Der bedürftige Gott

Ich weiß, Weihnachten ist kalendertechnisch schon vorbei – aber im Grunde ist es ja nur ein Termin an dem man etwas feiert, dass für immer da ist…und deswegen hab ich gedacht, schreib ich doch noch ein bisschen darüber was mir in diesem Jahr so durch den Kopf und durchs Herz gegangen ist.

(c) Lenna Heide

Was mich nochmal so richtig erwischt hat war die tiefe dieses Bildes: Ein Gott, der sich mit voller Absicht bedürftig und verletzlich macht. Er war darauf angewiesen empfangen, geschützt und versorgt zu werden und jeder Mensch, der für diese Aufgabe ausgesucht war hatte immer die freie Wahl auch nein zu sagen dazu oder diese Aufgabe nicht besonders gut auszufüllen.
Es brauchte eine Mutter die den Raum in sich zur Verfügung stellt, einen Vater, der sich zu ihm stellt, eine Vielzahl von Fremden, Freunden, Verwandten und bei jedem die Möglichkeit abgelehnt zu werden, aber Gott ließ sich davon nicht aufhalten.

Und für mich hat es sich immer so angefühlt als hätte sich Gott zu Weihnachten das erstmal so gedemütigt und bedürftig gemacht, aber mittlerweile ist mir aufgegangen, dass Jesus nur sichtbar gemacht was die ganze Zeit schon die Wahrheit war. Er hat ja selbst gesagt, dass er gekommen ist, um den Vater zu offenbaren…und genau in diesem Punkt ist mir der Vater dieses Jahr begegnet. Ich hab verstanden, dass er schon immer so war. Von Anfang an hat sich darauf eingelassen von der Entscheidung eines jeden Menschen abhängig zu sein. Er bittet darum, dass wir ihm Raum geben in uns, dass wir uns zu ihm stellen und dass wir uns von ihm lehren lassen – aber er hat sich niemals aufgezwungen. Und was mich auch sehr berührt hat war zu sehen, dass Gott immer mit sich anfängt – uns vormacht wie es geht und uns dann einlädt es ihm gleich zu tun. Denn erst war er bedürftig und hat Geschenke von Königen angenommen und später nach dem Kreuz ist es an uns zu erkennen, dass wir bedürftig sind und das wir die Geschenke unserer drei Könige brauchen und annehmen dürfen. Gott macht sich bewusst bedürftig, weil er weiß, dass anders eine Beziehung nicht möglich ist und ich glaube es ist an der Zeit diesen Schatz in unseren Leben immer mehr wertzuschätzen und zu leben.

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Was man beim Malen so übt…

…ist gar nicht nur das Malen an sich, sondern unter anderem auch das Beobachten, genauer hinschauen und Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Wenn ich etwas richtig malen will muss ich mich oft dazu zwingen, die Sache nicht mehr als ein ganzes sondern zerlegt in viele Einzelteile zu betrachten. Also; Wo ist ein heller Flecke? Welche Form hat dieser Fleck? Wenn ich eine vertiefung sehe – woran liegt das? Wo ist es dann hell und wo ist es dunkel? Welche Farbe hat etwas, wenn es wie Gold aussieht? Und so weiter und so fort.
An Anfang hat mich das total überfordert, aber manchmal ist es aus Versehen gelungen und das hat geholfen zu verstehen :).
Was mir auch hilft sind einfach mal kleine Bilder mit wenig Details so wie diese Landschaftsbilder in Postkartengöße aus den letzten Wochen:

Oder auch diese Beiden:

Eigentlich ist es das gleiche was ich auch in der Seelsorgearbeit mache: Eine Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten oder genauer hinschauen und die Einzelteile erkennen und verstehen warum was an welchem Ort ist und weswegen es am Ende dann so aussieht wie es aussieht – aber dadurch auch zu verstehen wie man das kleine und das große Bild ändern kann. Und oft ist es auch dort genauso wie bei einem Bild – manchmal muss man dann wieder erst einen Schritt zurücktreten um das Bild wieder als ganzes erfassen zu können und wirklich zu sehen was bei dem ganzen Prozess herausgekommen ist.

 

Hochzeit im Dezember…

…ist ja eher ungewöhnlich, aber wir hatten dieses Jahr eine. Und weil es sich um ein für mich ganz besonderes Pärchen handelt, hab ich mir die Zeit genommen und das Brautpaar gemalt. Und zwar in dem Comic Style, den ich in diesem Jahr schon ein paar mal ausprobiert habe. Herausgekommen ist dieses Bild:

Es ist auch immer wieder herrlich, wenn man dann vor dem Blatt sitzt und denkt: „Moment mal, was für eine Augenfarbe haben die nochmal?“
Verschenkt hab ich es dann in einem Bilderrahmen und noch mit Handlettering kombiniert:


Da ich dann nicht genau wußte wo ich das Geschenk unterbringen soll hab ich dann doch noch eine Karte gebastelt und dafür sind dann wieder mal schon leicht verstaubte Stempelsets zum Einsatz gekommen: Besonders diese Vögelchen von Mama Elephant, die finde ich einfach zu süß, aber benutzt werden sie einfach viel zu selten. Und das Banner von Winnie & Walter hab ich tatsächlich zum ersten Mal ausgepackt, das wartete schon eine ganze Weile auf seinen Einsatz:


Also ich muss sagen, der Dezember ist auf jeden Fall sehr vielseitig und eignet sich nicht nur zum Geburtstag haben und Weihnachten feiern…so ne Hochzeit ist auch mal ganz schön 🙂

Wenn Frieden einkehrt

…dann ist normalerweise Advent. So zumindest die Legende. In Wirklichkeit erlebe ich das weder bei mir noch bei anderen so. Eigentlich plan ich jedes Jahr im Advent eine ruhige und friedvolle Zeit zu haben – aber in der Regel ist dann Weihnachten und ich merke, dass es mal wieder nicht so wirklich geklappt hat. Also verschieb ich es auf das nächste Jahr.

Dieses Jahr ist allerdings etwas anders. Nicht weil ich außergewöhnlich gut geplant habe, sondern ich glaube, weil das letzte halbe Jahr für mich so schlimm war, dass ich gemerkt habe, dass ich einfach eine sehr, sehr ruhige Adventszeit brauchen werde, um mich wieder zu erholen.
Wie sich die letzten Monate angefühlt haben, hab ich letztens in einem Text aufgeschrieben und bei einem Lobpreisabend vorgetragen. Ich hab es nochmal versucht nachzusprechen, damit ihr es euch auch einmal anhören könnt:

Auf dem Lobpreisabend hab ich auch folgendes Bild gemalt, dass für mich das Gefühl von Frieden gut ausdrückt bzw. die Körperhaltung: Nach oben schauen.

(c) Lenna Heide

Was mir in den letzten Monaten oft den Frieden geraubt hat waren Situationen in denen ich tief enttäuscht worden bin – entweder durch die Umstände, durch andere Menschen oder auch von Gott. Und dieses sich von Gott allein gelassen fühlen hat dazu geführt, dass ich mich immer mehr zurückgezogen habe – weil ich das Gefühl hatte er schläft oder so und interessiert sich nicht für das was hier gerade passiert und mich völlig überfordert.
Vor ungefähr einem Monat hab ich mich dann aber doch getraut näher zu kommen und mal wieder festgestellt, dass es nicht nur ein Spruch ist, dass mein Friede nichts mit den äußeren Umständen zu tun hat. Denn es war wirklich so, dass ich nach einer Lobpreiszeit mit Jesus (also maximal 30 min) festgestellt habe, dass sich plötzlich alles verändert hat – obwohl sich eigentlich nichts verändert hat.
Und seit dem bin ich wirklich viel geslassener und so langsam regeln sich die Dinge – zumindest einige. Ein neues Zuhause haben wir z.B. immer noch nicht gefunden, aber ich fühl mich wieder in meinem inneren Zuhause und dass ist ein sehr gutes Gefühl.
Ich wünsche euch auf jeden Fall noch eine schöne Rest-Adventszeit mit einem inneren Frieden, den euch niemand wegnehmen kann.
Letztens haben wir im Gottesdienst dieses schöne, alte Lied: „Wenn Friede mit Gott“ gesungen. Ich liebe das Lied schon sehr lange – ganz besonders auch wegen der Entstehungsgeschichte (googled die auf jeden Fall, falls ihr die noch nicht kennen solltet). Aber als wir es beim letzten Mal gesungen haben, hab ich es irgendwie nochmal tiefer verstanden, wie es gemeint ist. Und ich hatte das Bedürfnis die eine Liedzeile etwas anders zu singen. Und zwar hab ich es so gesungen: Mir ist wohl bei dem Herrn. (der eigentliche Text lautet: in dem Herrn) – Irgendwie hat diese kleine Änderung des Textes für mich mehr Beziehung ausgedrückt: Augenkontakt mit Gott, dass macht in mir Frieden.

Grünzeug, Kränze und Photoshop

Nachdem ich vor ein paar Wochen den Herbstkranz aus den ganzen Einzelteilen des Herbstkurses von Sharone Stevens gemacht hatte hab ich mit der Idee ein wenig weiter rumprobiert.
Um ein paar neue Farben und neues Papier zu testen hab ich mich hingesetzt und einfach mal wieder ein Blatt mit Grünzeug voll gemalt.


Obwohl ich Blumen ja nicht so gern male…Grünzeug malen ist irgendwie meditativ – vielleicht auch wegen der Farbe – keine Ahnung. Danach hab ich alles eingescannt, freigestellt und getrennt und erstmal aus einem Zweig drei gemacht indem ich die Farbe leicht verändert habe und dann aus den drei Varianten einen Kranz zusammengefügt. Danach hab ich noch ein Eichhörnchen gemalt und dieses dann in den Kranz hineingephotoshoped und am Ende sieht das dann so aus:

Der Kranz wirkt für mich schon fast zu glatt, aber im großen und ganzen mag ich es.
Danach hab ich noch zwei Kränze komplett gemalt.
Dieser hier war auch eine Farbtestaktion. Ich hab auch erst versucht das Eichhörnchen hier reinzulegen, aber irgendwie sehen die unteren Blätter zu unbequem aus als dass man darauf gut schlafen könnte. 🙂

Den zweiten Kranz mag ich richtig gerne – auch wenn der nicht so ganz zur Jahreszeit passt:

Irgendwie wirkt der Kranz auf mich sommerlich, deswegen hab ich dann hinterher noch ein paar Schmetterlinge und meinen Kolibri reingephotoshoped:

Und wie ich finde passt es sehr gut zusammen. Kränze nur noch am Computer machen ist ehrlich gesagt nicht mein Ding. Dafür ist das Malen viel zu schön für mich – aber das kombinieren von verschiedenen Einzelteilen finde ich sehr hilfreich. Weil manchmal ist es schon beängstigend noch ein Element zu einem Bild hinzuzufügen, dass man bis dahin gut findet…

Der Herbst…

…ist bereits dabei sich zu verabschieden. Deswegen hab ich mich die letzten Wochen noch angestrengt den Herbstmalkurs von Sharone Stevens auf Skillshare zu beenden. Ihre Kurse sind immer sehr lehrreich, aber dafür dann auch sehr lang und mit vielen „Aufgaben“. Diesmal sollte man 8 Bilder von verschiedenen herbstlichen Dingen aus der Natur malen. Wenn ich ehrlich bin wollte ich nur den Fliegenpilz und den Tannenzapfen malen 🙂 – aber ich hab dann doch alles ausprobiert. Hier die 8 Projekte zusammengeschnitten:


Also was ich am wenigsten mochte war der Kürbis – alles andere hat echt Spaß gemacht. Zum Schluß hab ich die einzelnen Teil noch eingescannt und freigestellt und einige davon zu einem Kranz zusammengefügt…ich muss sagen, das war leichter als erwartet und sieht auch ganz nett aus, oder?


Gestern hab ich dann noch den neuesten Kurs mit Carrie Luc gemacht (Watercolormisfit) und dabei ein Reh gemalt, dass von ihr entworfen worden ist – am Ende hab ich es dann mit dem Kranz kombiniert und herausgekommen ist dann folgendes Bild:

Das ist doch mal ein hübsches Herbstabschlussbild 😀

 

Die beruhigende Wirkung einer Galaxie…

Gut Möglich, dass sie diese Wirkung auch nur auf mich hat :).
In den letzten Monaten hab ich festgestellt, das verschiedene Arten von Bildern ganz bestimmte Auswirkungen auf mich haben…einige regen mich auf (wie Blumen zum Beispiel…ausser in Kränzen witzigerweise) – andere machen mich glücklich (flauschige Tiere zum Beispiel :))…und dann gibt es auch Bilder, die mich einfach entspannen und zur Ruhe bringen – dazu gehören unter anderem Galaxien. Keine Ahnung warum…vielleicht weil man nicht besonders detailliert arbeiten muss und weil ich Himmel und Sterne an sich sehr mag.
Da ich die letzte Woche mit einem Hexenschuss zu kämpfen hatte (ja, ich kenne mittlerweile den Standardwitz dazu :)), hab ich mich die letzte Woche dann ganz bewußt dafür entschieden ein paar Galaxien zu malen. Glücklicherweise hab ich zufällig auch eine Lehrerin (Zaneena Nabeel (übrigens eine Inderin, die zur Zeit in Dubai lebt – verrückt, wer mich so alles unterrichtet)) auf Skillshare gefunden, die genau dazu ein paar Onlinekurse gemacht hat – also hab ich die einfach alle nacheinander gemacht 🙂
Zuerst hab ich mir eine sehr farbenfrohe ausgesucht:

Danach hab ich ihre Anweisung zu zwei kleinen Galaxien befolgt die nur mit preussisch blau gemalt worden sind. Ich fand auch die Idee witzig es in der Form eines Polaroids zu malen:


Die beiden fand ich besonders beruhigend – ich glaube das Malen mit nur einer Farbe ist besonders entspannend.

Zum Schluß hab ich mir gestern noch ein paar Federn vorgenommen, die man mit farbenfrohen Galaxien bzw. Nachtlandschaften befüllen sollte:


Ich muss sagen im ersten Moment hab ich gedacht…das ist vielleicht zu kompliziert zum entspannen, aber so kompliziert wie es aussieht ist es gar nicht. Die Federn, kann man auch sehr schön einfach als Karten verschenken oder ausschneiden und als Lesezeichen verwenden. Ein süßes Mitbringsel, das am Ende bei der Entspannung übrigbleibt…also was will man mehr?

Blätter, Wolken und ein bißchen Wolf

In den letzten Wochen hab ich ein paar Kurse gemacht, die sehr ausführlich ganz spezifische Themen behandelt haben und in denen man Schritt für Schritt bestimmte Techniken lernen durfte. Ganz ehrlich bin ich normalerweise nicht so ein systematischer Lerner – ich bin eher für die Methode: Ausprobieren und probieren und probieren, bis es klappt. Ich muss aber sagen, dass ich langsam auch die andere Herangehensweise schätzen lerne. Ganz besonders, weil mir bei meiner  Methode, dann oft das Wissen fehlt, wie ich es anderen beibringen könnte.
Einer von den Kursen hatte das Thema: Wolken (mit Jessica Sanders)…und ich liebe Wolken, das heißt aber nicht, dass es dann einfach ist sie zu malen 😀
Anfangen haben wir mit ein paar Basis-Techniken und ich glaube, ich hab so heftig geübt, dass ich einen teuren, neuen Pinsel ruiniert habe…aber naja, man muss Opfer bringen;)
Danach folgten zwei Übungen, die ich gar nicht mochte…ich hab glaub ich erst bei dem folgenden Bild gemerkt, warum ich die davor nicht mochte: Wolken und Himmel müssen für mich blau/weiß sein – bzw. so mag ich sie am liebsten. Hier also die ungeliebten Bilder:

Danach folgten zum Glück zwei Bilder in meinem bevorzugten Farbschema:

Aber irgendwie war ich noch nicht so ganz zufrieden, also hab ich mir gedacht ich mal auf eigene Faust noch ne Wolke…eigentlich wollte ich eine einzelne Sommerwolke malen – so als wenn man auf dem Meer treibt und hoch guckt…aber am Ende ist es eine etwas düstere Nachtwolke geworden – hahaha, manchmal macht das Bild was es will:

Ein bißchen in das Gleiche Schema fällt ein Kurs, denn ich kurz vorher mit Kolbie Blume gemacht habe…da ging es darum eine Gewitterlandschaft zu malen:


Eigentlich war dieses Bild der Auslöser dafür das ich den Wolkenkurs gemacht habe, weil sie immer wieder gesagt hat: Wolken zu malen ist echt schwer :D.

Nach der ganzen Überei war mir danach mal wieder ein eigenes Bild zu malen also hab ich mich mal an einem Wolf versucht:

Ich habe das Bild: Hungry for Light genannt. (Referenzbild von Pixabay)

Und schwupp sind wir wieder zurück bei den Übungen. Diesmal ging es um Blätter – ich hab mir den Kurs ausgesucht, weil ich demnächst noch ein paar Kränze malen wollte und dachte, das wäre eine gute Vorbereitung…und tatsächlich hab ich viel gelernt.  Am Ende des Kurses wurde ein Kranz gemalt aber vorher hat Sharone Stevens mich erstmal ein Übungsblatt nach dem anderen vollmalen lassen:

Das schöne an ihren Kursen ist ihre ruhige Art und das sie jeden Schritt eins zu eins mitmalt. Ich hab für mich gemerkt, dass ich viel, viel langsamer malen sollte, damit die Dinge präziser werden…aber auch einfacher. Und es ist erstaunlich wie man selber merkt, dass man viel sicherer wird in der Handhabung des Pinsels während man die Übungen macht.

Zum Schluß zeig ich euch noch ein Bild, das ich zur Entspannung wieder mit Kolbie Blume gemalt habe…eine einfache Landschaft unter einem Sternenhimmel mit ein wenig Lettering und damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag:

 

 

Gesichter und Farben wollen gelernt sein…

…das Malen davon mein ich natürlich. Ich hab letztens eine ganz kurze Online Lerneinheit zum Thema verniedlichte Gesichter malen gehabt und gleich losgelegt. Ich muss sagen, diese Art des Malens ist sehr stimmungsaufhellend für mich und vor allen Dingen, wenn das Gesicht dann am Ende dem Original zumindest etwas ähnlich sieht, das ist sowohl unglaublich als auch sehr zufrieden stellen. Angefangen hab ich – so wie die Aufgabe im Kurs war – mit einem Selbstportrait – wobei ich sagen muss: Selbstportraits sind irgendwie am schwersten:

Ich hab dann auch gleich nochmal einen Kranz (mit Photoshop) hinzugefügt, den ich vor ein paar Wochen gemalt hatte:


Als nächstes musste meine Familie dran glaube 🙂 – erst mein Mann:

dann meine Tochter:

Ich hab gedacht, dann mach ich erstmal Pause, aber dann haben sich zwei Freundinnen gemeldet und gefragt, ob ich sie nicht auch mal ausprobieren würde…und naja, warum eigentlich nicht:


Irgendwie hatte ich Lust einen Kranz hinzuzufügen, aber keine Zeit einen zu malen – also hab ich einfach ein paar alte ausgekramt und tadaa hier sind zwei Versuche:

 

Die zweite Freundin hatte noch einen Extrawunsch – eine Version mit einem witzigen Gesicht – so sieht sie nun am Ende aus mit ihren zwei Gesichtern – einmal verniedlicht und einmal witzig:

Und hier nochmal das niedliche Gesicht mit zwei Kranzversionen:

Notgedrungen musste ich danach eine Pause einlegen…aber diese Technik wird auf jeden Fall noch geübt. Ich hab auch schon eine gute Idee wofür…aber das wird noch nicht verraten 🙂

Ansonsten hab ich einen langen überfälligen Kurs zur Fabenlehre angefangen. Lange überfällig, weil mir da tatsächlich das Basiswissen fehlt – ich mach das mit den Farben im Grunde alles Intuitiv und nach Gefühl – was ja auch nicht verkehrt ist, aber manchmal ist ein wenig Wissen in dem Bereich schon hilfreich, ganz besonders was das mischen von Farben betrifft. Eine Übung aus dem Kurs fand ich besonders hilfreich: Man sollte zweimal das gleiche Bild malen – einmal nur mit warmen Farben und einmal nur mit kalten Farben:

Um zu schauen, ob das Bild durch die Farben verschiedene Gefühle transportiert. Also ich finde, dass das auf jeden Fall so ist und ich war erstaunt, was da alles zu Tage kam als ich zu jedem Bild ein Gefühlsbrainstorming gemacht habe. So ganz bin ich mit dem Farbenkurs noch nicht durch – mir fehlt noch das letzte Projekt – aber ich hoffe, dass ich unterwegs so einige mitgenommen habe für die Zukunft.
Was mich bei diesen beiden irgendwie bewegt hat war: Es macht wirklich einen Unterschied wie wir die gleiche Sache ausführen. Also wenn ich das ganze mal übertrage: Zwei Menschen können das gleiche tun- der eine macht es mit Liebe, der andere nicht und deswegen hat es eine völlig andere Auswirkung auf die Umwelt…und all diese Gedanken nur wegen einer Malübung :D.