So dies und das basteln mit Creative Depot

Ich hab im letzten Jahr massiv ausgesmistet…ganz besonders bei meinen Bastelsachen. Am Anfang hat mein Herz noch sehr geblutet – so nach und nach ist es einfacher geworden und ich hab Sachen verkauft und verschenkt, von denen ich gedacht habe, dass ich die für immer behalten werde. Es ist noch immer so, dass ich viele Bastelsachen habe – aber jetzt merke ich langsam wie angenehm es ist, dass die Regale und Kisten übersichtlicher werden,dass ich wieder ziemlich genau weiß was ich so im Schrank stehen habe und zu alledem hab ich jetzt auch Zeit einige Projekte auch wirklich durchzuführen, weil die vielen Sachen mich nicht blockieren und ablenken.
Ich finde auch immer wieder Sachen, die ich geparkt hatte, um das dann irgendwann zu machen und jetzt mach ich es einfach. Z.B. hab ich noch ein paar Mousseline-Säckchen von Stampin Up gefunden, die ich immer noch mal bestempeln wollte…also hab ich es jetzt einfach mal gemacht:

Benutzt hab ich dafür schwarze Versafine Stempelfarbe und ein paar Stempel von Creative Depot. Irgendwie fand ich, dass besonders Kränze auf den Säckchen gut aussehen. Auf dem ersten Foto ist auf dem rechten Säckchen ja Text aufgestempelt…das ist übrigens die Weihnachtsgeschichte – ich finde das ist eine richtig coole Idee für einen Stempel.

Zusätzlich hab ich noch einen Stapel Holzanhänger gefunden, die auch bestempelt werden wollten – da konnte ich nicht so sein und hab es halt auch gemacht…auch mit Creative Depot Stempeln und Versafine.

 

Und schon sind zwei Projekte erledigt, die mindestens 2 Jahre im Schrank gewartet haben…ein gutes Gefühl.

 

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5 (4) kreative Köpfe – 1 Stempelset (12) – Hello Bluebird – Away In A Manger

Es weihnachtet sehr – zumindest auf den Karten, die ihr gleich zu Gesicht bekommt 🙂 Bei dem verwendeten Stempelset war auch nicht wirklich Spielraum in eine andere Richtung – aber was solls, so weit ist es ja auch nicht mehr bis Weihnachten.

Zuerst einmal wie gewohnt meine Karten:



So wahnsinnig viel mehr gibts dazu ja auch nicht mehr zu sagen – ich hab die Motive ganz einfach mit Pinselstiften ausgemalt und für den Hintergrund ein wenig gestanzt und schon waren zwei Karten fertig.

Veronika hat diesmal außergewöhnlicherweise nur eine Karte eingereicht:

Dafür eine wirklich schöne 😀

Von Mila kommt diesmal eine ganz interessantes Bastelwerk – außen Umschlag – innen Karte: ganz schön ausgefuchst:

Melanie hat sich gleich an zwei Projekten ausgetobt – einmal eine Verpackung und dazu noch eine ganz edle Karte:

Und das wars auch diesmal schon. Vielleicht ist ja jetzt der ein oder andere inspiriert mit seiner Weihnachtskartenproduktion zu starten :). Viel Spaß dabei.

5 kreative Köpfe 1 Stempelset (11) – Lawn Fawn – Jump For Joy

Passend zum Herbst hab ich mir dieses Stempelset von Lawn Fawn für die nächste Stempelparty ausgesucht :).
Ich muss sagen, obwohl ich bedenken hatte, dass es anstrengend wird wegen der vielen Blätter die auszumalen sind – so hat es doch echt spaß gemacht mit diesem Set zu arbeiten. Ich hab mich diesmal für die Polychromos zum ausmalen entschieden und diese beiden Karten gebastelt:


Ich muss zugeben, besonders die zweite Karte ist mir eigentlich zu voll, aber irgendwie wollten die alle auf die Karte drauf – also wollte ich nicht so sein :).

Mila hat diesmal als aller erste ihre Karte fertig gehabt und ich glaube ihr Fuchs hat die anderen Tiere alle unter den Blättern verbuddelt und macht sich einen Spaß daraus auf ihnen herum zu hüpfen. Oder seh nur ich das? 😉

Von Veronika kommen diesmal drei Karten:


Ich liebe die Idee mit den Luftballons und das Fuchspärchen oben rechts, dass sie mit dem Schriftzug kombiniert hat ist mein Lieblingsfuchsstempel von Neat and Tangled.

Als nächstes sind die Karten von Melanie und ihrer Tochter Ruth eingetrudelt:


Interessanterweise scheint der Igel immer am ehesten mit dem Blätterhaufen in Verbindung gebracht worden sein…interessant 🙂 Auf jedenfall finde ich es auch spannend zu sehen wie verschieden die Blätterhaufen aussehen…Herbst ist doch einfach schön.

Zum Abschluss noch zwei Karten – diesmal ist eine von Angelika und die zweite ist von ihrer Tochter Emily:

Emily hat sich auch richtig künstlerisch betätigt – wenn ich das richtig sehe mit Wasserfarben…das gefällt mir doch durchaus sehr gut 🙂 auch die Äste die aus dem Blätterhaufen schauen – sehr witzige Idee.

1 Designerpapier 2 Karten bzw. zufriedenstellendes Basteln

Eigentlich hab ich mir vorgenommen erst mal kein Designerpapier mehr zu kaufen, weil ich sooooo viel davon noch im Schrank habe. Und obwohl ich schon echt viel aussortiert und verkauft und verschenkt habe, ist da immer noch gefühlt ein Lebensvorrat vorhanden. Allerdings hab ich letztens eine Bestellung bei Creative Depot aufgegeben und da fehlte mir nur noch 1 EUR bis zu der Versandkostenfrei-Grenze und da hab ich mich selber doch überredet ein Blatt Designerpapier dazuzubestellen. 🙂 Nun wo es schon mal da ist, dann will ich es ja auch verwenden und so sind diese beiden Karten zustande gekommen:



Auf beiden Karten hab ich ein altes Stempelset von Stampin up verwendet. Ich mag die Schriftzüge so gerne, dass mich bisher nicht dazu durchringen konnte es wegzugeben…aber dann muss es auch genutzt werden, nicht wahr? Zusätzlich hab ich an jede Karte einen kleinen Metallanhänger gehängt -die gibt es bei jeder Bestellung von Creative Depot geschenkt dazu und obwohl ich sie sehr süß finde verwende ich sie leider nicht sehr oft  – aber dafür freut sich dann meine Nichte darüber. 🙂 Um das Gefühl von: „Etwas geschafft zu haben“ perfekt zu machen hab ich auf beiden Karten Stanzen verwendet, die schon mindestens ein Jahr darauf warten endlich mal verwendet zu werden…also rundum eine sinnvolle Bastelaktion 😀

5 bzw. 4 kreative Köpfe 1 Stempelset (10) – Pink & Main -Llamas

Nach ungefähr einem halben Jahr Pause gibts heute mal wieder ein Stempelset Feature. Diesmal haben wir uns zu fünft bzw. zu viert (von einer Person gibt es kein Projektfoto) das Set Llamas von Pink & Main vorgenommen. Was ich an dem Set besonders mag sind die witzigen Sprüche – lieber wären mir die natürlich in deutsch, aber das gibts ja leider selten. Ich denke aber das die meisten in der Lage sind die Sprüche und den wortwitz dahinter zu verstehen. Hier sind also meine Karten mit diesem Stempelset:


Wie vielleicht auffällt hab ich bei den Karten mit berteits fertigen Karten gearbeitet – also als Basis. Ganz einfach, weil die hier schon so lange rumstehen und ich die endlich mal verbrauchen möchte. Bei den Llamas bin ich recht schlicht geblieben beim anmalen, hab dann aber für die Deko etwas mehr in den Farbtopf gegriffen. Mal schauen, wie die anderen das machen.

Veronika hat dann mal wieder geschafft noch mehr Karten als ich einzureichen :)…dafür ist die eine natürlich auch von ihrer Tochter gebastelt worden…dann haben wir doch Gleichstand 🙂


Wie erwartet sind ihre Lamas wesentlich farbenfroher als meine…aber Artenvielfalt ist ja auch was gutes 🙂

So als nächstes hat Melanie ihre Projekte eingereicht. Erst kommt eine Karte von ihr, dann eine Karte von ihrer Tochter Emma und zum Schluß eine Box von ihrer Tochter Ruth. Ich muss sagen ich finde es auch richtig gut, dass Mamas und Töchter so fleißig zusammenarbeitn bei dieser Aktion:

Und es folgt noch ein Mama-Tochter Pärchen. Gitte und Anna Marie haben diese beiden Karten eingereicht:


Und ich muss feststellen: Es gibt Lamas anscheinend in noch mehr Farben als ich dachte :).

Trauerkarten auf Vorrat

Irgendwie scheint mein Trauerkarten Vorrat immer leer zu sein, wenn ich mal selber eine Karte brauche, ansonsten bin ich die Anlaufstelle für alle aus der Familie. Was ich auch nicht schlimm finde, weil ich im Grunde genommen diese Art Karten gerne mache, denn es gibt meines Erachtens keinen besseren Grund eine Karte zu verschenken, als jemandem ein wenig Trost zu spenden in einer schweren Zeit. So hab ich dann jetzt mal wieder ein paar gemacht:


Für die ersten drei Karten hab ich die Herzchenblatt-Ast Stanze (oder wie auch immer ich das beschreiben soll) als Mittelpunkt gewählt für die anderen beiden Karten jeweils eine Engel-Stanze:

Maritime Karten auch für den Mann

Heute zeig ich euch einfach mal zwei Karten im maritimen Stil, die ich  vor ein paar Tagen gebastelt habe. Irgendwie war mir mal nach etwas schlichtem…und da ich auch für einen Mann eine Karte brauchte war schlicht ja auch eine ganz gute Idee.
Für den Herren hab ich mir dann diese Karte überlegt:


Die beiden Stempel sind aus Stempelsets von Creative Depot dazu hab ich noch ein bißchen Designerpapier ausgestanzt und schon ist die Karte fertig 🙂
Für die Dame wurde es dann ein ganz klein wenig aufwendiger:


Ich glaub ich hab zum ersten mal seit gefühlt einem halben Jahr wieder farbige Stempelkissen verwendet…ein paar hab ich noch, einen Großteil hab ich ja im Minimalismus-Rausch aussortiert – und auch nicht wirklich vermisst bis jetzt. Tatsächlich sind beide Karten auch schon verschenkt, das heißt wohl, dass ich recht bald mal wieder noch ein paar machen sollte 🙂

Babysitten gut genutzt

Am Sonntag hatten wir meine kleine Nichte (3 Jahre) zu Besuch. Und was mach ich mit Kindern am liebsten? Malen natürlich :)…glücklicherweise lies sie sich auch sofort für Aquarellstifte begeistern. Das heißt im Klartext: Wir haben zusammen auf Aquarellpapier gekritzelt und das ganze dann mit Wasser überpinselt…und sie hat sich über jedes Ergebnis gefreut. Da ich sowieso noch mindestens eine Karte zu basteln hatte., weil der Geburtstag eines besonderen jungen Mannes ansteht, hab ich die entstandenen Muster einfach gestanzt und damit dann Hintergründe für zwei Karten hinbekommen. Ist jetzt kein perfekter Aquarellhintergrund, aber ich finde es sieht ganz interessant aus 😀 Hier die Karte für den Herren:


Und dann hat es noch für diese Karte gereicht…da konnte ich endlich mal das Mama Elephant Set benutzen, dass schon eine Weile ungebraucht rumliegt:

P.S.: Meine Tochter meint, der Elefant sieht ein wenig wie ein Ameisenbär aus…hahaha, recht hat sie.

Lecker, lecker, lecker (Paleo-)Müsli…eigentlich Süßigkeit :)

Ich habe bereits zum dritten Mal dieses Müsli gemacht und es ist einfach total lecker…es riecht schon einfach so wunderschön…mmmh. Das Originalrezept findet ihr: HIER

Das besondere an dem Müsli ist, dass es nur mit Nüssen und Saaten hergestellt wird…und ich füge noch Trockenfrüchte hinzu. Es ist mit Xylit gesüßt – enthält also keinen Zusatz von normalem Zucker und ist auch frei von Getreide. Ich mach mir das Ursprungsrezept ein bißchen einfacher uns stelle das Müsli so her:

Man nehme 400 g Nüsse. Dafür nehme ich dann 4-6 Sorten und teile das Gewicht so auf wie es mir gerade gefällt bzw. je nachdem wieviel ich von welchen Nüssen noch da habe. Ich benutze in der Regel: Mandeln, Walnüsse, Paranüssen, Pekannüsse und Cashewkerne.
Die Nüsse zerkleiner ich dann kurz in der Küchemaschine. Am besten so, dass einige schon ganz klein sind und andere noch recht groß…also kein Mehl machen 🙂
Dazu kommen dann noch 200-300g Saaten. Auf jeden Fall füge ich in dieser Mischug immer 40-50g Chiasamen ein und 50 g Kokosflocken. Dazu kommen dann Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und geschrottete Leinsamen.
Dann vermische ich Nüsse und Kerne mit 50 g Kokosfett (geschmolzen…zur Zeit passiert das ja bei Zimmertemperatur :)) und 150g Xylit.
Die Mischung verteile ich dann auf ein Backblech und schiebe es für 40 min bei 160 Grad (Umluft) in den Ofen. Danach muss das Ganze abkühlen. Ich gehe dann immer mal wieder mit einem Schaber in die Mischung und schaue wie fest es schon geworden ist und zerkleinere die Mischung dann wenn es fest ist.
Zum Schluß gebe ich noch ca. 100 g Trockenfrüchte rein. Dafür benutze ich Cranberries, Goji Beeren, getrocknete Erdbeeren, getrocknete Himbeeren und Physalis.

Da die Mischung für das Aufbewahrungsglas immer ein wenig zu viel ist packe ich mir immer 1-2 Gläschen zur Seite und verwende die als kleine Mitbringsel oder als Beigabe zu einem Geldgeschenk. Das wäre z.B. auch eine Süße Idee zu Weihnachten.

Hier hab ich einfach noch einen kleinen Anhänger mit der Lawn Fawn Stanze gemacht einen Stempel vom Papierprojekt drauf gemacht und einen Enamel Dot von Stamping Up und schon ist die Deko fertig. Hinten nur noch kurz vermerken was im Glas ist und irgendjemand kann sich auf ein leckeres Frühstück oder einen leckeren Nachtisch freuen.

 

Übungsblätter gut genutzt

Ich hab mich bei Skillshare für einen 3-wöchigen Lehrgang zum Thema Aquarell angemeldet. Die Aufgabe bzw. der Workshop für die erste Woche beinhaltet nur Übungen – also einfache Dinge, die man malt, um zu lernen wie man mit Aquarell am besten umgeht. Es geht um das Mischverhältnis von Wasser und Pigment, darum wie man zuviel Wasser wieder vom Papier bekommt oder auch zu viel Farbe. Wie man weiche und harte Abschlüsse hinbekommt und um die Beherrschung des Pinsels.
Ich mag keine Übungen. Jedenfalls nicht solche an deren Ende kein Abschlussprojekt steht. Also musste ich mich sehr stark selbst motivieren es trotzdem zu machen. Es ging nur mit viel Fantasie…beim Malen hab ich mir dann erzählt was das was ich male gerade sein könnte. Hahaha – ungefähr so: Guck mal, dass sieht aus wie eine Welle und das hier wie ein Mond und hier malen wir noch eine kleine Tür hin :). Nun ja, am Ende hatte ich zwei Übungsblätter und ich hab wirklich gemerkt, dass vor allen Dingen meine Pinselführung gefordert worden ist, weil meine Muskeln in der Hand plötzlich an Stellen geschmerzt haben, die ich schon lange nicht gefühlt hatte. Hier sind meine zwei fertigen Übungsblätter:


Natürlich weiß ich, dass es sinnvoll ist solche Übungen zu machen, aber es ärgert mich dann auch, dass ich dann diese fertigen Blätter habe die zu nichts gut sind…wenn ich z.B. Farben teste, usw. dann ist es ja eh ein Schmierblatt und ich schmeiß es weg. Bei solchen Übungen wie diesen fällt es mir schwer – weil häßlich siehts ja nicht aus, aber was macht man damit?
Mit ein wenig Überlegen bin ich auf diese Ideen gekommen:


Das eine Blatt hab ich etwas zurechtgeschnitten und daraus mit einem Stempel und einer Stanze eine Hochzeitskarte gemacht (O.K. das Herzchen gehört noch zu einer anderen Stanze, aber es war einfach ein Rest vom nächsten Projekt :)).

Und aus dem anderen Blatt hab ich zwei Anhänger gestanzt und diese dann so bearbeitet:


Ich hab die Übungsblätter sozusagen wie selbstgemachtes Designpapier benutzt…für mich war das dann so wesentlich zufriedenstellender. Und wo ich schon dabei war hab ich noch ein paar andere Reste zu dieser kleinen Karte verarbeitet:


Und schon ist mein Kartenvorrat zumindest ein ganz klein wenig gewachsen und ich hab weniger Müll…ein Erfolg auf ganzer Linie :).