Alle Vögel sind schon da…

…oder auch nicht :). Nach einer etwas längeren Pause hab ich mich entschieden wieder ein paar Vögel zu malen und es war herrlich. Aus irgendeinem Grund macht es mir riesigen Spaß diese Tierchen zu malen und dabei auch noch immer wieder neue zu entdecken. Aber zuerst einmal ein Vogel, den ich schon eine ganze Weile malen wollte – eine Schleiereule:


Weil die Eule ja auch zu einem großen Teil weiß ist, hab ich mich dafür entschieden einen Hintergrund zu malen und hatte echt Spaß daran, diese „Wasserflecken“ zu produzieren.

Als nächstes hab ich mich an einem Rosenbrustschnäpper probiert – ja, ich hab den Namen auch noch nie vorher gehört, aber wenn ich mich nicht täusche ist dieser australische Vogel auch irgendwie mit unserem Rotkehlchen verwandt.


Und zum Schluß noch ein Vogel, mit dem ich mich eigentlich schon öfter auseinandergesetzt habe – aber nur mit einem Schwarm davon. Irgendwie hab ich mir eine Star nie aus der Nähe angeschaut und war jetzt ganz begeistert wie schön die eigentlich sind und wieviel Farbe und Struktur die haben…ich hab immer gedacht, die sind einfach schwarz. So kann man sich täuschen.

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Neue Bilder und eine Erkenntnis

Natürlich bin ich was das Malen betrifft in den letzten Wochen nicht untätig gewesen, obwohl ich zugeben muss, dass ich gerne mehr gemalt hätte…trotzdem hatte ich unterwegs eine große Erkenntnis, aber dazu gleich. Nachdem ich die große Sukkulente, die ich beim letzten Mal gezeigt hatte hinter mir hatte hab ich mich entschlossen ganz einfach ohne Online Kurs etwas zu malen worauf ich Lust habe. Und dabei ist mir ein kleiner Hund auf Instagram (ja er hat einen eigenen Account :)) ins Auge gesprungen. Ich kann nicht behaupten ich sei ein Hundeliebhaber…eher im Gegenteil, aber diesen fand ich irgendwie süß. Er hat mich wahrscheinlich auch einfach an einen Fuchs erinnert 🙂 Also hab ich mich kurzerhand entschlossen ihn zu malen.Hier also das Bild (mit Erlaubnis von seinem Frauchen :)):


Das Bild zu malen hat echt gut getan. Voller Tatendrang hab ich mich dann an den nächsten Workshop von Louise de Masi gemacht und dabei ist diese Rose entstanden:

Leider muss ich zugeben hat mir das Malen der Rose überhaupt keinen Spaß gemacht…und hier kommt meine Erkenntnis: Ich habe beschlossen in Zukunft nur noch Dinge zu malen die ich mag und vor allen Dingen eher Tiere und Menschen. Bei Pflanzen und Gegenständen fehlt mir irgendwie das Gefühl des „lebendig“ werdens…ich kann das nicht besser beschreiben. Auch hab ich gemerkt, dass es mir wahnsinnig schwer fällt Auftragsarbeiten zu malen, das ist irgendwie überhaupt nicht mein Ding, ich quäl mich meistens durch den Prozess, ich hab aber immer gedacht, dass jeder Künster das machen muss. Jetzt höre ich aber von immer mehr Künstlern, dass sie sich irgendwann entschieden haben das nicht mehr zu machen, weil das einfach nicht ihr Ding ist…es war wirklich befreiend für mich zu verstehen, dass ich das nicht machen „muss“.
Ansonsten hab ich in den letzten Tagen nur kleine Übungsbilder gemacht – einen Onlinekurs darüber wie man Federn auf verschiedene Art und Weise malen kann mit Sharone Stevens:

Tatsächlich sind das fünf Bilder, die ich zusammengefügt habe zu diesem einen. Ich finde, dass hat was 🙂

Mein letztes Bild ist eine Landschaft mit einem Heißluftballon nach einem Onlinekurs mit Irina Trzaskos. Ich hab mich entschieden das Bild in einem Kreis zu malen, weil ich eigentlich vorhatte noch etwas drumherum zu schreiben, aber dann ist mir nichts eingefallen was ich schreiben könnte, also hab ich es erstmal so gelassen…vielleicht kommt ja noch irgendwann eine Idee:


Was für mich als nächstes noch ansteht ist eine Auftragsarbeit mit einem Blumenfeld – hahahaha, als ob ich nichts gelernt hätte. Nein, das hatte ich schon vor der Erkenntnis versprochen und natürlich mach ich das jetzt noch, aber danach geht es mit Füchsen weiter oder so 🙂

Workshops die mich herausfordern

Wie ich ja schon erwähnt hatte, habe ich mir dieses Jahr für das Lernen reserviert…ganz besonders im Bereich Malen. Und so mach ich einen Workshop nach dem anderen und versuche auch immer wieder welche auszusuchen, die mich nicht nur malerisch herausfordern, sondern auch welche, die vom Thema her nicht unbedingt so meins sind, aber hilfreich, um meinen Horizont zu erweitern.
Unter anderem hab ich einen Workshop mit Cat Coquillette gemacht in dem sie ihren ganz eigenen Malstil vorstellt. Kurz zusammengefasst malt sie Dinge auf moderne Art und Weise – also nicht unbedingt realistisch , und nutzt zusätzlich eine Technik in der Sie die Dinge in Stücken malt, die weiße Zwischenräume haben…hahaha, klingt sehr kompliziert erklärt, aber vielleicht hilft ja das Bild gleich. Die Aufgabe war dann selbst irgendwas in der Art zu entwerfen und dann auch mit Aquarell zu malen. Ich hab mich dann entschieden einen Wolf zu malen und den dann erstmal grob entworfen:

Leider hab ich die ersten Skizzen nicht fotografiert…das auf dem Bild ist ungefähr die zum vierten Mal überarbeitete Version, die ich dann genommen habe. Beim Malen fand ich das Blatt dann ein wenig zu leer und hab mich entschieden noch einen Blutmond dahinter zu malen (ich hab den Workshop in der Blutmond Woche gemacht :)).

Wie man sieht hab ich noch ein paar Muster mit Weiß eingefügt und den Schwanz auch nochmal anders gemacht als in der Skizze aber ehrlich gesagt gefällt mir der ursprüngliche besser…er sah mir aber zu sehr nach Fuchs aus :).

Bei einem anderen Workshop ging es eigentlich darum eine Hochzeitseinladung mit allem drum und dran zu entwicklen – also mit Save the Date Karte und Dankeskarte, Menü und Tischkarten, usw. Da ich aber irgendwie so gar nicht in dem Thema bin zur Zeit  – hab ich mich entschieden das gleiche Prinzip für mich selbst zu verwenden und mit Self-Branding anzufangen…was soviel heißt wie ein Logo für mich selbst zu entwerfen – vielleicht für einen zukünftigen Etsy Shop. Entworfen hab ich dafür ein Logo, ein Bild, einen Kranz und zwei Borten – die man auch gut miteinander kombinieren kann. Alles werde ich jetzt hier noch nicht zeigen, aber das was allen am besten gefiel (ich hab mir Hilfe beim brainstorming geholt) war das:

Was mich wahrscheinlich am meisten gefordert hat war der nächste Workshop mit Louise de Masi – diesmal kein Tier sondern eine Pflanze…eine Sukkulente, um genau zu sein. Drei Tage und mindestens 12 Stunden hat das ganze gedauert…es war echt mühsam und man hatte das Gefühl, das wird nie ein Ende nehmen. Zusätzlich musste ich die Hälfte der Farben noch kreativ anmsichen, weil sie Farben benutzt hat, die ich nicht habe…von einigen hatte ich noch nie was gehört 🙂 Aber es hat trotzdem ganz gut geklappt…das Ergebenis ist auf jeden Fall in Ordnung:


Um den ganzen Stress gut zu verarbeiten hab ich noch einen Workshop gemacht, bei dem es darum ging Kunst und Entspannung miteinander zu kombinieren. Der Workshop ging über 5 Tage – am ersten Tag ging es darum einen Aquarellhintergrund zu malen und sich dabei gute Dinge selber zuzusprechen…ich hab am Ende noch etwas draufgeschrieben und so sah das Endergebnis der Übung aus:


Für die, die das nicht lesen können – es soll: You are royalty. – heißen. Irgendwie ist mir der Satz ständig im Kopf rumgegangen und er passte ja auch ganz gut zur Übung.

Am zweiten Tag ging es darum Pinselführung zu üben und dabei zu überlegen wofür man dankbar ist. Auch hier hab ich am Ende noch etwas draufgeschrieben und mich dafür entschieden die Farben im Regenbogenstil aufzumalen:


Das Ergebnis des nächsten Tages gefällt mir überhaupt nicht…aber es ja ist auch nur eine Übung ;).


Hier ging es darum zu üben eckige Gegenstände zu malen (was mir überhaupt nicht leichtfällt) und sich zwischendurch immer wieder Zeit zu nehmen zum atmen und nachzuspüren wo der Körper verspannt ist und bei Bedarf zu stretchen.

Tag 4 war ganz den Kreisen gewidmet. Es ging darum einfach Kreise aufzumalen – dann etwas zu tun was einen zum Lachen bring. Ich hab mir ein Youtube Video mit witzigen Auditions angeschaut :D. Danach sollte man dann eine zweite Schicht Kreise aufmalen. Das hat Spaßt gemacht. Witziger weise ist dieses Blatt dann am Ende aber in den Mülleimer gewandert – denn auch da hab cih was draufgeschrieben, aber 2 Rechtschreibfehler eingebaut…war auch zum lachen.


Die letzte Übung war vom Ergebnis her auch eher häßlich…aber eine gute Übung. Dafür durfte man sich dann einfach Musik aussuchen, die man mag und diese hat man dann ganz bewußt beim Malen gehört.


Also ich muss sagen, die Übungen haben mir alle ganz gut gefallen und ich könnte mir sogar vorstellen die eine oder andere auch mal für die Seelsorge oder für ein Seminar einzusetzen. Ehrlich gesagt hab ich am Anfang gedacht: Ich mach die einfach alle hintereinander – aber dann hab ich mich doch entschieden mir Zeit zu nehmen und nur eine Übung am Tag zu machen und das war eine gute Entscheidung..
Zusammengefasst kann ich sagen: Auch wenn mich einige dieser Projekte echt herausgefordert haben und gefühlt fast an den Rand des Wahnsinns getrieben haben (hier möchte ich die Sukkulente nochmal hervorheben :)) – trotzdem bin ich froh über jedes einzelne Projekt, weil ich echt viel lernen konnte – sowohl was meine Maltechnik betrifft als auch über mich selber.

Malen mit Louise De Masi

Oh, oh wie ich sehe hab ich schon lange nichts mehr geschrieben hier. Es war wahrscheinlich einfach zu heiß…für alles :).
Bei uns hat es sich aber zum Glück etwas abgekühlt in den letzten zwei Tagen…da ist es dann wohl Zeit, dass ich mich wieder melde. Zuerst einmal dachte ich zeig ich euch wie es beim Malen so aussieht. Allerdings ist da auch nicht so wahnsinnig  viel passiert in den letzten Wochen, weil ich einfach andere Projekte zu erledigen hatte und ausserdem stehe ich neuerdings ganz schön viel in der Küche…deswegen gibt es demnächst bestimmt auch ein paar Rezepttipps.
Aber zurück zu den Bildern. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Papagei, den ich im letzten Beitrag gezeigt habe, den habe ich ja anhand eines Onlinekurses mit Louise De Masi erstellt. Das ist eine Künstlerin aus Australien, die bei Skillshare einige Kurse online hat…und ich kann euch sagen, die Kurse sind nicht ohne. Ich brauch meistens mehrere Tage, um ein Bild mit ihr zu erstellen, aber dafür hab ich am Ende dann auch einiges gelernt. Nach dem Papagei hab ich mich an die Giraffe rangetraut und es war interessant, stellenweise frustrierend, aber am Ende war ich doch ganz zufrieden:


Danach hab ich mich an den Fuchs rangetraut…ehrlich gesagt hab ich mich unter anderem wegen diesem Kurs bei Skillshare angemeldet…mich dann aber über zwei Monate nicht rangetraut. Das Fuchsmotiv war auf jeden Fall eins, das ich mir nie selbst rausgesucht hätte…für mich wäre der wahrscheinlich etwas zu wild gewesen 🙂 Aber für die Technik die man lernen sollte ist der Fuchs auf jeden Fall eine gute Wahl gewesen. Es ging nämlich darum mit Salz Struktur zu erzeugen. Ich hab mir diesmal tatsächlich sogar Zeit genommen und vorher geübt…mit wirklich mäßigem bis gar keinem Erfolg. Es kommt bei der Technik ganz besonder auf das Zusammenspiel von Pigment, Wasser, Papier und Zeitpunkt an und irgendwie wollte das überhaupt nicht klappen.


Nach ein wenig hin und her überlegen, hab ich mich dann doch gewagt einfach mit dem Fuchs anzufangen. Und es hat auf jeden Fall besser geklappt als bei den Übungen. Allerdings noch lange nicht so gut wie in dem Video gezeigt. Weil mir das Endergebnis nicht so ganz gefiel hab ich einfach entschieden den Fuchs dann etwas anders als im Kurs vorgegeben zu Ende zu malen. So wie ich ihn halt malen würde und so gefiel er mir am Ende dann auch ganz gut.

Als nächstes hab ich mir vorgenommen noch mindestens eine Pflanze mit Louise zu malen und dann schauen wir mal. Nebenbei hab ich auch noch den Dreiwöchigen Skillshare Sommerkurs beendet. Das eine Projekt hatte ich ja schon gezeigt die anderen beiden kommen dann noch. Morgen aber erst Mal ein Rezept 🙂

Vogelliebe Teil 3 plus

Hmm, hier kommen die nächsten Vögel und ersteinmal die letzten denke ich. Nicht, dass ich nicht noch eine ganze Liste hätte, die ich noch malen möchte und ich werde das sicher auch noch tun, aber ich merke, dass da grad der Wurm drin ist (sehr passend eigentlich ;)). Irgendwie muss ich ständig wiede von vorne anfangen, was normalerweise ein Zeichen dafür ich, dass grad die Luft raus ist bei diesem Thema…also werde ich an anderen Objekten weitermachen und zwischendurch zu meinen Vögeln zurückkehren. Hier aber erst einmal die Vögel der letzten Woche…

Als erstes hab ich mich an einer Eule versucht und war super unzufrieden. Meine Tochter wollte auch gerne, dass ich noch einen Hintergrund hinzufüge, was ich auch gemacht habe (zum Glück nicht ohne vorher zu scannen)…ich weiß auch nicht. Es kann auch einfach sein, dass mir die Vorlage – also die Eule an sich einfach gar nicht so gut gefällt…

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

Als nächstes hab ich mich an einem Headshot probiert 🙂 und mir dafür diesen Adler ausgesucht:

(c) Lenna Heide

Beim malen hab ich mich die ganze Zeit gefragt, warum Adler immer so unfreundlich aussehen, aber das ist mir an Flamingos auch schon aufgefallen…

Um mal wieder ein bißchen von dem braun wegzukommen hab ich mich als nächstes an zwei bunten Vögeln versucht. Als erstes an einem Tukan:

(c) Lenna Heide

Und danach hab ich mal wieder einen Onlinekurs bei Skillshare gemacht und mir dafür einen Papagei ausgesucht (der Kurs ist von Louise de Masi). Der Name (auf englisch) scheint Sun Conure zu sein…ob das auf deutsch auch so ist hab ich jetzt nicht recherchiert…falls die Bio-Interessierten das wissen wollen hoffe ich, dass Google helfen kann ;).

(c) Lenna Heide

Dieser Vogel hat mich echt nerven gekostet. Und dies ist übrigens auch schon der zweite Versuch. Der erste ist nach der Hälfte im Mülleimer gelandet – bzw. wird noch als Testpapier verwendet. Ich hatte am Anfang ein falsches rot verwendet und das hat irgendwie das ganze Bild kaputt gemacht.
Und wo wir schon bei zwei Versuchen sind. Hier ist noch ein anderes Projekt der letzten Wochen. Meine Freundin hat mich gebeten ein Bild für sie zu malen…es ist eine Filmszene aus einem alten Kinderfilm hier erstmal mein erster Versuch:


Und hier der zweite mit gewünschten Änderungen::


Ich könnte daraus ja ein finde die 10 Fehler Spiel machen…aber ich glaube das lass ich lieber :).
Für die nächsten Wochen hab ich noch ein paar Auftragsarbeiten und ein größeres Familienprojekt. Ansonsten ist ausruhen angesagt…wir haben ja schließlich Sommer-Urlaubszeit.

Übungsblätter gut genutzt

Ich hab mich bei Skillshare für einen 3-wöchigen Lehrgang zum Thema Aquarell angemeldet. Die Aufgabe bzw. der Workshop für die erste Woche beinhaltet nur Übungen – also einfache Dinge, die man malt, um zu lernen wie man mit Aquarell am besten umgeht. Es geht um das Mischverhältnis von Wasser und Pigment, darum wie man zuviel Wasser wieder vom Papier bekommt oder auch zu viel Farbe. Wie man weiche und harte Abschlüsse hinbekommt und um die Beherrschung des Pinsels.
Ich mag keine Übungen. Jedenfalls nicht solche an deren Ende kein Abschlussprojekt steht. Also musste ich mich sehr stark selbst motivieren es trotzdem zu machen. Es ging nur mit viel Fantasie…beim Malen hab ich mir dann erzählt was das was ich male gerade sein könnte. Hahaha – ungefähr so: Guck mal, dass sieht aus wie eine Welle und das hier wie ein Mond und hier malen wir noch eine kleine Tür hin :). Nun ja, am Ende hatte ich zwei Übungsblätter und ich hab wirklich gemerkt, dass vor allen Dingen meine Pinselführung gefordert worden ist, weil meine Muskeln in der Hand plötzlich an Stellen geschmerzt haben, die ich schon lange nicht gefühlt hatte. Hier sind meine zwei fertigen Übungsblätter:


Natürlich weiß ich, dass es sinnvoll ist solche Übungen zu machen, aber es ärgert mich dann auch, dass ich dann diese fertigen Blätter habe die zu nichts gut sind…wenn ich z.B. Farben teste, usw. dann ist es ja eh ein Schmierblatt und ich schmeiß es weg. Bei solchen Übungen wie diesen fällt es mir schwer – weil häßlich siehts ja nicht aus, aber was macht man damit?
Mit ein wenig Überlegen bin ich auf diese Ideen gekommen:


Das eine Blatt hab ich etwas zurechtgeschnitten und daraus mit einem Stempel und einer Stanze eine Hochzeitskarte gemacht (O.K. das Herzchen gehört noch zu einer anderen Stanze, aber es war einfach ein Rest vom nächsten Projekt :)).

Und aus dem anderen Blatt hab ich zwei Anhänger gestanzt und diese dann so bearbeitet:


Ich hab die Übungsblätter sozusagen wie selbstgemachtes Designpapier benutzt…für mich war das dann so wesentlich zufriedenstellender. Und wo ich schon dabei war hab ich noch ein paar andere Reste zu dieser kleinen Karte verarbeitet:


Und schon ist mein Kartenvorrat zumindest ein ganz klein wenig gewachsen und ich hab weniger Müll…ein Erfolg auf ganzer Linie :).

Vogelliebe Teil 2

Wie geahnt sind im Laufe der letzten Woche noch ein paar Vögel dazugekommen. Und es sind noch so einige auf der Liste. Ich war fast etwas unglücklich, dass ich nur vier geschafft habe, aber die vier waren die reine Freude…O.K. ich gebe zu als ich gestern Abend um elf mit dem Spatz fertig war habe ich kaum noch gerade aus gucken können, aber wer könnte dem süßen Spatz denn deswegen böse sein?

Ich hab mich auch wieder an zwei fliegende Vögel herangetraut…einmal an den Kolibri – der scheint in den letzten Jahren ja sowieso überall aufzutauchen:


Und dann hab ich mir noch den Papageitaucher ausgesucht. Das war einer der ersten Vögel auf meiner Liste…man merkt halt, das ich Pinguine mag 😉

Und zum Schluß noch der Wunschvogel meiner Tochter…wenig farbenfroh auf den ersten Blick – aber ich hab tatsächlich nicht nur schwarz verwendet für das Bild – auch braun und blau und grau und weiß natürlich…wer hätte das gedacht?


Er wurde von ihr übrigens Herbert getauft…na dann wünschen Herbert und ich wünschen euch noch einen schönen Sonntag 😀

Große Vogelliebe <3

Nachdem ich mir einen Onlinekurs von Amarylis Henderson angeschaut habe zum Thema: Vögel malen, kann ich nicht mehr damit aufhören mir Vögel anzuschauen und sie zu malen. Ich muss mich ehrlich gesagt zusammenreißen, damit ich mir keine Vogel-To-Paint-Liste mit 100 Vögeln anfertige :). In den letzten 4 Tagen sind so bereits diese fünf Vögel entstanden und mich beschleicht das Gefühl, dass da noch einige kommen werden 🙂

Angefangen habe ich mit einem Eisvogel, weil ich den eh schon seit einiger Zeit malen wollte…dieser hier war natürlich noch eine besondere Herausforderung weil er sich im Flug befindet.

Als nächstes hab ich eine Grünflügel oder Emeraldtaube gemalt und ich muss ehrlich zugeben, bis vor ein paar Tagen wußte ich nicht, dass so ein Vogel existiert:


Nach so viel blau und grün brauchte ich etwas rot…deswegen erst der Kardinalvogel:


…und dann noch ein Rotkehlchen:


Heute hab ich dann mit einem Gartenrotschwanz weitergemacht…und ja, auch den kannte ich vorher nicht wirklich…was soll ich sage: Malen bildet 😀


Ich mir auf jeden Fall noch ein paar ganz interessante Vögel rausgesucht und ich bin mir sicher ich werde noch mehr finden…wir werden sehen wohin mich die Vogelliebe noch führen wird :). Falls ihr irgendwelche Geheimtipps habt, dann immer raus damit.

Blumen und Meer

Ja, auch das Malen geht weiter. Mittlerweile hab ich auch schon ein paar Lehrer bei Skillshare gefunden, die ich für mich sehr hilfreich finde und von denen ich dann mehrere Kurse belege…es ist manchmal ein wenig überwältigend wenn ich all die Kurse sehe, die ich noch machen möchte..

Aber kommen wir zu denen, die ich schon absolviert habe. Eigentlich fang ich mal mit einem Bild an, dass ich einfach so gemalt habe…also ohne irgendwelche Anleitung. Ganz einfach weil ich einfach keine finde zum Thema Wasser/Ozean/Wellen in Verbindung mit Wasserfarben. Also hab ichs mal einfach auf eigene Faust versucht und muss sagen…naja, da ist noch viel Wachstumspotential


Passend  zum Thema hab ich dann einen Onlinekurs mit Irina Trzaskos gemacht, bei dem man gelernt hat eine Muschel zu malen 🙂

Da die Irina mir ganz sympathisch war hab ich gleich noch einen Kurs bei ihr belegt in dem es darum ging eine Mohnblume auf drei verschiedene Arten zu malen…das hat auf jeden Fall Spaß gemacht und war sehr befriedigend, weil ich noch sehr unzufrieden war mit der Mohnblume von vor ein paar Wochen…

Hier einmal im loose Style:

Als nächstes realistisch:

und zum Schluß nochmal mit Fineliner:

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich für jede Blume ein anderes rot verwendet habe…nicht, weil es so angeleitet wurde, sondern, weil ich versucht habe das perfekete Mohnrot zu finden, aber irgendwie bin ich bis zum Schluß nicht wirklich zufrieden gewesen…naja, ansonsten gefällt mir die zweite Version am besten.
Hier noch eine kleine Übung so für zwischendurch:

Weil manchmal hat man nur ein kleines Zeitfenster und es macht dann trotzdem Sinn einfach mal kurz etwas zu malen – es übt und macht die Seele glücklich :D.

Ganz zum Schluß noch mein Lieblingsprojekt aus den letzten Wochen…Ein Kurs von Ana Victoria Calderon zum Thema: Wie male ich einen Edelstein – und die Schlußaufgabe war einfach irgendeinen Ring zu malen. Ich hab mir diesen ausgesucht:

Das war auf jeden Fall eine sehr intensive Lehreinheit und ich hab beim malen immer wieder daran denken müssen wie der verlorene Sohn sein Erbrecht durch den Ring des Vaters wieder zurück bekommt…auf jeden Fall mein Lieblingsprojekt von den heute gezeigten.

Schnelle Goodies und Gedanken über Vorfreude

Obwohl ich ständig irgendwelche Goodies mache – entweder für Leute, die uns besuchen oder für Veranstaltungen, die ich leite, vergesse ich ständig diese zu fotografieren und zu zeigen…aber nicht diesmal 🙂


Hier hab ich einfach ein paar Kinderriegel mit einem Banner beklebt. Das Banner ist mit einem Spruch von der Stempelküche beklebt. Ich hab erst überlegt, ob es Sinn macht den da drauf zu stempeln, aber dann hab ich gedacht: „Eigentlich mag ich es bei jedem Menschen, wenn er lacht  – passt.“ Dazu hab ich einfach nur noch eine Schleife drumgebunden und mit einem Glue Dot fixiert und schon ist die Süßigkeit fertig

Da das Thema Lachen und Freude irgendwie zusammenpassen hab ich gedacht, dass ich noch ganz kurz erzähle was hier so gerade los ist. Wer mein Leben oder meinen Blog verfolgt sollte mittlerweile mitbekommen haben, dass wir ein neues Zuhause suchen…eigentlich schon seit Anfang des Jahres. Bisher haben wir einige wenige Wohnungen angeschaut, aber irgendwie passte es nie so richtig. Das ständige Suchen und Anschauen und wieder Verwerfen hat mich echt emotional erschöpft. So das ich eigentlich schon aufgehört hatte zu suchen und Gott einfach gesagt habe, er soll sich bitte darum kümmern. Emotional erschöpft hat mich besonders, dass sich (gedanklich) in der Wohnung heimisch machen und einrichten und das Ganze dann am Ende wieder loslassen zu müssen.

Auch wenn wir eigentlich nicht darauf vorbereitet sind, haben wir auch immer geschaut, ob es vielleicht ein Haus gibt das zu uns passt. Aber sowohl Häuser wie auch Wohnungen sind zur Zeit bei uns sehr teuer und eigentlich ist es ein schlechter Zeitpunkt für einen Hauskauf. Nun hat mein Mann mir vor ungefähr einer Woche einen Link zu einem Haus geschickt und ich hab gleich gedacht: Ja, hier möchte ich voll gern wohnen…


Am nächsten Tag hab ich gleich noch ein paar Fragen mit den Verkäufern geklärt und mit einem Finanzierer gesprochen und alles klang sehr vielversprechend.  Irgendwie bin ich innerlich von einer unglaublichen Vorfreude erfasst worden, aber eine innere Stimme hat immer wieder gewarnt: „Freu dich nicht zu früh…es könnte wieder nicht klappen.“


Die gleichen Hinweise hab ich dann auch von meinem Mann bekommen, als ich angefangen habe (für ihn) zu euphorisch über das Haus zu sprechen und mir Dinge auszumalen.
Das hat mich traurig gemacht und ich war schon kurz davor mich darauf einzulassen, aber dann hab ich gedacht: Nein. Stopp mal. Was geht hier eigentlich vor? Sowohl ich als auch die Außenwelt will mich davon abhalten die nächsten 1,5 Wochen (dann können wir uns das Haus erst besichtigen) einfach mal glücklich zu sein und mich auf etwas zu freuen. Und warum? Weil es sein könnte, dass in der Zukunft eine Enttäuschung auf mich wartet. Was für ein Quatsch. Erstens kann es sein, dass es wirklich: DAS Haus ist und ich hab mich unnötigerweise die ganze Zeit zurückgehalten und zweitens kann es tatsächlich sein, dass ich enttäuscht werde, aber warum soll ich mich dann nicht trotzdem vorher freuen? Das tut mir und meiner Seele doch viel besser.


Mir ist bewußt geworden, dass ich mir oft die Freude und das Glück in der Gegenwart nicht gönne, weil ich Angst habe vor einem möglichen Schmerz in der Zukunft…wie blöd. Also hab ich mich entschieden mich einfach zu freuen und einen möglichen Schmerz in kauf zu nehmen. Ich denke, nach soviel Freude ist der Schmerz am Ende auch leichter zu verschmerzen…und wer weiß, vielleicht freu ich mich dann auch für immer weiter :).

P.S.: Falls ihr euch fragt warum hier lauter Bäume sind 😉 – ich hab vor ein paar Tagen einen Online-Kurs zum Bäume malen gemacht und gedacht ich füg die hier einfach mal ein 😀