Grünzeug, Kränze und Photoshop

Nachdem ich vor ein paar Wochen den Herbstkranz aus den ganzen Einzelteilen des Herbstkurses von Sharone Stevens gemacht hatte hab ich mit der Idee ein wenig weiter rumprobiert.
Um ein paar neue Farben und neues Papier zu testen hab ich mich hingesetzt und einfach mal wieder ein Blatt mit Grünzeug voll gemalt.


Obwohl ich Blumen ja nicht so gern male…Grünzeug malen ist irgendwie meditativ – vielleicht auch wegen der Farbe – keine Ahnung. Danach hab ich alles eingescannt, freigestellt und getrennt und erstmal aus einem Zweig drei gemacht indem ich die Farbe leicht verändert habe und dann aus den drei Varianten einen Kranz zusammengefügt. Danach hab ich noch ein Eichhörnchen gemalt und dieses dann in den Kranz hineingephotoshoped und am Ende sieht das dann so aus:

Der Kranz wirkt für mich schon fast zu glatt, aber im großen und ganzen mag ich es.
Danach hab ich noch zwei Kränze komplett gemalt.
Dieser hier war auch eine Farbtestaktion. Ich hab auch erst versucht das Eichhörnchen hier reinzulegen, aber irgendwie sehen die unteren Blätter zu unbequem aus als dass man darauf gut schlafen könnte. 🙂

Den zweiten Kranz mag ich richtig gerne – auch wenn der nicht so ganz zur Jahreszeit passt:

Irgendwie wirkt der Kranz auf mich sommerlich, deswegen hab ich dann hinterher noch ein paar Schmetterlinge und meinen Kolibri reingephotoshoped:

Und wie ich finde passt es sehr gut zusammen. Kränze nur noch am Computer machen ist ehrlich gesagt nicht mein Ding. Dafür ist das Malen viel zu schön für mich – aber das kombinieren von verschiedenen Einzelteilen finde ich sehr hilfreich. Weil manchmal ist es schon beängstigend noch ein Element zu einem Bild hinzuzufügen, dass man bis dahin gut findet…

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Der Herbst…

…ist bereits dabei sich zu verabschieden. Deswegen hab ich mich die letzten Wochen noch angestrengt den Herbstmalkurs von Sharone Stevens auf Skillshare zu beenden. Ihre Kurse sind immer sehr lehrreich, aber dafür dann auch sehr lang und mit vielen „Aufgaben“. Diesmal sollte man 8 Bilder von verschiedenen herbstlichen Dingen aus der Natur malen. Wenn ich ehrlich bin wollte ich nur den Fliegenpilz und den Tannenzapfen malen 🙂 – aber ich hab dann doch alles ausprobiert. Hier die 8 Projekte zusammengeschnitten:


Also was ich am wenigsten mochte war der Kürbis – alles andere hat echt Spaß gemacht. Zum Schluß hab ich die einzelnen Teil noch eingescannt und freigestellt und einige davon zu einem Kranz zusammengefügt…ich muss sagen, das war leichter als erwartet und sieht auch ganz nett aus, oder?


Gestern hab ich dann noch den neuesten Kurs mit Carrie Luc gemacht (Watercolormisfit) und dabei ein Reh gemalt, dass von ihr entworfen worden ist – am Ende hab ich es dann mit dem Kranz kombiniert und herausgekommen ist dann folgendes Bild:

Das ist doch mal ein hübsches Herbstabschlussbild 😀

 

Die beruhigende Wirkung einer Galaxie…

Gut Möglich, dass sie diese Wirkung auch nur auf mich hat :).
In den letzten Monaten hab ich festgestellt, das verschiedene Arten von Bildern ganz bestimmte Auswirkungen auf mich haben…einige regen mich auf (wie Blumen zum Beispiel…ausser in Kränzen witzigerweise) – andere machen mich glücklich (flauschige Tiere zum Beispiel :))…und dann gibt es auch Bilder, die mich einfach entspannen und zur Ruhe bringen – dazu gehören unter anderem Galaxien. Keine Ahnung warum…vielleicht weil man nicht besonders detailliert arbeiten muss und weil ich Himmel und Sterne an sich sehr mag.
Da ich die letzte Woche mit einem Hexenschuss zu kämpfen hatte (ja, ich kenne mittlerweile den Standardwitz dazu :)), hab ich mich die letzte Woche dann ganz bewußt dafür entschieden ein paar Galaxien zu malen. Glücklicherweise hab ich zufällig auch eine Lehrerin (Zaneena Nabeel (übrigens eine Inderin, die zur Zeit in Dubai lebt – verrückt, wer mich so alles unterrichtet)) auf Skillshare gefunden, die genau dazu ein paar Onlinekurse gemacht hat – also hab ich die einfach alle nacheinander gemacht 🙂
Zuerst hab ich mir eine sehr farbenfrohe ausgesucht:

Danach hab ich ihre Anweisung zu zwei kleinen Galaxien befolgt die nur mit preussisch blau gemalt worden sind. Ich fand auch die Idee witzig es in der Form eines Polaroids zu malen:


Die beiden fand ich besonders beruhigend – ich glaube das Malen mit nur einer Farbe ist besonders entspannend.

Zum Schluß hab ich mir gestern noch ein paar Federn vorgenommen, die man mit farbenfrohen Galaxien bzw. Nachtlandschaften befüllen sollte:


Ich muss sagen im ersten Moment hab ich gedacht…das ist vielleicht zu kompliziert zum entspannen, aber so kompliziert wie es aussieht ist es gar nicht. Die Federn, kann man auch sehr schön einfach als Karten verschenken oder ausschneiden und als Lesezeichen verwenden. Ein süßes Mitbringsel, das am Ende bei der Entspannung übrigbleibt…also was will man mehr?

Blätter, Wolken und ein bißchen Wolf

In den letzten Wochen hab ich ein paar Kurse gemacht, die sehr ausführlich ganz spezifische Themen behandelt haben und in denen man Schritt für Schritt bestimmte Techniken lernen durfte. Ganz ehrlich bin ich normalerweise nicht so ein systematischer Lerner – ich bin eher für die Methode: Ausprobieren und probieren und probieren, bis es klappt. Ich muss aber sagen, dass ich langsam auch die andere Herangehensweise schätzen lerne. Ganz besonders, weil mir bei meiner  Methode, dann oft das Wissen fehlt, wie ich es anderen beibringen könnte.
Einer von den Kursen hatte das Thema: Wolken (mit Jessica Sanders)…und ich liebe Wolken, das heißt aber nicht, dass es dann einfach ist sie zu malen 😀
Anfangen haben wir mit ein paar Basis-Techniken und ich glaube, ich hab so heftig geübt, dass ich einen teuren, neuen Pinsel ruiniert habe…aber naja, man muss Opfer bringen;)
Danach folgten zwei Übungen, die ich gar nicht mochte…ich hab glaub ich erst bei dem folgenden Bild gemerkt, warum ich die davor nicht mochte: Wolken und Himmel müssen für mich blau/weiß sein – bzw. so mag ich sie am liebsten. Hier also die ungeliebten Bilder:

Danach folgten zum Glück zwei Bilder in meinem bevorzugten Farbschema:

Aber irgendwie war ich noch nicht so ganz zufrieden, also hab ich mir gedacht ich mal auf eigene Faust noch ne Wolke…eigentlich wollte ich eine einzelne Sommerwolke malen – so als wenn man auf dem Meer treibt und hoch guckt…aber am Ende ist es eine etwas düstere Nachtwolke geworden – hahaha, manchmal macht das Bild was es will:

Ein bißchen in das Gleiche Schema fällt ein Kurs, denn ich kurz vorher mit Kolbie Blume gemacht habe…da ging es darum eine Gewitterlandschaft zu malen:


Eigentlich war dieses Bild der Auslöser dafür das ich den Wolkenkurs gemacht habe, weil sie immer wieder gesagt hat: Wolken zu malen ist echt schwer :D.

Nach der ganzen Überei war mir danach mal wieder ein eigenes Bild zu malen also hab ich mich mal an einem Wolf versucht:

Ich habe das Bild: Hungry for Light genannt. (Referenzbild von Pixabay)

Und schwupp sind wir wieder zurück bei den Übungen. Diesmal ging es um Blätter – ich hab mir den Kurs ausgesucht, weil ich demnächst noch ein paar Kränze malen wollte und dachte, das wäre eine gute Vorbereitung…und tatsächlich hab ich viel gelernt.  Am Ende des Kurses wurde ein Kranz gemalt aber vorher hat Sharone Stevens mich erstmal ein Übungsblatt nach dem anderen vollmalen lassen:

Das schöne an ihren Kursen ist ihre ruhige Art und das sie jeden Schritt eins zu eins mitmalt. Ich hab für mich gemerkt, dass ich viel, viel langsamer malen sollte, damit die Dinge präziser werden…aber auch einfacher. Und es ist erstaunlich wie man selber merkt, dass man viel sicherer wird in der Handhabung des Pinsels während man die Übungen macht.

Zum Schluß zeig ich euch noch ein Bild, das ich zur Entspannung wieder mit Kolbie Blume gemalt habe…eine einfache Landschaft unter einem Sternenhimmel mit ein wenig Lettering und damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag:

 

 

Gesichter und Farben wollen gelernt sein…

…das Malen davon mein ich natürlich. Ich hab letztens eine ganz kurze Online Lerneinheit zum Thema verniedlichte Gesichter malen gehabt und gleich losgelegt. Ich muss sagen, diese Art des Malens ist sehr stimmungsaufhellend für mich und vor allen Dingen, wenn das Gesicht dann am Ende dem Original zumindest etwas ähnlich sieht, das ist sowohl unglaublich als auch sehr zufrieden stellen. Angefangen hab ich – so wie die Aufgabe im Kurs war – mit einem Selbstportrait – wobei ich sagen muss: Selbstportraits sind irgendwie am schwersten:

Ich hab dann auch gleich nochmal einen Kranz (mit Photoshop) hinzugefügt, den ich vor ein paar Wochen gemalt hatte:


Als nächstes musste meine Familie dran glaube 🙂 – erst mein Mann:

dann meine Tochter:

Ich hab gedacht, dann mach ich erstmal Pause, aber dann haben sich zwei Freundinnen gemeldet und gefragt, ob ich sie nicht auch mal ausprobieren würde…und naja, warum eigentlich nicht:


Irgendwie hatte ich Lust einen Kranz hinzuzufügen, aber keine Zeit einen zu malen – also hab ich einfach ein paar alte ausgekramt und tadaa hier sind zwei Versuche:

 

Die zweite Freundin hatte noch einen Extrawunsch – eine Version mit einem witzigen Gesicht – so sieht sie nun am Ende aus mit ihren zwei Gesichtern – einmal verniedlicht und einmal witzig:

Und hier nochmal das niedliche Gesicht mit zwei Kranzversionen:

Notgedrungen musste ich danach eine Pause einlegen…aber diese Technik wird auf jeden Fall noch geübt. Ich hab auch schon eine gute Idee wofür…aber das wird noch nicht verraten 🙂

Ansonsten hab ich einen langen überfälligen Kurs zur Fabenlehre angefangen. Lange überfällig, weil mir da tatsächlich das Basiswissen fehlt – ich mach das mit den Farben im Grunde alles Intuitiv und nach Gefühl – was ja auch nicht verkehrt ist, aber manchmal ist ein wenig Wissen in dem Bereich schon hilfreich, ganz besonders was das mischen von Farben betrifft. Eine Übung aus dem Kurs fand ich besonders hilfreich: Man sollte zweimal das gleiche Bild malen – einmal nur mit warmen Farben und einmal nur mit kalten Farben:

Um zu schauen, ob das Bild durch die Farben verschiedene Gefühle transportiert. Also ich finde, dass das auf jeden Fall so ist und ich war erstaunt, was da alles zu Tage kam als ich zu jedem Bild ein Gefühlsbrainstorming gemacht habe. So ganz bin ich mit dem Farbenkurs noch nicht durch – mir fehlt noch das letzte Projekt – aber ich hoffe, dass ich unterwegs so einige mitgenommen habe für die Zukunft.
Was mich bei diesen beiden irgendwie bewegt hat war: Es macht wirklich einen Unterschied wie wir die gleiche Sache ausführen. Also wenn ich das ganze mal übertrage: Zwei Menschen können das gleiche tun- der eine macht es mit Liebe, der andere nicht und deswegen hat es eine völlig andere Auswirkung auf die Umwelt…und all diese Gedanken nur wegen einer Malübung :D.

Wie es mit dem Malen vorangeht

Irgendwie hab ich in den letzten Wochen nicht genug gemalt. Da könnte man sich jetzt natürlich fragen: Wieviel ist denn genug? Und ich meine, man muss so viel malen, dass man das Gefühl hat es ist genug :)…und dieses Gefühl hatte ich in den letzten Wochen nicht – es ist eher so, dass ich fast täglich denke: „Oh, ich würde gern noch was malen.“ aber mich dann auf Grund von der To Do Liste oder auf Grund von Müdigkeit dagegen entscheide. Aber ein paar Projekte hab ich trotzdem geschafft…Angefangen mit einem Herbstkranz. Eigentlich war das eine Onlineklasse mit fünf verschiedenen leichten herbstlichen Malprojekten…ich hab dann einfach aus vieren davon einen Kranz entworfen:

Ich hoffe, man kann sie erkennen. Es war ein Kürbis, die Eicheln, ein Ast mit bunten Blättern und diese Blumen…welche auch immer das sein sollten. Das fünte Projekt – den Baum – hab ich weggelassen, weil ich nicht wußte wie ich den in den Kranz einbauen soll 🙂

Dann hab ich vor ungefähr zwei Wochen ein wenig Maltherapie gemacht und mich einfach mit einer Farbe (Indigoblau) daran gemacht eine Monochrome Landschaft zu malen

O.K. ich gebe zu, einen Tropfen lila hab ich auch beigemischt. Aber das coolste hab ich dann hinterher mit Photoshop gemacht – nämllich einfach mal die Farben verändert und geschaut wie das gleiche Bild mit anderen Farben aussehen würde:

Witzig oder? Was Farbe für einen Unterschied macht.

Zum Schluß hab ich über den Zeitraum von ungefähr 1,5 Woche einen Kurs mit Olga Bonitas auf Skillshare gemacht. In dem Kurs geht es darum verschiedene Tieraugen zu malen. Eigentlich sollte der ganze Kurs Monochrom sein – also alles sollte mit Paynes Grey gemalt werden. Die ersten drei Aufgaben hab ich dann auch so gemacht:


Aber dann war mir nach Farbe und die nächsten beiden Bilder hab ich dann einfach entgegen der Anweisung mit Farbe gemalt. Ich hab beim malen aber schon gemerkt, dass es Sinn gemacht hätte die Farbe wegzulassen, weil man sich dann viel mehr auf die Details des Auges konzentrieren kann – aber naja, jetzt ist es halt bunt:

Die Katze war ein wenig störrisch und ich hätte mir wahrscheinlich noch etwas mehr Zeit nehmen sollen, aber ich war irgendwann einfach müde und wollte fertig werden. Naja nächstes Mal bring ich vielleicht ein bißchen mehr Geduld mit :)… Und für die nächsten Wochen sollte ich mich wohl mal wieder mit Füchsen beschäftigen. Irgendwie sehne ich mich wieder danach ein paar Füchse zu malen :)…vielleicht liegts am Herbst??

Alle Vögel sind schon da…

…oder auch nicht :). Nach einer etwas längeren Pause hab ich mich entschieden wieder ein paar Vögel zu malen und es war herrlich. Aus irgendeinem Grund macht es mir riesigen Spaß diese Tierchen zu malen und dabei auch noch immer wieder neue zu entdecken. Aber zuerst einmal ein Vogel, den ich schon eine ganze Weile malen wollte – eine Schleiereule:


Weil die Eule ja auch zu einem großen Teil weiß ist, hab ich mich dafür entschieden einen Hintergrund zu malen und hatte echt Spaß daran, diese „Wasserflecken“ zu produzieren.

Als nächstes hab ich mich an einem Rosenbrustschnäpper probiert – ja, ich hab den Namen auch noch nie vorher gehört, aber wenn ich mich nicht täusche ist dieser australische Vogel auch irgendwie mit unserem Rotkehlchen verwandt.


Und zum Schluß noch ein Vogel, mit dem ich mich eigentlich schon öfter auseinandergesetzt habe – aber nur mit einem Schwarm davon. Irgendwie hab ich mir eine Star nie aus der Nähe angeschaut und war jetzt ganz begeistert wie schön die eigentlich sind und wieviel Farbe und Struktur die haben…ich hab immer gedacht, die sind einfach schwarz. So kann man sich täuschen.

Neue Bilder und eine Erkenntnis

Natürlich bin ich was das Malen betrifft in den letzten Wochen nicht untätig gewesen, obwohl ich zugeben muss, dass ich gerne mehr gemalt hätte…trotzdem hatte ich unterwegs eine große Erkenntnis, aber dazu gleich. Nachdem ich die große Sukkulente, die ich beim letzten Mal gezeigt hatte hinter mir hatte hab ich mich entschlossen ganz einfach ohne Online Kurs etwas zu malen worauf ich Lust habe. Und dabei ist mir ein kleiner Hund auf Instagram (ja er hat einen eigenen Account :)) ins Auge gesprungen. Ich kann nicht behaupten ich sei ein Hundeliebhaber…eher im Gegenteil, aber diesen fand ich irgendwie süß. Er hat mich wahrscheinlich auch einfach an einen Fuchs erinnert 🙂 Also hab ich mich kurzerhand entschlossen ihn zu malen.Hier also das Bild (mit Erlaubnis von seinem Frauchen :)):


Das Bild zu malen hat echt gut getan. Voller Tatendrang hab ich mich dann an den nächsten Workshop von Louise de Masi gemacht und dabei ist diese Rose entstanden:

Leider muss ich zugeben hat mir das Malen der Rose überhaupt keinen Spaß gemacht…und hier kommt meine Erkenntnis: Ich habe beschlossen in Zukunft nur noch Dinge zu malen die ich mag und vor allen Dingen eher Tiere und Menschen. Bei Pflanzen und Gegenständen fehlt mir irgendwie das Gefühl des „lebendig“ werdens…ich kann das nicht besser beschreiben. Auch hab ich gemerkt, dass es mir wahnsinnig schwer fällt Auftragsarbeiten zu malen, das ist irgendwie überhaupt nicht mein Ding, ich quäl mich meistens durch den Prozess, ich hab aber immer gedacht, dass jeder Künster das machen muss. Jetzt höre ich aber von immer mehr Künstlern, dass sie sich irgendwann entschieden haben das nicht mehr zu machen, weil das einfach nicht ihr Ding ist…es war wirklich befreiend für mich zu verstehen, dass ich das nicht machen „muss“.
Ansonsten hab ich in den letzten Tagen nur kleine Übungsbilder gemacht – einen Onlinekurs darüber wie man Federn auf verschiedene Art und Weise malen kann mit Sharone Stevens:

Tatsächlich sind das fünf Bilder, die ich zusammengefügt habe zu diesem einen. Ich finde, dass hat was 🙂

Mein letztes Bild ist eine Landschaft mit einem Heißluftballon nach einem Onlinekurs mit Irina Trzaskos. Ich hab mich entschieden das Bild in einem Kreis zu malen, weil ich eigentlich vorhatte noch etwas drumherum zu schreiben, aber dann ist mir nichts eingefallen was ich schreiben könnte, also hab ich es erstmal so gelassen…vielleicht kommt ja noch irgendwann eine Idee:


Was für mich als nächstes noch ansteht ist eine Auftragsarbeit mit einem Blumenfeld – hahahaha, als ob ich nichts gelernt hätte. Nein, das hatte ich schon vor der Erkenntnis versprochen und natürlich mach ich das jetzt noch, aber danach geht es mit Füchsen weiter oder so 🙂

Workshops die mich herausfordern

Wie ich ja schon erwähnt hatte, habe ich mir dieses Jahr für das Lernen reserviert…ganz besonders im Bereich Malen. Und so mach ich einen Workshop nach dem anderen und versuche auch immer wieder welche auszusuchen, die mich nicht nur malerisch herausfordern, sondern auch welche, die vom Thema her nicht unbedingt so meins sind, aber hilfreich, um meinen Horizont zu erweitern.
Unter anderem hab ich einen Workshop mit Cat Coquillette gemacht in dem sie ihren ganz eigenen Malstil vorstellt. Kurz zusammengefasst malt sie Dinge auf moderne Art und Weise – also nicht unbedingt realistisch , und nutzt zusätzlich eine Technik in der Sie die Dinge in Stücken malt, die weiße Zwischenräume haben…hahaha, klingt sehr kompliziert erklärt, aber vielleicht hilft ja das Bild gleich. Die Aufgabe war dann selbst irgendwas in der Art zu entwerfen und dann auch mit Aquarell zu malen. Ich hab mich dann entschieden einen Wolf zu malen und den dann erstmal grob entworfen:

Leider hab ich die ersten Skizzen nicht fotografiert…das auf dem Bild ist ungefähr die zum vierten Mal überarbeitete Version, die ich dann genommen habe. Beim Malen fand ich das Blatt dann ein wenig zu leer und hab mich entschieden noch einen Blutmond dahinter zu malen (ich hab den Workshop in der Blutmond Woche gemacht :)).

Wie man sieht hab ich noch ein paar Muster mit Weiß eingefügt und den Schwanz auch nochmal anders gemacht als in der Skizze aber ehrlich gesagt gefällt mir der ursprüngliche besser…er sah mir aber zu sehr nach Fuchs aus :).

Bei einem anderen Workshop ging es eigentlich darum eine Hochzeitseinladung mit allem drum und dran zu entwicklen – also mit Save the Date Karte und Dankeskarte, Menü und Tischkarten, usw. Da ich aber irgendwie so gar nicht in dem Thema bin zur Zeit  – hab ich mich entschieden das gleiche Prinzip für mich selbst zu verwenden und mit Self-Branding anzufangen…was soviel heißt wie ein Logo für mich selbst zu entwerfen – vielleicht für einen zukünftigen Etsy Shop. Entworfen hab ich dafür ein Logo, ein Bild, einen Kranz und zwei Borten – die man auch gut miteinander kombinieren kann. Alles werde ich jetzt hier noch nicht zeigen, aber das was allen am besten gefiel (ich hab mir Hilfe beim brainstorming geholt) war das:

Was mich wahrscheinlich am meisten gefordert hat war der nächste Workshop mit Louise de Masi – diesmal kein Tier sondern eine Pflanze…eine Sukkulente, um genau zu sein. Drei Tage und mindestens 12 Stunden hat das ganze gedauert…es war echt mühsam und man hatte das Gefühl, das wird nie ein Ende nehmen. Zusätzlich musste ich die Hälfte der Farben noch kreativ anmsichen, weil sie Farben benutzt hat, die ich nicht habe…von einigen hatte ich noch nie was gehört 🙂 Aber es hat trotzdem ganz gut geklappt…das Ergebenis ist auf jeden Fall in Ordnung:


Um den ganzen Stress gut zu verarbeiten hab ich noch einen Workshop gemacht, bei dem es darum ging Kunst und Entspannung miteinander zu kombinieren. Der Workshop ging über 5 Tage – am ersten Tag ging es darum einen Aquarellhintergrund zu malen und sich dabei gute Dinge selber zuzusprechen…ich hab am Ende noch etwas draufgeschrieben und so sah das Endergebnis der Übung aus:


Für die, die das nicht lesen können – es soll: You are royalty. – heißen. Irgendwie ist mir der Satz ständig im Kopf rumgegangen und er passte ja auch ganz gut zur Übung.

Am zweiten Tag ging es darum Pinselführung zu üben und dabei zu überlegen wofür man dankbar ist. Auch hier hab ich am Ende noch etwas draufgeschrieben und mich dafür entschieden die Farben im Regenbogenstil aufzumalen:


Das Ergebnis des nächsten Tages gefällt mir überhaupt nicht…aber es ja ist auch nur eine Übung ;).


Hier ging es darum zu üben eckige Gegenstände zu malen (was mir überhaupt nicht leichtfällt) und sich zwischendurch immer wieder Zeit zu nehmen zum atmen und nachzuspüren wo der Körper verspannt ist und bei Bedarf zu stretchen.

Tag 4 war ganz den Kreisen gewidmet. Es ging darum einfach Kreise aufzumalen – dann etwas zu tun was einen zum Lachen bring. Ich hab mir ein Youtube Video mit witzigen Auditions angeschaut :D. Danach sollte man dann eine zweite Schicht Kreise aufmalen. Das hat Spaßt gemacht. Witziger weise ist dieses Blatt dann am Ende aber in den Mülleimer gewandert – denn auch da hab cih was draufgeschrieben, aber 2 Rechtschreibfehler eingebaut…war auch zum lachen.


Die letzte Übung war vom Ergebnis her auch eher häßlich…aber eine gute Übung. Dafür durfte man sich dann einfach Musik aussuchen, die man mag und diese hat man dann ganz bewußt beim Malen gehört.


Also ich muss sagen, die Übungen haben mir alle ganz gut gefallen und ich könnte mir sogar vorstellen die eine oder andere auch mal für die Seelsorge oder für ein Seminar einzusetzen. Ehrlich gesagt hab ich am Anfang gedacht: Ich mach die einfach alle hintereinander – aber dann hab ich mich doch entschieden mir Zeit zu nehmen und nur eine Übung am Tag zu machen und das war eine gute Entscheidung..
Zusammengefasst kann ich sagen: Auch wenn mich einige dieser Projekte echt herausgefordert haben und gefühlt fast an den Rand des Wahnsinns getrieben haben (hier möchte ich die Sukkulente nochmal hervorheben :)) – trotzdem bin ich froh über jedes einzelne Projekt, weil ich echt viel lernen konnte – sowohl was meine Maltechnik betrifft als auch über mich selber.

Malen mit Louise De Masi

Oh, oh wie ich sehe hab ich schon lange nichts mehr geschrieben hier. Es war wahrscheinlich einfach zu heiß…für alles :).
Bei uns hat es sich aber zum Glück etwas abgekühlt in den letzten zwei Tagen…da ist es dann wohl Zeit, dass ich mich wieder melde. Zuerst einmal dachte ich zeig ich euch wie es beim Malen so aussieht. Allerdings ist da auch nicht so wahnsinnig  viel passiert in den letzten Wochen, weil ich einfach andere Projekte zu erledigen hatte und ausserdem stehe ich neuerdings ganz schön viel in der Küche…deswegen gibt es demnächst bestimmt auch ein paar Rezepttipps.
Aber zurück zu den Bildern. Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Papagei, den ich im letzten Beitrag gezeigt habe, den habe ich ja anhand eines Onlinekurses mit Louise De Masi erstellt. Das ist eine Künstlerin aus Australien, die bei Skillshare einige Kurse online hat…und ich kann euch sagen, die Kurse sind nicht ohne. Ich brauch meistens mehrere Tage, um ein Bild mit ihr zu erstellen, aber dafür hab ich am Ende dann auch einiges gelernt. Nach dem Papagei hab ich mich an die Giraffe rangetraut und es war interessant, stellenweise frustrierend, aber am Ende war ich doch ganz zufrieden:


Danach hab ich mich an den Fuchs rangetraut…ehrlich gesagt hab ich mich unter anderem wegen diesem Kurs bei Skillshare angemeldet…mich dann aber über zwei Monate nicht rangetraut. Das Fuchsmotiv war auf jeden Fall eins, das ich mir nie selbst rausgesucht hätte…für mich wäre der wahrscheinlich etwas zu wild gewesen 🙂 Aber für die Technik die man lernen sollte ist der Fuchs auf jeden Fall eine gute Wahl gewesen. Es ging nämlich darum mit Salz Struktur zu erzeugen. Ich hab mir diesmal tatsächlich sogar Zeit genommen und vorher geübt…mit wirklich mäßigem bis gar keinem Erfolg. Es kommt bei der Technik ganz besonder auf das Zusammenspiel von Pigment, Wasser, Papier und Zeitpunkt an und irgendwie wollte das überhaupt nicht klappen.


Nach ein wenig hin und her überlegen, hab ich mich dann doch gewagt einfach mit dem Fuchs anzufangen. Und es hat auf jeden Fall besser geklappt als bei den Übungen. Allerdings noch lange nicht so gut wie in dem Video gezeigt. Weil mir das Endergebnis nicht so ganz gefiel hab ich einfach entschieden den Fuchs dann etwas anders als im Kurs vorgegeben zu Ende zu malen. So wie ich ihn halt malen würde und so gefiel er mir am Ende dann auch ganz gut.

Als nächstes hab ich mir vorgenommen noch mindestens eine Pflanze mit Louise zu malen und dann schauen wir mal. Nebenbei hab ich auch noch den Dreiwöchigen Skillshare Sommerkurs beendet. Das eine Projekt hatte ich ja schon gezeigt die anderen beiden kommen dann noch. Morgen aber erst Mal ein Rezept 🙂