Das ist auf jeden Fall meine Meinung: Erinnerungen

Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich und ich halte diesen Tag seit 4 Jahren in Ehren. Heute ist nämlich der Tag an dem ich vor 5 Jahren den letzten Abend mit meinem Papa verbracht habe. Damals hab ich es nicht gewusst, dass er in 5 Wochen nicht mehr da sein wird und ja, wir haben uns danach noch gesehen, aber dieser Abend war besonders und das hab ich an diesem Abend schon gespürt. Ich weiß, dass mir damals durch den Kopf gegangen ist: Eigenartig sonst will Papa doch immer ganz schnell wieder nach Hause und heute lässt er sich einfach Zeit. Wir haben zusammen geredet, gelacht und Abendbrot gegessen, ein richtig schöner Abend kurz vor Weihnachten. Es war damals ein Geschenk und ist jedes Jahr wieder ein Geschenk für mich.

Wenn ich so darüber nachdenke gibt es viele gute Erinnerungen aus meinem Leben die ich habe und dann gibt es die ganz besonderen, die durch die sich mein ganzes Leben verändert hat, die wo ich jemandem ganz nah war, die wo jemand etwas gesagt hat, dass mein Herz tief berührt hat. Diese Erinnerungen sind wie ein Schatzkiste in mir drin mit Kostbarkeiten, die ich immer wieder in die Hand nehme und anschaue und die mich glücklich machen. Ich glaube auch, dass diese Schatztruhe nicht geschlossen ist sondern weit offen steht. Es ist nicht so, dass jeder dort hinein greifen darf, aber jeder kann die Schönheit sehen. Es gibt aber natürlich auch die Erinnerungen, die nicht so schön sind…diese Erinnerungen nehmen wir manchmal auch immer wieder in die Hand und es tut immer wieder weh. Bei manchen ist es sogar so, dass wir sie ganz tief verschließen, damit wir sie nicht wieder anschauen müssen, aber es ist spürbar, dass sie da sind.

Ich glaube, der Unterschied zwischen guten und schlechten Erinnerungen ist wie wir mit ihnen umgehen sollten. Die einen sollten wir wertschätzen und unser Herz dankbar und weich und gesund machen lassen – sie sollen festgehalten werden. Die anderen sollten wir lernen loszulassen. Natürlich nicht einfach so, sondern erst wenn wir uns damit versöhnt haben und gelernt haben was es daraus zu lernen gibt. Beides, sowohl das Loslassen von negativen Erinnerungen sowie das Wertschätzen der positiven macht glücklich…und ich hoffe, dass wir alle gerade jetzt zur Weihnachtszeit entweder das eine oder das andere nochmal ganz bewusst angehen…tatsächlich bin ich sogar überzeugt, dass das letzte Hemd sehr wohl Taschen hat. Taschen, die ich vollpacken darf mit wunderbaren Erinnerungen, das ist auf jeden Fall meine Meinung. Und was denkst du?

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Es weihnachtet langsam

Draußen schneit es…zumindest in den letzten Tagen und ich hab endlich mal eiin bißchen mehr Zeit für Weihnachtskarten gefunden…Weihnachten muss wohl stetig näher rücken :). Es musste allerdings schnell gehen- also sind sie schlicht ausgefallen…was ich aber auch zwischendurch ganz schön finde. Diese drei Varianten hab ich in mehrfacher Ausführung gebastelt:


Material:

Sonstiges
Kartenrohlinge und Sternaufkleber aus verschiedenen Sets von Stampin Up, Ausdruck „Fröhliche Weihnachen“ – Freebie von Dina Herzog

Stempel: Charlie und Paulchen

Stanzen: Weihnachtsbäume von Creative Depot,; himmlische Weihnachten, Hirschpanorama und Engelchen von Charlie und Paulchen

Weihnachtsbaumkugel-Happygirl-Anhänger

Was für ein Wort :), aber besser kann ich es nicht beschreiben. Um schon mal ein wenig in Weihnachtskartenbastellaune zu kommen hab ich mir ein paar Digital Stamps von Love Cynthia gekauft – die gibt es dort nämlich jetzt auch seit ein paar Wochen.
Das schöne ist, man kann die einfach ausdrucken und dabei sogar in der Größe verändern so wie man sie gern haben möchte. Einiges von diesen Stempeln war schon eingefärbt, ich musste eigentlich nur immer das Gesicht und die Haare anmalen und dann ausschneiden.


Ich hab zwar Weihnachtsbaumkugel geschrieben, aber ich finde man kann die Anhänger auch das ganze Jahr über ruhig verwenden.

Das ist auf jeden Fall meine Meinung: (W)Eile

Die Überschrift könnte vermuten lassen, dass ich mich nicht für ein Thema entscheiden konnte…aber ganz so ist es nicht. Irgendwie hab ich die letzten Tagen über Eile nachgedacht. Wie ich manchmal so durchs Leben hetze unbewusst in der Angst etwas zu verpassen oder nicht zu schaffen. Und dann ist irgendwann der Tag, der Monat oder sogar das Jahr zu Ende und ich weiß gar nicht so recht wie das so schnell gehen konnte. Vielleicht liegt das manchmal auch daran, dass ich zu schnell gehe??
Ich gehöre zu den Menschen, die gerne Dinge erledigen oder zu Ende bringen, das gibt mir ein Gefühl von innerem Frieden und wenn etwas erledigt ist, dann kann ich erst so richtig loslassen. Das bewirkt aber, dass ich diesem Ziel-Zeitpunkt entgegenfiebere…ich zähle: Wie oft noch bis dieser Hauskreis zu Ende ist? Wie viele Karten muss ich noch basteln bis ich so viele habe wie ich brauche, usw. Und es ist noch nicht mal so als wenn ich meine Aufgaben nicht mag oder gern tue und trotzdem ist da oft diese Last, des fertig werden Müssens, die mich die Zeit dazwischen nicht so recht genießen lässt.
Jetzt in der Weihnachtszeit z.B.: Wie viele Geschenke muss ich noch besorgen? Wie viele Karten schreiben? Wen darf/will ich nicht vergessen?…und so vergesse ich oft in dem Augenblick ganz da zu sein, nicht zu eilen sondern zu weilen oder verweilen. Einfach mal den Moment aufzusaugen, einen tiefen Abdruck in der Seele zuzulassen, satt werden an der Gegenwart.

Ich glaube, wenn ich das öfter mal erlauben würde, wäre das Jahr gar nicht so schnell vorbei sondern würde so eine tiefe  Zufriedenheit hinterlassen, dass man das Jahr völlig „Jahressatt“ loslassen könnte. Ganz besonders möchte ich das für Begegnungen lernen: Nicht von einem Termin zum nächsten hetzen oder in der Gegenwart gar nicht richtig zuhören sondern darüber nachdenken, wie man die „To-Do-Liste“ für den Rest des Tages noch schaffen soll. Oft hab ich dieses Gefühl auch an meinen Geburtstagen gehabt. Da lädt man mal all die Menschen ein, die einem ans Herz gewachsen sind und mit denen man einen schönen Abend haben möchte und dann ist man den ganzen Abend damit beschäftigt Leute an der Tür zu begrüßen, dass Essen vorzubereiten, Geschenke auszupacken und dann geht schon der Erste und man ist damit beschäftig einen nach dem andern zu verabschieden und am Ende denkt man: „Irgendwie hab ich mit gar keinem richtig gesprochen.“
Dieses Jahr hab ich es anders gemacht, ich hab einfach meine Mädels in eine Billardkneipe eingeladen  – anstatt Essen zu Hause hab ich einfach die Getränke für den Abend bezahlt und Kleingeld für Billard und Darts mitgebracht. Schon vorher konnte ich mich ganz ohne Sorgen freuen, denn ich musste nichts vorbereiten und nicht stundenlang in der Küche stehen. Und an dem Abend hab ich Gespräche geführt mit so einigen Billard gespielt und Darts und sogar Kicker und dabei sehr viel gelacht. Am Ende des Abends war ich müde aber auch total dankbar und glücklich und es war in Ordnung, dass der Tag zu Ende ist, denn er war so voll gewesen, dass nichts mehr reingepasst hätte und ich konnte ganz leicht loslassen.


Aus diesem Grund möchte ich genau das Hochhalten für das nächste (Lebens-)jahr: Ich möchte weniger eilen und mehr weilen…und ich denke, dass das Leben, dann nicht langweilig wird sondern kurzweilig. Und ich bin mir sicher, dass das auch meiner Gottesbeziehung gut tun wird, denn Gott ist zwar immer da, aber immer nur in der Gegenwart und wenn ich weile, dann bin ich ihm wesentlich näher als sonst – das ist auf jeden Fall meine Meinung und was denkst du?

Auf die Adventskalender…

…fertig los. Meine Nichten und Neffen haben nie ein Problem sich meinen Geburtstag zu merken…es ist immer der Tag an dem der Adventskalender anfängt. Die freuen sich sozusagen noch mehr auf diesen Tag als ich. Im Laufe meines Lebens hab ich schon unzählige von den Dingern geschenkt bekommen…der Tag ist ja einfach wie perfekt für diese Idee.Dieses Jahr hab ich mich sogar noch auf ein Experiment damit eingelassen. Ich hab bei einem DIY Adventskalender mitgemacht. Die Regeln sind so: 24 Frauen tun sich zusammen und jede bastelt 24 mal das Gleiche und bekommt dafür einen Tag zugeteilt. Am Ende verteilt man dann an jeden eins und bekommt von jedem eins und hat 24 tolle Teile.

Zufällig hab ich den 1. bekommen bzw. durch tauschen ergattert :). Meine Päckchen sahen am Ende so aus:

In der Tüte verbergen sich jeweils 10 Geschenkanhänger mit Band. Ehrlich gesagt hab ich es mir leichter vorgestellt als es dann war. Alle Anhänger mussten ja erst gestanzt werden (O.K. ich muss lobend erwähnen, dass meine Tochter die Hälfte davon übernommen hat) und dann gestempelt, dann sortiert und verpackt und dann nochmal verpackt und dann noch die Nr. dranhängen – wobei dafür ja auch noch ein Anhänger und die 1 gestanzt werden musste…Puhh…und zuallerst hab ich mal 240 Bänder zugeschnitten :


ich habe jeweils fünf unterschiedliche Anhänger aus weißem Cardstock und aus Kraftpapier gestanzt und diese dann individuell bestempelt:


Hier sind dann nochmal die Päckchen wie sie am Ende zusammengestellt waren und mit den Bändern verpackt worden sind.


Ich hoffe, sehr, dass die Beschenkten sich freuen und Verwendung dafür haben.
Und weil heute mein Geburtstag ist reicht das für heute als Blogbeitrag finde ich…heute wird nur noch gefeiert –  das ist auf jeden Fall meine Meinung 😉

Erinnerung an die Nikolausverlosung

Nur noch wenige Tage, um genau zu sein vier…dann endet die Nikolausverlosung hier auf dem Blog. Für alle die es vielleicht noch nicht gelesen oder schon vergessen haben:
Ihr könnt einen Stoffbeutel mit Aufdruck gewinnen.
Das Motiv dürft ihr aus meinen Bildern frei wählen. Einige Exemplare hatte ich euch ja schon gezeigt. Heute hab ich einen ganzen Stapel weitere Motive getestet…hier sind die drei, die ich am besten finde:

Die Indiandermeise:


Die Ballettschuhe:


Und mein liebstes Motiv (wer hätte das gedacht? ;)) – der Hirsch:


Falls ihr noch gewinnen wollt, dann kommentiert bitte nicht hier unter dem Beitrag sondern unter dem ursprünglichen, den könnt ihr HIER finden. Viel Glück!