Ein Schwung Sommerkarten…

…und irgendwie auch Einhornkarten. Ich hab gar nicht gemerkt, dass ich in den letzten Tagen so viele Einhornkarten gebastelt habe…erst die für de Challenge und in diesem Schwung verstecken sich auch gleich zwei…naja, entweder Meerjungfrauen oder Einhörner – ohne geht nicht 🙂
Es ist nämlich so gewesen, dass ich letztens im Regen (natürlich war ich im Haus) Stempelmotive ausgemalt hab und um einen Kontrast zu setzten hab ich einfach ganz sommerliche Motive ausgesucht. Und hier sind jetzt die Karten die daraus entstanden sind:


Zuerst einmal meine Lieblingskarte. Natürlich zum einen weil ich die Farbkombi rot-weiß mag…genauso wie das Geburtstagskind – zum anderen weil die Karte ganz auf dieses Geburtstagskind zugeschnitten ist…das Dancing-Girl weiß warum 🙂

Das Haopy-Girl ist natürlich von Love Cynthia, der Holzrahmen ist von DoCrafts – der Spruch von Stampin Up und die Buchstaben aus denen ich „dancing girl“ geschrieben habe sind von Sweet Stamp Shop.


Ich weiß zwar noch nicht wer diese Karte irgendwann mal bekommt, aber ich freu mich schon aufs überreichen 🙂 Das „Happy Birthday“ ist von Lawn Fawn und der andere Schriftzug von Create a Smile…die Rahmen Stanze mal wieder von Gina Marie und wo das Happy Girl her ist wisst ihr ja bereits – auf den nächsten beiden Karten hab ich auch Happy Girls aus dem gleichen Set verwendet.


Hier noch eine ganz lässige Sommerkarte 🙂 das Hooray im Kreis ist von Avery Elle und der Spruch aus einem alten Set von Mama Elephant.


Die Gitterstanze ist von Avery Elle, ich hab sie mir nur quadratisch geschnitten.


Hier kommt noch ein Einhorn von Neat and Tangled…die Blumenranken sind auch aus dem gleichen Set genauso wie der Spruch. Die Kreisstanze ist von Gina Marie und die Sterne von Stampin Up.

Hier noch eine Kleine Idee für eine Sommerkarte. Ich hab letztens einfach ein Stück Wassermelone mit Aquarellfarben gemalt – das ist ganz leicht gemacht und würde bestimmt mit einem Spruchstempel eine tolle Sommerkarte hergeben:

Aquarell mit Mensch und Tier

Ohne es wirklich zu planen hab ich in der letzten Zeit ein paar Bilder gemalt auf denen immer jeweils ein Mensch und Tier drauf war…keine Ahnung warum. Das erste Bild war für ein ganz besonderes Mädchen…wenn ihr euch vielleicht an einen Post von vor einigen Wochen erinnert – da hatte ich versucht sie zu malen mit ziemlich miserablem Erfolg…also hab ich mir einfach gedacht: Mal ich einfach das innere Bild, dass ich von ihr habe – und das muss ihr ja nicht wirklich ähnlich sehen 😉

(c) Lenna Heide

Das nächste Bild geht in eine ähnliche Richtung. Jemand hat mich gefragt, ob ich nicht endlich mal ein Einhorn malen könnte…und ehrlich gesagt hab ich ein wenig Angst davor gehabt, aber dann gedacht Was solls, irgendwann muss ich es ja eh versuchen…und da ist es:

(c) Lenna Heide

Heute hab ich dieses Bild gemalt und ich bin durchaus unzufrieden damit…da es aber schon der zweite Versuch war, hab ich gedacht: Ich kann nicht noch ein Bild wegwerfen…das geht zu weit 🙂 Aber wenn ich ehrlich bin werd ich dieses Thema wohl noch so einige mal mehr versuchen:

(c) Lenna Heide

Irgendwie war mir wichtig, dass das Lamm ganz, ganz nah am Hirten ist, weil ich beim malen immer den Satz im Kopf hatte: Auch wenn ich im Tal des Todesschattens bin fürchte ich mich nicht, weil du bei mir bist…und mit diesem Wissen wünsch ich euch eine gute Nacht.

P.S: Jetzt wo ich mir den Beitrag nochmal anschaue fällt mir auf, dass es nur weiße Tiere sind…da muss ich mal drüber nachdenken…

 

Lust und Frust beim Malen

Hmm, fangen wir mal mit dem größten Frust an…dann ist das schon mal aus dem Weg. Ich hab versucht jemanden zu malen…also jemanden den es wirklich gibt…Gesichter zu malen an sich ist ja schon immer eine Herausforderung…dann aber auch noch ein Gesicht zu malen, dass aussieht wie es aussehen soll ist schlichtweg nicht möglich für mich. Ich bin sowieso nicht in der Lage Bilder einfach abzumalen, am Ende sehen die immer anders aus – so als wenn sie durch mich durchgehen und dann nach mir aussehen :)…normalerweise find ich das auch nicht schlimm – in diesem Fall war es nun gar nicht hilfreich. Eigentlich wäre das klügste gewesen es einfach wegzuschmeißen, aber ich denke: Wieso zeig ich euch nicht auch meine Misserfolge, dann könnt ihr wenigstens auch beobachten wie ich mich verbessere 😀 Hier also das Bild

Wie soll ich sagen:. Man erkennt, dass es ein Gesicht ist und wahrscheinlich sogar, dass es eine Frau sein soll…mehr ähnlichkeit hat es nicht…O.K. die Haare sind gut geworden. Ich hab auch echt lange versucht es noch zu reparieren, bis das Papier so rauch war, dass es gar nicht mehr ging…wie gesagt: Fail. Aber was ich dazu sagen muss, das malen an sich hat Spaß gemacht – sich einfach in ein Gesicht zu vertiefen und mal auf all die Details zu achten ist (für mich) eine sehr erfüllende Angelegenheit…deswegen muss ich sagen wird das wahrscheinlich nicht mein letzter Versuch sein 🙂

Eine weiter Mal-herausforderung der letzten Tage war das Thema: Wasser. Ich wollte eine Frau unter Wasser malen und hab festgestellt: Das ist gar nicht so leicht. Auch bei diesem Bild hat das Papier ganz schön gelitten und ich hab lange, lange korrigiert bis ich es halbwegs annehmbar fand. Dazu kam noch, dass es eigentlich anders herum geplant war – aber so sah es immer so aus als würde die Frau stehen und nicht im Wasser sein – bis ich auf die Idee gekommen bin es umzudrehen – dafür musste ich dann aber das Wasser wieder komplett verändern.

(c) Lenna Heide


Da ich nun gemerkt habe, dass ich beim Wasser malen noch viel Übung brauche hab ich gleich ein weiteres Bild versucht:

(c) Lenna Heide

Das gefällt mir auf jeden Fall schon besser, aber da ist auf jeden Fall noch viel Raum zum wachsen.

Kommen wir jetzt endlich zu den Dingen, die Spaß gemacht haben:

Mir war in den letzten Tagen danach einfach mal so richtig bunt zu malen – also sogar bunter als die Dinge eigentlich sind. Die Taube hat auf jeden Fall Spaß gemacht – auch wenn sie in meinem Kopf anders aussah…aber das ist ja meistens so.

(c) Lenna Heide

Das nächste Bild war im Grunde nur ein Pinseltest…ich wollte eine neue Sorte von sehr feinen Pinseln ausprobieren und hab mir gedacht: Ich mal einfach mal ein ganzes Bild mit dem kleinen Pinsel und schau wie der das so ausshält (ob er Haare verliert oder so). Der Pinsel hat bestanden und das Bild hat mir unglaublich viel Spaß gemacht…vielleicht auch weil ich gar nicht den Druck hatte, das am Ende ein gutes Ergebnis rauskommen soll.

 

(c) Lenna Heide

Ähnlich war es wahrscheinlich auch gestern als ich mit den Kindern gemalt hab. Wir haben uns die Schöpfungsgeschichte vorgenommen und jeder durfte dann kreativ gestalten wie er Lust hatte und ich hatte Lust einen Narwal zu malen…also hab ich das einfach gemacht:

(c) Lenna Heide

Ein bißchen geht der in der ganzen Schrift unter…aber die Schöpfung ist ja auch unglaublich Komplex, so dass das Gefühl dann schon irgendwie passt :).
Ein Bild hab ich noch, aber das zeig ich euch dann mal wann anders…erst einmal muss ich es verschenken 🙂

 

Was machen die Aquarellfarben?

Ja, ich würde sagen, die werden immer noch nicht so oft genutzt wie sie sollten, aber ein paar mal mehr hab ich sie in den letzten Wochen schon rausgeholt. Einige Bilder und Wortkarten hab ich ja schon gezeigt, aber ein paar noch nicht. Ich dachte ich fang mal mit ein paar Wortkarten an, ich hab tatsächlich letztens über 20 Stück gemacht für eine Gebetsaktion in der Gemeinde (die Teilnehmer durften sich prophetisch ein Wort für den Tag ziehen), die werde ich jetzt natürlich nicht alle zeigen, aber hier ist eine kleine Auswahl:

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

So, ich denke das sind erst mal genug 🙂 Witzigerweise musste ich zwei Karten wegschmeißen, weil sich tatsächlich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen hat – das ist dann ärgerlich, aber passiert 🙂

Kommen wir zu einem Bild das mich immer wieder zum lächeln bringt: der kleine Panda, den ich vor ein paar Wochen gemalt habe schaut irgendwie so herrich aus dem Bild, dass man gar nicht anders als lächend zurückschauen kann, oder?

(c) Lenna Heide

Und hier kommt noch das letzte Bild, das ich gemalt habe. Ich habe ihm den Titel: „Komm“ gegeben, weil ich immer an die Bibelstelle aus der Offenbarung denken muss, wenn ich es ansehen (die in der steht: Der Geist und die Braut rufen: Komm).

(c) Lenna Heide

Ich hoffe, ich schaffe es die Farben in den nächsten Tagen wieder herauszuholen, weil das Bild, das ich malen will in meinem Kopf schon fertig ist…hoffentlich siehts dann auf dem Blatt auch so aus wie in meinem Kopf…oder wenigstens so ähnllich 🙂

Das „Vater unser“ in 4 Worten

Ich hab es ja schon vor einiger Zeit versprochen, jetzt ist es endlich soweit – ich zeig euch wie ich das Vater unser in 4 Wörtern zusammengefasst habe und natürlich erkläre ich auch warum…Hier einmal alle 4 Wörter auf einen Blick:


Was mir aufgefallen ist, als alle Wörter fertig waren ist, dass ein Zustand in dem diese 4 Dinge erfüllt sind sich wahrscheinlich ziemlich himmlisch anfühlt…und wahrscheinlich ist es auch das wo Jesus uns mit diesem Gebet hinführen will: Zu himmlischen Zuständen.

Fangen wir mal mit dem ersten Wort an:

Vater unser,
der du bist im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Was mir in diesem Teil aufgefallen ist, ist, dass wir das Gebet: „Vater unser“ nennen. Damit sprechen wir immer wieder einfach nebenbei aus, dass Gott unser Vater ist. Ich halte das für einen sehr geschickt gewählten Namen 🙂 Irgendwie hat mich in diesem ersten Teil die Ausrichtung auf Gott erfasst. Zuerst die Hervorhebung wer er für mich ist und dann meine Anbetung dafür wer er ist – ohne das ich bereits um etwas gebeten habe oder etwas erhalten habe…einfach weil er ist was er ist…und ich glaube diese Haltung wird uns zufrieden machen, weil sie unseren inneren Menschen zum Frieden führt…

Diese Ausrichtung auf Gott fand ich in diesem Video hervorragend dargestellt – wo ein Baby seine Mutter anstarrt und damit einfach vollkommen zufrieden ist:

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.

Dieser Abschnitt des Gebets erinnert mich immer an Jesus Kampf im Garten Gethsemane. Wo er am Ende kapituliert und sagt:…nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Ich glaube jeder muss immer wieder diesen Kampf kämpfen, aber was für eine große Kraft liegt darin mit Gott einige zu sein. Ich glaube auch, dass das noch weiter führt, denn wenn wir uns unter seinen Willen fügen, dann erst kann er uns als Leib Christi zusammenfügen und so entsteht auch gleichzeitig Einigkeit in Gottes Gemeinde. Noch ein kleiner Gedankenanstoß: Einigkeit hat nichts mit Gleichförmigkeit zu tun…deswegen finde ich es auch gut, dass in dem Wort einig auch das Wort Ei steckt und nicht das Wort Kreis :).

Unser täglich Brot gibt uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Versorgt…das mit dem Brot ist wahrscheinlich für jeden verständlich, aber für mich steckt in diesem Teil nicht nur die Versorgung für unseren Körper sondern auch für Seele und Geist. Nichts befreit unsere Seele so sehr, wie zu verstehen und für mich anzunehmen, dass Jesus meine Schuld getragen hat…und das ich dann auch meinem Nächsten vergeben kann ist eindeutig nur durch eine übernatürliche Versorgung meines Geistes möglich. Er hat uns versorgt mit allem was wir brauchen und er will und wird uns jeden Tag geben was wir brauchen.

Und führe uns in der Versuchung
und erlöse uns von dem Bösen,
denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

 Was mir in diesem Teil ins Auge gesprungen ist, ist dass Gott uns vorbereitet für alles was auf uns zukommt…und gleichzeitig bereitet er das was auf uns zukommt vor (die Wohnungen im Himmel). Alles was wir über ihn aussprechen sprechen wir gleichzeitig uns selber zu, weil wir durch Jesus Zugang dazu haben. Wenn wir auf Gott ausgerichtet sind, einig sind mit seinem Willen und uns von ihm versorgt wissen, dann haben wir die Freiheit in vorbereiteten Werken zu wandeln, weil für alles andere gesorgt ist und wir das Herz des Vaters kennen.

Was ist eigentlich die richtige Körperhaltung beim Gebet?

Eigentlich ist das eine Frage, die ich mir schon lange nicht mehr gestellt habe…aber in den letzten Tagen hab ich mir die neue Netflix Serie „Anne with an „e““ angeschaut. Eine Neuverfilmung von Anne von Green Gables. Ich hab diese Geschichte als Kind sehr gemocht und war ein wenig misstrauisch, aber ich muss sagen die Neuverfilmung ist einfach wunderschön gelungen. Die Bilder sind toll und die Schauspieler hervorragend ausgesucht und die Charaktere sind mit so viel Herz gespielt, dass ich total berührt war und einige Aspekte der Geschichte sind nochmal verändert – meiner Meinung nach vertieft und ehrlicher gemacht worden. Also ich bin auf jeden Fall überzeugt.
Zurück zum Thema…in der ersten Folge soll Marilla Anne zeigen wie man betet und sie sagt als erstes:“ Knie dich hin.“
Worauf Anne das auch tut, aber folgendes sagt (ich übersetzt mal frei aus dem englischen): „Warum muss man sich zum Beten hinknien? Weißt du was ich tun würde, wenn ich wirklich beten wollte? Ich würde in ein riesiges Feld gehen, ganz alleine…oder in einen tiefen, tiefen Wald und ich würde hochschauen in den Himmel, hoch, hoch, hoch in den herrlichen, grenzenlosen Himmel und ich würde das Gebet einfach fühlen.“

(c) Lenna Heide

Ich muss zugeben, ich musste die Serie an dieser Stelle anhalten und erstmal mit den Tränen kämpfen und tief Luft holen.  Diese Aussage hat mich tief berührt und ich hab später weiter gedacht…ja, warum muss man sich zum Beten eigentlich hinknien? Muss man das überhaupt?
Es gibt ja auch eine Bibelstelle in der steht, dass die Männer beim Beten heilige Hände hochheben sollen…viel mehr steht zu Körperhaltungen in der Bibel meines Erachtens auch nicht wirklich.* Warum muss man denn dann mancherorts aufstehen oder die Hände falten oder was auch immer?
Und was davon ist überhaupt richtig?
Ich denke: Die richtige Körperhaltung beim Beten ist die, die ausdrückt wie es in meinem Herzen grad aussieht. Hab ich grad so eine Sehnsucht nach Gott, dass ich mich austrecken möchte um nach ihm zu greifen, dann streck ich vielleicht eine Hand nach oben oder recke meinen Kopf in die Höhe…wenn ich grad von Ehrfurcht ergriffen bin, dann knie ich mich wahrscheinlich nieder oder leg mich sogar flach auf den Boden…wenn ich Schwierigkeiten habe mich zu sammeln könnte ich die Hände falten und die Augen schließen, wenn ich unruhig bin gehe ich vielleicht in der Gegend herum, usw. Wenn wir unserer Körperhaltung erlauben sich unserem ganzen Sein anzupassen erlebe ich oft ein eins werden von Körper, Seele und Geist, was den Gebetsfluss erleichtert und auch tiefer ins Gebet führt.

(c) Lenna Heide

Allerdings kann es auch andersherum funktionieren…wenn ich z.B. Ehrfurcht lernen möchte, kann es helfen sich immer mal wieder hinzuknien…weil die richtige Körperhaltung auch Seele und Geist hilft an diesen Ort zu folgen. Die richtige Körperhaltung ist also die, die mich dabei unterstützt näher zu Gott zu kommen und tiefer ins Gebet…und welche das gerade ist, dass muss jeder für sich selbst immer wieder neu entscheiden…und vielleicht auch zwischendurch innehalten und mal überprüfen, ob das was man einfach so Routinemäßig tut überhaupt hilfreich ist und der Wahrheit entspricht…und vielleicht sollten wir alle tatsächlich mal in ein großes Feld gehen oder in einen tiefen Wald…

*Anmerkung: Ja, ja, wenn man Dinge einfach so schreibt ohne nochmal nachzudenken und zu überprüfen. Im Laufe der Tage sind mir schon auch noch andere Bibelstellen eingefallen zur Körperhaltung…einige beziehen sich aufs liegen andere aufs Knien und ich bin auch von anderen darauf hingewiesen worden (danke :)) – aber die Schlußfolgerung meiner Gedanken ändert sich damit nicht :).

Selbstbewusstsein und Gottesbewusstsein

Erst wollte ich ja zwischen die beiden Wörter vs. Setzen, aber das hätte ja den Anschein erweckt, dass nur das eine oder das andere geht…im Grunde genommen denke ich aber, dass die beiden sich bedingen.
Vor einer Woche beim Gebet haben wir uns nochmal die Geschichte von David und Goliath angeschaut und Nicki meinte: David wusste einfach genau wer hinter ihm steht…und da hatte ich sofort dieses Bild vor Augen (was ich dann auch gleich ganz schnell aufgezeichnet habeJ)

Und das hat mir alles nochmal in die richtige Perspektive gerückt…auch wenn das Bild natürlich nicht Maßstabgetreu ist, versteht man doch glaube ich sehr genau was ich meine. Das was mir manchmal wie eine unglaubliche „Vergrößerung“ meiner Herausforderungen erscheint ist aus Gottes Sicht kaum zu erkennen…und da er ja immer noch genauso hinter mir steht sollte dieses Bewusstsein meine Sicherheit ausmachen…

Und das erinnert mich wieder an eins meiner Lieblingszitate von Teresa von Avila:
Gott und ich – wir zwei – sind immer die Mehrheit

In diesem Sinne: Auf in den Kampf 😀

 

Umarmungen

In der letzten Zeit beschäftige ich mich viel mit dem Thema Gebet – was ist Gebet und was ist es nicht. Vielleicht schreib ich demnächst auch noch etwas mehr dazu, aber heute nur ganz kurz. Letzte Woche hab ich deses Bild gemalt und mich die ganze Zeit gefragt woran mich das Gefühl erinnert hat und nach einiger Zeit bin ich drauf gekommen: An einen Satz aus einer Geschicht von Werner May. Sie heißt: „Mit einem Engel im gleichen Boot“. Ich hab sie als Hörbuch und kann sie nur empfehlen. Ein Satz aus der Geschichte geht mir immer wieder nach und es ist genau dieser Satz an den ich erinnert wurde. Die Hauptperson hat an einer Stelle eine Erkenntnis über Gebet und fast diesen Entschluss für die Zukunft: „Meine Gebete sollen Umarmungen sein.“
Und mit diesem Satz entlasse ich euch in die Betrachtung des Bildes 🙂