Dattelbrot ohne Zucker und Weizenmehl Zusatz

Manchmal gibt es doch nichts schöneres als eine Tasse Kaffee und ein schönes Stück Dattelbrot…mit oder ohne Butter. Besonders jetzt in der Herbst-/Winterzeit. Als wir angefangen haben unsere Ernährung umzustellen, war das etwas was ich wirklich traurig fand…nie wieder Dattelbrot?? Aber so schnell wollte ich dann nicht aufgeben und hab angefangen rumzuprobieren, weil wenn es möglich ist Bananenbrot ohne Zucker und Weizenmehl zu backen muss das mit Dattelbrot doch auch gehen!! Allerdings war dieses Experiment schon ein recht langwieriges…die ersten Versionen waren zwar essbar, aber sie sind mehr oder weniger völlig zerfallen – es war also eher Brei als Brot. Mittlerweile hab ich ein Rezept gefunden, dass für mich funktioniert. Es ist von der Konsistenz natürlich etwas „feuchter“ als das traditionelle Dattelbrot, aber es ist lecker und lässt sich schneiden ohne zu zerfallen. Wer es probieren möchte – hier ist das Rezept:

Walnuss-Dattelbrot á la Lenna

Zuerst einmal schneidet man 200g getrocknete Datteln klein und füllt sie in eine Schüssel die man mit Wasser auffüllt bis alles bedeckt ist (manche machen es mit heißem Wasser – ich finde mit kalten geht es auch). Dazu gibt man dann ca. 3 TL Backpulver und lässt es am besten über Nacht aufweichen (wenn es schneller gehen muss  – würde ich aber mind. 2 Stunden anraten). Das macht man übrigens, damit die harte Schale der Datteln aufweicht und nicht so unangenehm beim Essen ist.
Danach geht man wie folgt vor:

300g Mandelmehl
100g Xylit (oder ein anderes Süßungsmittel)
1 pr Salz
10g Guarkernmehl
100g Walnüsse
in einer Schüßel gut verrühren

50g geschmolzene Butter
3 Eier
und die Datteln
(dabei nehme ich 1 EL von dem Backpulverwasser mit dazu den Rest kippe ich weg, sonst wird das Brot zu feucht)
zu den trockenen Zutaten hinzufügen und so lange rühren bis alles feucht ist.

Dann fülle ich den Teil in eine Silikonkastenform – falls ihr eine Metallform verwendet würde ich ein auslgen mit Backpapier empfehlen.

Dann in den vorgeheizten Ofen bei 190 Grad für ca. 50 min backen und genießen.

Kleiner Tipp: Etwas nussiger oder herber schmeckt das Brot, wenn man die Hälfte des Mandelmehls mit Maronenmehl ersetzt. Wer Zimt mag kann sicherlich auch etwas Zimt hinzufügen – weil das bei uns nicht jeder mag füge ich den Zimt einfach meinem Kaffee hinzu – ich auch lecker 🙂

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Schoko Cookies ohne Zucker und Weizenmehl

Letzens hab ich ein Youtube Video mit einem Rezept für Schokocookies entdeckt, das ohne Zucker und Weizenmehl auskommt. Etwas misstrauisch hab ich es dann ausprobiert und musste feststellen, die schmecken tatsächlich ganz gut und sind dazu auch noch äusserst sättigend. Also die meisten schaffen nur einen maximal zwei auf einmal zu essen. Das Video könnt ihr euch hier anschauen. Ich hab glücklicherweise auch die Kommentare gelesen und das Rezept ein klein wenig süßer gemacht und bin bisher ganz zufrieden mit dieser Mischung. Hier ist also wie ich die Cookies mache:

40g Kokosmehl
60g Backkakao
60g Erythrit
60g Xylit
1TL Backpulver
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz
100 g Schokodrops von Xucker (ohne Zucker – mit Xylit)

Trockene Zutaten gut vermischen und dann noch folgendes hinzufügen:
2 Eier
100g weiche Butter

Miteinander verrühren bis alle Zutaten feucht sind. Dann ca. 12 Cookies formen.
Und ich meine formen – also Kugeln rollen und dann platt drücken – denn im Gegensatz zu „normalen“ Cookies verändern sich die Cookies beim backen nicht. Beim ersten mal sahen meine Cookies deswegen eher aus wie braune Haufen, wenn ihr versteht was ich meine :).

Das Ganze kommt dann bei 160° für 18min in den Ofen und nach dem abkühlen hat meine eine süße Leckerheit, die meistens ziemlich schnell verteilt und deswegen auch wieder alle ist. 🙂 Übrigens von der Konsistenz werden die Cookies eher soft auch nach dem abkühlen.

 

Schoko-Bananenbrot ohne Zucker und Weizenmehl

Es hat mich echt Nerven und bestimmt sechs Versuche gekostet bis ich das, für mich perfekte, Rezept für ein Bananenbrot ohne Zuckerzusatz und Weizenmehl gefunden habe. Mit gefunden meine ich…ausprobiert, blöd gefunden, geändert, ausprobiert, blöd gefunden, geändert….
Irgendwann hab ich es dann nicht mehr blöd gefunden also war es gefunden 🙂

Schoko-Bananenbrot ohne Zucker und Weizenmehl

2 Bananen (am besten stark gereift)
4 Eier
2 EL Limettensaft
2 EL Erdnussmus
10 Tropfen Schokoaroma (optional)

200 g Mandelmehl
2 EL Kakao
1 Pr Salz
50 Schokodrops von Xucker (mit Xylit)

Wer es noch süßer  mag kann auch noch Stevia, Xylit oder ein anderes Süßungsmittel hinzufügen.

Zuerst die Bananen entweder mit einer Gabel oder mit einem entsprechenden Gerät zu Brei verarbeiten, dann mit den Eiern, dem Limettensaft, dem Erdnussmus und dem Aroma vermengen (ich mach das mit einer Gabel oder mit einem Löffel mit einem Mixer geht bestimmt auch)
Dann die trockenen Zutaten in einer anderen Schüssel gut miteinander mischen und am Ende beides miteinander verrühren bis alles feucht ist. Ich fülle das Ganze dann einfach in eine Silikonform, wenn man eine Metallform verwendet muss man diese sicher mit Backpapier auskleiden – aber ich denke ihr wisst wir ihr euer Backzubehör zu verwenden habt :).
Das Ganze im vorgeheizten Ofen bei 180° für ca. 40 min backen.

Essen kann man das Brot einfach so – wie einen Kuchen oder auch mit Butter oder mit etwas Joghurt und Obst. Als ich letzte Woche krank war und nicht wirklich gut essen konnte, hab ich mir manchmal eine Scheibe klein gemacht mit Mandelmilch verrührt und kurz warm gemacht und fertig war der Brei 🙂 zusammen mit etwas Apfelmark auch sehr lecker.

Low Carb Brötchen fürs Wochenendfrühstück

Früher haben wir am Samstag Morgen immer eine Tüte mit Brötchen beim Bäcker gekauft und das Wochenendfrühstück war gesichert…jetzt geht das ja nicht mehr bzw. möchten wir das ja nicht mehr, weil wir auf Weizenmehl verzichten. Deswegen hab ich mich nach Brötchenrezepten umgeschaut und gleich der erste Versuch war ein Treffer. Das Rezept gefunden hab ich HIER. 
Ich hab für uns das Rezept verdoppelt und ein paar kleine Veränderungen vorgenommen und so mache ich seit ein paar Wochen Freitags immer Brötchen:

500 g Quark (ich nehme meistens 40% Fett – man kann aber auch eine andere Sorte nehmen, ich hab es auch schon mit griechischem Joghurt gemacht, geht auch gut)
4 Eier
Beides in einer Schüssel gut miteinander verrühren.

In einer anderen Schüssel:
60 g Paranüsse (kleinschneiden)
120g Mandelmehl (hab ich auch schon mit gemahlenen Mandeln gemacht geht auch und ist auf jeden Fall billiger und leichter zu kriegen)
60g Leinsamenmehl (kann man auch durch geschrotete Leinsamen ersetzen, so dass man dann 120g geschrotete Leinsamen hätte)
60g geschrotete Leinsamen
40 g Chiasamen
60 g Flohsamenschalen
2TL Salz
2TL Backpulver
1TL Guarkernmehl
1TL Erythrit (kann man auch durch Xylit ersetzen)

Die trockenen Zutaten gut durchrühren und dann die feuchten dazugeben und einfach mit dem Löffel solange rühren bis alles feucht ist.

Dann aus dem Teig Brötchen formen. Ich mach das immer ungefähr so wie man ein Hackfleischteil für einen Burger machen würde…also recht platt, damit man die später gut in den Toaster stecken kann. IWir schneiden die dann Morgens immer auf und toastn sie vor dem essen.

Oben drauf kann man noch ein paar Körner geben und dann in den vorgeheizten Backofen bei 175 Grad für 30-40 min backen. Bei mir werden das immer so 8-9 Brötchen und dann brauch ich meistens 40 min Backzeit…also je nach Größe und Ofen anpassen.
Ich weiß es ist jetzt schon ein wenig zu spät für das Frühstück am Samstag, aber vielleicht wird das ja noch ein wunderbares Sonntagsfrühstück :).

 

Unser Lieblings-Protein-Brot

In den letzten Wochen haben wir Zuhause ein paar neue Dinge ausprobiert (was das Essen betrifft), um zu schauen, ob wir uns dann gesundheitlich wohler fühlen. Bis jetzt würde ich sagen geht es uns auf jeden Fall besser. Der Schlaf, die Energie, usw. bewegen sich in eine gute Richtung. Unter anderem hab ich angefangen Proteinbrot für uns zu backen. Ich habe lange im Internet rumgesucht und ganz viele verschiedene Rezepte gefunden und nach und nach getestet und danach wie gewohnt, die Rezepte verworfen (tatsächlich auch einmal das Brot weggeworfen :() oder verändert bis sie uns so richtig gefallen. Am besten gefallen uns zwei – einmal dieses HIER.
O.K. ich mag es auf jeden Fall gerne – ich füge nur noch eine Prise Salz hinzu und esse es am liebsten getoastet. Mein Mann findet es schmeckt ihm zu sehr nach Kuchen (von der Konsistenz).
Das zweite Brot hab ich dann so stark abgewandelt, dass es eigentlich nichts mehr mit dem Ursprungsrezept zu tun hat. Deswegen hier also unser Lieblings-Protein-Brot:

Zutaten:

300g gemahlene Mandeln
100g Sonnenblumenkerne
80 g Kürbiskerne
35 g Pinienkerne (optional)
60 g geschrottete Leinsamen
15g Chiasamen
1 TL Salz
1TL Backpulver
Etwas Sesam zum drüberstreuen, wenn man möchte
10 g Guarkernmehl
250 g Quark (40 %)
60 g geschmolzene Butter
4 Eier

Den Ofen auf ca. 175 Grad vorheizen (Heißluft)…unseren Ofen muss ich allerdings immer auf 185 Grad stellen – der ist aber auch erfahrungsgemäß schwächer als andere.
Zuerst mische ich alle trockenen Zutaten (auser die Sesamkerne) in einer Schüssel und die feuchten Zutaten in einer anderen.
Dann gebe ich die feuchten Zutaten unter die trockenen und mische so lange mit einem Löffel bis alles feucht ist. Man kann sicher auch einen Mixer nehmen oder die Hände, aber ehrlich gesagt bin ich dafür zu faul :D. Es wird auf jeden Fall ein sehr feuchter Teig.
Dann fülle ich den Teig in eine Kastenform. Ich benutzte eine aus Silikon, eine aus Metal müsste man wahrscheinlich mit Backpapier auslegen oder gut einfetten.
Zu Schluss streue ich noch etwas Sesam drüber und gebe es für 45 min in den Ofen.

Wenn das Brot fertig ist stürze ich es meist ziemlich schnell aus der Form, weil in der Form oft noch etwas Flüssigkeit ist und lasse es auskühlen. Ich bewahre es immer im Kühlschrank auf – keine Ahnung ob man das muss oder ob das besonders gut ist, bei uns ist auf jeden Fall so noch kein Brot schimmelig geworden und hält manchmal bis zu einer Woche (wenn es so lange dauert bis wir es aufgegessen haben :)).

 

C&C Baiser zum Sonntagskaffee

Hey, das klingt ja fast poetisch – zumindest reimt es sich 🙂 Mir ist vor ein paar Tagen beim suchen von einem Zettel ein Buch in die Hände gefallen, das ich mal geschenkt bekommen habe. Beim durchblättern bin ich auf ein Rezept gestoßen, das ich ausprobieren wollte. Leider hatte ich nicht alle vorgeschriebenen Zutaten, also hab ich ein wenig improviesiert und dabei sind diese C(ranberry) & C(ashewkern) Baisers entstanden:

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Falls ihr sie nachbacken wollt, hier ist das Rezept:

-100g Cashewkerne
-50g getrocknete Cranberries
-2 Eiweiß
-120 g Zucker
-1Priese Salz
-Lebensmittelfarbe – je nachdem wie ihr die Farbe haben wollt.

Zuerst einmal werden die Cashewkerne und die Cranberries mit einem Messer gehackt (wobei ich beim nächsten Mal wahrscheinlich gehackte Nüsse kaufen würde, Mandeln oder Pistazienkerne-da könnte man die Baisers sogar grün färben :)). Danach schlägt man das Eiweiß mit dem Salz bis es steif ist. Anschließend fügt man den Zucker nach und nach dazu bis alles drin und verrührt ist. Die Lebensmittelfarbe hab ich mit einem Löffel eingerührt und das gleiche mit den gehackten Zutaten getan.

Die Zucker-Ei-Masse wird dann mit Teelöffeln in kleinen Häufchen auf ein Backblech gesetzt. Normalerweise müsste man so ca. 40 hinbekommen…bei mir waren es nur 24 – aber ich hab sie auch einfach ein bißchen größer gemacht.
Der Ofen wird auf 150° vorgeheizt (Ober-/Unterhitze – Umfluft geht nicht) und anschließend backt man die Baisers für 30min und lässt sie hinterher noch etwas trocknen. Wenn man sie kühl und trocken lagert sind sie locker 3-4 Wochen haltbar.

Natürlich sind die Baisers sehr süß, aber die Nüße reduzieren das ein wenig. Und wenn man sie hübsch in einer Tüte verpackt kann man sie auch super als kleine Überraschung verschenken oder zum Sonntagskaffee mitnehmen.

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Schneller Tipp für den Sonntagskaffeetisch

Ja, ja ich weiß, ein bißchen spät für heute…aber vielleicht eine Idee für nächste Woche. Vor ein paar Tagen hab ich ein Video darüber gesehen wie man einen Kirsch Clafoutis machen kann…auf jeden Fall ist es was französisches, aber was es genau ist kann ich gar nicht sagen – irgendwie so ein Zwischending – halb Kuchen halb Nachtisch…für jemanden der Pudding nicht mag ist es aber wahrscheinlich nichts (sorry Marina :)). So sah mein erste Versuch aus:

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Folgende Zutaten braucht man dafür:

600g Kirschen (entweder frische oder aus dem Glas…ich hab Sauerkirschen aus dem Glas genommen)
4 Eier
100 g Zucker
30 g geschmolzene Butter
100 g Mehl
250 ml Milch
1 Röhrchen Vanillearoma (man kann sicher auch das Mark einer Vanilleschote oder ein Pk Vanillezucker nehmen)1 Prise Salz

Das Rezept geht im großen und ganzen so: Form einfetten und mit Zucker ausstreuen. Dann Kirschen einfüllen (man kann auch jedes andere Obst nehmen). Danach rührt man alle Zutaten zusammen und gießt das Ganze über die Kirschen. Zum Schluß schiebt man die Form für
40-45 min bei 180° in den vorgeheizten Ofen. Fertig…wenns abgekühlt ist kann man noch etwas Puderzucker drüberstreuen. Supereinfach und schnell und bis auf die Kirschen hatte ich sowieso alles im Haus. Hier nochmal das Video für alle die sich das mal genauer anschauen wollen:

Schneller Kuchen (oder so) – ein Experiment

Vor ein paar Tagen hab ich im Internet folgendes Video gesehen und gedacht…das muss ich mal testen:

Da ich weiß, ob es diese Früchte in der Dose in Deutschland überhaupt gibt und auch keine Lust hatte die überall zu suchen hab ich mir einfach überlegt wie man die Sachen ersetzten könnte…und am Ende hab ich mich dann für diese Zutaten entschieden (Margarine/Butter ist nicht auf dem Bild):

Zutaten

Also zuerst hab ich  dann die rote Grütze und die zwei Gläser Apfelkompott in die Form gegeben.

Früchte
Danach hab ich den Beutel aus der Backmischung darüber gegeben. Ich hab mich für diese Backmischung entschieden, weil ich dachte, das einzige was dann übrigbleibt sind Schokostreusek und Schokoglasur und die kann man auch super noch für Muffins verwenden. So sah das Ganze dann hinterher aus:

Backmischung
Eigentlich hätte jetzt noch brauner Zucker darüber gestreut werden müssen, dass hab ich allerdings total vergesen, aber da die Backmischung sowieso süß ist, fand ich es jetzt nicht so schlimm. Ich hab dann die Butterstückchen auf der Backmischung verteilt und schon darauf geachtet, dass ich sie gut verteile, weil ich wirklich etwas unsicher war, ob nicht am Ende mehlige Stellen übrig bleiben werden:

Butter
Dann hab ich das Ganze für 1 Stund bei 180 ° Umluft in den Ofen gesteckt. 10 min vor Schluss hab ich mal reingeschaut und gesehen, dass tatäschlich mehlige Stellen zu sehen waren, also hab ich kurz entschlossen noch ein wenig Butter auf diese Stellen gegeben und nach 10 min sah das Ganze dann so aus:

gebacken
Oh, falls ihr euch wunder was die dunklen Flecken sind…Nüsse hab ich ja auch noch ein paar drüber gestreut…und ich hab Pecanüsse anstatt Walnüsse genommen, deswegen sieht es so dunkel aus.

Gegessen haben wir das Ganze dann mit Vanilleis (sorry das Bild ist echt unscharf):

Fertig
Fazit: Es ist eher ein Crumble als ein Kuchen. Genauso würd ich es jetzt nicht nochmal machen. Ich denke beim nächsten Mal würd ich mich auf 1 Glas Apfelkompott beschränken, die Backmischung würd ich sicherheitshalber glaub ich auch schon vorab mit der Butter vermengen, auch wenn dass dann etwas länger dauert – vielleicht auch ein wenig braunen Zucker dazugeben. Mal schauen, einen zweiten Versuch ist es auf jeden Fall wert.

 

 

Erdbeer-Vanille Muffins

Muffins

(c) Lilli Dück (danke :))

Ich war ja letztens mal wieder auf eine Geburtstagsparty und das Geburtstagskind hat mich gebeten für sie ein paar Muffins zu machen – besondere sollten es sein 🙂 Also hab ich zu meinen vor 3 Jahren kreeirten Erdbeer-Vanille- Muffins Rezept gegriffen – und das geht so:
Erdbeer-Vanille Muffins
Zutaten:
200 g Mehl
1 Pk Backpulver
120 g Zucker
1 Ei
80 ml Öl
1 Vanillepuddingbecher mit Sahne (200g)
1 Röhrchen Vanillearoma
(oder ein Pk Vanillezucker)
100-150 g klein geschnittene ErdbeerenFür die Creme:

1/ 2 PK Cremefine zum schlagen
1/2 Pk Philadelphia ( die Sorte mit Joghurt am besten)
1/2 Pk Rote Grütze Erdbeer Rhababer (gibts vom Frühling bis zum Sommer im Lidl)

Zubereitung:
Wie üblich werden erst die trockenen Zutaten in einer Schüßel verrührt und die feuchten Zutaten in einer anderen Schüßel. Dann werden die trockenen und feuchten Zutaten gemischt und ganz zum Schluß kommen die Erdbeeren dazu.
Dann befüllt man das Muffinsblech, dass man vorher mit Papierförmchen versehen hat und stellt das Ganze in den vorgeizten Ofen bei 185 ° (Heißluft)  – für ca. 20-25 min.

Wenn die Muffins abgekühlt sind kann man die Creme auftragen – entweder mit einer Tülle oder einer Spritze oder auch einfach mit einem Teelöffel – sieht auch gut aus :).
Die Creme hab ich so gemacht: Einfach Cremefine schlagen, dann Philadelphia hinzufügen und zum Schluß die rote Grütze untermischen – fertig!
Sieht gut aus schmeckt total „fluffig“ und ist Kinderleicht zu machen…perfekt!

P.S. Bei der Creme hab ich mit den Angaben etwas geraten, weil ich einfach eine ganze Pk Cremfine geschlagen hab und die anderen beiden Sachen nach und nach zugefügt hab bis ich ees gut fand. Am Ende war dann allerdings so viel übrig, dass ich noch einen Nachtisch für meinen Mann daraus gemacht habe 🙂

Nachtisch á la Maulwurf

Mein Mann liebt die berühmte Maulwurftorte und eigentlich ist die ja gar nicht so schwer herzustellen, besonders mit der Backmischung – allerdings ist dieses Krümelauftürmen immer eine schreckliche Sauerei – auf jeden Fall, wennich es mache. Also hab ich mir überlegt, wie ich etwas mit gleichem oder ähnlichem Geschmack herstellen kann, das weniger Chaos anrichtet und habe folgenden Nachtisch erfunden:

Nachtisch á la Maulwurf

Zutatenliste:

Eine Backmischung Brownies (nach Anleitung erstellen und abkühlen lassen)

2 Pk Sahne

2Pk Sahnesteif

2Pk Vanillezucker

1Pk Schokoraspeln

ca.3 Bananen

Die Brownies werden in der Mitte halbiert und die eine Hälfte wird in die Form gekrümelt bis der ganze Boden bedeckt ist. Die Bananen werden in Scheiben geschnitten und über die Krümel verteilt bis alles bedeckt ist.Dann wird die Sahne mit den 2Pk Sahnesteif und en 2Pk Vanillezucker geschlagen – hinterher wierden die Schokoraspeln untergehoben und das Ganze wird über die Bananen gegeben. Zum Schluß wird die zweite Hälfte der Brownies zerkrümelt und darüber gegeben und schon ist man fertig und die Küche ist meistens noch recht sauber :). Guten Appetit!

maulwurf

P.S.: Falls ihr euch über die Schwarzen Krümel dazwischen wundert, das liegt daran, dass ich die Oreo-Brownies verwendet habe – die finde ich z.Zt. am besten.