Immer noch am lernen…

Das ist das was ich mache zur Zeit. Ich versuche ganz verschiedene Onlinekurse bei Skillshare, um neue Techniken zu lernen und um zu schauen wie gut ich schon darin bin Dinge umzusetzen. Nebenbei hab ich auch noch zwei Katzen gemalt und zwar echte…also einmal die Lieblingskatze meiner Tochter und einmal die Katze einer Freundin, einfach, um mal zu schauen, ob ich es schaffe, die Katzen so zu malen, dass man sie wiedererkennt. Auch wenn beide Bilder nicht perfekt waren, so hatten die Katzen doch tatsächlich Wiedererkennungswert, deswegen würde ich sagen: Experiment gelungen. Hier erstmal die beiden Miezekatzen:

(c) Lenna Heide

Das ist Skye und hier kommt Anton (Ja, der Schwanz ist so richtig):

(c) Lenna Heide

Kommen wir zurück zu meinen Skillshare Onlinekursen. Die letzten Tage hab ich mich mal an Monochromen Malen probiert (also am Malen mit nur einer Farbe). Zuerst hab ich einen Kurs mit Olga Bonitas gemacht bei dem man mehrere Tiere mit Paynes Grey (einem kühlen Grauton) malen musste:

Das sind die Bilder die dabei entstanden sind…ich würde sagen, die Pandabären waren dabei die größte Herausforderung.
Gestern hab ich noch einen Monochromen Wald mit Kolbie Blume gemalt, dafür hab ich die Farbe Hookers Green (ein sehr dunkles grün) verwendet.

Es war auf jeden Fall eine sehr meditative Tätigkeit, weil man ja unheimlich viele Tannen immer und immer wieder malt nur in der Intensität der Farbe immer dunkler wird. Heute Morgen hab ich mir überlegt, dass ich gerne noch was drauf schreiben würde nämlich einen Liedtext von Pink, der mir sehr nah am Herzen ist, weil er mich durch eine schwere Zeit in meinem Leben getragen hat. Und auch wenn sie ihn wahrscheinlich nicht so gemeint hat als sie ihn geschrieben hat bedeutet er für mich: Ich bin sicher, wenn ich in Gottes Nähe bin (ganz oben (up high)), dort kann mir niemand etwas anhaben.


Wo ich dann schon bei Kolbie war hab ich gleich noch einen anderen Kurs bei ihr gemacht. Hier hat man gelernt Birken zu malen und sollte am Ende eine etwas abstrakte Form eines Birkenwaldes im Herbst malen.


Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht wie ich das Bild finde. Das Malen hat aber Spaß gemacht. Zum einen war es interessant zu verstehen wie einfach Birken eigentlich zu malen sind und zum anderen mag ich die Farben im Hintergrund…aber die Kombination kommt noch nicht so richtig bei mir an.

Ach ja fast vergessen, zwischendurch hab ich auch noch was ganz anderes versucht, nämlich einen Kurs von Sharon Mapuvire in dem erklärt wurde, worauf man beim malen eines Gesichtes achten sollte – aber eines eher verniedlichten Gesichtes…So sieht mein Endergebnis aus:

Sie hat echt interessante Tipps gegeben was Augen, Nase und Mund betrifft – es war auf jeden Fall lehrreich, auch wenn das jetzt icht unbedingt meine Art zu malen ist.
So, das war also ein kleiner Überblick meiner Mal- und Lernprozesse zur Zeit :). Was wäre denn so euer Favorit von den ganzen Bildern? Oder von welcher Sorte Bilder würdet ihr gern mehr sehen?

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Heute ein wenig Lyrik

Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit echt wenig Gedichte und andere lyrische Texte geschrieben habe und irgendwie hab ich mich an eins erinnert und heute versucht es zu finden. Unterwegs ist mir ein anderes begegnet, es ist tatsächlich schon aus dem Jahr 2012, aber es hat mich heute angesprochen und ich dachte ich teile es mal mit euch.

Nicht mehr Frühling –  auch nicht Sommer

Nicht mehr grün,
hinter den Ohren.
Nicht mehr Taufrisch
an jedem Morgen.
Das Gift des Grüns
ist längst verflogen.
Und ungestüme Hoffnung
hat sich mit Glauben fest verwoben.

Nicht mehr so scharf
die Kanten.
Nicht mehr so trotzig
gegen Widerstand.
Die Kraft des Anfangs
weicht bewusst gestärkter Schwäche.
Und rücksichtsloses Halten
lässt friedlich los.

Nicht mehr unauffällig
von der Masse kaum zu unterscheiden.
Nicht mehr festgelegt
auf Einheitsgrün.
Frühere Makellosigkeit
ist vom Leben nun gezeichnet.
Vergangenes Wanken
geht heute sicher seinen Weg.

Nicht mehr so viele Sonnenstunden
statt dessen Farbe, die im Dunkeln strahlt.
Nicht mehr das „Ich“ und „Selbst“ vor Augen,
dafür ein Herz, das liebend opfern kann.
Frühere Gier aufs Leben
weicht satter Zuversicht.
Die Angst vor dem Abschied schwindet,
denn dahinter ist das wahre Licht.

(c) Lenna Heide

Wie man Steine malt…

…ich meine jetzt nicht anmalen sondern malen :). Ich hab bei Skillshare einen Kurs gefunden bei dem man lernen sollte ein bestimmtes Bild zu malen. Am Ende sollte ein Haus von außen zu sehen sein und man sollte in ein Fenster reinschauen können. Ich fand ganz besonders die Steine des Hauses schön und hatte auch schon eine Idee was ich ins Fenster malen wollte, weil ich sowieso noch ein bestimmtes Projekt im Kopf hatte. Die Künstlerin (Olga Bonitas) hat dann eine „ganz einfache“ Technik vorgestellt wie man die Steine mit einem Borsten Pinsel einfach Stück für Stück aufmalt. Da ich eigentlich nie solche Pinsel benutze hab ich mir erstmal einen gekauft…und angefangen. Leider musste ich feststellen, dass der Pinsel nicht optimal war, da er vorne nicht ganz gerade sondern an den den Seiten ganz leicht abgeschrägt ist…Und nach drei Stunden malen hab ich dann aufgegeben, weil die Häuserwand einfach schlimm aussah. Die Steinreihen waren total schief und die Steine echt ungleichmäßig groß, usw. Ich bin echt frustriert ins Bett gegangen…ich will ja nicht so sein, deswegen zeig ich euch mal das missglückte Bild 🙂


Am nächsten Morgen hatte ich eigentlich echt Lust, das ganze einfach mal sein zu lassen, aber ich find die Steine so schön, dass ich gedacht habe: Einmal probier ich es noch. Aber mir war klar, ich muss es diesmal anders machen, damit ich es hinbekomme. Also hab ich beschlossen mir Linien zu malen, damit die Steinreihen gerade werden…und ich hasse es mit einem Lineal Linien zu ziehen…weil ich ja weder frei Hand gerade Striche schaffe und auch mit Lineal ziemlich oft versage…aber ich hab mich mal aufgerafft:


Im Laufe des Prozesses ist mir klar geworden, dass das nicht reichen wird, und das ich wohl lieber jeden einzelnen Stein aufmalen sollte:


Hier kommen die Steine:

Und dann hab ich endlich jeden einzelnen Stein aufgemalt…nach ungefähr 6 Stunden konnte ich kaum noch geradeaus gucken, aber das Bild war endlich fertig und ich auch halbwegs zufrieden damit 🙂

(c) Lenna Heide

Und wenn das nicht schon genug wäre hab ich dann am Sonntag beim prophetisch Malen gleich noch ein Bild mit Steinen angefangen…und weil Steine malen echt anstrengend und mühselig ist bin ich erst heute damit fertig geworden:

(c) Lenna Heide

Wir hatten als Thema, dass Gott uns besonders findet und sich über uns freut und ich hatte den Eindruck, dass Jesus uns zu sich in uns selber ruft. Auf dem Bild steht also eine Frau vor der Tür, die zu ihr selber führt und darf sich entscheiden dort ohne Furcht reinzugehen. Bei mir löst das Bild Neugierde und Vorfreude aus, aber einige haben mir auch schon reflektiert, dass es geheimnisvoll, beängtigend oder traurig wirkt.  Nun ja, ich finde meine Interpretation besser hahaha, aber es darf ja jeder fühlen was er fühlt 🙂 Und ich weiß auf jeden Fall bevor ich wieder ein Bild mit Steinen drauf anfange stelle ich sicher, dass ich viel, viel Zeit habe.

Warum man ganz bei sich sein sollte und wozu das führt.

Was ich mit „ganz bei sich sein“ meine ist wahrscheinlich eine Mischung oder ein Zusammenspiel aus Authentizität, Bewusstheit (also im Hier und Jetzt sein) und einem Wissen um die eigene Berufung also mit anderem Worten: Zu wissen was meine Lebensaufgabe ist bzw. zu Wissen wodurch ich eine Bereicherung für die Welt bin und sein möchte.
Alle diese Dinge erfordern, dass man sich mit sich selbst auseinandersetzt und versteht, aber auch ein Loslassen von Ansprüchen, Sorgen, Schuldgefühlen, Angst, Gefallen wollen, usw. Ich würde es auch als einen Reinigungsprozess beschreiben, bei dem man irgendwann bei dem ankommt was man wirklich ist und auch darin, dass man versteht, dass das gut ist und dass man auch genau das sein möchte (alles andere wäre nur ein anstrengender Kampf gegen sich selbst, den man eh nicht gewinnen kann). Damit meine ich aber nicht ein resignieren über das was ich an mir nicht als gut empfinde sondern im Gegenteil: Zu verstehen was ich gutes habe, was anderen dienen kann…aber auch das Wissen, dass ich darin beständig lernen und wachsen kann und auch soll.
Ich stelle für mich fest, dass ein Zusammenspiel dieser Dinge immer dazu führt, dass ich glücklich bin bzw. einen inneren Frieden habe. Natürlich ist man manchmal auch traurig oder wütend oder hat irgendwelche anderen Gefühle, weil man auf Umstände reagiert, die man nicht beeinflussen kann, aber wenn man auch darin, diese Punkte beachtet wird man einen inneren Frieden bewahren.
Einer der Gründe ist auf jeden Fall, dass der einzige Weg in Gottes Nähe zu sein ein bewusstes Leben im Hier und Jetzt ist, denn das ist der Ort an dem Gott immer ist. Ewigkeit ist immer in der Gegenwart. Aber es ist auch befreiend und entstressend, einfach authentisch sein zu können, weil man sich die ganze Energie spart, die man braucht, um Dinge vorzutäuschen und dazu auch die Unsicherheit, ob Menschen einen für das mögen was man wirklich ist…wenn ich immer zeige wer ich wirklich bin, dann stehen die Chancen dafür recht hoch.
Ein weiterer Vorteil oder auch Folge daraus ist sicherlich auch Gesundheit sowohl seelische als auch körperliche, einerseits durch das Vermeiden von Stress andererseits auch weil man auf sich selber achten wird, wenn man gelernt hat sich als wertvoll zu erachten.
Was für mich aber der entscheidenste  Grund ist so ein Leben zu suchen ist, dass ich feststelle, das Menschen ,die so leben wie automatisch alle anderen um sich herum in Anbetung führen. Das erste Mal aufgefallen ist mir das beim schauen von Clips verschiedener Casting Shows. Es gibt dort Menschen die gut sind und dann gibt es welche, die ganz bei sich sind und dann fühlt es sich an, als ob mein Mund einfach auf und nicht mehr zu geht und meine Augen fangen an zu tränen und mein Herz hüpft vor Freude…und im Publikum kann ich das dann auch immer beobachten und bei der Juri und ich denke dann oft: „Danke, Gott, dass du diesem Menschen diese Begabung gegeben hast.“ Oder: „Danke, dass du dir diesen Menschen ausgedacht hast.“ Ich glaube die natürliche Handlung eines Menschen, wenn wir sowas beobachten ist: Anbetung …wir verwechseln nur oft den Empfänger dafür. Ich denke, bei Sportereignissen passiert das Gleiche: Wir beobachten Menschen, die ganz bei sich sind und es wird Begeisterung und Anbetung bei den Zuschauern ausgelöst.

(c) Lenna Heide

Am Sonntag im Gottesdienst hab ich eine Frau beobachtet, bzw. sie saß direkt vor mir auf dem Boden. Während des ganzen Lobpreises war sie total versunken in ein Gespräch mit Gott…nicht das ich es gehört hätte, aber man hat es ihr abgespürt und jedes Mal, wenn ich auf sie geschaut habe, hab ich dieses Gefühl von Anbetung wahrgenommen und deswegen hab ich es gestern gemalt. Und noch ein letzter Gedanke oder ein letztes geschriebenes Bild…beim Lobpreis hab ich folgendes gesehen bzw. verstanden. Es war so als wenn ich eine Person als Geistwesen sehe (also genauso wie sie halt aussieht nur etwas heller) und dann nochmal als das was wir normalerweise sehen und Gott hat mir erklärt, dass, dass Fenster zum Himmel, dass wir öffnen können aus der Schnittmenge dieser beiden Personen besteht…also je genauer sich die beiden Personen (die ja dieselbe Person sind) überlappen (also je authentischer jemand ist) desto größer ist seine Autorität den Himmel auch für andere zu öffnen. Für mich fühlt sich das an wie das letzte Puzzle Stück, dass ich noch gebraucht habe, um zu verstehen warum Lobpreis manchmal  fließt und ansteckend ist und manchmal nicht.
Es ist nötig ganz bei sich zu sein, damit man auch ganz bewusst bei Gott ist und auch, dass man weiß wie wertvoll man ist, damit man anderen aus ganzem Herzen dienen möchte…und dann entsteht Lobpreis und Anbetung ganz natürlich. Und das gilt nicht nur für Lobpreisleiter sondern für jeden einzelnen Menschen auf seine ganz besondere Art und Weise.

Zum Abschluss hier noch ein Video von einem Casting Show Auftritt, das ganz gut beschreibt was ich meine:

Das Ende vom Blumenexperiment und meine Ergebnisse

Die Blumenchallenge war ja schon vor einer Woche zu Ende, aber irgendwie war ich nicht zufrieden, also hab ich diese Woche noch ein paar Blumen gemalt und für mich folgendes festgestellt:

1.Dinge (in diesem Fall Blumen), die man mag malt man mit mehr Freude und das Ergebnis ist meistens besser. Diese Woche hab ich ja nur Blumen gemalt, die ich selber ausgesucht habe und nicht die vorgegebenen wie letzte Woche und es hat viel mehr Spaß gemacht und das Ergebnis hat mir auch jedes mal gut gefallen.

2.Es ist für mich zwar interessant verschiedene Malstile auszuprobieren, aber so langsam verstehe ich welcher Stil mir liegt und welche Ergebnisse ich am meisten mag.

3.Das Malen der Blumen hat dazu geführt, dass ich mir Blumen und Pflanzen in meiner Umgebung wesentlich interessierter und intensiver betrachte 🙂 – denn was man nicht kennt, kann man auch nur sehr schlecht malen.

4.Ich hab jetzt erst Mal genug. Das heißt nicht, dass ich die nächste Zeit nicht vielleicht noch Blumen malen werde, aber ich glaube ich habe die Blumenlektion erst Mal gelernt und auch einiges an Berührungsängsten abgebaut…und hier noch die drei Blumenbilder die ich die letzten Tage gemalt habe:

An Pfingstmontag hab ich noch schnell eine Pfingstrose versucht:

(c) Lenna Heide

Dann wollte ich noch voll gerne eine Magnolie malen, um zu schauen, wie sich mein Malen verbessert hat…weil ich ja vor 1 Jahr ca. schon mal eine gemalt habe…hier ist erstmal die alte Version:

(c) Lenna Heide

und hier die neue:

(c) Lenna Heide

Eine Veränderung ist auf jeden Fall sichtbar – würde ich sagen 🙂 unter anderem liegt es auch an anderem Werkzeug und Material, aber auch die Art zu malen hat sich natürlich im Laufe des Jahres verändert..Schatten und Details sind auf jeden Fall besser geworden.

Zum Schluß hab ich heute noch ein Experiment gewagt und versucht weiße Anemonen zu malen:

(c) Lenna Heide

Das es Anemonen sind kann man sicher erkennen, aber dass sie weiß sein sollen wohl eher nur erahnen. 🙂 Also das Malen von weißen Dingen muss noch geübt werden…aber alles zu seiner Zeit 😀

Blumenpause und Stempelküche Challenge

Nach den vielen Blumen hab ich gestern beschlossen mal eine Pause zu machen und etwas ganz anderes zu malen…ich hab mich an den Flamingo erinnert und gedacht ich mach einfach noch eins von den Tieren…am Ende sind es dann zwei geworden.
Der Fuchs Olga :):


Und der Panda Oskar:

Nachdem ich die gezeichnete Vorlage entworfen hatte, hab ich die beiden dann auf Aquarellpapier übertragen und angemalt. Und nachdem ich die colorierten Bilder gescannt habe, hab ich mir noch ein paar Exemplare in verschiedenen Größen ausgedruckt und daraus Karten und Anhänger gebastelt…sozusagen als Stempelmotiversatz.
Die erste Karte werde ich auch in der aktuellen Stempelküche Challenge einreichen:


Es gibt dieses mal eine Sketchvorgabe. Wie die aussieht und ob meine Karte richtig ist, könnt ihr schauen, in dem ihr auf das Banner klickt, dann werdet ihr zum Stempelküche Blog weitergeleitet. Hier ist auf jeden Fall meine Flamingo Karte für die Challenge:

Den Pada hab ich für eine Babykarte verwendet:

Und hier noch das Fuchsduo:


So, das wars für heute…demnächst gibts noch die letzten Blumen und dann schau ich mal was ich sonst noch so malen kann 🙂

Grünzeug

Ich habs im letzten Post ja kurz erwähnt: Ich hab die letzte Woche an einer Blumenchallenge teilgenommen. Und ich hab gelitten und wollte nicht nur einmal einfach so mal aufgeben. Blumen sind echt nicht mein Ding, aber vielleicht wird das ja noch was. Auf jeden Fall ging es ab Tag 5 schon etwas besser und an Tag 7 hab ich dann sogar einfach mal die Aufgabe missachtet und eine Ranunkel gemalt…weil ich vor denen immer Angst hatte…vor dem Malen mein ich natürlich. Ich kann nicht sagen, dass ich mit den Blumen superzufrieden bin…ausser die Iris, die mag ich…aber ich hab echt viel gelernt und das war ja das Ziel. Tatsächlich hab ich unterwegs auch ein paar Blumen gesehen, die ich vielleicht mal freiwillig malen werden, lassen wir uns doch mal überraschen. So hier kommen jetzt meine Blumen von einer Woche harter Arbeit 🙂

1. Tag – Mohn:


2.Tag – Rittersporn


3.Tag – Lilie

4.Tag – Geranien

5. Tag – Iris

6.Tag – Hortensie

 

7.Tag -Ranunkel

Was ich auf jeden Fall auch gelernt habe ist, ein paar Blumen beim Namen zu kennen – hahaha, könnte sich im Sommer als nützlich erweisen.

Womit ich mir die Nacht um die Ohren haue :)

Ja, ja manchmal belügt man sich doch einfach mal selbst…als ob ich noch halbwegs rechtzeitig ins Bett komme, wenn ich um 23.30 Uhr mit einem Malversuch start…hahaha. Aber dass es dann am Ende halb drei wird, damit hab ich wirklich nicht gerechnet.
Ganz unschuldig hab ich mir einfach aus Interesse einen Onlinekurs darüber angeschaut wie man aus Tieren niedliche Comicartige Tiere macht. Bei der Dame im Video sah das auch ganz einfach und schnell gemacht aus. Die Endaufgabe bestand dann darin, das man sich ein eher freundliches Tier, das man mag aussucht und es damit testet und danach ein eher unsüßes Tier und es mit dem auch nochmal versucht…als bis halb drei saß ich dann an dem ersten Tier. Ausgesucht hab ich mir einen Flamingo, fragt mich nicht warum, das ist einfach so passiert und ehrlich gesagt wußte ich gar nicht, das Flamingos von Natur aus eigentlich recht unfreundlich aussehen mit diesem Schnabel und so…also genug geredet hier ist also meine Version von einem verniedlichten Flamingo:

(c) Lenna Heide

Ein cooles Erlebnis war, dass es mir tatsächlich fast leicht gefallen ist die Farbe des Flamingos zu mischen…ich glaube nicht, dass ich früher auf die Idee gekommen wäre, das Zitronengelb und Magenta eine Flaminogähnliche Farbe ergeben..ich bin fast ein bißchen stolz auf mich :). Glücklicherweise hab ich auch noch daran gedacht den Flamingo einzuscannen und jetzt kann ich ihn immer wieder einfach auf Aquarellpapier übertragen, sogar in Größe variieren und vielleicht noch ganz verschiedene Sachen daraus machen…wie aufregend.

Heute Morgen um sechs bin ich dann aufgestanden, aber anstatt wieder ins Bett zu gehen nachdem meine beiden anderen das Haus verlassen haben, konnte ich es nicht aushalten und hab das zweite Tier gemalt. Dafür hab ich mir eine Schlange ausgesucht und ich muss sagen…die sind wirklich kaum süß zu bekommen – finde ich zumindest. Deshalb hab ich dann auch mit Assecoirs gearbeitet und ihr eine Herz-Sonnenbrille verpasst und auch versucht den Körper wie drei gestapelte Donuts aussehen zu lassen. Ich muss sagen mit der Farbwahl bin ich nicht ganz zufrieden, aber da ich die kleine Marley auch gescannt habe kann ich ja auch in Ruhe noch andere Farbkombis testen. So und jetzt sagt guten Tag zu Schlange Marley:

(c) Lenna Heide
So, das war es hier für heute von mir…nebenbei bin ich ja gerade dabei für 7 Tage lang jeden Tag eine Blume zu malen und die ersten vier Tage waren echt ein Kampf, aber gestern hab ich zum ersten Mal eine Blume geschafft die mir gefällt, dann will ich mal hoffen, dass das heute auch gelint 😀 Die Blumen kommen dann am Sonntag oder vielleiccht auch erst Montag, wir werden sehen.

Online Workshops der letzten Woche und Ergebnisse

Es ist passiert! Ich hab mich bei Skillshare angemeldet und bis jetzt bin ich begeistert und hochmotiviert :D. Ich hab bereits ca. 7 Kurse ausprobiert. In der letzten Woche hab ich mich erstmal aufs Malen konzentriert (meine Liste in dem Bereich ist auch die längste…). Nicht jeder Kurs hat vorzeigbare Ergebnisse – bei dem einen z.B. wurden nur Übungen erklärt bei denen man sicherer wird mit den Pinseln, die man besitzt. Am Ende hat man also so einige Zettel die voll sind mit Strichen und anderen Gebilden und die dann im Mülleimer landen, aber man hat auf jeden Fall einiges gelernt. Ein anderer Kurs hat sich ausführlich mit verschiedenen Aquarellfarben beschäftigt (Sowohl verschiedene Arten wie: Trocken-, Tuben-, Liquidfarben als auch verschiedene Anbieter). Aber natürlich hab ich auch ein paar gemacht bei denen man dann am Ende fertige Bilder hat.

Bei dem ersten ging es darum süße Tiere zu malen und das wurde anhand eines Hasen oder Kaninchen erklärt – hier ist mein Endergebnis:

(c) Lenna Heide

Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Heute hab ich einen Kurs gemacht, der nicht so ganz geklappt hat. Es ging darum Nebel zu malen bzw. mit einer bestimmten Methode zu erzeugen. Da mir eins der Materialien leider fehlten (eine große Sprühflasche) hat es leider nicht so ganz geklappt und ich musste mit weißer Farbe mogeln. Ganz ehrlich muss ich sagen, das Landschaftmalerei mir auch nicht wirklich Spaß macht, vielleicht weil ich mit den Bildern gar nicht so viel anfangen kann. Hier ist also mein Endergebnis von heute:

(c) Lenna HeideFalls ihr euch fragt, warum es so düster ist, das waren die Vorgaben. Ehrlich gesagt hab ich noch ein ganz klein bißchen Farbe in die Wolken und Bäume reingemogelt. Vielleicht wäre das ein guter Hintergrund um darauf etwas zu schreiben, mal schauen.

Kommen wir zu meinem Workshop von gestern. Den hab ich mir bis zum Schluß aufgehoben, weil der so laaang war. Der Kurs an sich gar nicht, der lief glaub ich nur ca. 40 min., aber um die ganzen Bilder fertig zu malen hab ich fast 5 Stunden gebraucht…und dann heute noch damit weiter gearbeitet…aber hier erst Mal ein paar Bilder:

(c) Lenna Heide

Als erstes darf man diesen gelben Schmetterling nach Anleitung malen.  Gelb ist eigentlich überhaupt nicht meine Farbe, aber bei dem Schmetterling mag ich es.

Danach sollte man auf einem Übungsblatt 3 Schmetterling nur mit grau malen…allerdings hat mein grau überhaupt nicht so reagiert wie das von der Frau, die das Video gemacht hat, also hab ich mich entschieden, die Schmetterlinge bunt zu malen und dann sahen die gleich etwas besser aus:

(c) Lenna Heide

Eigentlich sollte man auf dem Blatt noch ein paar Punkte malen und Spritzer drauf machen, aber das gefiehl mir nicht so, also hab ich es einfach gelassen.

zum Schluß kam dann noch dieser schöne blaue Schmetterling:

(c) Lenna Heide

Interessant fand ich, dass die Frau in dem Video, die Schmetterlinge teilweise ausgeschnitten hat – auf die Idee ein Bild auszuschneiden bin ich noch nie gekommen. Aber als ich heute Morgen nochmal meine Schmetterlinge angeschaut habe, hab ich gedacht: Warum nicht. Die drei auf dem Blatt gefielen mir eh nicht so gut und ich war echt erstaunt, denn als die Schmetterlinge ausgeschnitten waren, waren sie auf einmal viel schöner – jedenfalls in meinen Augen 🙂



Und da ich heute eh noch zwei Muttertagskarten machen wollte hab ich die gleich einfach dafür verwendet. Und das coolste ist, ich kann die auch noch bei zwei verschiedenen Challenges einreichen, wenn das nichtmal perfekt gelaufen ist 😀

Die erste Karte werde ich bei der Task for Two Challenge einreichen. Die haben diesmal folgendes Thema:


Und hier ist meine Karte dazu:


(Ja, ich hab den blauen Schmetterling dann auch noch ausgeschnitten :)) Falls ihr es nicht so gut erkennen könnt, mein Blumenmeer ist auf dem Designerpapier von  MFT, das im Hintergrund klebt – und auf ein Blumenmeer gehört doch mindestens ein Schmetterling.

Die zweite Karte möchte ich bei der Challenge von der Stempelküche einreichen. Die haben diesmal folgendes Thema:


Passt doch auch perfekt, weil die zweite Karte ja auch ähnlich aussieht:


So, ich hoffe, ich habe euch nicht mit Bildern erschlagen. Ich hatte auf jeden Fall eine sehr lehrreiche Woche, ich hoffe, ihr auch.

Die wilden vier

Nach kurzem Zögern hab ich mich entschieden noch ein bißchen mit den Babytieren weiter zu machen. Aber diesmal hab ich mich mal an etwas exotischere Tiere rangewagt. Also ohne viele Worte hier sind die wilden vier mit denen ich mich in den letzten Tagen beschäftigt habe 🙂

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

(c) Lenna Heide

Nur mal so ganz nebenbei…was Tiere betrifft, hab ich de noch so einige Ideen, aber bei dem Grünzeug gehen mir langsam die Ideen aus – mal schauen wie ich das lösen kann.