Die Motivstempel sind von Mama Elephant und der Spruch von Inkystamps.

 

Oh ja, das anmalen des Fuchsmotivs hat wieder Spaß gemacht – der ist übrigens von Neat and Tangled. Der Spruch ist wieder aus dem Freebie-Bogen von Dina. 

Als letztes noch eine Minikarte mt eienm Ornamentstempel von Create a Smile:

Eine etwas andere Geschenkidee

Heute hab ich mal einen kleinen Gedankenanstoß bzw. einen Erfahrungsbericht, der euch vielleicht inspiriert. In den letzten Wochen hab ich auf dem Blog meiner Freundin Claudia immer wieder darüber gelesen wie sie angefangen hat ihr Zuhause zu „entrümpeln“ und nach welcher Methode sie das gemacht hat. Beim Lesen hab ich immer wieder gedacht: „Nein!! Du darfst dich jetzt damit nicht beschäftigen! Wenn du erst damit anfängst, dann fängst du an in allen Ecken und Schubladen auszuräumen und dann muss man das ja auch noch irgendwohin bringen und und und…natürlich auch noch der kleine Gedanke: Ich will gar nicht darüber nachdenken wovon ich mich vielleicht trennen sollte…wenn ich ehrlich bin.
Aber irgendwie war ich dann doch mit dem Thema beschäftigt und hab mir allen Warnsignalen zum trotz auch noch eine Doku über Minimalismus angeschaut. Hahaha , war ja klar was danach passiert.
Ich fange an auszuräumen und weg zu tun. Einerseits hatte ich so einen starken Drang dazu, das ich fast an nichts anderes mehr denken konnte, andererseits saß ich dann eine ganze Zeit vor Dingen und war völlig überfordert: Denn es waren Dinge, die ich noch gut finde, die mir vielleicht auch jemand den ich schätze mal geschenkt hat und ich hatte mich ehrlich darüber gefreut…aber jetzt benutze ich es einfach nicht mehr oder die Zeit dafür ist vorbei oder ich komm einfach nicht dazu es zu lesen, usw. Aber was soll man dann damit machen? Einfach wegschmeißen ging für mich nicht. Einige Sachen kann man ja spenden, aber das geht auch nicht mit allen. Ich biete die Sachen dann normalerweise auch meiner Familie und Freunden an, aber es waren einfach so viele…

(c) Rainer Sturm / pixelio.de

Und dann hab ich mich an etwas erinnert. Ich hab dieses Jahr so einige Filme und Serien geschaut in denen arme Menschen Weihnachten gefeiert haben und weil sie kein Geld für Geschenke hatten, haben sie dann entweder selbst gemachte Dinge verschenkt oder Dinge, die ihnen gehörten weiterverschenkt: Wie z.B. die Brosche, die sie mal geerbt hatten, usw.
Und da hatte ich eine Idee. Ich hab meine Schwestern und Schwägerinnen gefragt, was sie davon halten würden, wenn ich ihnen Sachen von mir „vererben“ würde. Nicht Sachen, die ich einfach loshaben möchte, sondern Sachen von denen ich Denke, dass sie bei Ihnen besser aufgehoben sind als bei mir. Alle fünf haben zugestimmt und dann hab ich mich an die Arbeit gemacht.
Es war gar nicht so leicht…zum einen sich von den Dingen zu trennen, aber auch das richtige für jede Frau zu finden. Ich hab ihnen dann auch noch dazu geschrieben, warum ich die Sachen ausgesucht habe und die Tüten dann abgegeben. Irgendwie hat es sich ganz besonders angefühlt, weil ich viel mehr etwas von mir verschenkt habe als ich es sonst tue, wenn ich Geschenke einfach kaufe. Und ich hab ehrlich gesagt noch nie so ein ausführliches und teilweise auch gerührtes Danke für Geschenke zurückbekommen. Ich fand diese Geschenkaktion für mich auf jeden Fall sehr bereichernd und vielleicht ist das ja auch was für die eine oder andere von euch. Vielleicht auch eine gute Idee für eine neue Familientradition, wer weiß? Seid gesegnet beim Verschenken und beschenkt werden.

Weihnachtliche Holzanhänger

Diese Anhänger wollte ich eigentlich schon letztes Jahr machen…zumindest diese Holzscheiben bestempeln…aber ich brauchte jemanden, der mir die Löcher in die Scheiben bohrt…und da muss man halt manchmal ein Jahr lang warten :).
Naja, ich finde auf jeden Fall, das Warten hat sich gelohnt und das ist mein Ergebnis:


Die größeren hab ich mit dem Fuchs aus einem Lawn Fawn Set bestempelt und das Mini-Rentier ist von Mama Elephant.


Hier hab ich einen Anhänger noch an ein Stück Baumrinde gehängt. Angemalt hab ich die Anhänger übrigens mit Polychromos Stiften. Die Fläche unten hab ich einfach aufgemalt und dann weiß ausgemalt. Für die Schneeflocken hab ich dann doch auch noch einen weißen Gelstift gebraucht, weil der weiße Buntstift auf den Tierchen nicht mehr gedeckt hat.


Wenn ich irgendwo solche Anhänger finde, die schon ein Loch haben, dann mach ich das auf jeden Fall mal wieder.