Gemaltes Wort zum Sonntag

(c) Lenna Heide

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Ein Tag für Winter-Füchse

…zumindest was das Malen betrifft. Meine Tochter hat sich einen Fuchs im Schnee gewünscht…also hab ich mich mal daran gemacht einen zu malen:

(c) Lenna Heide

Als sie dann von der Schule Heim kam meinte sie: „Nein, nicht so einen…einen der springt.“
Na super…dann hab ich mich mal daran gemacht einen springenden zu malen…

(c) Lenna Heide

Eigentlich hatte der noch Schnee unter den Füßen…aber das gefiel mir irgendwie nicht also hab ich es einfach weggeschnitten…sozusagen die einfach Lösung gewählt 🙂 Keine Ahnung, ob der jetzt der richtige ist. Aber ich hab auch nichts dagegen noch ein paar zu malen…so langsam werden orange und ich doch noch Freunde :).

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Konfliktscheuheit

Es gibt ja so Menschen, die auf Krawall gebürstet sind und die gefühlt mit jedem Menschen anecken und dann gibt es den Rest von uns, die die am liebsten jeden Konflikt vermeiden möchten. Und es gab mal eine Zeit, da war ich auch so zumindest im Großen und Ganzen.  Wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht zu den Extrem-Konfliktscheuen und Harmoniebedürftigen Menschen gehöre – aber auf einen Konflikt hat ja normalerweise niemand so richtig Lust. Ganz einfach: Weil es anstrengend ist und jedem von uns irgendwie Angst macht.

Allerdings hab ich festgestellt, dass es verschiedene Gründe gibt, warum wir dazu neigen Konflikte zu vermeiden. Einige Menschen haben grundsätzlich Angst davor, dass es zu Unstimmigkeiten kommt, weil sie Angst vor Trennung haben oder vor Ablehnung, andere haben Angst sich nicht gegen die andere Person behaupten zu können und fürchten, dass es nach dem Konflikt vielleicht sogar noch schlimmer wird…dieses neue, andere „schlimm“ ist ja vielleicht noch schwerer auszuhalten als das „schlimm“ davor – es ist sozusagen die Angst vor Veränderung oder vor dem Ungewissen. Ich zum Beispiel gehör zu denen, die gar nicht erst zugeben möchten, dass ihnen was nicht gefällt oder das sie mit etwas nicht zurecht kommen, weil sich das wie schwach sein anfühlt oder wie „zu sensibel sein“ und ich bin nicht gerne schwach oder sensibel bzw. war das nicht gerne. Und natürlich gibt es bestimmt noch viele andere Gründe. Ich denke, jeder muss für sich erst mal diesen Weg der Erkenntnis gehen: Was macht mir eigentlich Angst daran? Warum schrecke ich zurück?

(c) Lenna Heide

Und dann ist es vielleicht dran mal zu überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre diese Angst mal zu überwinden. Denn es ist ja leider so: Wenn ich aus Konfliktscheuheit schweige und alles herunterschlucke wird es normalerweise irgendwann dazu kommen, dass ich mich entweder zurückziehe und damit dann selber die Trennung bzw. Ablehnung durchführe und von der anderen Person wahrscheinlich als „zu sensibel“ wahrgenommen werde  oder ich staue so viel Ärger auf, dass ich explodiere und im Affekt dann von der anderen Person auch nicht ernst genommen werde – mich also erst recht nicht behaupten kann.
Im Grunde genommen kann ich das wovor ich Angst habe also selten umgehen – vielleicht nur ein wenig hinauszögern.
Ein kurzer Exkurs noch zu „christlichen“ Ausreden bzw. Begründungen für Konfliktscheuheit:
Es gibt auch noch die Variante in der man sich Konfliktscheuheit schön redet mit dem Satz: Ich decke das einfach mit Liebe (bzw. Gnade) zu.
So schön und fromm das meistens klingt – so ist das oft aber nicht der christliche Weg. Natürlich gibt es Situationen in denen ich Dinge einfach vergeben kann ohne sie anzusprechen – aber ich denke, dass macht nur Sinn, wenn es sich Ausnahmefälle handelt. Konflikte basieren aber meistens auf Verhaltensweisen oder Verhaltensmustern einer anderen Person, die langanhaltend sind und sich normalerweise nicht ändern, wenn sie nicht angesprochen werden.
Im Bild gesprochen wäre das für mich so:
Meine Herdplatte ist an und ich merke es nicht und fasse drauf und verbrenne mich. Also denk ich: Ach Mensch, das will ich ihr nicht nachtragen, meine Hand heilt ja mit der Zeit, ich lass das jetzt einfach mal so stehen und decke das mit Liebe zu. Bei der nächsten Gelegenheit fass ich wieder drauf und verbrenn mich erneut und der Prozess wiederholt sich endlos. Aber in Wirklichkeit würder keiner von uns  beim zweiten Mal einfach genauso unbedacht wieder drauffassen…vielleicht die Herdplatte in Zukunft sicherheitshalber komplett umgehen…anstatt vielleicht mal die Herdplatte auszumachen oder etwas draufzustellen oder jemanden zu fragen wie man die Platte ausmachen kann, wenn man selber nicht weiß wie. Das ergibt einfach keinen Sinn. Und ich denke in Beziehungen ist das genauso. Einen Konflikt (gesund) anzusprechen ist ein Zeichen von Fürsorge für mich und für den Anderen und auch etwas, das, wenn der andere bereit ist darauf einzugehen, normalerweise Beziehungen stärkt.

(c) Lenna Heide

Dinge regeln sich selten von selbst – auch wenn es in dem Bereich natürlich auch Wunder gibt – aber normalerweise ist eine Aussprache wichtig und nötig. Und ich musste für mich feststellen, dass mein Verzicht auf eine Aussprache – weil ich schon vergeben habe und damit zurechtkomme – oft auch ein Zeichen von Lieblosigkeit war. Ich hab der Person gar nicht die Möglichkeit gegeben Dinge zurecht zu rücken oder verändern zu können…ich wollte es lieber alleine hinbekommen und das ist nicht der Weg der Beziehung. Also – weil ich denke, ich hab für heute genug geschrieben will ich heute nur noch sagen: Konflikte die aus Liebe angegangen werden mit dem Ziel Beziehung zu klären und zu stärken sind auf jeden Fall lohnenswert – auch wenn sie nicht immer so enden wie wir wollen – so sind sie doch immer ein wichtiger Lernprozess auf unserem Weg tiefer in Beziehung mit anderen Menschen zu kommen. Das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Weihnachten im August – Weihnachtsanhänger Freebie

Ja, ja ich weiß wir haben schon Oktober – im August hab ich mich noch nicht getraut diesen Artikel zu posten 🙂 – aber im August überkam es mich und diese Anhänger sind entstanden – einfach ich ein Blatt Papier und ein Gelstift und herausgekommen sind diese acht Weihnachtsgeschenkanhänger.

(c) Lenna Heide

Natürlich hab ich mir die acht auch gleich ausgedruckt – einmal auf weißem Cardstock und einmal auf Kraftpapier. Die Anhänger hab ich dann ausgeschnitten und gelocht und dann nach belieben bearbeitet. Einige hab ich mit Ösen versehen, andere angemalt oder noch irgendwas drangehängt, diverse Bänder durchgezogen oder mit Glitzer- oder Gelstiften gearbeitet. Herausgekommen sind diese 16 Anhänger:

Wenn du dich auch mal an diesen Anhängern versuchen möchtest kannst du sie ganze einfach hier ausdrucken: Weichnachtsanhänger

Viel Spaß damit 🙂

Ich sags ja: Üben hilft

Wie schon am Freitag erwähnt hatte ich viel Zeit zum malen, da ich krank zu Hause gesessen habe. Und dabei hab ich einiges gelernt.
Zuerst einmal hab ich mich an einem Schwein versucht. Ich hatte das schon öfter mal angefangen…aber irgendwie ist es echt schwer ein Schwein zu malen – für mich auf jeden Fall – und auch wenn man das dem Bild vielleicht gar nicht ansieht: ich glaub ich hab noch nie soviel mit Farben mischen experimentiert wie hier. Es ist echt schwer ein Schweinchenrosa zu mischen.


(Ausserdem konnte ich mit dem Bild meinen Ärger etwas rauslassen…Erkältung ist nämlich ein Schwein ;))

Als nächstes hab ich mich an ein Bild von der Künstlerin Christina Mandy getraut und das einfach mal abgemalt – wer Zeit hat kann sie ruhig mal googlen, die malt wirklich toll. Ich hab mich an diesem Fuchs versucht (auf drängen einer ganz bestimmten Person hin :)):


Ich hab das Bild leicht abgeändert, aber es war schon echt interessant mit den Farben herumzuexperimentieren, um zu verstehen wie sie die Schatten gesetzt hat, etc. Man sieht das vielleicht nicht, aber an einigen stellen sind 6-7 Schichten Farbe aufgetragen.

Und dann hab ich gedacht – hey, da gibts so ein Bild, das ich mal gemalt hab, um einen Eindruck darzustellen und das Bild hat mir damals überhaupt nicht gefallen – aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass ich es beim zweiten Mal besser hinbekomme…aber jetzt vielleicht könnte ich es ja nochmal versuchen. Gedacht, getan und so sieht das Ergebnis aus.

Altes Bild:


Neues Bild:


Und ja, auch das neue Bild könnte noch besser sein, aber es hat mich echt zufrieden gemacht, dass ich sehen kann, dass das Üben hilft. Und deswegen hab ich gedacht zeig ich euch das als Ermutigung. Zwischen den Bildern liegen ungefähr 9 Monate…(interssant fällt mir jetzt erst auf :)).
Also los, ran an die Pinsel und viel Spaß beim üben – ich mach auf jeden Fall weiter.

Krankmeldung mit Bildern

Normalerweise geb ich ja Freitags meine Meinung bekannt 🙂 – aber seit gestern läuft mir die Nase und der Kopf tut weh und weiter Details erspar ich euch und deswegen auch meine Meinung in so einem Zustand. Das Einzige was ich zur Zeit halbwegs hinbekomme ist malen und deswegen zeig ich euch einfach mal zwei Bilder. Eins aus den letzten Wochen:

(c) Lenna Heide

Und eins von gestern…auf dem man wahrscheinlich klar erkennen kann, das mein Unterbewußtsein weiß, dass ich grad ins Bett gehöre 🙂

(c) Lenna Heide

Nächste Woche gibts dann wahrscheinlich wieder mehr Worte…