C&C Baiser zum Sonntagskaffee

Hey, das klingt ja fast poetisch – zumindest reimt es sich 🙂 Mir ist vor ein paar Tagen beim suchen von einem Zettel ein Buch in die Hände gefallen, das ich mal geschenkt bekommen habe. Beim durchblättern bin ich auf ein Rezept gestoßen, das ich ausprobieren wollte. Leider hatte ich nicht alle vorgeschriebenen Zutaten, also hab ich ein wenig improviesiert und dabei sind diese C(ranberry) & C(ashewkern) Baisers entstanden:

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Falls ihr sie nachbacken wollt, hier ist das Rezept:

-100g Cashewkerne
-50g getrocknete Cranberries
-2 Eiweiß
-120 g Zucker
-1Priese Salz
-Lebensmittelfarbe – je nachdem wie ihr die Farbe haben wollt.

Zuerst einmal werden die Cashewkerne und die Cranberries mit einem Messer gehackt (wobei ich beim nächsten Mal wahrscheinlich gehackte Nüsse kaufen würde, Mandeln oder Pistazienkerne-da könnte man die Baisers sogar grün färben :)). Danach schlägt man das Eiweiß mit dem Salz bis es steif ist. Anschließend fügt man den Zucker nach und nach dazu bis alles drin und verrührt ist. Die Lebensmittelfarbe hab ich mit einem Löffel eingerührt und das gleiche mit den gehackten Zutaten getan.

Die Zucker-Ei-Masse wird dann mit Teelöffeln in kleinen Häufchen auf ein Backblech gesetzt. Normalerweise müsste man so ca. 40 hinbekommen…bei mir waren es nur 24 – aber ich hab sie auch einfach ein bißchen größer gemacht.
Der Ofen wird auf 150° vorgeheizt (Ober-/Unterhitze – Umfluft geht nicht) und anschließend backt man die Baisers für 30min und lässt sie hinterher noch etwas trocknen. Wenn man sie kühl und trocken lagert sind sie locker 3-4 Wochen haltbar.

Natürlich sind die Baisers sehr süß, aber die Nüße reduzieren das ein wenig. Und wenn man sie hübsch in einer Tüte verpackt kann man sie auch super als kleine Überraschung verschenken oder zum Sonntagskaffee mitnehmen.

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Schneller Tipp für den Sonntagskaffeetisch

Ja, ja ich weiß, ein bißchen spät für heute…aber vielleicht eine Idee für nächste Woche. Vor ein paar Tagen hab ich ein Video darüber gesehen wie man einen Kirsch Clafoutis machen kann…auf jeden Fall ist es was französisches, aber was es genau ist kann ich gar nicht sagen – irgendwie so ein Zwischending – halb Kuchen halb Nachtisch…für jemanden der Pudding nicht mag ist es aber wahrscheinlich nichts (sorry Marina :)). So sah mein erste Versuch aus:

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Folgende Zutaten braucht man dafür:

600g Kirschen (entweder frische oder aus dem Glas…ich hab Sauerkirschen aus dem Glas genommen)
4 Eier
100 g Zucker
30 g geschmolzene Butter
100 g Mehl
250 ml Milch
1 Röhrchen Vanillearoma (man kann sicher auch das Mark einer Vanilleschote oder ein Pk Vanillezucker nehmen)1 Prise Salz

Das Rezept geht im großen und ganzen so: Form einfetten und mit Zucker ausstreuen. Dann Kirschen einfüllen (man kann auch jedes andere Obst nehmen). Danach rührt man alle Zutaten zusammen und gießt das Ganze über die Kirschen. Zum Schluß schiebt man die Form für
40-45 min bei 180° in den vorgeheizten Ofen. Fertig…wenns abgekühlt ist kann man noch etwas Puderzucker drüberstreuen. Supereinfach und schnell und bis auf die Kirschen hatte ich sowieso alles im Haus. Hier nochmal das Video für alle die sich das mal genauer anschauen wollen:

Schneller Kuchen (oder so) – ein Experiment

Vor ein paar Tagen hab ich im Internet folgendes Video gesehen und gedacht…das muss ich mal testen:

Da ich weiß, ob es diese Früchte in der Dose in Deutschland überhaupt gibt und auch keine Lust hatte die überall zu suchen hab ich mir einfach überlegt wie man die Sachen ersetzten könnte…und am Ende hab ich mich dann für diese Zutaten entschieden (Margarine/Butter ist nicht auf dem Bild):

Zutaten

Also zuerst hab ich  dann die rote Grütze und die zwei Gläser Apfelkompott in die Form gegeben.

Früchte
Danach hab ich den Beutel aus der Backmischung darüber gegeben. Ich hab mich für diese Backmischung entschieden, weil ich dachte, das einzige was dann übrigbleibt sind Schokostreusek und Schokoglasur und die kann man auch super noch für Muffins verwenden. So sah das Ganze dann hinterher aus:

Backmischung
Eigentlich hätte jetzt noch brauner Zucker darüber gestreut werden müssen, dass hab ich allerdings total vergesen, aber da die Backmischung sowieso süß ist, fand ich es jetzt nicht so schlimm. Ich hab dann die Butterstückchen auf der Backmischung verteilt und schon darauf geachtet, dass ich sie gut verteile, weil ich wirklich etwas unsicher war, ob nicht am Ende mehlige Stellen übrig bleiben werden:

Butter
Dann hab ich das Ganze für 1 Stund bei 180 ° Umluft in den Ofen gesteckt. 10 min vor Schluss hab ich mal reingeschaut und gesehen, dass tatäschlich mehlige Stellen zu sehen waren, also hab ich kurz entschlossen noch ein wenig Butter auf diese Stellen gegeben und nach 10 min sah das Ganze dann so aus:

gebacken
Oh, falls ihr euch wunder was die dunklen Flecken sind…Nüsse hab ich ja auch noch ein paar drüber gestreut…und ich hab Pecanüsse anstatt Walnüsse genommen, deswegen sieht es so dunkel aus.

Gegessen haben wir das Ganze dann mit Vanilleis (sorry das Bild ist echt unscharf):

Fertig
Fazit: Es ist eher ein Crumble als ein Kuchen. Genauso würd ich es jetzt nicht nochmal machen. Ich denke beim nächsten Mal würd ich mich auf 1 Glas Apfelkompott beschränken, die Backmischung würd ich sicherheitshalber glaub ich auch schon vorab mit der Butter vermengen, auch wenn dass dann etwas länger dauert – vielleicht auch ein wenig braunen Zucker dazugeben. Mal schauen, einen zweiten Versuch ist es auf jeden Fall wert.

 

 

Erdbeer-Vanille Muffins

Muffins

(c) Lilli Dück (danke :))

Ich war ja letztens mal wieder auf eine Geburtstagsparty und das Geburtstagskind hat mich gebeten für sie ein paar Muffins zu machen – besondere sollten es sein 🙂 Also hab ich zu meinen vor 3 Jahren kreeirten Erdbeer-Vanille- Muffins Rezept gegriffen – und das geht so:
Erdbeer-Vanille Muffins
Zutaten:
200 g Mehl
1 Pk Backpulver
120 g Zucker
1 Ei
80 ml Öl
1 Vanillepuddingbecher mit Sahne (200g)
1 Röhrchen Vanillearoma
(oder ein Pk Vanillezucker)
100-150 g klein geschnittene ErdbeerenFür die Creme:

1/ 2 PK Cremefine zum schlagen
1/2 Pk Philadelphia ( die Sorte mit Joghurt am besten)
1/2 Pk Rote Grütze Erdbeer Rhababer (gibts vom Frühling bis zum Sommer im Lidl)

Zubereitung:
Wie üblich werden erst die trockenen Zutaten in einer Schüßel verrührt und die feuchten Zutaten in einer anderen Schüßel. Dann werden die trockenen und feuchten Zutaten gemischt und ganz zum Schluß kommen die Erdbeeren dazu.
Dann befüllt man das Muffinsblech, dass man vorher mit Papierförmchen versehen hat und stellt das Ganze in den vorgeizten Ofen bei 185 ° (Heißluft)  – für ca. 20-25 min.

Wenn die Muffins abgekühlt sind kann man die Creme auftragen – entweder mit einer Tülle oder einer Spritze oder auch einfach mit einem Teelöffel – sieht auch gut aus :).
Die Creme hab ich so gemacht: Einfach Cremefine schlagen, dann Philadelphia hinzufügen und zum Schluß die rote Grütze untermischen – fertig!
Sieht gut aus schmeckt total „fluffig“ und ist Kinderleicht zu machen…perfekt!

P.S. Bei der Creme hab ich mit den Angaben etwas geraten, weil ich einfach eine ganze Pk Cremfine geschlagen hab und die anderen beiden Sachen nach und nach zugefügt hab bis ich ees gut fand. Am Ende war dann allerdings so viel übrig, dass ich noch einen Nachtisch für meinen Mann daraus gemacht habe 🙂

Nachtisch á la Maulwurf

Mein Mann liebt die berühmte Maulwurftorte und eigentlich ist die ja gar nicht so schwer herzustellen, besonders mit der Backmischung – allerdings ist dieses Krümelauftürmen immer eine schreckliche Sauerei – auf jeden Fall, wennich es mache. Also hab ich mir überlegt, wie ich etwas mit gleichem oder ähnlichem Geschmack herstellen kann, das weniger Chaos anrichtet und habe folgenden Nachtisch erfunden:

Nachtisch á la Maulwurf

Zutatenliste:

Eine Backmischung Brownies (nach Anleitung erstellen und abkühlen lassen)

2 Pk Sahne

2Pk Sahnesteif

2Pk Vanillezucker

1Pk Schokoraspeln

ca.3 Bananen

Die Brownies werden in der Mitte halbiert und die eine Hälfte wird in die Form gekrümelt bis der ganze Boden bedeckt ist. Die Bananen werden in Scheiben geschnitten und über die Krümel verteilt bis alles bedeckt ist.Dann wird die Sahne mit den 2Pk Sahnesteif und en 2Pk Vanillezucker geschlagen – hinterher wierden die Schokoraspeln untergehoben und das Ganze wird über die Bananen gegeben. Zum Schluß wird die zweite Hälfte der Brownies zerkrümelt und darüber gegeben und schon ist man fertig und die Küche ist meistens noch recht sauber :). Guten Appetit!

maulwurf

P.S.: Falls ihr euch über die Schwarzen Krümel dazwischen wundert, das liegt daran, dass ich die Oreo-Brownies verwendet habe – die finde ich z.Zt. am besten.

Die besten Capuccino Cookies…auch zum Adventskaffee

Ich bin nicht so ein Freund davon Plätzchen oder Kekse zu backen…es dauert einfach zu lange 🙂 und ehrlich gesagt sehen meine Kekse auch selten besonders schön aus. Aber es gibt ein Rezept, das back ich immer wieder, weil meine ganze Familie es liebt und weil sie einfach herrlich leicht herzustellen sind.

Heute hab ich Kaffeebesuch und da hab ich mich mal wieder dazu aufgerafft zu backen. Hier ist die Zutatenliste:

100g Butter

120g Zucker

1 Ei

1/2 TL Zimt

150g Mehl

2EL Instant-Schoko-Capuccinopulver

1 Msp. Salz

1 TL Backpulver

100g Schokostreusel

 

Die Butter wird geschmolzen und dann werden einfach alle Zutaten miteinander vermischt. Normalerweise setzte ich dann einfach je 1 EL Teig auf das Backbleck und backe die Cookies für ca. 20-25 min bei 160° im Umluftoften. Der Abstand sollte etwas größer sein, weil die Cookies sich noch ausdehnen. Es werden am Ende richtig große Cookies – ungefähr so wie die Cookies bei McDonalds.

Diesmal hab ich versucht mit einem Keksstempel zu arbeiten, aber das hat nicht wirklich geklappt – allerdings hab ich dazu dann auch noch einen runden Ausstecher verwendet, damit die Ecken nicht so ausgefranst ausehen. Könnte ich jetzt immer machen :). Es sieht auf jeden Fall besser aus.

Meine Gäste haben auf ihrem Platz heute einen Cookie als Willkommensgeschenk auf ihrem Platz gehabt. Das Rezept ergibt ca. 10-12 große Cookies.

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Heidelbeer-Dinkel-Muffins und ein Tipp für eine leckere Glasur

Gestern war ja mal wieder Partytime – das natürlich auch gleichzeitig: Back-time.

Heidelbeermuffins

Diesmal hatte ich irgendwie Lust mal wieder Heidelbeermuffins zu machen. Da ich auch noch Dinkelmehl zu Hause hatte hab ich mich für dieses Rezept entschieden:

Heidelbeer-Dinkelmuffins

200g Dinkelmehl

1Pk Backpulver

125 g Heidelbeeren

In einer Schüßel verrühren

 

Dann:

120 g Zucker

80 ml Öl

1 Ei

1Pk Vanillezucker

1 Becher Vanillepudding mit Sahne (200 g)

Diese Zutaten auch verrühren, dann die trockenen hinzufügen und so lange mit dem Löffel verrühren bis alle Zutaten feucht sind – in ein Backblech füllen und dann im vorgeheizten Ofen bei 175° (Umluft) ca. 20-25 min backen.

Dazu hab ich noch diese Muffins gemacht:

Glasur

Die sind fast genauso wie das Rezept, dass ich vor einiger Zeit mal gepostet hatte: Klick mich

Ich hab nur keine Schockostreusel verwendet sondern in jeden Muffin ein Toffiffee reingedrückt.

Nach dem abkühlen hab ich dann eine Glasur aus Marsriegeln und Sahne gemacht.

Dazu muss man einfach entweder einen großen Mars-Riegel oder 3 kleine Riegel mit etwas Sahne erhitzten. Ich mach das immer nach Gefühl, das sind so ca. 3 Esslöffel. Beim erhitzen immer rühren, bis sich der Riegel/die Riegel komplett aufgelöst haben. Dann entweder den Muffin eintauchen oder die Glasur mit einem Löffel auftragen.

Viel Spaß beim nachbacken.

Ba-Ba-Bananen-Muffins

Also es soll ja Menschen geben, die sie nicht mögen (es gibt ja heutzutage ja alles :)), aber ich hab noch nie so eine Person kennengelernt.

Sogar meine Tochter, die bei Essen etwas, wie soll ich sagen, hmm, wählerisch?, ist, mag sie. Und diese Woche hatte sie mich und unsere Bananen endlich wieder soweit, dass ich ein Blech voll gebacken hab. Sie schmecken nämlich am besten, wenn die Bananen schon etwas überreif sind – und deswegen sind sie auch immer eine gute Lösung, wenn die Bananen schnell verbraucht werden müssen.

Bananen1

Hier das Rezept, für alle, die es auch mal probieren wollen:

1. 4 mittelgroße Bananen zerdrücken oder mit einem Stabmixer zerkleinern

2.In einer Schüssel folgende Zutaten verrühren:

-200g Weizenmehl

-1Pk Backpuler

-100 g Schokostückchen oder Schokostreusel

3. In einer zweiten (bzw. dritten) Schüssel folgende Zutaten verrühren:

-120 g Zucker

-2 Eier

-80 ml Öl

Dann einfach alle Zutaten in eine Schüssel füllen und mit einem Löffel verrühren bis der Teig feucht ist. In 12 Förmchen füllen und für 20-25 min bei 180° im Umluftofen backen.

Bananen2

Fertig!

Tipp: Falls ihr nur eine überreife Banane habt: Einfach die Banane zerdrücken mit 2 Eiern vermengen und daraus einen Pfannkuchen machen. Schmeckt auch super, wenn man es mit ein paar Heidelbeeren verfeinert. (Bei  mir wird es meistens eher so was Kaiserschmarrn ähnliches als ein Pfannkuchen, aber schmeckt genausogut :)).

 

Key Lime Pie

LimeAls ich vor ca. 20 Jahren (unglaublich, dass es schon so lange her ist) mit meiner Oma zwei Wochen in Kanada verbracht habe, war eins der Dinge, die ich in guter Erinnerung behalten habe: Der Lemon Pie. Den schien es dort an jeder Ecke und auf jeder Feier zu geben und obwohl ich Pie im allgemeinen toll fand war dieser doch noch etwas anders und einfach der Beste.

Lange hab ich dann in Deutschland nach Rezepten gesucht. Damals noch ganz ohne Internet und bin erst nach ungefähr 10 Jahren in einem Dr. Oetker Backbuch fündig geworden. Sofort wurden alle Zutaten gekauft und das backen begonnen. Zu meinem Leidwesen musste ich feststellen, dass das Ganze gar nicht so einfach ist…also hab ich es glaub ich nur zwei oder dreimal gemacht – der Aufwand war einfach für meinen Geschmack zu hoch.

Vor einiger Zeit hab ich zu meiner Freude entdeckt, dass LIDL eine Backmischung für den Lemon Pie hat. Die wurde dann auch immer exessiv gekauft, wenn es die mal wieder gab in den Amerika-Aktionswochen, aber leider ist die dann ziemlich schnell aus dem Sortiment verschwunden.

Also saß ich wieder auf dem Trockenen. Bis ich auf Dinas Blog von dem Key Lime Pie gelesen habe. Das klang in meinen Ohren interessant und sah dem Lemon Pie auch recht ähnlich, also hab ich mir gedacht, das probier ich doch auch mal aus. Gesagt, getan.

Key Lime Pie

Key Lime Pie direkt aus dem Ofen

Mittlerweile hab ich ihn zum 3. mal gebacken und ich muss sagen: Es ist ein guter Ersatz und der Aufwand hält sich in Grenzen, also werde ich ihn sicherlich immer wieder machen.

Hier das Rezept, dass ich verwendet habe: Klick mich

Allerdings habe ich – wie auch Dina – anstatt Kondensmilch – gezuckerte Kondensmilch verwendet, dann klappt es ganz leicht und ohne Probleme. Die Limetten Schale hab ich auch weggelassen – geht ohne Weiteres. Beim ersten Mal hatte ich auch 2 Limetten zu wenig im Haus und hab einfach mit Zitronensaftkonzentrat aufgefüllt, war trotzdem lecker …

Wups, da fehlt doch noch was…

…und zwar die Kategorie: Back-Werk.

Eigentlich back ich ja gerne – nur schnell muss es gehen und am besten unkompliziert sein. Optimal ist es, wenn man für das Rezept keinen Mixer braucht 🙂 – mein Mann meint ich hätte eine Mixer-Phobie, aber es ist schon besser geworden, manchmal mixe ich auch freiwillig.

Wegen all dieser Voraussetzungen hab ich vor vielen Jahren das perfekte Back-Werk für mich entdeckt: Muffins.

In meiner ganz schlimmen Phase vor ca. 14 Jahren hab ich bis zu drei Rezepte am Tag ausprobiert an fast jedem Tag in der Woche. Das schwierigeste war dann die Dinger auch unters Volk zu bringen. Also wurden sie verteilt, auf der Arbeit, unter Freunden in der Familie und bei den Nachbarn. Mittlerweile ist dieser Back-Wahn (zum Glück) eingeschlafen, aber Muffins kann ich immer noch im Schlaf backen. Normalerweise schau ich mir dafür auch keine Rezepte mehr an, das Grundrezept ist im Kopf und wird mit dem was da ist kombiniert und meistens kommt auch was essbares dabei raus ;).

Wenn es mal was besonders sein muss, dann schau ich auch mal im Internet, ganz besonders bei den Vorschlägen fürs Dekorieren brauch ich auch immer mal wieder Inspiration. Meistens mach ich keine Fotos von den Sachen (was ich mir jetzt natürlich angewöhnen werde), aber zwei hab ich tatsächlich noch gefunden.

Natürlich die allseits beliebten Krümelmonster:

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Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr woher ich das Rezept hatte. Es gibt davon aber so einige im Internet. Ich denke einfach bei Google eingeben…

Und hier sind noch ein paar Oreo-Eulen:

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Die hab ich schon mehrmals gemacht, da hab ich eigentlich nur die Idee von einem Foto nachgearbeitet. Ich hab auch schon mehrere Versionen für die Glasur verwendet, das einfachste ist Frischkäse mit Nutella zu mischen bis man die Konsitenz und Farbe hat die man möchte.

Für den Teig verwende ich meistens meinen selbst kreeirten Schokomuffin, der garantiert immer locker und lecker wird – falls ein paar Oreo Teile übrigbleiben zerkrümmel ich die und geb sie mit zu den trockenen Zutaten….

Jetzt aber zum besten Part: Ich verrate euch mein Superrezept, dass es bisher nur für Familienmitglieder und Freunde gab.

Muffins á la Lenna:

200 g Mehl (egal welche Sorte)

1Pk Backpulver

3 Essl Kakao

und 75g-100g Schokostreusel

(Die trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren)

120 g Zucker

1 Ei

80 ml Öl

1 Schokopudding (diese fertigen mit Sahne obendrauf – die es überall für 19 Cent gibt – oder auch den Von Dani Sahne dann aber 2 Pk)

Die feuchten Zutaten in einer zweiten Schüssel verrühren, dann zu den trockenen Zutaten tun und mit einem Löffel kurz vermengen bis alle Zutaten feucht sind.

Dann in 12 Muffinsförmchen (am besten in einem Muffinsblech) füllen und sofort bei ca. 165° (Umluft) 20-25 min backen.

Es ist wichtig, dass der Teig nur kurz vermengt wird und auch nicht zu lange steht, also möglichst sofort in den Ofen kommt, dann geht er gut auf. Es ist auch von Vorteil, wenn der Ofen vorgeheizt wurde.

Die Schokostreusel können auch durch Obst, Smarties oder Nüsse ersetzt werden, geht alles.

Und jetzt einfach mal ausprobieren und genießen!